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Geschrieben von fiammetta am 16.08.2011, 15:30 Uhrzurück

@Sakra und Caipi

Hi,

ganz meine Rede. Danke, die Damen!

Aber das Recht auf Selbstverwirklichung ist doch so groß, dass diejenigen, von denen auf ganzer Länge profitiert wird, sich gefälligst nicht dazu äußern sollen - was natürlich Stuss ist. Im Gegenteil, Frau-am-Herd sollte eigentlich den bösen berufstätigen Frauen dankbar sein - ist sie nur nicht, denn das würde Einsicht voraussetzen.

Das Recht des Einzelnen endet dort, wo das des anderen eingeschränkt wird. Anders ausgedrückt: Es kann nicht sein, dass die einen arbeiten, das Sozialsystem mit ihrer Leistung aufrecht erhalten und die anderen unter dem hanebüchenden Verweis auf ihre Selbstverwirklichung und den Stuss, man könne gerne auf Berufstätigkeit verzichten (Klar, und wer alimentiert einen dann oder ernähren sich die Damen von Wurzel und Beeren aus dem Wald und hüllen sich in Felle? Genau, eben nicht.) sich aus der Verantwortung für sich selbst stehlen. Müßten die Damen ihre Arztkosten / KK-Beträge, Sozialleistungen und Fortbildungen durch die Arbeitsagentur im Scheidungsfall sowie ihre zukünftige Rente selbst finanzieren, dann wäre das Geplärr groß. Aber zwar von allem profitieren, d.h. aus allen Sozialkassen bequem Geld entnehmen wollen ohne selbst welches in ebenso größer Höhe (!) eingezahlt zu haben, das wird in Zukunft nicht mehr funktionieren und dann wird`s haarig. Aber klar, die lieben Kinderchen sind schließlich erst mit 40 aus dem Gröbsten heraus, Shoppen ist harte Arbeit und die Wäsche wäscht Madame auch noch am Fluss - will sagen: Ausreden finden sich immer.

Ich kann auch nur darauf hinweisen, dass das Leben mitnichten aus Jugend und Mittelalter besteht. Ist der werte Gatte bereits zum Gießen, dann beträgt die Rente der Gattin nur noch 50% der Rente des Ernährers. Das reicht vielleicht, um im fitten und gesunden Zustand rundum kommen zu können. Verändert sich das Dasein, aber hin zu Siechtum und Pflegebedürftigkeit, dann bringt Madame die 2000-2500 Euro monatlich keineswegs auf. Was geschieht dann? Richtig: Man geht auf`s Sozialamt und das holt sich die Kohle von den Kindern, die folglich später selbst nicht ausreichend viel Geld für das eigene Alter haben werden, denn eine Familie + Eltern über unabsehbare Jahre hinweg (und manche machen es noch 10-20 Jahre und die sind lang...) zu finanzieren, das kann auch heute kaum jemand.

Es lebe die Selbstverwirklichung!

LG

Fiammetta

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