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Geschrieben von Leewja am 13.06.2017, 14:54 Uhr

Ich arbeite auch TZ (87,5%)

das liegt aber ausschließlich an meinem langen Anfahrtsweg von 50 min, ich muss eine stunde früher aufhören zu arbeiten, um rechtzeitig an der betreuungseinrichtung zu sein.
Wäre das nicht so, würde ich Vz arbeiten.
ich erledige auch 100% arbeit in der zeit (ich werde tatsächlich absolut gelichwertig zu den VZ-Arbeitskräften gezählt und eingesetzt), aber zwischen 15 und 16 Uhr muss natürlich jemadn anderes 8in unserem fall der diensthabende Kollege9 meine Arbeit miterledigen (Notfallpatienten, nichts geplantes, alle planbare Routine ist erledigt, wenn ich gehe).

Aber selbstverständlich ist die Situation mit recht vielen tz-Kräften für den rbeitgeber oder den direkten vorgestezten nicht immer lustig.
Meiner Erfahrung anch powern viele TZ-Kräfte zwar mehr, als VZ-Kollegen (oder als sie selber früher in VZ taten), weil sie eben nicht zur Last fallen wollen oder für die tz abgekanzelt werden wollen.
Aber natürlich wollen zum Beispiel ALLE (die wirklich nur 50% kommen) vormittags arbeiten. Niemand will von 12:00 bis 16:00 kommen....das ist schon ein Planungselend.
Auch stimmt es nun mal, dass MÜTTER öfter Kindkrank sind (ich kenne nur sehr wenige Väter, die das paritätisch teilen, seie s, weil sie das nicht wollen, sei es, weil die mütter das für ihre ureigenste Pflicht halten, sei es aber auch, weil die "Teilzeitmutti" eben leichter mal sagt 2ach ja, ich fehl dann mal, der Hauptverdiener muss ja arbeiten gehen").
und auch hier ist die unterschwellige "ich MUSS ja eigentlich nicht arbeiten"-Tendenz doch irgendwie auch rauszuhören, obwohl ich bei leena ja z.B. weiß,. dass sie das so nicht wirklich seiht.
Ich hatte mal die Kolleginnen und Kollegen meines mannes da zur Somemrfier und sowohl die Ehefrau seines Geschäftspartners als auch die angestellte Anwältin teilten stolz mit, sie "müssten ja nicht arbeiten".
ich konterte das dann damit, dass mein mann auch nicht arbeiten müsse, aber es sei ja auch wichtig für´s Selbstbewusstsein.

Marianna sagt hlöchst unsympathische Dinge untern, aber grundsätzlich hat sie natürlich recht, dass es eben fast immer die Frau ist, die in tZ geht, selbtenst der Mann, dass Frauen für Arbeitgeber schlechter "zu kalkulieren" sind (wir hatten mal drei schwangere Ärztinnen auf einmal hier UND die Chefsekretärin, das war nicht unkompliziert) durch Schwangerschaften, (längere) Elternzeiten, Kindkrankausfälle und das tz-Angestelölte gerne auch meinen an nachmittäglichen Veranstaltungen dann nicht oder nur halb teilnehmen zu müssen.
Das hatte mein ausgespriochen frauen7familienfreundlicher Vater als Gymnasialleiter tatsächlich: "Muss ich denn den GANZEN klternsprechtag/die Fachgruppenkonferenz/die zeugniskonferenz mitmachenß ich rabeite doch nur bis 12....)...ja, Entschuldigung, da geht mir auch die Hutschnur hoch...

Meine TZ-Gymnasiallehrerinnenfreundin beschwerte sich auch, dass sie Elternsprechtagzeiten anbieten soll bis 20:00, sie meinte "was soll das denn", bis ich ihr rechts charf mitteilte, dass Eltern wie wir nun mal späte Termine brauchen, weil wir nämlich selber lange arbeiten.

ich glaube NICHT, dass man deswegen eben keien Frauen einstellen soll oder so, ich glaube aber, dass unser vorherrschendes Gesellschaftsbild (mutti ist wichtiger als Vatti und eigentlich nur dann eine wirklich gute Mutti, wenn sie das Kind über alles andere stellt, vattis arbeit ist immer wichtiger als Muttis und Mutti MUSS auch eigentlich gar nicht arbeiten (stolz auf den genug Mammuts erlegenden mann) und die immer noch massiv vorhandene Rollenverteilung (Hand aufs Herz, wie viele von euch bügeln Vattis Hemden? Obwohl sie selber ebrufstätig sind? Bügelt er auch eure Blusen?) ein Riesenproblem darstellt.
Es MUSS normaler oder selbstverständlicher sein, dass auch Väöter zurückstecken beruflich, dass flexiblere arbeitszeitModelle und auch Kinderbetruungsmöglichkeiten vorhanden sind und dass diese elende "ich bin ja gut versorgt"-Mentalität mal aufhöert und faruen sich und ihre erwarbstätigkeit als genauso wichtig und schützenswert sehen, wie die ihrer Männer.

 
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