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Geschrieben von Strudelteigteilchen am 05.04.2017, 12:27 Uhr

Ist leider wirklich so

Legasthenie gab es schon immer, und die Grundlage ist auch genetisch. Aber ob eine genetisch angelegte Legasthenie "ausbricht" oder nicht, hängt lt. den Untersuchungen von Prof. Schulte-Körne nicht unerheblich von der verwendeten Lese- und Schreiblernmethode ab.

Tatsächlich legen seine Untersuchungen nahe, daß die Reichen-Methode für Kinder, die genetisch NICHT vorbelastet sind, durchaus Vorteile bietet. Aber für vorbelastete Kinder ist sie eben ein (zusätzlicher) Risikofaktor dafür, daß die Legasthenie sich manifestiert. Wobei Reichen ja nicht gleich Reichen ist. KindGroß und KindKlein wurden beide im Abstand von 5 Jahren (2002 und 2007)an der gleichen Grundschule eingeschult. Bei KindGroß wurde noch sehr auf der "reinen Lehre" herumgeritten, 2007 war die Methode dann schon stark verwässert. (Die Klassenlehrerin von KindGroß ist heute Schulleiterin und bestätigte mir vor einiger Zeit, daß die Erfahrungen mit KindGroß und die darauffolgenden Gespräche mit mir daran nicht ganz unschuldig waren.)

Als ich zuletzt einen Vortrag von Prof. Schulte-Körne hörte - das ist allerdings schon etwa 6 Jahre her - waren ein paar seiner Doktoranden gerade dabei, Legasthenie-Frühtests schon für Kindergartenkinder zu entwickeln. Keine Ahnung, wie da jetzt der Stand der Dinge ist.

 
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