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von Leena  am 13.06.2017, 17:13 Uhr

@Sabet

Na ja, ob etwas liegen bleiben kann oder nicht, ist ja auch sehr vom Arbeitsbereich abhängig. Der Klagestellungnahme der Gegenseite mit Frist zur Stellungnahme ans Finanzgericht in 6 Wochen tut es nicht weh, wenn ich sie erst morgen zur Kenntnis nehme, solange keine Aussetzung der Vollziehung, Pfändungmaßnahmen o.ä. dran hängt. Und warum der Chef JETZT von mir in einem Fall mündlichen Vorab-Bericht erwartet, wenn der Besprechungstermin auf oberster Ebene in 10 Tagen ist (und er eh zeitnah noch mal gebrieft werden muss), nun ja... Sicher gibt es auch bei mir Sachen, die dringend sind - das ist aber wirklich in meinem Bereich das Allerwenigste. (Ist ja auch nicht so, dass meine Arbeit dann irgendein Kollege übernehmen würde, das ist absolut die Ausnahme.) In anderen Bereichen ist das sicherlich anders.

"Ich halte Teilzeitkräfte weder für lästig noch für blöd. Ihr häufiges Jammern halte ich allemal für lästig. Zeitlich ab und an flexibel sein für den Job, vor allem für anspruchsvolle Jobs, ohne auf Mehrbezahlung zu pochen, das sollte drin sein. Muss bei mir als Vollzeitkraft auch drin sein; dass die auch oft mehr machen als Vollzeit, diese Erkenntnis habe ich von einer Teilzeitkraft noch nie gehört!"

Na ja, dem möchte ich schon widersprechen. Ich kenne schon Vollzeitkräfte, die sich ein Bein ausreißen - und Vollzeitkräfte, die genau das nicht tun. Ich mache auch mehr als meinen Stundenanteil, keinen "Dienst nach Vorschrift", und ich bin oft zeitlich flexibel (Mehrbezahlung ist eh nicht drin im öD, das ist gar nicht mein Thema). Wenn es um Sachen geht, die man planen kann, Gerichtstermine, Fortbildungen etc., habe ich es bisher noch immer irgendwie möglich gemacht, aber dafür brauche ich bitte ein bisschen Vorlaufzeit, wenigstens ein paar Tage.

Und auch spontan kann ich oft springen - aber eben nicht immer. Wenn ich fürs Kinderabholen zuständig bin und kein anderer greifbar ist, muss ich pünktlich Feierabend machen bzw. kann nur bis xy Uhr, weil die Kita dann schließt.

Je älter die Kinder werden, desto mehr Flexibilität ist drin, und die Teilzeitkräfte, die bei jeder Fortbildung sagen, nein, da kann ich nicht, an dem Tag arbeite ich nicht / arbeite ich nur von 9 - 12, geht nicht - die nerven mich auch! Weil ich da das Gefühl habe, dass die gar nicht flexibel sein wollen! Aber wenn jemand in 95% der Fälle flexibel ist, sollte man ihm auch mal zugestehen, dass manches eben nicht machbar ist. Aber die Erwartungshaltung etlicher Vollzeit-Kollegen, dass TZ-Kräfte auch jederzeit verfügbar zu sein hätten, wenn ihnen in einem Fall eine Rückfrage einfällt, und das entsprechende Gemecker - das nervt mich definitiv!

Und noch ein Aspekt - ich habe nun mal einen Job im öD in einem Bereich, der mit geregelten Arbeitszeiten und sicherem Arbeitsplatz, dafür aber niedrigeren Löhnen wirbt. Das sind die Konditionen, auf die sich beide Seiten eingelassen haben - da kann man vom Finanzbeamten nicht dieselbe Flexibilität fordern wie vom selbständigen Steuerberater / Rechtsanwalt, der für seine Tätigkeit meistens auch ein bisschen besser bezahlt wird, dafür aber eben keine geregelten Arbeitszeiten und sicheren Arbeitsplatz haben.

 
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