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Geschrieben von gespenst am 30.09.2016, 17:17 Uhr zurück

Re: Obergrenze für Flüchtlinge

"Wer hier ankommt und Hilfe braucht, dem muss geholfen werden"

Auch, wenn soviele kommen - also viele, viele Millionen in wenigen Jahren - dass das gesamte System an seine Grenzen gerät und darüber hinaus?
So dass die Menschen nicht mehr vernünftig untergrebracht werden können, weil es nicht genug Unterkünfte gibt? Die Schulen und sonstigen Bildungsinstitutionen nicht mehr hinterherkommen, weil massenweise Menschen ohne Deutschkenntnisse "mitgenommen" werden müssen? Die Krankenversorgung und soziale Sicherung nicht mehr funktionieren, weil das Verhältnis zwischen "Versorgern" und "Versorgten" nicht mehr aufgeht? Integration nicht mehr möglich ist, weil es einfach soviele "Neue" sind, dass zwangsläufig Ghettos und Parallelgesellschaften entstehen? - usw.

Ich will jetzt nicht übertreiben oder die Apokalypse an die Wand malen, aber wisst ihr, was ich meine? Die Aussage "Es darf keine Obergrenze geben" klingt für mich nach "Wir müssen helfen bis zur Selbstaufgabe". Damit komme ich irgendwie nicht klar.

Was nicht heißt, dass ich mich unbedingt Seehofers Forderung nach 200000 im Jahr anschließen würde. Sicher geht auch mehr! Aber eben nicht beliebig mehr...!?

 

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