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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
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Geschrieben von und am 27.03.2014, 10:12 Uhr zurück

Und wer fragt das Tier?

Wer fragt den Hund

...ob er täglich mit Hunderten, darunter auch rücksichtslosen,und verhaltensgestörten, möglicherweise aggressiven Kindern Kontakt haben mag?

...ob er täglich dem Lärm und Getrampel von Hunderten Menschen und begrabschenden Händen ausgeliefert sein will?

...ob er sowas: "Hunde reagieren auf rücksichtsloses Verhalten mit vorsichtigem Rückzug" täglich mitmachen möchte?

...ob er täglich für Hunderte von Menschen als emotionaler Mülleimer und sozialer Katalysator herhalten will?

Alle im oberen Post aufgeführten Vorteile für den Menschen sind absolut korrekt! Zweifellos können Menschen und Menschengruppen durch den Alltag mit Tieren nur profitieren. Aber ob das umgekehrt genauso ist, bezweifle ich stark.
Eine Schule ist kein artgerechter Aufenthaltsort für ein Tier! Deshalb lehne ich es z.B. auch ab, meine Tiere zu Vorführzwecken in die Schule zu bringen. Wer Tierkontakt, Tiernähe, Tierbeobachtung, Tierwissen, Tierverantwortung will, der kann und soll das zu Hause machen, aber doch nicht in einem Massenbetrieb wie der Schule.

Davon abgesehen halte ich die Bereitschaft, Tieren nahe zu kommen für eine absolute Privatentscheidung jedes Einzelnen. Keine Schule hat das Recht, den räumlichen Kontakt zu Tieren erzwingen - alleine schon aus ganz pragmatischen, gesundheitlichen Gründen (Allergiker) aber noch viel mehr aus Gründen des Selbstbestimmungsrechts. Denn nicht jeder mag Tiere, geschweige denn täglichen Kontakt zu ihnen und das hat man gefälligst zu respektieren.

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