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Geschrieben von Caipiranha am 16.08.2011, 17:30 Uhrzurück

Re: gucken wir doch mal 40 Jahre zurück

Steffi, genau das ist der Punkt.

Ich kann zwar nicht sagen, daß ich in Armut aufgewachsen bin, aber recht einfach. Mit einem Vater, der einen Vollzeitjob hatte und noch Nebenjobs, weil meine Mutter (und ihre Eltern) bis heute der Ansicht waren, daß es Aufgabe des Mannes sei, die Familie zu ernähren und die der Frau, sich zu Hause um alles zu kümmern.

Ich hätte gern auf das dämliche Mittagessen und die saubere Wohnung für schöne Urlaube, schicke Klamotten und vor aleln Dingen für einen Vater, der nicht alles allein schultern muß, "geopfert" und auch für eine Mutter, deren geistiger Horizont die Angebote des Supermarktes übersteigt. Hatte ich aber nicht.

"Früher" haben die Frauen ja wenigstens wirklich geplockert, DA war Haushalt noch Arbeit, erst recht körperlich. Heute ist ja schon eine Stunde PEKiP "anstrengend", Kinder sowieso, die Wäsche ein Drama (mit Waschmaschine, Trockner, bügeln tut ja eh keine mehr) und Kochen ein Buch mit sieben Siegeln (frage ich heute den Metzger, ob er Interesse an Wild hat, da sagt der mir doch, das kriegt er nicht verkauft, die Frauen würden nur noch fertiges Rehragout kaufen, eine Keule bliebe liegen, damit wüßte doch keiner mehr was mit zu machen).

Heute ist dann die Rechtfertigung, daß die Kinder ein warmes Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung 24-Stunden-präsente "Liebe" brauchen und was weiß ich. Klappt nur in anderen Ländern auch.

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