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Geschrieben von Korya am 25.09.2018, 2:01 Uhr

Das ist. m.M.nach aber der Knackpunkt.

AfD eine kleine Protestpartei 
Ja! Es wird in den Medien zu stark thematisiert, da bin ich bei dir.
Gleichzeitig hat es aber auch etwas von "ups, hoppla!" bei vielen Journalisten - die es sich über die letzten Jahre nämlich auch etwas kuschlig-elitär gemütlich gemacht haben und in der Masse (löbliche Ausnahmen bestätigen die Regel) einige Entwicklungen bei den Menschen des Landes ignorierten. Etwas ist ins Rutschen gekommen, jetzt ist auch der letzte aufgeschreckt aufgewacht und rudert hektisch in die Gegenrichtung. Dabei spritzt zuviel Wasser auf.

-nicht von der AfD treiben lassen.
Ja! Es wirkt etwas hilflos, es fehlt ein gemeinsamer Plan wie man der Partei politisch begegnet. Es fehlt an Bedacht und Besonnenheit (in sich ruhend, nicht überheblich)

-Die AfD muss nicht in jeder zweiten Talkshow sitzen...
Absolut. Wie sehen eigentlich die Einschaltquoten dazu aus?

-Holocsustvergleiche / viertes Reich ist peinlich und macht die Gegner unglaubwürdig...
Yep

-Die Asylpolitik so wie sie ist nicht immer als alternativlos hinstellen.
Es wird, auch von der Politik, viel zu viel in einen Topf geworfen und nicht differenziert. Asylbewerber, Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, dazu die die einfach anders aussahen, aber schon immer da waren. Zudem hat sich die Begrifflichleit verschoben, vormals neutrale Bezeichnungen haben eine negative Konnotation bekommen. Auch ein Wirtschaftsflüchtling kommt aus Not, aber diese hat eine andere Qualität und Dringlichkeit als bei jemandem, der sein nacktes Leben aus einer zerbombten Stadt gerettet hat und alternativlos vor der Flucht steht.

-versuchen eine Atmosphäre der Akzeptanz her zu stellen.
Mmmmh. Auch wenn ich jetzt in der Luft zerrissen werde, aber die Leidensfähigkeit einiger Mitmenschen lässt sehr zu wünschen übrig. Viele haben es sich nämlich auch bei uns sehr bequem gemacht. Was das Bild stört muss weg.

-die Rhetorik bedenken-nein.....Contenance !!!
Klar. Leise Stimmen werden weniger gehört als laute.
Auf Empörung wird eher reagiert als auf Besonnenheit.
Und so schaukeln sich Gespräche immer wieder auf, auch hier im Forum.

-Erklären wie man die 2.Millionen Menschen und jährlich 200000 bei geringen Kapazitäten zu integrieren gedenkt und wie das bezahlt werden soll dauerhaft. 
Ok, an der Frage scheiden sich die Geister. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es nur durch uns, die Masse der einzelnen, gelöst werden kann.
Die Politik kamn sich vielleicht Verteilungsschlüssel ausdenken. Aber das ist nur die operative Logistik, das Gerüst. Die Integration muss durch uns kommen.
Nun sind wir Deutschen ein Volk, das einander wenig anlächelt. Das sein Leben gern für sich lebt, unbehelligt vom Nächsten. Es ist schon zu lange nicht mehr das ganze Dorf, das sprichwörtlich die Kinder groß zieht, im Gegenteil- man verbittet sich da jedwede Einmischung von außen. Gleichzeitig entwickelt dies eine große Unsicherheit, ob man alles richtig macht, was dann zu einigen Mütterfragen im Forum führt, bei denen man sich an die Stirn klatscht.
Ich weiche vom Thema ab, sehe aber die gleiche Ursache. Alles ist nur ich - ich - ich. Die Wahl von Markennamen, die alle mit I-xxx beginnen müssen, um trendy zu sein, spiegeln dies wider. Ich fürchte, da rennen wir ganze Gesellschaft in die falsche Richtung. Wenn dann ein Fremder dazu kommt, stößt er im Alltag - ich verallgemeiner - erst einmal auf eine Wand verbiesterter Gesichter, die ihm in der Bahn, auf der Straße, im Supermarkt entgegen schlägt. Gegen so eine Wand ist es nicht einfach, den guten Willen, so vorhanden (in dubio pro reo) zu erhalten und sich fröhlich zu integrieren. Wir machen es schon deutschen neu hinzugezogenen soooo schwer, sich in eine bestehende Gruppe einzufügen. Für Ausländer ist es noch 10mal schwieriger. Und daran wird ein Verteilschlüssel an sich nichts ändern.. 

-Projekte um Flüchtlinge und Deutsche zusammen zu bringen. Wie Begegnungsstätten. Kochkurse. Sowas. 
Ja!!!

-in drn Schulen bessere Verteilung-Flüchtlingsanteil von 80 Prozent geht nicht 
Das lese ich hier im Forum immer mal wieder, habe aber keine Erfahrung oder Zahlen. Deshalb keine Meinung - kann nicht beurteilen ob das hochstylisierte Einzelphänomene sind, oder ein wirkliches, flächendeckendes Problem.

-Flüchtlinge gerne auch mal in die Villenviertel verteilen und die dortigrn Schulen. 
Eine Ghettoisierung muss verhindert werden (meist sind gerade in drn eh schon sozialen Brennpunkten besonders viele Flüchtlinge)
Klar

-Rigoroses Vorgehen gegen Rechte "Ausländer raus "Brüllen sollte als Straftat gewertet werden und Konsequenzen haben. 
Ja

-Die Wähler nicht bauchpinseln. Aber auch nicht dauernd beleidigen. Ich meine,bringt ja auch nichts. Oder?
Ich habe den Eindruck, "der Wähler" ist der Kanzlerin nur vorübergehend wichtig, wenn es um die Wahl geht. Ansonsten stört er die Arbeit.

-Die Regierung sollte gute Arbeit machen. Und zwar so,dass die Bürger das mitbekommen.
Ja, richtig. Leider ist das Gros der Arbeit recht eintönig. Und die spannenden Themen sind komplex und erfordern eine längere Auseinandersetzung als die 5 Sekunden Aufmerksamkeit, die Otto Normalverbraucher willig ist, einem Thema zu schenken.
Dennoch, der Ansatz ist richtig. Vielleicht als PR-Zweig des Regierungssprechers?
Ein Team für die Details, ein Team fürs professionelle "Vermarkten". Das lässt sich qualitativ hochwertig aufziehen, nicht nur "Brocken für dummies", sondern in Richtung Institut für politische Bildung.

LG Katia

 

 
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