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Geschrieben von As am 05.12.2018, 22:00 Uhr

Revival Denunziantentum

Na immerhin haben diese Künstler ihr Ziel erreicht: Es ist ein echter Aufreger.
Ich finde ja besonders erschreckend die Tatsache, dass es Leute gibt, die andere für läppische 20 oder 50 Euro denunzieren. (Falls das jemand tut, darüber habe ich jetzt nix gefunden. )

Ich finde die Aktion grenzwertig, staune aber, wie schnell die Polizei in Chemnitz reagiert und diesen Laden geräumt hat. Für die Rechte evt. denunzierter Lehrer ( in BaWü mit namentlicher Nennung) hat sich niemand so vehement eingesetzt, da dachte man gerade mal darüber nach, zu prüfen, ob das vielleicht nicht rechtens sei.


Diese "Kunstaktion" - als solche sollte sie ja betrachtet werden- hat aber noch ein paar andere Dimensionen: Kritisiert sie vielleicht Denunziantentum? Kritisiert sie die Unfähigkeit oder das Desinteresse von Polizei und Staatsschutz, denen es im Gegensatz zu ein paar "Künstlern" nicht gelungen ist, das rechte Netzwerk auch nur ansatzweise zu erfassen? Regt sie zur Diskussion darüber an, wie weit Kunst gehen darf? Will sie die Gesellschaft weiter spalten oder zu dem Konsens führen, dass Denunziantentum das Letzte ist?

Dass die mit ihrer Aktion einfach nur ein paar Leuten (die an Straftaten im Zuge der rechten Demos in Chemnitz beteiligt waren.... also nicht gerade "unbeschriebene Blätter") schädigen wollten, fände ich dann schon bissel eindimensional.

Dass ein paar ultralinke Spinner die Demokratie gefährden, sehe ich aber nicht.

 
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