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Geschrieben von Lola2501 am 02.12.2018, 14:01 Uhr

Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

... ein Kind weniger bekommt ... Bin gerade online in der französischen Presse darauf gestoßen.

Anbei noch ein Screenshot der dazugehörigen Grafik. Der längste Balken wurde benannt mit "Ein Kinder weniger haben".

http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2018/10/09/01016-20181009ARTFIG00332-faire-moins-d-enfants-pour-sauver-la-planete-itineraire-d-une-these-vivace.php

Was meint ihr dazu?

LG
Lola

 
41 Antworten:

Hier noch die Grafik

Antwort von Lola2501 am 02.12.2018, 14:02 Uhr

s.o.

Bild zum Beitrag anzeigen

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von Daffy am 02.12.2018, 14:45 Uhr

Diejenigen, die den Laden weitgehend zusammenhalten, kriegen möglichst wenig Nachkommen, welche wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien zur Bewältigung künftiger Herausforderungen weiterentwickeln würden? Klingt nach einer ganz, ganz prima Idee Wahrscheinlich würde die Menschheit innerhalb von 100 Jahren auf 1 Milliarde sinken, aber frag Dich nicht, wie das aussieht.

Obwohl, die Chinesen kriegen wieder mehr Kinder - die könnnen dann die Welt übernehmen.

(Leena: so sieht Sehnsucht nach Selbstauflösung aus)

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Re: Hier noch die Grafik

Antwort von Korya am 02.12.2018, 14:55 Uhr

Och, wobei: mit 4 Transatlantikflügen hab ich das Kind wieder eingeholt, geht doch.

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@Daffy

Antwort von Leena am 02.12.2018, 14:57 Uhr

Ich habe bisher 5 Nachkommen, so groß kann meine Sehnsucht nach Selbstauflösung scheinbar nicht sein.

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Re: @Daffy

Antwort von Daffy am 02.12.2018, 15:31 Uhr

Es geht doch nicht immer um Dich persönlich Ich meinte (unten auch) das gesellschaftliche Klima in den westlichen Industriestaaten - Verachtung der eigenen Gruppe und Kultur, in jeden drückenden Schuh wird sich reingequetscht, bei jedem Problem auf der weiten Welt machen wir uns bereitwillig und wendig zum schuldigen Wurm...

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Ich weiß ja nicht, wo du lebst...

Antwort von Petra28 am 02.12.2018, 17:09 Uhr

Aber hier ist davon nichts zu spüren. Dass man auch andere Kulturen achtet, hat nichts mit der Verachtung der eigenen Kultur zu tun.

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von Rosewill am 02.12.2018, 20:17 Uhr

Völliger Unsinn, aber wenn Leute die an den Quatsch glauben dadurch weniger Kinder bekommen soll es mir Recht sein.

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Re: @Daffy

Antwort von Rosewill am 02.12.2018, 20:27 Uhr

Besser kann man es fast nicht ausdrücken.

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Was ist Quatsch..?

Antwort von Leena am 02.12.2018, 20:28 Uhr

Der Klimawandeln, der Einfluss der Menschen auf den Klimawandeln, oder was meinst Du..?

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von Miamo am 02.12.2018, 20:30 Uhr

Ich dachte, wir vermehren uns alle zu wenig - Und deswegen müssen wir auch Millionen Facharbeiter importieren?

Letztendlich gibt es eh zu viele Menschen auf der Welt, ob Europa diesbezüglich noch weniger Kinder bekommt, durfte evolutionsmäßig eh noch kaum ins Gewicht fallen.

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Rosewill am 02.12.2018, 20:47 Uhr

Der Einfluß des Menschen auf den Klimawandel.

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Leena am 02.12.2018, 20:55 Uhr

Wie kommst Du zu der Erkenntnis?

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Re: @Daffy

Antwort von Falbala am 02.12.2018, 21:00 Uhr

Wendigen schuldigem Wurm? Sprich da für Dich, bitte, nicht für "uns", auch wenn sich das besser anhört.

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von Falbala am 02.12.2018, 21:03 Uhr

Bei diversen Beiträgen darf man durchaus hoffen, dass sich die Schreiberlinge nicht vermehren.

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Rosewill am 02.12.2018, 21:03 Uhr

Weil die Beweisführung für das Gegenteil mehr als mau ist.

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von Miamo am 02.12.2018, 21:06 Uhr

Das geht mir genauso

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Leena am 02.12.2018, 21:11 Uhr

Hier wird auf die anthropogenen Eingriffe gerade im Hinblick auf den wirtschaftenden Menschen und die dadurch bedingte Freisetzung klimawirksamer Spurengase, Partikelemissionen und Veränderungen der Erdoberflächenbeschaffenheit detailliert eingegangen.

Was davon überzeugt Dich nicht?


https://www.pik-potsdam.de/services/infothek/buecher_broschueren/.images/broschuere_cms_100.pdf

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von Falbala am 02.12.2018, 21:14 Uhr

Du weißt doch gar nicht, wen ich in diesem Thread damit anspreche...

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DANKE für eure Kommentare!

Antwort von Lola2501 am 02.12.2018, 21:37 Uhr

Hallo alle zusammen!

Als ich diesen Artikel las (Leider habe ich ihn nun nur auf Französisch ...), fand ich die Idee schon krass, weniger Kinder zu bekommen, um den "ökologischen Fußabdruck" zu verkleinern. Ja, es gibt in Frankreich tatsächlich bereits Frauen, die aus diesem Grund aus größter Überzeugung auf Kinder ganz verzichten! Ich finde das einfach nur verrückt! Ich würde diese Damen gern mal fragen, wie oft sie im Jahr fliegen, ob sie Auto fahren und wie dieses betankt wird, welches Fleisch sie essen, woher das Obst angeflogen wird, das sie im Supermarkt kaufen ...

Ich bin der Meinung, dass man bereits mit viel einfacheren Mitteln zum Klimaschutz beitragen kann. Zum Beispiel Fahrrad fahren statt Auto o.ä. Jeder hätte bestimmt irgendetwas, was er dahingehend verändern könnte, ohne sein Leben komplett umzukrempeln.

Aber keine Kinder?? Mmmmmh ...

Ich bin gespannt, welche Idee uns als Nächste angeboten wird, um die Erde zu retten.

LG
Lola

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Re: DANKE für eure Kommentare!

Antwort von Malus am 02.12.2018, 22:57 Uhr

Ich will ja jetzt nicht die Stimmung versauen aber ich denke,und das schreibe ich als ein noch nie irgendwohin geflogenener Vegetarier,der in vier Jahren nur 13000 km auf dem Tacho hat,was ihm die Versicherung nicht glaubt,es ist generell sinnvoll nicht mehr allzuviele Kinder in eine Welt mit sterbender Natur zu setzen.

Ich bin da ziemlich fatalistisch.

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Re: DANKE für eure Kommentare!

Antwort von Rosewill am 02.12.2018, 23:16 Uhr

Dann lass es doch. Umso mehr Platz bleibt für die die mehrere Kinder haben oder wollen.

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Re: DANKE für eure Kommentare!

Antwort von Malus am 02.12.2018, 23:51 Uhr

Bei mir ist die Eieruhr eh abgelaufen.

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von kirshinka am 03.12.2018, 6:47 Uhr

Das hatten wir doch schon mal - das ist doch totaler Bull....

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Re: DANKE für eure Kommentare!

Antwort von Malus am 03.12.2018, 6:55 Uhr

Sorry. Reicht nicht. Solange die Großen weiterhin ihren Dreck ungebremst in die Atmosphäre blasen,kannst Du soviel Fahrrad fahren wie Du willst.

Die Tatsache dass ich mich sehr umweltfreundlich verhalte und nie auf die Idee käme zu fliegen,Fleisch zu essen etc,in der Wohnung haben wir 18.5.Grad was eigentlich zu kalt ist,hat jedenfalls noch nicht zur Nachricht geführt "Klimawandel gestoppt "

Wir sind an einem Punkt angelangt wo ein Fahrrad nichts mehr nützt.

Die großen Insustrien müssten umdenken. Und zwar drastisch.

Aber das geht ja nicht...

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Re: DANKE für eure Kommentare!

Antwort von Rosewill am 03.12.2018, 8:13 Uhr

Keiner zwingt dich dazu zu verzichten.
Andere werden hingegen nicht verzichten und in vollen Zügen leben.
Selbst schuld wenn man zu Ersteren gehört.

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Re: DANKE für eure Kommentare!

Antwort von Malus am 03.12.2018, 8:34 Uhr

Tja. Immerhin bin ich nicht schuld. Nützen tut es kaum.ich bin nicht so bescheuert zu denken der Wandel könne dadurch gestopptwerden dass jeder freiwillig auf irgendwas verzichtet.Der Endverbraucher verzichtet freiwillig (Zwang geht ja nicht)auf keine Ahnung was,vielleicht mal auf ein Schnitzel,fliegt deswegen aber in Urlaub (das muss ja sein )und steigt als Ausgleich für Kurzstreckrn aufs Fahrrad.

Das ist ein Witz!die großen Konzerne blasen gleichzeitig ungehindert Tonnen co2 in die Luft.

Wirklich ein Witz!

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@kirshinka

Antwort von Lola2501 am 03.12.2018, 9:25 Uhr

Tut mir leid - wusste ich nicht.

Mich hat das Thema aktuell angesprochen und aus diesem Grund habe ich es gepostet. Mich hat eure Meinung aufrichtig interessiert - nicht mehr und nicht weniger.

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Daffy am 03.12.2018, 9:27 Uhr

> ... die dadurch bedingte Freisetzung klimawirksamer Spurengase, Partikelemissionen und Veränderungen der Erdoberflächenbeschaffenheit detailliert eingegangen.

Die Frage ist aber, inwieweit die direkte Verknüpfung von Klimaveränderung und anthropogenen Einflüssen wissenschaftlich seriös möglich ist. Das Thema ist so massiv politisch beeinflusst, dass Du als Zweifler, selbst wenn Du selten mit dem Tod bedroht wirst, Deine wisssenschaftliche Karriere am Horizont versinken siehst. So kommt man natürlich auch dahin, dass es unter ´ernstzunehmenden` Wissenschaftlern nur noch eine Meinung gibt. Zumindest eine gewisse Zeit lang...

Was bedeutet es denn für die Lebensbedingungen der Menschen, wenn ernsthaft CO2 eingespart werden soll? Es wird immer vorausgesetzt, dass massive CO2-Einsparungen positive Effekte hätten, die die negativen Effekte auf die Wirtschaft überwiegen. Wir werden nie erfahren, wie es ausgegangen wäre - während wir betrübt auf unseren Bauchnabel starren (D hält sich ebensowenig an die Klimavereinbarungen wie die USA), bauen die Chinesen Solarparks - und hunderte neuer Kohlekraftwerke, Brasilien lässt sich nicht mehr erzählen, dass sie gefälligst ihre Urwälder schützen sollen (von Leuten, die ihre Wälder vor ein paar hundert Jahren weitgehend abgeholzt haben und damit bis heute glücklich sind), wer sich in den Schwellenländern endlich ein Auto leisten kann, ist einfach nur froh, nicht mehr auf den unsicheren und unzuverlässigen öffentlichen Verkehr angewiesen zu sein, usw. usf.

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@Malus

Antwort von Lola2501 am 03.12.2018, 9:32 Uhr

Auch dir gebe ich recht. Das stimmt, dass natürlich in erster Linie diejenigen umdenken sollten, die die meiste Misere anrichten. Und das sind tonnenweise Konzerne - das ist völlig richtig. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, dass es Jahre dauern muss, bis man vielleicht einmal im Ansatz merkt, dass sich da was ändert.

Dennoch bin ich der Meinung, dass man auch im Kleinen umdenken kann. Hier im Ort fahren noch viel zu viele Leute die 300 m bis zum Supermarkt oder fahren ihre Kinder mit dem Auto in die Schule, wenn es mal regnet. So etwas wurmt mich auch.

Übrigens fahre ich nicht nur Kurzstrecken mit dem Rad - wir machen ALLES mit dem Rad, da wir gar kein Auto haben und somit 0 km auf dem Tacho. ;-)

Außerdem habe ich das Gefühl, dass zumindest hier in meinem Umfeld die nachwachsenden Generationen (Das sind nicht die "300 m-Autofahrer", die ich oben erwähnte.) bereits viel sensibler mit dem Thema Klimaschutz umgehen. Sie werden von vornherein mit der Situation konfrontiert, wie sie ist - bei denen ist dann zumindest kein großes Umdenken nötig. (Trifft natürlich leider nicht flächendeckend auf alle zu, aber ich bemerke eine klare positive Tendenz.)

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Leena am 03.12.2018, 10:07 Uhr

Aber jedem Menschen ist es doch klar, dass es stinkt, wenn ganz viele Leute mit stinkender Holzkohle etc. ihre Häuser heizen und die Fabriken ihre Abgase ungefiltert in der Luft blasen - über der ganzen Stadt hängt ein ekliger Gestank und alle frisch gestrichenen Häuser werden in kürzester Zeit grau und triste und der Salat im Vorgarten gibt den Geist auf. Auf das Klima vor Ort hat das also ganz eindeutig Auswirkungen. Warum sollte man annehmen können, dass es, wenn ganz viele Leute das überall auf der Welt tun, einfach mal überhaupt keine Auswirkungen auf die Umwelt haben sollte?

Und ob die Leute, die vor ein paar hundert Jahren ihre Wälder abgeholzt haben, damit bis heute glücklich sind, wage ich in der Form auch zu bezweifeln - die Auswirkungen der Menschen auf die Erdoberflächenbeschaffenheit kann man an ganz vielen Orten verdammt deutlich nachvollziehen. In Island haben die Wikinger vor über 1.000 Jahren die meisten Bäume gefällt - u.a. mit der Folge, dass ihnen die Erdkruste wegweht, weil keine Pflanzen sie festhalten, die Lupinen, mit denen man das später dann verhindern wollte, haben erfolgreich die einheimischen Pflanzen vor Ort verdrängt, … Wenn ich Brachflächen schaffe und Monokulturen und die Hecken zwischen den Feldern entsorge, dann verändert sich das Land und die Flora und Fauna nachhaltig. Ich erinnere mich an ein Projekt in Südamerika, bei dem angehenden Rinderfarmern im großen Stil plötzlich die Rinder weggestorben sind, nachdem sie die Weideflächen komplett gerodet haben - und die Rinder sich dann bei der Mittagshitze nirgends mehr unterstellen konnten.

Jede Tat, die man tut, hat doch Folgen. Wieso kann man glauben, dass man unbegrenzt Dreck in die Luft und in den Boden und das Wasser schmeißen kann und ausgerechnet das soll total folgenlos bleiben, weil die Natur das alles bestimmt schon locker kompensieren kann oder was?

Allein die Meerestiere, die mit Plastik im Bauch verenden und verhungern - wenn die Menschen nicht ihren Plastikmüll und ihr Mikroplastik in die Meere schmeißen würden, würde die Tiere zwar auch sterben, aber erst nach einem erfüllteren Leben und etlichen Nachkommen.

Es widerspricht doch jedem gesunden Menschenverstand, davon auzusgehen, das Handeln der Menschen könnte im Großen keinen Einfluss auf das Klima nehmen!

Nimm einen Vulkanausbruch - und stell fest, dass es danach zu Klimaveränderungen und Hungersnöten etc. gekommen ist. Mittlerweile geht man z.B. davon aus, dass die Französische Revolution durch einen halbjährigen Vulkanausbruch auf Island 1783 mit-veranlasst wurde, weil durch den Vulkanausbruch mehrere schlechte Jahre mit Missernten folgten. Warum soll es dann keine Auswirkungen haben, wenn Milliarden Menschen im Kleinen quasi doch dasselbe tun wie der Vulkan im Großen?

Zu sagen, mein Lebensstil und meine Wirtschaft ist mir aber wichtiger als das Weltklima, finde ich verdammt arrogant.

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Leena am 03.12.2018, 10:11 Uhr

Und Klimaforschern zu unterstellen, sie würden im Interesse einer wissenschaftlichen Karriere Fakten unterdrücken, finde ich persönlich sehr übel. Weil es extrem unwissenschaftlich wäre. Natürlich gibt es ein paar karrierefixierte schwarze Schafe auch bei Klimaforschern. Aber denen, die ich persönlich kenne, wären wissenschaftliche Fakten heiliger als potentielle Karrieren. Eben weil sie mit Leib und Seele Wissenschaftler sind.

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Daffy am 03.12.2018, 12:28 Uhr

> Aber jedem Menschen ist es doch klar, dass es stinkt, wenn ganz viele Leute mit stinkender Holzkohle etc. ihre Häuser heizen und die Fabriken ihre Abgase ungefiltert in der Luft blasen

Das hat doch mit Klimawandel und Treibhausgasen gar nichts zu tun. Natürlich sollte man Schadstoffe reduzieren und Filteranlagen nutzen, wo das mit vertretbarem Aufwand möglich ist.

> In Island haben die Wikinger vor über 1.000 Jahren die meisten Bäume gefällt

Es gibt dort Wiederaufforstungsprogramme, die meines Wissens nicht unumstritten sind (hat mich gewundert, als wir damals da waren - mir haben definitiv die Bäume gefehlt). Aber das restliche Europa oder einfach mal Deutschland: riesige, düstere, unwegsame Wälder mit gefährlichen Tieren gegen freundliche, begehbare, zivilisierte Restwälder, fruchtbare Felder, Straßen, Häuser mit Gärten, kleine Städte und Dörfer, Universitäten, Supermärkte, Ärzte, Burgen, alte Kirchen... ist das eine ernsthafte Frage?

>Allein die Meerestiere, die mit Plastik im Bauch verenden und verhungern - wenn die Menschen nicht ihren Plastikmüll und ihr Mikroplastik in die Meere schmeißen würden

Ja, sollte man nicht tun. Aber sich mit Tomaten im geklöppelten Mehrwegsäckchen an die Kasse zu stellen, rettet halt auch keinen Wal - wenn ich abends zum Aldi gehe, sind die Schalen mit Strauchtomaten weitgehend verkauft. Beim Edeka ist die Grabbelkiste zu einem Drittel voll - blasse Tomaten, fleckige Tomaten, angematschte Tomaten... alles, was nicht perfekt war. Landet im Abfall. Hat CO2 verursacht, Dünger und Pestizide verbraucht und die Plastikplanen, unter denen diese Tomaten in spanischer Sonne gereift sind, fliegen beim nächsten Sturm durch die Gegend.

> Nimm einen Vulkanausbruch - und stell fest, dass es danach zu Klimaveränderungen und Hungersnöten etc. gekommen ist...Französische Revolution durch einen halbjährigen Vulkanausbruch auf Island

Das weiß ich . Im 19. Jh. dann der Tambora-Ausbruch - das ´Jahr ohne Sommer`.Geht man von einem Treibhauseffekt durch CO2 aus (und ich will die Möglichkeit nicht bestreiten - Klimatologie ist aber eine sehr komplexe Wissenschaft, letztendlich ´glaubt` man den aktuell politisch genehmen Wissenschaftlern oder eben nicht), wäre den Menschen viel erspart geblieben, wenn mehr fossile Energieträger verbrannt worden und das Klima von vornherein wärmer gewesen wäre.

> Jede Tat, die man tut, hat doch Folgen.

Logisch. Und wenn es keinen wissenschaftlichen Fortschritt gegeben hätte, würden wir weiter durch Wälder und über Steppen streifen, in Tierfelle gehüllt, frühzeitig sterben durch Hunger, Kälte, Geburten, Infektionen, den Speer des Nachbarn, gelegentlich eine Unweltkatastrophe auslösen durch Feuer oder eine Tierart auslöschen, keine Bücher, keine Gemälde, keine Geschichte... Wenig tun, das aber in weitgehender Unwissenheit, ist auch keine Lösung.

> Und Klimaforschern zu unterstellen, ... es extrem unwissenschaftlich wäre. .. denen, die ich persönlich kenne, wären wissenschaftliche Fakten heiliger als potentielle Karrieren. Eben weil sie mit Leib und Seele Wissenschaftler sind.

Wissenschaftler oder missionarische Eiferer? Klimaforscher kennen ich nur aus den Medien, aber sie haben immer eine Botschaft (CO2 einsparen, sonst Apokalypse). Wobei ihre Arbeit mit der Erstellung und Interpretation der Modelle ja eigentlich getan wäre - wie mit den Prognosen umzugehen ist, ist die Sache anderer. Im Moment schleifen unsere Politiker die klappernden Propheten ehrfürchtig von einer Konferenz zur nächsten, beschließen Dinge, die nicht eingehalten werden und verlieren aus dem Auge, dass wir lernen müssten, mit Klimawandel, Änderung des Meeresspiegels usw. (egal wodurch verursacht) umzugehen (Küstenschutz, veränderte Anbaumethoden, Besiedlung von bisher menschenfeindlichen Regionen...). Das ist halt politisch nicht opportun (und es gibt eine Menge Bereiche, wo Forscher vorsichtig sein müssen, was sie erforschen und was sie veröffentlichen).

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/streit-in-klimaforschung-um-lennart-bengtsson-a-969841.html

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Leena am 03.12.2018, 15:12 Uhr

Die Wiederaufforstungsprogramme in Sachen Bäume gibt es in Island im Prinzip seit gerade mal rund 80 Jahren, die sind aber nicht umstritten. Umstritten waren andere "Feldversuche", z.B. eben die Ansiedlung von Lupinen, die letztlich ziemlich schief gelaufen ist.

Was z.B. Deutschland betrifft - da hat sich in den letzten 600 Jahren nicht wirklich viel verändert, wir haben aktuell gute 30% Wald, bezogen auf die Gesamtfläche, das war vor 600 Jahren ziemlich genau dasselbe. Und die Zeit, als in Deutschland die alten Germanen in Tierfällen keulenschwingend durch die Gegend liefen, sind schon ein bisschen her - bzw. in der Form so nie gewesen. Aber wir Deutschen sind ja konsequent, also weg mit dem "richtigen" Wald, der Hambacher Forst und die wirtschaftlichen Interessen von RWE lassen grüßen...

Ansonsten kenne ich Klimaforscher eben nicht nur sendungsbewusst aus irgendwelchen Medien, sondern auch privat - sehr pragmatisch und mit Fakten, die sie auf den Tisch legen und genau das tuend, was Du forderst - nämlich die Konsequenzen aus ihren Fakten anderen überlassend. Wobei der eine oder andere schon ein bisschen frustriert ist, wenn er die Folgen des Klimawandels an seinen Modellen darlegt - und dann kommt irgendein politisch wegweisender Held und erklärt, prima, jetzt wird's warm, dann können wir ja mit Erdbeeranbau am Nordpol alle reich werden!

Tja, während Du findest, wir müssen halt lernen, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen, den Küstenschutz ausbauen, veränderte Anbaumethoden, Besiedlung bisher unbesiedelter Gebiete (verbunden vermutlich mit Umsiedlungen im größeren Stil), finde ich, wir müssen halt lernen, mit den Folgen des Bevölkerungswandels umzugehen, nicht mehr nur ureingeborene bayerische Bauern im Münchener Umland, die pälzer Weinbauern und die Eifelbauern in ihren Bergdörfern (um mal ein paar klassische Klischees zu bedienen), sondern ganz viele verschiedene bunte Bevölkerungsanteile. Aber da willst Du anscheinend keine Veränderung...

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von As am 03.12.2018, 16:33 Uhr

Ich glaube , dass die größten CO2-Produzenten umdenken müssen. Aber ich glaube auch, dass der "gehäkelte Beutel" zum Tomatenkauf Wale retten kann, um bei dem Bild zu bleiben. Nämlich wenn es jeder tut, zumindest ganz ganz viele. Es ist irrig, weiterhin die Tomaten in der Plasteschale zu kaufen ,mit der Begründung, dass es andere ja auch tun. Wenn jeder SO denkt, dann wird es natürlich nichts.

Unter Umständen wird das die Welt nicht retten-der Plastemüll ist ja auch nur ein einzelner Aspekt. Aber warum soll man nicht wenigstens Dinge verändern, die problemlos zu ändern sind???? Die niemandem schaden und die Welt ein bisschen besser machen?

Ich glaube aber am Ende kann das nur über die Kosten geregelt werden. Zum Beispiel müssen wahrscheinlich Spritpreise so hoch sein, dass sich die Masse überlegt, ob man die 300 Meter bis zum Supermarkt nicht auch laufen kann. Das ist extrem unpopulär und würde mich als Pendler und Öfters-in-den-Urlaub-Flieger auch treffen.

Fliegen just for fun wäre dann nicht mehr drin. Für Pendler müssten andere Instrumentarien bemüht werden. Der CO2-Ausstoß von Fahrzeugen fällt in der Masse schon ins Gewicht, auch wenn es nur ein paar Tausend Kilometer sind.

Das Modell, das vorschlägt, nur 1 Kind zu bekommen oder ganz zu verzichten, ist bezogen auf den ökologischen Fußabdruck sicher DIE Lösung schlechthin, bringt aber andere Probleme mit sich, die natürlich in dieser Studie nicht berücksichtigt werden.

Ich verstehe Leute nicht, die aus Prinzip nicht sehen wollen, dass es der Erde schlecht geht. Und dahinter wiedermal eine große linke Verschwörung wittern. Eine große Verschwörung linker Wissenschaftler und Meteorologe, Klimaexperten mit dem Ziel.... Ja, mit welchem eigentlich?

Warum fragen die nicht endlich mal Rosewell?

Das sollte jetzt nicht explizit unter Daffy. Kriegs aber jetzt nicht mehr hier weg.

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Daffy am 03.12.2018, 17:46 Uhr

> prima, jetzt wird's warm, dann können wir ja mit Erdbeeranbau am Nordpol alle reich werden!

Erinnert mich spontan an Göring-Eckardt ("Unser Land wird sich ändern... und ich freue mich drauf!"). Aber Erdbeeren auf Grönland sind doch erst mal nichts Schlechtes; es gibt eben auch Regionen, die profitieren.

> wir müssen halt lernen, mit den Folgen des Bevölkerungswandels umzugehen, ...ganz viele verschiedene bunte Bevölkerungsanteile. Aber da willst Du anscheinend keine Veränderung...

Nicht JEDE Veränderung. Und ob Du diese Veränderung in 10,20 Jahren noch so freundlich-entspannt siehst, würde mich interessieren. Wenn Du Dich bis dahin nicht zurückgezogen hast nach Island

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Re: Was ist Quatsch..?

Antwort von Leena am 03.12.2018, 18:11 Uhr

Ein paar Jahre muss ich noch bis zur Pensionierung, dann kann ich mich nach Island zurückziehen.

Tja, und während Göring-Eckhardt sich auf die Änderung in Deutschland freut, freust Du Dich auf die Erdbeeren in Grönland. So hat jeder seines..

So richtig klappt das mit den Erdbeeren auf Grönland / Island und den profitierenden Regionen aber noch nicht - während der große Rest Europas dieses Jahr unter der Hitze ächzte, hatte Island z.B. den kältesten, verregnetesten Sommer seit 100 Jahren oder seit Beginn der Wetteraufzeichnungen oder so. Es wird nicht einfach überall 2° wärmen, sondern teilweise wird es kälter und teilweise wird es deutlich wärmer.

Dabei hatten sich ein paar Helden von der isländischen Bauernpartei schon so auf den Klimawandel gefreut...

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von Daffy am 04.12.2018, 9:31 Uhr

> ich glaube auch, dass der "gehäkelte Beutel" zum Tomatenkauf Wale retten kann, um bei dem Bild zu bleiben. Nämlich wenn es jeder tut, zumindest ganz ganz viele. Es ist irrig, weiterhin die Tomaten in der Plasteschale zu kaufen ,mit der Begründung, dass es andere ja auch tun.

Nicht weil es andere tun, sondern weil es sinnvoll ist. Es hat nicht nur geringe, sondern gar keine positiven Auswirkungen auf die Umwelt, auf die Plastikschale zu verzichten. Erst mal ist der Ölverbrauch für Verpackungen gering im Vergleich zu Verkehr und Heizung, die Verpackungen werden (thermisch) verwertet und dann ist verdorbenes Obst/Gemüse eben auch kein Nullsummenspiel - Du brauchst CO2 (Wasser, ...) um es zu produzieren.
Es hat Gründe, dass diese Verpackungen bei den Händlern beliebt sind und weniger Ausschuß ist einer davon. Aber Wertschätzung von Lebensmitteln ist in unserer Gesellschaft ja ziemlich verloren gegangen

> Zum Beispiel müssen wahrscheinlich Spritpreise so hoch sein, dass sich die Masse überlegt...

Wenn man diese Preise weltweit durchsetzt, führt das zur größten ideologisch motivierten Hungerkatastrophe seit Stalin und Mao. Aber wir sehen gerade in Frankreich, wie realistisch das ist.

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von As am 04.12.2018, 20:27 Uhr

Sind das jetzt deine privaten Visionen oder aus welchen Quellen beziehst du deine Erkenntnisse? (Dass Plasteverpackungen nicht ins Gewicht fallen, dass erhöhte Spritpreise zu einer Hungerkatastrophe führen)
Bin ernsthaft interessiert und finde diese Theorien sehr spannend.

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von Daffy am 05.12.2018, 10:13 Uhr

Jenseits der Reportagen mit schuldbewussten Familien vor einem Berg Kunststoff oder der Veröffentlichungen von Umweltverbänden auf der Suche nach frischen Sponsoren gibt es schon noch einiges. Könntest Du eigentlich selber googeln

Ein paar Zahlen, die ich interessant fand:

- 1,5% der Erdölverbrauchs in D entfallen auf Kunststoffverpackungen, ca. 80% auf Verkehr/Energie/Heizung
- die Herstellung eines Lebensmittels führt zu einem Vielfachen an CO2-Emissionen verglichen mit denen der Verpackung (bei Käse 79% ggü. 2%)
- Verpackung verringert den Anteil verdorbener Lebensmittel, im Handel bei Fleisch von 34% auf 18%, Käse 5% auf 0,14%, Salatgurke (der Klassiker) von 10% auf 5%...
- in D werden 99,6% der ordnungsgemäß entsorgten Kunststoffverpackungen verwertet (je zu Hälfte Recycling und Verbrennung => Fernwärme)

Und ja, das sind alles Zahlen aus Veröffentlichungen der Kunststoffindustrie - in besagten Reportagen fehlen die völlig, da werden einseitig die ´Wahrheiten` der Umweltverbände übernommen, es hat was quasi Religiöses, mit Opfer einfordernder Priesterschaft, demütig-schuldigen Gläubigen und denjenigen, die aus Verstockheit, Gier oder Bösartigkeit heraus die Wahrheit nicht annehmen (Kunststoffverpackungsproduzenten und sonstige Zweifler). Man kann diese Zahlen sicher hinterfragen (Ursache-Wirkung, mögliche Alternativen...). Die Nabu-Broschüren finde ich dagegen sinnfrei (aber dramaturgisch gut gemacht - Müllberge, schwindende Ressourcen, verschmutzte Meere, der Verbraucher würde gerne, kann aber nicht, NABU fordert...Spendenkonto)

So aus dem Gedächtnis, also wenn ich mich nicht irre: in Entwicklungs- und Schwellenländern erreichen 40% der produzierten Nahrungsmittel nicht mal die Märkte, weil Lager- und Transportkapazitäten fehlen (in Industrieländern ca. 5%), ich erinnere mich auch an eine Doku über Mangos in Indien mit ca. 60% Verlusten - es sind nicht genug Leute motiviert, in Lagermöglichkeiten zu investieren, ob nun aus "War schon immer so" heraus oder wg. einer korrupten Verwaltung, die Eigeninitiative erstickt...

> dass erhöhte Spritpreise zu einer Hungerkatastrophe führen

Umgekehrt: wie begründest Du, dass eine industrialisierte Landwirtschaft, der wir die höchsten jemals erreichten Erträge verdanken, funktionieren würde ohne billigen Treibstoff, von dem nicht nur die Landmaschinen angetrieben werden, sondern mit dem die Leute zur Arbeit kommen und die Lebensmittel zügig transportiert werden?

https://newsroom.kunststoffverpackungen.de/wp-content/uploads/2018/09/Daten_Fakten_Ressourceneffizienz_Kunststoffverpackungen.pdf

https://www.kunststoffverpackungen.de/show.php?ID=5132&PHPSESSID=sr1f6oh39cquek7ft3gjl23i82

Im whatsapp-Stil :

https://newsroom.kunststoffverpackungen.de/wp-content/uploads/2018/09/Faktencheck_Kunststoffverpackungen.pdf

Die GUTEN:
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/einzelhandel-und-umwelt/nachhaltigkeit/20787.html

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von As am 05.12.2018, 14:16 Uhr

Die Argumentation überzeugt mich nicht wirklich. Dass 40% Der Nehrungsmittel in Entwicklungsländern nicht mal die Märkte erreicht, liegt NICHT an den hohen Spritpreisen, sondern an fehlenden Transportmitteln und fehlender Infrastruktur.

Höhere Spritpreise würden dieses Problemfeld nicht tangieren.

Klar ist auch, dass die Verpackungsindustrie diese von dir genannten Zahlen veröffentlicht. Was wäre wenn es ausschliesslich unverpackt Gurken und Tomaten (und Wurst/Fleisch)gäbe? Die Leute würden nicht auf den Kauf verzichten, sondern sich vermutlich dran gewöhnen, es zu kaufen, wenn sie es auch verbrauchen -im Rahmen der natürlichen Haltbarkeit. (So machten es z. B. Leute in der Ex-DDR, da gab es fast nichts in Plasteverpackungen... Es gab zugegebenermaßen auch ohne Plasteverpackungen fast nichts .)

Woher kommt all dieser Plastemüll in den Leeren? Sicher nicht überwiegend aus D., aber die Verpackungsindustrie hat ja wohl schon einen Anteil daran.

Alles nur Gedankenspiele, habe aber auch echt keine Lust, jetzt gerade Zeit mit Recherchen zu verbringen.

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Re: Den ökologischen Fußabdruck verkleinern, indem man ...

Antwort von As am 05.12.2018, 14:16 Uhr

Die Argumentation überzeugt mich nicht wirklich. Dass 40% Der Nehrungsmittel in Entwicklungsländern nicht mal die Märkte erreicht, liegt NICHT an den hohen Spritpreisen, sondern an fehlenden Transportmitteln und fehlender Infrastruktur.

Höhere Spritpreise würden dieses Problemfeld nicht tangieren.

Klar ist auch, dass die Verpackungsindustrie diese von dir genannten Zahlen veröffentlicht. Was wäre wenn es ausschliesslich unverpackt Gurken und Tomaten (und Wurst/Fleisch)gäbe? Die Leute würden nicht auf den Kauf verzichten, sondern sich vermutlich dran gewöhnen, es zu kaufen, wenn sie es auch verbrauchen -im Rahmen der natürlichen Haltbarkeit. (So machten es z. B. Leute in der Ex-DDR, da gab es fast nichts in Plasteverpackungen... Es gab zugegebenermaßen auch ohne Plasteverpackungen fast nichts .)

Woher kommt all dieser Plastemüll in den Leeren? Sicher nicht überwiegend aus D., aber die Verpackungsindustrie hat ja wohl schon einen Anteil daran.

Alles nur Gedankenspiele, habe aber auch echt keine Lust, jetzt gerade Zeit mit Recherchen zu verbringen.

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