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Geschrieben von IngeA am 11.04.2017, 8:32 Uhr

katastrophale Ergebnisse in Einstellungstests

Man muss v. a. rechtzeitig mit der Rechtschreibung anfangen. Mit "Lesen durch Schreiben" sollen die Kinder LESEN lernen, nicht schreiben. Das muss extra gelernt und geübt werden.

Meine Große hatte reines Lesen durch Schreiben, Rechtschreibung begann Ende der 1. Klasse mit Groß- und Kleinschreibung. Für viele Kinder war das schon zu spät. Wenn ein Kind das Wort nicht mehr "zerstückeln" muss um es wieder zusammen zu setzten sondern mit einem Blick das Wort erfasst wird es schwierig mit Rechtschreibung, egal wie viel das Kind liest.
Allerdings gab es das gleiche Problem auch schon mit der Ganzwortmethode.

Meine beiden jüngeren Kinder hatten einen "Methodenmix", das fand ich sehr gut, für jedes Kind waren sicher geeignete Übungen dabei. Der Mittlere hatte anfangs ne recht nette Rechtschreibung, hat aber den Sinn nicht wirklich eingesehen. Er hat sie jetzt in der 6. Klasse mit Tastschreiben gelernt. Jetzt sitzt sie wirklich.
(Die Ältere hat Rechtschreibung auch mit Tippen gelernt).
Die Jüngste ist in der 3. Klasse und hat eine sehr gute Rechtschreibung.

Das Niveau in der Klasse meiner Ältesten ist unterirdisch. Allerdings wird den Schülern da auch nichts geschenkt, zum Zwischenzeugnis hatten über 50% der Schüler den Vermerk "Versetzung gefährdet". Wenn die sich nicht auf den Hintern hocken fallen sie durch, bzw. müssen von der Schule abgehen. Die bekommen also nicht einfach so trotzdem ausreichende Noten oder gar den Abschluss geschenkt.
Die Klasse ist allerdings an der Schule die "Extremklasse", in den anderen Klassen ist das nicht so (mischen nicht möglich wg. anderem Zweig).

Insgesamt frage ich mich allerdings bei Einstellungstests doch, was damit getestet werden soll.

Ich musste damals bei meinem Einstellungstest (zur Industriemechanikerin) einen Geschäftsbrief als Diktat schreiben (1 1/2 DinA4-Seiten). Etliche sind an diesem Diktat gescheitert, weil er halt massenhaft Redewendungen und Vokabular enthält das in der gängigen Sprache nicht vorkommt. Ich hab das gekonnt. Ich war vom wirtschaftlichen Zweig der Realschule und habe daher solche Briefe ständig getippt.
Ehrlich gesagt war das geforderte Niveau in dem Diktat für Mechaniker schlicht und einfach eine Frechheit. Diktat OK. Aber dann halt ein "normales" Diktat und nicht so was Spezielles.
Auf der anderen Seite hatte ich durch meinen wirtschaftlichen Zweig eher Probleme in dem mathematischen Teil. Bestanden habe ich, aber ein Großteil dessen was da abgefragt wurde hat man weder während der Lehre noch danach gebraucht. Das war also wirklich nur zum sieben (und nachher meckern weil nicht genügend Lehrlinge eingestellt werden "konnten").
Ich habe trotz meiner mangelnden Vorbildung die Lehre als eine der Besten abgeschlossen.
Die angehenden Azubis zu Industriekauffrau/-mann haben übrigens den selben Test geschrieben. Mit dem gleichen Gemeckere Seitens des Arbeitgebers, in dem Fall, dass die Lehrlinge nicht rechnen können. Winkelfunktionen sind halt nicht das Selbe wie rechnen und bei den Aufgaben wo man räumliches Vorstellungvermögen braucht sind die "Wirtschaftler" oft kläglich gescheitert. Ist sicher auch wichtig, dass sie sich den Aktenordner räumlich mit allen unsichtbaren Kanten von allen Seiten vorstellen können.

LG Inge

 
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