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Geschrieben von Alhambra am 29.09.2016, 9:06 Uhr zurück

Wer von den Befürwortern für dieses Einmischen in der Eizelle

kauft gezielt genveränderte Produkte? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die wenigsten das tun. Aber auch hier ist der Grund für die Veränderung doch absolut berechtigt.

Und warum wird es beim Menschen dann befürwortet?

Weil die alles im Griff haben? Weil es keinen Missbrauch gibt? Weil der Grund dafür ein hehres Ziel ist?

Ich finde solche Eingriffe wider die Natur und es ist nichts anderes, als das der Mensch etwas Unwerwünschtes wegmacht und dafür etwas Gewünschtes einsetzt.
Und wer bestimmt das? Generell am Erbgut rumzufuhrwerken ist für mich persönlich schon das übertreten von ethischen Grenzen. Das Individuum Mensch wird durch den Menschen im Zweifel zu einem Massen-Produkt - frei von ünerwünschten Nebeneffekten. Das empfinde ich als absolut gruselig. Ich würde einer solchen Produktion nicht zustimmen.

Da aber für die Frau - nach wie vor - das Mutterwerden glorifiziert wird und für sie quasi als allerhöchstes Gut gilt werden die Mittel hier heilig gesprochen.

Und genau so wie in vitro für kinderlose Paare befürwortet wird, wird sie der alten Oma, die sich im Rentenalter noch mal Vierlinge machen lässt abgesprochen.

Beides ist aber der gleiche Vorgang, der eine moralisch vertretbar der andere verwerflich.

Aber direkt mehrere verschieden stämmige Gene in einer Eizelle zusammenzurühren ist für mich Frankenstein pur. Auch wenn der Grund durchaus eine verständliche Sichtweise hat, so heiligt für mich der Zweck bei weitem nicht die Mittel.

Und genauso wie es diesen skrupelosen Arzt in der Ukraine gibt, der gegen Bezahlung auch alten Frauen zu einer widernatürlichen Schwangerschaft verhilft, wird es auch die geben, die Kinder nach Wunsch zusammenrühren. Blond, groß oder was sonst gerade in Mode ist.

Auch für die Kriegstreiber der Welt kann man etwas zusammenrühren, große, agressive...

Was, klingt zu abgehoben? Nö, überhaupt nicht, ganz einfach, weil es möglich ist.

Und wer sich jetzt an der Wortwahl wieder hochzieht; es klingt so kalt, weil der gesamte Vorgang völlig nüchern betrachtet, auch so kalt ist.

Ich im übrigen hätte ich auf Kinder verzichtet, wenn ich eine entsprechende Diagnose bekommen hätte. Ja, ganz sicher sogar! Ich bin Frau und Mensch. Und wenn mir die Möglichkeit zum Mutterwerden fehlt, so bleibe ich doch Frau und Mensch. Und ich finde es nahezu tragisch, dass es Frauen gibt, die sich nur dann als Frau und Mensch fühlen, wenn sie auch Mutter werden können.

Und kommt mir nicht wieder mit Krankheiten behandeln bla bla, das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, außer ihr esst auch gerne Gen-Mais. Dann passen die Schuhe wieder zusammen.

Ich will keinen Menschen von der Stange, das ist würdelos.

 

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