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Geschrieben von DK-Ursel am 25.06.2017, 20:22 Uhr

Gerade schwere Zeit

Hej!

ich bin sehr nahe am Thema und kann nur sagen:
Ohrlöcher sind nur ein Symptom, keine Ursache, das weißt Du ja selbst.
Meine Töchter bekamens ie im KIGFA auf eigenen Wunsch kurz vordem sculalter, aber da entscheidet jederselbst.
Und da dies nicht Euer Problem ist, machst Du das so, wie DU als Mutter es für DEIN Kind richtig findest.
Momentan wirst Du sicher auch merken, daß vieles/alles von dem, was Du machst, eben falsch ist.
Wann einem Kind bewußt wird, daß es "nicht in diese Familie geboren wurde", in der es lebt, ist unterschiedlich - und das kann auch mehrmals passieren, eben immer auf verschiedenen Bewußtseinsniveaus.
Nun hat sie es wohl heftig begriffen und versucht auszutesten, wie weit sie bei einer Mutter gehen kann, die ja gar nicht ihre mutter ist.
Das Gefühl, von der "richtigen" Mutter verlassen worden zu sein, ist da.
es ist irrational, egal warum Kinder bei nicht-biolog. Eltern aufwachsen müssen: Es ist irrational vorhanden.
und es schafft schnel ldas Gefühl, nicht gut genug zus ein, darum verlassen worden zu sein, nicht dazuzugehören, anders zu sein etc.
Ein Gefühl, das für ein Kind enorme probleme machen kann - die wir Erwachsenen kaum sehen, wegdiskutieren, rational wegerklären etc.

Die Kleine braucht Liebe und Geduld. Mehr nicht, aber sehr viel im einer Phase, wo sie einem alles nur schwer macht.
zeig ihr,daß Du ihren LKummer - auch wegender Ohrläöcher - verstehst. Schließ0t evtl. falls Dir das möglich ist, einen Kompromiß - zum Schulanfang doer so, gibt es Ohrlöcher.
Fühl Dich nichtpersönlich gemeint, wennsie Dich so ablehnt.
Sie versucht geraede, mit einem Verlust klarzukommen,der ihr zum erstenmal bewußt wird und densie nicht wirklich begreifen aknn.
Sie kann auch kaum verstehen,daß ihr Protest nicht nur Dich schmerzt, sondern eben auch nichts ändert.
Und sei Dir sicher, daß Euch solche Phasen noch oft aus dem Nichts treffen können.

ich rate aus eigener Erfahrung dringend zu Hilfe, wenn ihr den Knoten nicht allein durchschlagen könnt.
Manifestiert sich ablehnendes Verhalten,ist es schwer, eine gute Beziehung zu haben.
Manifestiert sich das Gefühl, nicht dazuzugehören, anders zu sein, dann genügt "normale" Erziehung oft gar nicht.

DK hat viele Adoptivkinder --- viele Eltern berichten in vielen Lebenslagen Ähnliches, die meisten in der Tat erst in den pubertären Selbstfindungsjahren, aber das Trotzalter um die 3, 4 Jahre ist ja auch eine Art Loslöseprozeß - da kann es durchaus zu kindlichen Mißverständnissen und Verwirrung in der "Aufarbeitung" eines so großen Themas kommen.

Gute Nerven und viel Geduld - es zahlt sich aus, auch das kann ich sagen!

Gruß Ursel, DK

 
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