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von Leena  am 08.09.2013, 20:36 Uhr

Stichwort Präsenzkultur

Jetzt nur mal zum Stichwort Präsenzkultur - das Thema an und für sich kenne ich schon, wenn auch aus einer anderen Perspektive.

Mein Arbeitgeber ist mir da ja, nach den Elternzeiten, immer sehr entgegen gekommen, und hat mir Modelle gebastelt, die es so eigentlich gar nicht geben sollte, nach den eigenen Richtlinien - wirklich toll. Im Moment arbeite ich 50%, habe entsprechend die Hälfte der üblichen "Fallzahlen", bin eh auf meiner Stelle im Grunde "Einzelkämpfer", und ich arbeite überwiegend in Heimarbeit und gehe meist einmal pro Woche in mein Amt, liefere die Ergebnisse ab und nehme neue Arbeit mit.

Da kann ich gar nicht durch "Präsenz" überzeugen (womit etliche Kollegen noch nicht so wirklich klar kommen, eben wegen der gängigen Präsenzkultur) - also bemühe ich mich zu Hause, so fleißig zu sein, wie ich kann, und klemme mich hinter meine Arbeit. Und zwar NICHT, weil es "besser ausschauen" würde oder eine "bessere Beurteilung geben" (auch wenn ich mich über die vorzeitige Beförderung letztes Jahr sehr gefreut habe), sondern, weil ich meine Arbeit liebe und weil ich sie (sozusagen um ihrer selbst Willen) einfach GUT machen will. Das ich dabei mein berufliches Ergebnis-Soll deutlich überschreite, ist nicht mal gewollt - nur Nebenprodukt... mein Arbeitgeber profitiert also auch sehr deutlich davon, dass er mir da so sehr entgegen kommt. :-)))


"ICH plädiere dafür, dass Eltern beide 2/3 der bisherigen Stunden arbeiten. Also die Frauen etwas mehr, und die Herren deutlich weniger - und das möglichst in den Jahren, in denen die Kinder klein sind und zur Schule gehen. Bei 45 geschätzten Arbeitsjahren kann jeder dann noch genug Jahre Vollzeit arbeiten (vor den Kindern oder nach den Kindern)."

Grundsätzlich sehe ich das sehr genauso. Allerdings werden solche "Exoten" wie wir, mit vier Kindern und auch noch 12 Jahren Altersunterschied zwischen Kind1 und Kind4, dann nie auf die vollen Dienstjahre kommen. Das ist allerdings etwas, was ich akzeptiert habe... sonst hätte ich mich, zu unseren Rahmenbedingungen, nicht für die vier Kinder entscheiden können. Und das ist etwas, was mir - trotz oder wegen allem - zumindest bisher noch nie leid getan hat. :-)

 
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