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Geschrieben von Niikolausi am 28.11.2018, 14:40 Uhr

Mobbing am Arbeitsplatz

Hallo,

Ich hoffe ihr könnt mir einen Rat geben.

Ich habe das Gefühl dass etwas gewaltig falsch läuft auf der Arbeit.
Meine Kolleginnen sind ziemlich komisch bzw. behandeln mich ungerecht. Evtl. liegts ja an mir. Ich weiss es nicht.

Ich bin in diesem Unternehmen seit 25 Jahren beschäftigt. Ich habe 3 Jahre Erziehungsurlaub gehabt und bin vor 2 Jahren wieder zurück in die Firma. Ich bin aber in einer anderen Abt. Wir sitzen zu viert in einem Raum. Die anderen 3 sind Vollzeit da. Die haben keine Kinder. Wir haben alle das gleiche Alter bzw. die gleiche Ausbildung.

Am Anfang war alles super. Ich konnte alles Fragen und wir haben uns ganz gut verstanden.
Aber mittlerweile ist alles anders. Ich kann es mir nicht erklären.
Es kommt kein gutenmorgen...kein tschüss oder schönes we.
Vor einiger Zeit hatten wir eine TeamBesprechung mit dem Chef. Er hatte uns vorab eine Liste mit Zusatzaufgaben gegeben die wir uns anschauen sollten und wir uns Gedanken diesbzgl. Machen sollten. Ich habe dann die Mädels gefragt ob wir uns mal zusammensetzen wollen und drüber sprechen wollen. Nö...das wär doch nicht nötig...das wären doch alles Aufgaben die wir eh schon machen und der Chef das nicht wüsste und wir würden ihm das dann bei der Besprechung so sagen.
Gut..so war das auch..der chef wusste nicht dass wir das alles bereits so machen.
Dann kam die Sitzung.ich hatte natürlich nichts vorbereitet weil ich und die anderen ja sagen wollten dass wir das doch schon so machen...
Das Ende vom lied war, dass die sich gemeinsam haufenweise Argumente und Hinweise notiert hatten und geglänzt haben. Ich hatte mich auf deren Aussage verlassen dass nix vorbereitet wird.
Hab natürlich scheisse da gestanden. Ich habe dann aus dem Stehgreif versucht auch mal was dazu zu sagen..die habenmich gar nicht zu Wort kommen lassen.
Chef denkt jetzt dass ich dämlich bin.
Nä Wo ist wieder was worüber ich mit den Mädels sprechen wollte. Natürlich wurde ich wieder abgeblockt...es wäre quatsch da was zu planen. Sie würden das auf sich zukommen lassen.
Ich weiss genau wie das wieder ausgeht.

Sie ignorieren mich auch tagsüber. Eine bringt essen für alle mit..ausser für mich... es werden gemeinsame Grillabende organisiert. Natürlich ohne mich.
Wenn ich Kuchen mitbringe...nehme ich ihn mittags wieder unangerührt mit nach Hause.
Wenn ich das Zimmer verlasse höre ich dann immer wie plötzlich riesen Stimmung ist und alle Lachen u d Witze machen. Sobald ich drin bin nur noch Ernste Gesichter.
Inzwischenmache ich natürlich Fehler....hab nur noch Kopfweh und Bauchweh.

Ich kann mir das nicht erklären.
Das einzige was das Problem evtl ist dass die neidisch sind. Hört sich doof an. Wäre aber evtl. ein Grund.
Erst war alles gut. Aber irgendwann haben sie mitbekommen dass wir bauen. Könnte das das Problem sein?
Es passt jedenfalls zeitlich zusammen.

Blöderweise ist eine derjenigen im Betriebsrat. Hier brauche ich keine Hilfe erwarten.
Leider habe ich auch keine Zeugen.

Ist das schon mobbing?
Wie gehe ich damit um?
Hab auch schon versucht zu reden, aber ohne Erfolg. Hab da nur geheult und wurde noch beschimpft.
Wenn ich es dem Chef sage dann tun die sich zusammen und tun so als ob ich übertreiben und lügen würde.

Sorra...ist evtl bissl kuddelmuddel geschrieben. Bin aber schon wieder so aufgelöst...

 
30 Antworten:

Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Korya am 28.11.2018, 15:05 Uhr

Weinen ist immer blöd, das animiert sie im Zweifelsfall erst recht dazu weiter zu machen.
So wie du es schilderst, klingt es nicht, als ob du dir große Hoffnungen machen könntest, dass du wieder in ihre Gruppe rein rutscht. Du sagst aber auch nicht, dass du auf sie angewiesen wärst, um deinen Job zu machen- ihr macht alle in etwa dasselbe, aber jeder für sich?

Also bliebe dir die Option, auf stur zu stellen und dein Ding zu machen, als würdest du alleine arbeiten - und die Hühner "einfach" ignorieren.
Oder du suchst dir eine andere Abteilung.

Sich beim Chef zu beschweren oder auszuheulen - besonders wenn er euch eh nicht so zu kennen scheint- oder zu versuchen, durch Beschwichtigungen oder emotionale Appelle die Damen wieder zur Einsicht zu bringen, stelle ich mir unrealistisch vor.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von lilly1211 am 28.11.2018, 15:15 Uhr

Für mich klingt das nicht danach als hättest du dort noch eine Chance.

Ich würde kündigen. Alles andere kostet nur mehr Nerven.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Trini am 28.11.2018, 15:21 Uhr

Zuallererst möchte ich dir sagen, dass ich dich verstehen kann. Die Situation ist extrem unschön.

Aber Mobbing ist es in meinen Augen nicht. Manchmal stimmt einfach die Chemie nicht.
Da kann ein eingespieltes Team durch einen Neuling völlig aus dem Gleichgewicht geraten.

Wir hatten das zweimal hintereinander. Es kam eine extrem erfahrene Kraft hinzu und irgendwie war die Stimmung plötzlich nicht mehr so gelöst.
Inzwischen ist diese Kollegin immer noch da, es sind aber zwei andere dazugekommen, die mit ihr perfekt harmonieren.

Vielleicht haben deine Kolleginnen anfangs versucht, dir gegenüber offen zu sein, aber es passt halt nicht.

Ich würde auch mal vorfühlen, ob eine Versetzung möglich ist.

Trini

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Tonic2108 am 28.11.2018, 16:11 Uhr

Was ich vielleicht noch versuchen würde ist mit einer alleine zu sprechen. Vielleicht kommst du so weiter. In der Gruppe ist man ja immer stark und da hast du natürlich schlechte Karten.

Wenn alles nichts hilft würde ich gehen oder mich in eine andere Abteilung versetzen lassen, wenn möglich. Es lohnt sich nicht sich kaputt zu machen.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von rotblau am 28.11.2018, 17:20 Uhr

ohhje, das hört sich nicht toll an :-(
ich würde mir vermutlich etwas anderes suchen. hast du mit diesen dreien auch schon vorher gearbeitet? kann es sein das du etwas blödes gemacht hast worüber sie sauer sind?
was passiert denn wenn du morgens kommst und guten morgen sagst? kommt da auch nichts zurück?

lg

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Meine Tipps

Antwort von Streuselchen am 28.11.2018, 17:23 Uhr

Ja, das ist Mobbing.

Die Kolleginnen wollen dich beim Chef schlecht aussehen lassen - sieht man ja.
Wahrscheinlich werden sie demnächst den Chef um ein Gespräch bitten und ihm erklären, warum und wieso du absolut unfähig bist.
Ich würde den "Kolleginnen" deshalb zuvorkommen und den Chef selbst um ein Gespräch bitten! Und zwar schnell.
Dann schildere dem Chef, was du täglich erlebst. Ohne Vermutungen, nur die Fakten.
Und bitte nicht heulen bei dem Gespräch und nicht laut werden, ganz sachlich und ruhig bleiben! Das schaffst du!

Mensch, du bist 25 Jahre in der Firma! Das zeigt doch, dass du was kannst! Das spricht doch für DICH!

Ich weiß nicht, wie groß eure Firma ist ... habt ihr vielleicht eine Frauenbeauftragte? Oder eine Sozialbetreuung?

Gibt´s einen Ansprechpartner bei der Personalstelle?

Komm den "Kolleginnen" zuvor!!! Werde aktiv und such dir Verbündete!

Ehe ich kündigen würde, würde ich versuchen in eine andere Abteilung zu wechseln.

LG
Streuselchen

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Rosewill am 28.11.2018, 17:29 Uhr

Wegen Mobbing krank schreiben lassen?
Und schon mal eine neue Arbeit suchen.
Jede Minute Zeit die da noch investiert wird ist eine zu viel.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Frau Paschulke am 28.11.2018, 17:47 Uhr

Fühl dich erstmal gedrückt, das ist eine doofe Situation. Aber nicht ausweglos!

Ich bin da ganz bei Streuselchen! Geh schnellstmöglich zu einem Gespräch zum Chef, bevor die anderen das tun. Du hast nichts zu verbergen, nichts zu verlieren. Wer so lange in einem Betrieb ist, ist gut, daran gibt's nichts zu rütteln!
Alles Gute!

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von kirshinka am 28.11.2018, 17:54 Uhr

Ich schließe mich Streuselchen an.
Ich würde grad zu leid nicht gehen, sondern mich auf die Hinterbeine stellen.
1. Du bist nicht auf sie angewiesen, arbeite einfach vor dich hin und ignorier sie! Grenze dich emotional ab!
2. mache ein Protokoll und bitte den Chef um ein Gespräch - schildere die Fakten und nicht weinen!
3. natürlich bereitest du dich auf die Dinge vor - das bestimmen doch nicht die Hühner wie du dastehst!

Es ist Arbeit - es sind nicht deine Freunde und die Kollegen haben nicht zwangsläufig dein bestes im Sinn. Das musst du schon selbst erledigen!

Also - Boxhandschuhe an, Ellbogen ausfahren und los gehts!

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von nachbarn am 28.11.2018, 17:55 Uhr

ich bun auch der Meinung wie Streuselchen, Kämpfe für dein Platz, bleibe Sachlich
und frag den Chef dür eine andere Abteilung , weil dies und das (Fakten) aufzählen
nicht stimmig sind.. du aber sehr gerne hier arbeitest und dir die Arbeit Freude macht. Ich drücke dir Daumen du schaffst das schon

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von tonib am 28.11.2018, 17:55 Uhr

Ich würde vielleicht nochmal versuchen, eine der Damen zu isolieren und dazu zu befragen, allerdings eher aus Interesse an der Ursache als in der Hoffnung, dass das etwas bringt. Am besten den Ringleader.

Ohnehin würde ich mir einen neuen Job suchen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass es etwas bringt, mit dem Chef zu sprechen, außer wenn eine Versetzung möglich ist - Chefs hassen solche Situationen und verärgern bestimmt nicht ihre anderen drei Kräfte.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Astrid18 am 28.11.2018, 17:56 Uhr

Das ist keine gute Idee mit dem Krankschreiben, denn damit bringst Du nur den Chef gegen Dich auf.

Kannst Du in einer anderen Abteilung arbeiten? Dann würde ich versuchen, den Chef um Versetzung zu bitten unter Hinweis darauf, dass es zwischen Dir und Deinen Kolleginnen nicht gut läuft und sie Dich nicht ins Team einbeziehen. Alternativ könnte eine Teambildungmaßnahme etwas bringen.

Private Grillabende spielen da aber keine Rolle, auch keine nicht gegessenen Kuchenstücke.

Dann kann ich Dir nur empfehlen noch einmal kritisch zu überlegen, was die Situation geändert haben könnte? Fällst Du oft aus und sie müssen Deine Arbeit machen? Erzählst Du zuviel von Kind und tollem Mann? Das sind keine Gründe Dich zu mobben, aber genervt zu sein.

Für den Arbeitsplatzwechsel ist es immer hilfreich, wenn Du Dein eigenes Verhalten analysiert. Damit Du - sofern geschehen - nicht wieder die gleichen Fehler machst.

Ansonsten kann ich Dir nur raten, Dein eigenes Ding zu machen und so zu versuchen, ein positives Bild beim Chef abzugeben.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von stella_die_erste am 28.11.2018, 18:38 Uhr

In meinen Augen ist das eindeutig Mobbing, wenn man mitgebrachtes Essen einer bestimmten Person konsequent NICHT anrührt, sie von für den Job relevanten Gesprächen ausschliesst, das Gespräch verstummt, wenn jemand einen Raum betritt und man als TEAM von vier Personen eine einzelne Person nicht in Prozesse einbezieht, sondern die drei anderen ihr eigenes Süppchen kochen und die vierte vor dem Chef auflaufen lassen!

Warum das so ist..ja, das wüssten viele Mobbingopfer gerne!
Sollte aber eigentlich keine Rolle spielen, denn das Verhalten der anderen ist verkehrt, darüber braucht man nicht zu diskutieren.

Im Job stimmt oft "die Chemie nicht", Arbeitskollegen kann man sich eben nicht aussuchen.
Aber man MUSS damit klarkommen können. Man ist ja nicht im Job, um Freunde zu finden, sondern professionell seine Arbeit zu erledigen. Dazu gehört auch, neue Kollegen zu INTEGRIEREN, selbst wenn einem deren Nase nicht gefällt!
Und wenn einige meinen, im Team quertreiben zu müssen und Personalabteilung zu spielen, dann geht das einfach so nicht und man muss einschreiten.
Falsche Chemie ist jedenfalls kein Grund, sich als Mobbingopfer versetzen zu lassen.
Dann wird halt die nächste gemobbt, die an dem Schreibtisch der TE sitzt, weil das eingeschworene Team sich ganz großartig fühlt.. das ist doch keine Lösung und hat null Wirkung auf die Mobber!
Die müssen sanktioniert werden, nicht die TE.

@TE
Erst mal, versuche Dich zu beruhigen.
Ich weiß, das ist leicht gesagt. Trotzdem: gehe ganz pragmatisch vor!

Gibt es irgendwo in der Firma jemanden, der sich mit Dir "verbünden" kann?
Eine Person, mit der Du Dich gut verstehst?
Diese könnte Dich beim Gespräch mit dem Chef moralisch unterstützen.

Ich sage Dir, wie ich es machen würde, wenn ich die Situation alleine nicht lösen könnte:
Ich würde zum Gespräch an einen runden Tisch mit dem Chef bitten. Und hätte viele, viele Notizen dabei. Was, wann und warum vorgefallen ist.
Somit müssen sie Stellung beziehen. Evtl. kann man einen Mediator hinzuziehen, wenn der Chef mitspielt. Und Du nimmst Dir jemanden mit, der Dir den Rücken stärkt, da reicht ja die bloße Anwesenheit einer vertrauten Person.

Geh in die Offensive.
Unternimm etwas.
Schnei einfach morgens mal rein, wenn Du einen guten Tag hast, schmeiss Deine Tasche und Deinen Mantel auf den Tisch und mach eine Ansage!
Laut, deutlich und ohne Emotionen.
Sag, was Dir auffällt und dass Du nicht bereit bist, weiterhin auf dieser Basis mit ihnen zusammen zu arbeiten, dieses Verhalten zu akzeptieren und auch Schritte in Richtung Geschäftsleitung unternehmen wirst, wenn sich das nicht ändert.. das alles kann man in ganz ruhigem, sachlichen Ton sagen. Sogar mit einem süßlichen Lächeln garniert, wenn man das schafft.

Komm aus der Opferrolle, in die Deine Kolleginnen Dich gedrängt haben. Das ist schwer, aber wird ihnen ihre Grenzen aufzeigen!
Sei bereit, auch Kritik anzunehmen und äußere das.
Aber lass Dich nicht runtermachen, verhöhnen oder beleidigen!
Wenn es nichts bringt, Raum verlassen und direkt zum Chef.
Dort kannst Du dann weiteres veranlassen, eben z.B. Mediation und runder Tisch, siehe oben.

Sollte sich der Chef auf Seite der Kolleginnen schlagen und nicht gewillt sein, sich der Sache anzunehmen, rate ich Dir ganz ehrlich:
Lass Dich so lange wie möglich krank schreiben, ihn ordentlich blechen und such Dir inzwischen etwas anderes!
Er will es dann schließlich so. Wer derartige Vorgänge in seiner Firma absichtlich hinnimmt und nicht sehen will, dem gehört es nicht anders.

Jedenfalls wirst Du nichts verändern, wenn Du weiterhin schweigst und weinst.
Von selbst wird Dir keiner helfen. Und die Lage wird eher schlimmer, als besser.
Lass es Dir nicht länger gefallen, irgendwas passt da nicht, das hast Du schon völlig richtig erkannt.

Niemand, wirklich KEIN MENSCH hat es nötig, sich von irgendwem im Job oder Privatleben mobben oder schlecht behandeln zu lassen.
Und ich kann nur jedem raten, vehement dagegen vorzugehen, mit allen Mitteln.
Solche Dinge zu ignorieren (bzw. es zu versuchen) und "sein eigenes Ding zu machen", wird auf Dauer nicht funktionieren. Man ist ja aufeinander angewiesen und sowas ist keine Basis für eine effektive Arbeitsleistung.

So, wie von Dir geschildert, fangen Mobbingsituationen immer an. Selbst wenn es jetzt noch relativ "harmlos" wäre (was es für DICH ja nicht ist!), wird sich das steigern.
Mobber hören nicht einfach so auf. Die reizen ihre "Überlegenheit" aus bis aufs Äußerste. IMMER.

Schmeiss nicht gleich die Flinte ins Korn!
Zeig, dass Du wer bist. Und es Dir nicht gefallen lässt!

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von As am 28.11.2018, 20:30 Uhr

Hier stimme ich Stella in allen Punkten zu, auch wenn ich von mir selbst glaube, dass ich das nicht drauf hätte. Ich würde mir wahrscheinlich was Neues suchen. Aber das ist eigentlich nicht der richtige Weg. Wenn du mutig bist, mach es so wie Stella schrieb.

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Re: Meine Tipps

Antwort von dee1972 am 28.11.2018, 20:53 Uhr

Gibt es keine Möglichkeit, in deine alte Abteilung zurück zu gehen?

25 Jahre! Da musst du doch eigentlich jede Menge langjähriger Kollegen haben, die wissen, was du drauf hast und die dich unterstützen würden?

Gibt es bei euch echt keine regelmässigen Feedbackgespräche; Mitarbeiterjahresgespräche oder Teammeetings?

Was deine Kolleginnen da veranstalten ist eindeutig Mobbing. Wehr dich dagegen, auch wenn es schwer fällt und vielleicht nicht deinem Naturell entspricht.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Niikolausi am 28.11.2018, 21:15 Uhr

Erst mal danke f0r die Antworten.
Das baut mich etwas auf.

Ichüberlege schon die ganze Zeit krampfhaft was an mir nicht stimmt. Ich bin eher ruhig. Also keine megatratschtante etc.
Da ich weiss dass die anderen auch gerne Kinder gehabt hätten aber aus verschiedenen Gründen keine bekommen können habe ich mich mit Erzählungen von meinem Sohn zurück gehalten da ich weiss wie schwer es ist keine Kinder zu haben obwohl man sich welche wünscht. Ich habe eher absichtlich gejammert wie anstrengend es ist mit Kind. Schlaflose Nächte..Trotzphasen etc.
Wobei das nur punktuell war. Ich habe nicht den ganzen Tag von mir privat erzählt.
Hin und wieder hat man halt was privates erzählt. Aber nicht alles bis aufs Kleinste durchgekaut.
Die Mädels hatten mitbekommen dass wir bauen und auch ein Darlehen aufgenommen haben. Habe nur kurz erzählt dass es so ist und der Umzug im nä Jahr sein wird. Ich habe keine Kosten o ä genannt.
Also alles in allem habe ich wenig erzählt.

Ich habe auch schon über Kündigung nachgedacht. Aber ich finde bestimmt nichts vergleichbares. Ich verdiene einigermassen gut. Habe Traumarbeitszeiten..nur 10 Minuten Fahrtweg.
Habe schon einmal mit einer Freundin darüber gesprochen. Sie bewirbt sich auch schon ewig bei allen möglichen Firmen da sie sich verändern möchte. Sie hat einen sehr weiten Fahrtweg und das nervt sie sehr da sie jeden Tag bibbern muss ob sie es noch rechtzeitig vor Schliessung in den Kiga schafft. Sie ist quasi nur gestresst und abgehetzt...naja, jedenfalls hat sie schon einige Gespräche gehabt und es wurde ihr immer nur ein befristeter Vertrag angeboten. Ausserdem wurde ihr mehr oder weniger klar gemacht dass man als Teilzeitkraft bzw. Mami nicht unbedingt erste Wahl ist. Die nehmen lieber kinderlose Singles.
Da wir ja das Darlehen laufen haben möchte ich auch nicht so einfach auf mein Gehalt verzichten. Das würde uns ganz schön belasten.

Innerhalb der Firma ists nicht sooo einfach. Es gibt eine Abt woran ich Interesse hätte. Aber dort sind alle Plätze belegt. Werde das mal beobachten.
Alle anderen Stellen sind "Verkäuferstellen". Das heisst ich bekomme Vorschriften wieviel ich verkaufen muss und wenn ich das nicht erreiche, gibts einen auf den Deckel und jede menge Druck.
Ich möchte lieber im "Hintergrund" arbeiten. Bin nicht so der Verkäufertyp.

Werde das ganze mal einige Tage weiter beobachten. Bzw. Mal schauen wie nä Wo der Termin verläuft bei dem ich egtl mit den Mädels zusammenarbeiten sollte.
Wenn das auch wieder so scheisse wird dann suche ich echt mal das Gespräch.
Vielleicht mit einer einzelnen von ihnen und nicht alle zusammen.

Gestern habe ich auch schon kurz ein bisschen mit einem kollegen aus einer anderen Abt darüber gesprochen. Wir kennen uns schon seit ca. 24 Jahren oder so.
Er findet das auch hammerhart. Wir wollen das nochmal persönlich und in aller Ruhe besprechen. Mal sehen was er dazu meint wenn wir das ausführlich besprechen.

Falls ein Gespräch mit den Kolleginnen bzw. einer derKolleginnen total daneben läuft und ich als Buhmann hingestellt werde, dann sollte ich doch noch über eine krankmeldung nachdenken.
Aber was kommt dann danach?

Achso jemand von Euch hatte das thema angeschnitten ob ich oft ausfalle..... ich bin kaum krank...sogar wenn mein Sohn krank ist nehme ich keinen Urlaub. Ich bringe ihn dann immer zur Oma. Habe noch nie wegen Krankheit des Kindes gefehlt.
Bin immer pünktlich...nie zu spät.

So.. nun bin ich müde. Habe in den letzten Nächten kaum geschlafen. Muss nun ins Bett.

Ich wünsche euch eine gute Nacht.

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ach kirshinka-das sehe ich komplett anders

Antwort von Benedikte am 29.11.2018, 5:35 Uhr

Hallo kirshinka,
in der Theorie sind viele Dinge richtig und einfach-theoretisch ist Dein Tip sicher nicht falsch.

aber praktisch.... Sie leidet doch darunter, dass sie ausgeschlossen ist, dass die anderen sie nicht akzeptieren und für voll nehmen.

Und genau das wird nicht besser durch Deinen Rat.

Ich glaube fast, dass manchmal eben nichts zu machen ist, die Chemie nicht stimmt. Ohne groessere Schuldfragen. Manchmal geht es eben nicht.

Und die Ausgrenzungen hier kann ich quasi körperlich fühlen- eine der anderen bringt für alle anderen Essen mit außer für die APerin, deren Kuchen hingegen geht völlig unangetastet zurückusw. aber genau das sind Dinge, die man nicht erwzingen kann, genauso wie das freundliche Wort, der Schwatz nebenbei, die Weihnachtskarte, Glückwunsch- oder geburtstagskarte


Bei Deinem Rat- Ellbogen ausfahren- wird das sicher nicht besser.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von cube am 29.11.2018, 8:54 Uhr

Das hört sich definitiv danach an, als wenn da irgendetwas zwischen euch steht, von dem DU aber nichts mitbekommen hast.
Für mich wäre der Fall ganz klar so: die entsprechenden Kolleginnen gemeinsam zum Gespräch bitten und fragen, was da los ist. Sprichst du jede einzeln an, wirst du nichts erfahren. Erfahrungsgemäß wird sich rausgeredet nach dem Motto "ich weiß nicht, was die anderen haben"/"ist mir gar nicht aufgefallen" etc.
Mach dir vorher eine Liste mit Punkten, die dir aufgefallen sind und beziehe dich darauf. Bloß nicht emotional werden, sachlich bleiben und nicht in Diskussionen verwickeln lassen.
3 Möglichkeiten: zusammen vor die ganze Sache gestellt kommt raus, das irgendwer was in den falschen Hals bekommen hat und die anderen mitgezogen hat
Du eventuell tatsächlich unbewusst/unabsichtlich allen mit irgendetwas vor dem Kopf gestossen hast (wobei man von Erwachsenen erwarten sollte, einen einfach darauf anzusprechen). Oder plötzlich schauen sich alle ganz betreten an und müssen zugeben, dass da wohl wirklich etwas von ihrer Seite aus einfach schief gelaufen ist und sich verselbstständigt hat. Oder alle weisen deine "Vorwürfe" zurück und bilden erst recht eine Front.
Dann würde ich mich an den Chef wenden bzw. den Betriebsrat. Sch... darauf, dass eine Kollegin auch im BR ist - sie ist nicht die einzige und darf ihre Position verdammt noch mal erst recht nicht nutzen, um andere klein zu halten.
Gibt bloß nicht klein bei!
Aber ganz wichtig: bleib auf einer sachlichen Ebene. Sobald du emotional wirst, wird das gegen dich verwendet und sei es im Sinne "man kann kein vernünftiges Gespräch mit ihr führen".
Mach dir bitte selbst vorher klar, dass DU hier schlecht behandelt wirst und DU ein Recht darauf hast zu erfahren, was hier eigentlich Sache ist.
Du machst es ihnen zu einfach, in dem du das kleine Lämmchen gibst, dass so arg getroffen ist von deren Ausgrenzerei.

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Es muss gar nichts mit dir persönlich zu tun haben.

Antwort von Petra28 am 29.11.2018, 9:52 Uhr

Vielleicht mochten sie die Person, die die Stelle inne hatte, bevor du zurückgekommen bist, sehr gern? Vielleicht musste die Person das Unternehmen verlassen? Vielleicht soll irgendwie “bewiesen“ werden, dass man besser die andere Person auf der Stelle behalten hätte?

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Astrid18 am 29.11.2018, 10:01 Uhr

Vielleicht ist ihnen genau das beklagen auf die Nerven gegangen, weil sie sich gerne die Nächte um die Ohren schlagen wollen für ein Kind, das ihnen verwehrt bleibt?

Ich hatte eine kinderlose Kollegin, die auf alles eifersüchtig war, inkl. Urlaub in den Schulferien (weil die mit Kindern dann ja alle Feiertage haben), und deshalb wollte sie aus Prinzip immer in den Schulferien Urlaub machen.

Ich würde erst einmal das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen und in konstruktiver Weise um Hilfe bitten, das Arbeitsklima zu verbessern.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Daffy am 29.11.2018, 10:26 Uhr

> Vielleicht ist ihnen genau das beklagen auf die Nerven gegangen, weil sie sich gerne die Nächte um die Ohren schlagen wollen für ein Kind, das ihnen verwehrt bleibt?

Das hab ich mir auch gedacht.

Aber hilft ja nichts, egal warum das Leben der Kolleginnen vergleichsweise arm ist - Du kannst es nicht ändern.

Ich würde das Private komplett außen vorlassen, das bietet nur Angriffsfläche. Kind, Haus, Mann, Hamster... tabu. Und mich in den Pausen absetzen, Du kennst offensichtlich nette Kollegen außerhalb der Abteilung. Außerdem - nichts ungesichert lassen, womit jemand Schaden anrichten könnte.

Mit dem Chef würde ich auf alle Fälle reden, um die dumme Situation in der Besprechung zu erklären, und das als Aufhänger nehmen für eine kurze Zusammenfassung der Situation. Irgendwann stellen Deine Kolleginnen wahrscheinlich fest, dass Du unkollegial bist. Machen kann er m.E. nichts, sich in einem Zickenkrieg positionieren zu sollen wäre auch eine Zumutung - aber Du weißt nicht, was noch kommt.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Lusiana am 29.11.2018, 13:04 Uhr

Ich finde hier einige Postings richtig klasse, besonders das von Stella.

Mein Tipp wäre noch, die Kollegin, die im Betriebsrat ist, direkt als Betriebsratsmitglied anzusprechen, dass du dich zuerst an sie wendest, bevor du dich allgemein an den Betriebsrat wendest, ihr die Situation aus deiner Sicht schilderst und dann muss ja was kommen...

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von Oktaevlein am 29.11.2018, 19:58 Uhr

"Aber Mobbing ist es in meinen Augen nicht. Manchmal stimmt einfach die Chemie nicht."

Hä, was ist es denn dann, wenn einem Mitarbeiter nicht mal mehr die Tageszeit gesagt wird (gleich von 3 Leuten)? Natürlich ist das Mobbing.

Ein wenigstens vor mit hin genuscheltes "Hallo" oder Tschüss würde ich mir jedenfalls immer abringen, selbst wenn ich jemanden nicht mag oder die "Chemie nicht stimmt." Stell dir mal vor, wie es ist, wenn du den halben oder ganzen Tag mit Leuten verbringen musst, die nicht mit dir reden....

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von kleinedame_34 am 30.11.2018, 13:33 Uhr

eine Freundin von mir hat das auch in ähnlicher Weise erlebt, sie hat sich erstmal krank schreiben lassen, hat dann gekündigt und ist zur Konkurrenz, da sie auch 20 Jahre im Unternehmen war hatte sie ne super lange Kündigungsfrist und durfte dann bei vollem Gehalt mehrere Monate zuhause bleiben auf Kosten der alten Firma, da zur Konkurrenz. Hat allen den Mittelfinger gezeigt.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von cube am 30.11.2018, 13:36 Uhr

Wie geht denn das? Sie kündigt und wird freigestellt bei vollem Gehalt? Oder wie muss ich mir das vorstellen? Oder gekündigt und die ganze Zeit AU eingereicht? Dann hätte sie aber KG bekommen, nicht volles Gehalt.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von kleinedame_34 am 30.11.2018, 15:22 Uhr

Sie war 6 Wochen krank geschrieben und bevor sie insins Krankengeld rutschte kündigte sie und wurde freigestellt über 6 Monate bei vollem Gehalt.

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Kannst du einen Versetzungsantrag stellen?

Antwort von Charlie+Lola am 30.11.2018, 15:35 Uhr

ich hatte das auch mal auf einer Station, da wurde ein Versetzungsantrag gestellt und ich konnte dann die Station wechseln.
Das möchte keiner und ich wünsche das auch keinem...……..such den Fehler bloß nicht bei dir.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von cube am 30.11.2018, 18:00 Uhr

Da hat sie aber Glück gehabt. Machen hätte das der AG nicht müssen. Wenn Sie selbst kündigt, hat sie rechtlich keine Ansprüche, auch keine Abfindung. Wie gesagt_ Glück gehabt - ist aber nicht als Beispiel für alle zu sehen.

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Re: Mobbing am Arbeitsplatz

Antwort von kleinedame_34 am 30.11.2018, 18:40 Uhr

Nein, die wusste, dass sie frei gestellt wird. Hätte sie keine Konkurrenzfirma genommen, hätte der Arbeitgeber nicht gemusst.

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Und was machst du jetzt?

Antwort von kleinedame_34 am 03.12.2018, 9:47 Uhr

redest du mit den Kolleginnen? Soweit ich es mitbekam ist das Suche eines anderen Arbeitsplatzes für dich keine Option.

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