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von Leena  am 08.10.2016, 9:57 Uhr

Rechtfertigen, wenn man zu Hause bleiben will...

Ich respektiere ja auch alle, die da für sich anders entscheiden. Ich erwarte nur, dass sie die Konsequenzen ihrer Entscheidung hinterher auch selber tragen - und eben nicht erwarten, wenn ihr Modell aus persönlichen Gründen gescheitert ist, dass dann gefälligst das soziale Netz (respektive der ggf. geschiedene Ehemann) den bis dahin gewohnten Lebensstandard zu stellen hat.

Und ich halte es für illusorisch, vom potentiell geschiedenen Ehemann moralisch zu erwarten, dass der im Scheidungsfall hinterher noch seine altgediente Hausfrau finanziert, selbst wenn sein Leben dann mittlerweile komplett anders aussieht und er ggf. sogar wieder eine neue Familie hat. Umstände verändern die Sache. Und Hausfrauenehe wie in den 50ern inklusive lebenslänglichem Unterhaltsanspruch gibt's halt nicht mehr.

Ansonsten - es funktioniert halt (i.d.R.) nicht, dass man sich etwas unter großen Opfern "verdient" und dann dafür "belohnt" wird. Egal, ob man seinem Mann 20 Jahre lang komplett den Rücken freigehalten hat, damit er richtig Karriere machen konnte, und ihn dabei von vorne bis hinten gepampert hat, oder ob man sich 20 Jahre lang im Job die Beine ausgerissen hat - der Mann kann einen trotzdem verlassen und den Unterhalt streichen und der Arbeitgeber kann einen einfach trotzdem nicht befördern. Kann man mit hadern, klar. Ändert aber nichts. Alles "Ent-täuschung".

Das "do ut des" hat schon früher bei den Göttern nicht zuverlässig funktioniert.

 
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