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Geschrieben von Benedikte am 07.10.2016, 23:16 Uhr zurück

Re: Rechtfertigen, wenn man zu Hause bleiben will...

also, ich kenne ziemlich viele Paare, wo vor allem die Frauen nicht arbeiten

Gerade wenn ein Partner beruflich häufig den Standort wechselt, ist für den anderen eine Berufstätigkeit schwer. Bei qualifizierten Berufen, weil da im Ausland oft die Anerkennung schwer ist der Abschlüsse und weil da oft auch gute Sprachkenntnisse nötig sind- wenn das über englisch französich spanisch hinausgeht, ist das eben schwer. Bei weniger qualifizierten berufen lohnt es sich nicht weil dann oft die Partnerzuschläge wegfallen.

Und da gibt es viele solcher Konstellationen- Militär, internationale Firmen, GoetheInstitut, Diplomaten, Handelskammern

eine Freundin von mir hat ein behidnertes Kind- ihr drittes Kind, da war nie an berufstätigkeit mehr zu denken weil es wahnsinnig schwer war, für das Kind überhaupt stundenweise Betreuung zu finden, dann war und ist es oft krank und meine Freundin muss ständig in igrendwelche spzialpädiatrischen zentren und liegt ständig im clinch mit Krankenkasse, behörden-inzwischen eine echte Fachjuristin. Da war es auch vorbei, zwischendrin hatte sie auch nochmal ihre Mutter gepfegt und versorgt. Und nun ist sie selber krank.

aber genau deshalbw eiß ich auch, wie bitter man als Frau ohne Job auf die Nase fallen kann. Unsere Hauspostille hat mehrfach darüber berichtet. Klippstelle bspw der Verlust der Krankenversicherung. Wenn Du von einem beamten geschieden wirst, hast Du kein recht mehr auf Beihilfe. Die gesetzliche nimmt Dich nicht mehr ab einem bestimmten alter und man muss dann voll privatversichert werden. Als frisch Geschiedene.

Und ich kenne auch Fälle, wo sich das mit der Berufstätigkeit einfach nicht mehr ergibt. zu lange ausgesetzt, beruflich den Anschluß verloren, aber auch nicht willens, weit unten auf der Hühnerleiter einzusetzen und sich durchzubeissen. Oder eben auch schon früh unter ersten Wehwehchen leidend und nicht mehr richtig fit.

Was ich sagen will- ICH finde auch, dass Frau unabhängig sein sollte und sich selbst ernähren können muss. Kenne aber Fälle, wo sich das nicht ergibt und eben auch nicht mit Gewalt angestrebt wird. Und da, wie gesagt- wenn es für das Paar passt. passt es auch für mich- nur sollen die ihr Modell dauerhaft durchziehen.

( ich hadere ja immer noch sehr mit meinem Karrierestillstand und als mal so ein Müttrechen in unserer Hauspostille beklagte, dass sie nach scheidung gemeinerweise vor dem Nichts stehe wo sie immer alles für den ann getan habe, ihm immer den Rücken frei gehalten habe und sich um alles gekümmert habe- habe ich einfach nur Wut gekriegt. Erst ihren Ollen in die pool position bringen und ihm durch ihre Unterstützung eben deutlich mehr zeit für Karriereaufnau und Netzwerkbildung zu geben als ich je hatte und dann nachdem die Ehe durch war und er eben auch nicht mehr groß zahlen musste sich beklagen, dass "die Gesellschaft" , also ich, nicht besser für sie sorge. Das meine ich mit mittendrin die Pferde wechseln- die Ehe mit einer Frau, die sich eben nicht mehr selber versorgen kann, beenden und ihr keinen Untrehalt mehr zu geben.

Jedenfalls, meine innere Überzeugung ist ja wie Deine- nur weiss ich, dass es auch anders gehen kann. Oder soll . und das sollte man respektieren auch wenns einem selber gegen den Strich geht.

Gute Nacht

 

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