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von Leena  am 12.03.2019, 15:36 Uhr

Diskriminierung wegen Kinderfreiheit

Die Autorin beklagt ja wohl, diskriminiert zu werden, weil sie bei Versetzungswünschen gegenüber Kollegen mit Kindern habe zurückstehen müssen: '...und auch diskriminiert zu werden. Beispielsweise habe sie als Lehrerin bei der Versetzung an ihre Wunschschule immer wieder hinter Kollegen mit Kindern zurückstecken müssen. "Dass man im Jahr 2019 immer noch dafür bestraft wird, kinderlos zu sein, das finde ich schon krass." '

Ich bin mir ja gerade unsicher, ob ich das als Diskriminierung empfinde. Das Thema "Versetzung" hatten wir Ende 2018 bei meiner Arbeit auch ganz massiv. Im Prinzip musste (mehr oder weniger) 1/3 der Belegschaft die Dienststelle wechseln, und da ging es (auch) nach "sozialen Gesichtspunkten". Nach dem Motto "jemand mit einem Kind in der weiterführenden Schule kann es grundsätzlich eher zugemutet werden, jetzt x km weiter zur Arbeit zu fahren, als jemandem mit einem Kleinkind / pflegebedürftigen Eltern / …". Im Einzelfall wurden natürlich auch Eltern versetzt und kinderlose (-freie) Kollegen konnten bleiben, es war halt EIN Kriterium unter mehreren.

Und "familiäre Verpflichtungen" sind ja nun nicht auf Kinder / keine Kinder beschränkt, also wenn ein Arbeitgeber bei Versetzungen den kompletten Hintergrund aller Bewerber berücksichtigt, ist das für mich grundsätzlich noch keine Diskriminierung - solange z.B. an einer Dienststelle nicht grundsätzlich nur Beschäftigte nur mit Kindern eingesetzt würden und kinderlose -/freie Bewerber schon allein deswegen keine Chancen hätten.

 
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