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Geschrieben von Laufente123 am 27.06.2011, 22:20 Uhrzurück

Re: ..wie der Staat einen ein Haus schenkt...

Na ja, ganz so ist es nicht.
Zum einen würde ich so nicht leben wollen.
Zum anderen müssen die Großeltern evtl. auch Zinsen zahlen um den Kredit des 2. Hauses zu finanzieren. Durch die Miete wird das nicht alles
gedeckt. Wäre das so einfach würde niemand Miete zahlen.

Das Amt würde so oder so Miete zahlen, egal an wen.
Die Tochter würde so oder so ihre Eltern beerben - falls die nicht vorher in ein Pflegeheim müssen und alles muss verkauft werden.

So oder so. Dtschld. ist ein Sozialstaat und die Kinder können es sich nicht aussuchen von wem sie geboren werden, sollten aber unabhängig von der Bequemlichkeit der Eltern durchaus ein Leben haben. Und da die Eltern dazugehören werden die mitfinanziert. Auch ohne Kinder würde man die Eltern in DE nicht verhungern lassen - Sozialstaat eben.

Und Berufstätige finanzieren so allerlei Leute, z.B. auch die Vollzeithausfrauen der Nachbarschaft. Die werden nur zum geringen Teil durch ihre Männer finanziert, sondern eher durch die Gesellschaft (Familienkrankenversicherung für die Frau ist schon allein rund 300 € wert, genauso freie Schulbildung für die Kinder obwohl nur der Mann Steuern zahlt, sämtlich sonstige Sozialstaatsdienstleistungen die von Steuern bezahlt werden).

Deutschland ist ein Sozialstaat, d.h. JEDER kommt in den Genuss unabhängig von seinem eigenen Beitrag.

Servus
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