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Geschrieben von DK-Ursel am 06.04.2017, 15:04 Uhr

Ist Sprache nicht doch sehr mit Kultur verbunden

Ganz genau, Steffi!!!
Frag mal in einem Mehrsprachenforum, da diskutieren wir das immer wieder.
Denn wir vermitteln im Ausland unseren Kindern eben nicht nur die andere Muttersprache, eben Deutsch neben einer anderen Umgebungssprache, sondern damit eng verbunden auch die andere Kultur.
Und die IST nun mal anders, sogar zwischen westlichen Ländern wie Dtld und DK, Schweden, Frankreich oder Spanien...

Natürlich ändern sich sowohl Sprache als auch Kultur - auch die Gastarbeiter, Einwanderer etc. werden Einfluß auf unsere Sprache haben.
Damit kann ich leben.
Aber daß dann von oben herab eine RSR erlassen wird, die sich den (angeblich) schwächeren Rechtschreibleuten anpaßt, sehe ich nicht mehr soe in.
Ich gebe zu, privat verweigere ich mich ihr auch.
Es war ein Fuzzeln an Dingen,die durch die Veränderung nicht besser geworden sind.
Und anderes, was altbacken und reformbedürftig hätte sein können,wurde so belassen.
nee, das ist mir zu künstlich und kein natürlicher Wandel.

Wie besch... die Reform ist,. erlebe ich übrigens immer wieder, wenn meine Schüler bis-schen aussprechen.
Erst wenn ich ihn die Herkunft des Wortes erkläre (was ich im Gegenstz zu einem Nichtmuttersprachler dann doch leichter kann), wird ihnen der feine Unterschied zu biss-chen klar.
Bei "bißchen" war die Sache eindeutig.

Ich verweise in dieser Diskussion nur auf die Beschwerdefrage in einem Forum für Grundschüler - oder ist es eben 6-9, was ja aufs selbe rauskommt.
Dort wurde im Sachunterricht Rechtschreibefehler angestrichen und die Mutter will sich bei der Ldarüber beschweren.
Tja, wenn ich als kleiner Pimpf im Sachkundeheft "seid" statt "seit" schreiben darf, im Deutschunterricht nicht; wenn mir da der Laubaum durchgelassen wird und im Deutschunterricht nicht, dann wäre ich auch unsicher, wie ich nun ein Wort eigentlich richtig schreibe - und wann?
Und dann wundert man sich, wenn man auf dem Gymnasium unsichere bis schlechte "Rechtschreibler" hat.

Übrigens:
Einen Niedergang der Bildung, angefangen bei der Rechtschreibung beklagen auch die dänischen Arbeitgeber.
Scheint ein internationales Problem zu sein,wenn ich auch Albas Beitrag hierzu lese.

Gruß Ursel, DK

 
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