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Geschrieben von Fikusaat am 27.01.2020, 11:27 Uhr

Ich schildere mal

Mein Sohn ist 9 und ein hochsensibles Kind, hat sich spät hochgezogen, kaum gekrabbelt, erst mit 15 Monaten gelaufen, mit 2,5 Jahren erst gesprochen aber dann hatte er einen enormen Wortschatz. Er ist sehr sportlich und künstlerisch sehr begabt, malt zeichnet wie ein Weltmeister, sehr gute Phantasie, sehr hohe Merkfähigkeit. Sehr agil und nicht müde zu bekommen, spielt Baseball bei den 14 jährigen, Hockey bei den 12 jährigen. Braucht eher wenig Schlaf, vor 22 Uhr selten im Bett. Kann sich mit malen und basteln Stunden selbst beschäftigen, ist sehr kreativ.
Seit diesem Schuljahr auch mal ne schlechtere Note wie drei oder vier, ihm ist im oft langweilig obwohl er ausgelastet ist. Er meldet sich wenig im Unterricht, obwohl er viel weiss und nicht schüchern ist. Braucht aber etwas um anzukommen. Kein Störefried oder Klassenclown.

Fragestellungen in Proben werden öfter überlesen oder überflogen, wo er Punkte verschenkt. Dann ist er wiederum super und hat 1er. Ist danach sehr enttäusch von sich, wenn es mal schlecht läuft auch wie ich reagiere, da ich den Anspruch an meine Kinder habe das beste zu geben und nicht zu schusseln.

Oftmals keine Lust über die Hausaufgaben hinaus noch was zu machen oder Fehler, die dort entstanden sind zu verbessern, dann Diskussionen, Schreiattacken, weglaufen aus dem Raum, Türen knallen, hab das Gefühl er ist oft von dem Pensium überfordert. Diskussionen um jedes Blatt und jede Aufgabe, sehr blöde Fehler bei Aufgaben, die er kann und Abgelenktheit. Möchte schnell fertigwerden, danach langweilt er sich. Will aber auch gut sein und lernen, aber schon nach kurzer Zeit lustlos, und es wird ihm zu viel. Liest eher ungern, fast nur mit Zwang. Dafür interessieren ihn Wissensendungen, kennt sich gut mit Technik Computer, Handy etc an. Würde auch gerne Sendungen für Teenies anschauen. Lässt sich von Erwachsenen kaum was sagen, niedrige Frustrationstoleranz, folgt nicht aber nur zuhause. Reagiert oft aggressiv gegenüber seinen Geschwistern, sobald ihm was nicht passt, läuft er aus der Wohnung ins Treppenhaus und chillt dort eine Runde, danach geht’s meistens.

Wir hatten nie ein negatives Feedback seitens des Kigas oder der Schule. Dort ist mein Sohn das liebste, bravste, sozialste Kind, leistungsstark, bissl schnell bei den Aufgabenstellungen aber das „wird schon“ sind die Worte der Lehrerin, die auch Schulpsychologin ist. Er ist sehr beliebt, hat viele Freunde, viele sehen in ihm ein Vorbild sportlich und künstlerisch. Da gibt es keine Auffälligkeiten. Vielleicht ist auch keine Hochbegabung, sondern ADHS? Passt das zum Verhalten?

 
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