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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von sechsfachmama am 29.05.2012, 11:41 Uhr.

Re: Sumse76...............genau so ist es aber auch auf der anderen Seite....

Genauso isses. Bei uns an der Förderschule gibt es einen sehr geringen rückschulungssatz, in den meisten fällen sind die Kinder dort und bleiben dort.

Ich kenne div. Kinder aus den Klassen meiner Kinder, einige aus meinem bekanntenkreis und auch die Direx der Sonderschule, sie ist die Mutter von einer Freundin meines Kindes.

In der klasse meiner großen waren drei oder vier Kinder, die aufgrund von rechenschwäche auf die Förderschule mussten. Es wurde der test geschrieben (mit der Schulpsychologin vom schulamt) und das Ergebnis war ausschlaggebend. Keines dieser Kinder ist wieder an GS, MS oder GYMN. gewechselt

Die Tochter meiner Freundin bekam vom Psychologen gesagt, dass sie auf ne förderschule gehört mit ihrem iq (also den Eltern wurde das verklickert). Ich kenne dieses Kind von klein auf. Sie ist eher ein zurückhaltendes Mädchen. In der Sonderschule war es für sie der Horror, denn ein Großteil der klasse sind Rabauken, die stören, ärgern, die Sachen von anderen Schülern zerstören oder stehlen (die Mutter kann ein Lied davon singen, wieviel federtaschen usw. sie dauernd ersetzen müsste) und die Lehrkräfte bekommen diese Probleme nicht in griff. Womit ich den Lehrkräften keinen Vorwurf machen möchte, sie haben nur begrenze Möglichkeiten. Ein teil dieser Schüler kommt aus Elternhäusern, wo gute Erziehung Nebensache ist. Ich spreche nicht von lernbehinderten Kindern aufgrund von Krankheiten, sondern von denen, wo z. B. die Eltern trinken, Gewalt vorhanden ist, vernachlässigung
usw. Und Kinder dieser Ausprägung landen leider auch ganz fix auf ner förderschule, denn sie stören ja die (Grund)schüler. Jenes Mädchen hat die ganzen schuljahre nur durchlitten und hat psychisch einen ganz schönen knacks weg. ( andere sonderschulen gibt es nicht in der Umgebung, so dass man wechseln könnte)

Bei diesem psychologen waren wir auch, nachdem wir unsere Tochter hatten betr. LRS und rechenschwäche beim Schulamt hatten testen lassen. Es stellten sich aber andere Dinge heraus, die nur ansatzweise den schwächen ähnelten. Genaue Diagnostik sollte aber über den psych. erfolgen. Ende vom Lied damals? Der Psych. sagte uns, unser kind hätte einen IQ von 80 Prozent und wir sollten sie dringend auf die Förderschule schicken, ein normaler Abschluss sei niemals möglich.

Ich fragte, wie es denn wäre, erst einmal ergotherapie zu machen und das Kind darüber zu fördern.
Antwort: das bringt sowieso nichts!
Ich sagte, dass wir das aber trotzdem versuchen werden.

Kurz darauf unterhielt ich mich mit einer bekannten und sie hatte mit ihrer Tochter ähnliche Tests gemacht, weil sie nicht wussten, ob eine lernbehinderung vorliegt und wenn ja, welche und sie war beim gleichen psych. und? Er hat ihr genau das gleiche gesagt wie uns.
Auch die oben erwähnte Tochter wurde mit diesen Worten in Richtung Förderschule dirigiert.

Meine bekannte hat ihr Kind nicht in die Förderschule gegeben, sondern mit therapiemaßnahmen fördern lassen und sie hat einen realschulabschluss gemacht

Wir waren über drei oder vier jahre in ergotherapie. Und? Meine Tochter gehört zu den Klassenbesten und geht jetzt nach Abschluss der 10 weiter ans berufliche gym.

Man muss sich schon die förderschulen genau anschauen. Ich habe auch schon von kindern gehört in Deutschland, die sogar den Sprung aufs gym. geschafft haben, weil sie so gut gefördert wurden.

Bei uns an der GS hatte man eher das Gefühl, alles was nicht in eine gewisse Norm passt, wird ziemlich schnell umgeschult. Damals bei den schülern mit matheschwäche hätte es bestimmt Möglichkeiten gegeben, diese mit Fördermaßnahmen an der schule zu lassen.
Inzwischen hat es sich etwas geändert, da wir integrativkinder mit Betreuung haben usw.

Man kann nicht pauschalisieren, dass Förderschule immer das nonplusultra ist, es kommt auch auf die Schule, das klassenklima an usw.

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