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Geschrieben von Leena am 04.08.2011, 19:20 Uhrzurück

Re: Umfrage: Kinder

1. Was waren die Gründe, dass Ihr Euch für Kinder entschieden habt?

Puh, wirklich begründen kann ich's nicht... bei Kind 1 war es einfach ein "inneres Bedürfnis", das aus mir heraus gewachsen kam und irgendwann eben einfach "da war". Unrational, unbegründbar, und einfach nur da, auch wenn die Rahmenbedingungen definitiv nicht optimal waren. Kind ist mittlerweile 12 Jahre alt. :-)

2. Würdet Ihr heute wieder so entscheiden (mit Begründung)?

Gibt keine Begründung... aber - na ja, ich würde mein GroßKind absolut nicht hergeben wollen, aber wenn ich mir jetzt die Situation anschaue mit einem Vater, der das Kind nie gesehen hat, mit einem schwierigen Verhältnis zu den väterlichen Großeltern etc., dann würde ich meinem Kind in einer vergleichbaren Situation doch eindeutig raten, lieber nur dann ein Kind zu bekommen, wenn man sich zumindest bei der Zeugung der Beziehung noch wirklich sicher ist. Aber das ist eigentlich ein anderes Thema... :-/

Mittlerweile habe ich übrigens 4 Kinder, und ich bin froh und dankbar, sie zu haben - selbst wenn gerade eines genervt auf mir hängt und die Fußballkommentare zum kleinen Bruder zum Spiel von Mainz 05 immer mit "Schwein", "doof", "laaahm" und was weiß ich kommentiert, und überhaupt hat er Kopfschmerzen, jawoll... manchmal wünsche ich mir zwar einen Kurzzeit-Abschaltknopf für meine Kinder, aber spätestens, wenn sie abends alle zufrieden in ihren Betten liege und ich noch mal durchs Hause gehe und überall schnurgelt es leise vor sich hin - dann bin ich eindeutig sehr glücklich.

Auch wenn ich meine Erfüllung nicht darin sehe, Mutter zu sein, und ich meine Kinder nicht immer oder grundsätzlich vor meinen Partner stellen würde, und auch wenn ich meinen Beruf heiß und innig liebe und kreuzunglücklich wäre, wenn ich jahrelang "Hausfrau und Mutter" sein müsste. Muss ich ja aber nicht, und mein Arbeitgeber ist zum Glück sehr eltern- und familienfreundlich, und es gibt bei uns fast kein Teilzeit-Modell, was es nicht gibt, und Heimarbeit in den verschiedensten Varianten gibt es auch, da kann ich absolut nicht klagen - und weiß, das geht's mir gold, dass ich Beruf UND Familie haben und vereinen kann.

Mehr Kinder will ich aber trotzdem nicht... langsam fühle ich mich doch zu alt dazu, zumal zwischen Kind 1 und Kind 4 eh schon 12 Jahre liegen... Es ist gut so, wie es ist.

(Auch wenn es mich ein klein bisschen traurig macht, dass ich keine Tochter von meinem Mann habe, ich hätte zu gerne gewusst, wie eine weibliche Mischung zwischen uns beiden hätte werden können... andererseits haben wir drei mal männliche Mischung, und die sind auch alle drei ziemlich komplett verschieden und jeder ganz für sich ein ganz eigenes, spezieller Mensch.)


Ach so - ich hab keinen Hund, bin also in der Hinsicht "blind", aber ich finde es bei Kindern gerade das schöne, wenn man sie beim Erwachsenwerden ein Stück ihres Weges begleiten kann, und dass sie irgendwann mal groß und eigenständig werden und aus dem Haus gehen. Diese Entwicklung zur Selbständigkeit würde mir, glaube ich, bei einem Hund fehlen.

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