1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Mia_76 am 29.09.2009, 20:50 Uhr

Wie gehts den Okt/Nov/Dez-Kindern?

Hallo,

meine Tochter ist ein Novemberkind und wir haben sie auf Empfehlung vom Kiga u.v.m. einschulen lassen. Sie ist in einer Klasse mit 16 Kindern. Es gibt noch 1 Mädchen, welches 6 ist, alle anderen Kinder sind knapp 7 oder sind es bereits.

Und meine ist furchtbar stolz, endlich in der Schule! Ich finde, daß sie es super macht - Schulbus, Hausaufgaben, alles kein Thema! Nur sie ist ziemlich müde, aber das wird sich hoffentlich noch einspielen.

Wie machen sich eure 5jährigen in der Schule?

Gruß
Mia

 
52 Antworten:

Re: Wie gehts den Okt/Nov/Dez-Kindern?

Antwort von Mama Carina am 29.09.2009, 21:12 Uhr

Meine große ist nun mit 7 Jahren in der 3. Klasse.
Sie kam auch mit knapp 6 in die Schule ( Einschulung August und Geburtstag am 30.10. ) - sie ist immernoch eine der guten Schülerinnen in einer Klasse von 24 Kindern.
Also ich bereue es bis heute nicht.
Die meisten Freundinnen sind nun schon 8 oder gar 9 aber das ist kein Problem.

Und mein Sohnemann ist dieses Jahr eingeschult wurden, er wird am 03.10 nun auch 6 Jahre und auch bis jetzt kann ich nichts negatives dazu sagen.
Außer das er eben typisch jungenhaft ist und etwas wilder als meine große.
Schlimm ist es das er sich zu Zeit noch langweilt weil er schon all das kann was sie grad durch nehmen.

Re: Wie gehts den Okt/Nov/Dez-Kindern?

Antwort von leaelk am 29.09.2009, 21:22 Uhr

Mein Sohn ist mit gerade 5 Jahren eingeschult worden und nun in Klasse 3 und es läuft super. Gerade heute sagte mir sein Klassenlehrer noch, das er ein super Schüler sei und das er erstaunt wäre, wie gut mein Sohn schon Englisch könnte.
Meine Jüngste ist ein Oktober 03 Kind und nun seit 6 Wochen in Klasse 1 und auch bei ihr läuft es gut an. Sie langweilt sich halt ab und an ziemlich (insbesondere in Mathe).

Ich mache mir schulisch um meine Kinder keine Sorgen.

LG Kerstin

Entschuldigung, aber ich kann nicht anders.....

Antwort von celmin am 29.09.2009, 21:28 Uhr

Wenn man das hier so liest, müssen die früh eingeschulten Kids alle Überflieger sein...

Re: Entschuldigung, aber ich kann nicht anders.....

Antwort von Finfant am 29.09.2009, 22:59 Uhr

hm......das dachte ich jetzt auch

lg, Andrea

ps. ICH bin immer noch der Meinung, das es für MICH und für Nadine! die richtige Entscheidung war, das Mädel als "Muss-kind" einzuschulen

Jeden Tag 5 (FÜNF) Stunden Unterricht.....dann der geänderte Tagesablauf usw....ein Schulkind hat es heute nicht leicht!

und dabei, hat mein Mädel absolut KEINE Probleme, sie lernt super, sie macht ihre Hausaufgaben ohne Probleme...sie geht GERNE (sehr wichtig!) in die Schule und sie hat viele Freunde-bzw.Freundinnen! lt. Kiarzt, lt. Erzieherinnen usw....hätte Nadine auch letztes Jahr die Schule "gepackt"! ABER, ob es ihr damals soviel Freude gemacht hätte....wie jetzt????

Re: Entschuldigung, aber ich kann nicht anders.....

Antwort von huevelfrau am 30.09.2009, 7:18 Uhr

Also meine ist Nov. 2002 geboren und ich hab sie dieses Jahr eingeschult. Alles andere wäre für uns auch indiskutabel gewesen. Ich habs bei meiner grossen gesehen (Musskind geb. Juni 99). Das war der grösste Krampf. Ich hätte sie lieber nen Jahr zurückgestellt, aber das ging leider nicht.

Re: Wie gehts den Okt/Nov/Dez-Kindern?

Antwort von reblaus am 30.09.2009, 8:14 Uhr

Bei uns läuft es eigentlich auch ohne Probleme, wenn es welche gibt , dann haben die nix mit Schule direkt zu tun. am 3 . 10 wird er 6., also ist er auch nicht sooooo jung. Im Kiga wäre er total unterfordert und der Älteste (und damit wäre er bestimmt nicht klargekommen... eben seine Art!)
Ob er irgendwann eine Klasse deswegen wiederholt... ich habs einfach mal mit eingeplant, aber vom Kopf her ...eher nicht, wenn dann aus Faulheit ode weil er andere unter Druck setzen will.

Re: Entschuldigung, aber ich kann nicht anders.....

Antwort von weigel am 30.09.2009, 8:43 Uhr

Hallo,

ich habe meine Sohn aufgrund seines Körperbau´s und seiner "Sensibilität" (hätte beim ersten Schimpfen vom Lehrer angefangen zu heulen) dieses Jahr zurückstellen lassen (juni -Muss-Kind) und ich habe es bis jetzt nicht bereut und werde es auch nicht bereuen. Die Kinder müssen noch so lange in die Schule ich raube ihnen nicht ein Jahr von der Kindheit.

Re: Entschuldigung, aber ich kann nicht anders.....

Antwort von Graupapagei3 am 30.09.2009, 8:53 Uhr

Na ja wenn es nicht so wäre, hätte man das Kind vielleicht nicht frühzeitig eingeschult?!

Mein Sohn (Okt. 2002 geb.) wurde dieses Jahr...

Antwort von supermampfi am 30.09.2009, 8:58 Uhr

...eingeschult, und das war das beste was wir machen konnten! Er hatte noch ein Jahr zum Spielen und war am Ende des KiGa wirklich überreif für die Schule *G*
Es macht ihm Spaß, er organisiert selber alles, er geht gerne. Und das ist die Hauptsache.
Beim Bewerbungsgespräch für den Job wird er garantiert nicht gefragt: "Wann sind Sie als Kind eingeschult worden??"

Versteh ich nicht!

Antwort von supermampfi am 30.09.2009, 9:02 Uhr

Du hast ihn früher eingeschult, da es sein könnte daß er irgendwann mal eine Klasse wiederholt? Seltsamer Gedankengang...
Ich bin zweimal sitzen geblieben, wurde nicht früher eingeschult, und habe trotz allem meinen Weg gemacht :-)

Re: Entschuldigung, aber ich kann nicht anders.....

Antwort von leaelk am 30.09.2009, 9:05 Uhr

Für meine Kinder wäre es fatal gewesen sie nicht frühzeitig einzuschulen.
Was für das eine Kind die absolut richtige Lösung ist, muß für das andere Kind noch lange nicht richtig sein. Ich glaube aber auch nicht, dass das eine die bessere und das andere die schlechtere Lösung ist.
Wichtig ist doch, dass das eigene Kind glücklich ist und sich nach seinen Möglichkeiten entwickeln kann.
Ich verstehe nicht, warum die Muss-Kind-Einschuler so häufig das Handeln derer in Frage stellen, die ihre Kinder vorzeitig einschulen. Anders herum wird das doch auch nicht gemacht.
Nicht alle Mütter, die ihre Kinder vorzeitig einschulen sind "Eislaufmütter", sie werden aber so häufig von ihrem Umfeld dazu gemacht.

Schon in der Schule ärgert es mich maßlos, das etliche Mütter meinem Sohn nicht zutrauen, nur weil er a)körperlich ziemlich klein und zierlich ist und b) gerade erst 7 Jahre in der 3. Klasse ist.
Mein Sohn kann aber nicht weniger als alle anderen Kinder dieser Klasse. Im Gegenteil: er ist ein Super-Schüler.

Ich bin froh, das wir so einen tollen Klassenlehrer in der Klasse haben, der auch meinen Sohn regelmäßig herausfordert und der ihn vor allen Dingen wie einen vollwertigen Mitschüler behandelt und nicht wie "der Kleine".

LG Kerstin

PS: Im Übrigen habe ich eins meiner drei Kinder auch ganz regulär als Muss-Kind eingeschult. Für dieses Kind wäre eine vorzeitige Einschulung absolut indiskutabel gewesen.

Ach und nochwas:

Antwort von leaelk am 30.09.2009, 9:11 Uhr

Nur weil Kinder zur Schule gehen raubt man ihnen doch nicht die Kindheit.
Was ist das denn für ein Quatsch???
Ich habe den Satz schon so oft gehört und finde das völligen Unsinn.
Meine Kinder sind trotz Schule immer noch Kind und in der Schule geht es Kindern doch nicht schlecht?????

Re: Ach und nochwas:

Antwort von Daniela97 am 30.09.2009, 9:49 Uhr

Ich schließe mich meiner Vorrednerin im Großen und Ganzen an. Unsere Große (nenne sie so, weil wir im Juni noch ein Mäuschen dazu bekommen haben), wurde auch dieses Jahr eingeschult. Sie wird im Oktober 6. Was ich absolut zum Kotzen finde, sorry wenn ich es mal so ausdrücke, ist, wenn manche meinen, nur weil ein Kind zur Schule geht, das es dann keine Kindheit mehr hat. Das ist völliger Schwachsinn!!!

Es muß doch jeder für sich und sein Kind entscheiden dürfen. Es ist immer wieder traurig zu hören und zu lesen, das die Gesellschaft so ein Problem damit hat, wenn ein Kind frühzeitig eingeschult wird. Es heißt ja aus diesem Grund noch lange nicht, das es Hochintelligent ist!!!

Wir sind zufrieden mit unserer Entscheidung, sie geht sehr gerne in die Schule und das ist für mich persönlich das Wichtigste.

Was ich auch nicht mag, ist, wenn E R W A C H S E N E meinen in Gegenwart eines K I N D E S, schlecht über die Entscheidung seiner Eltern zu sprechen. Was soll denn dann erst das Kind denken oder fühlen?

Lg Daniela

Unsere Tochter ist November 2002 geboren und ....

Antwort von spieluhr2002 am 30.09.2009, 9:49 Uhr

wurde dieses Jahr eingeschult . Das ist das beste was wir machen konnten .
Genau der richtige Zeitpunkt . Wenn ich drann denke ,wie sie vor ein Jahr war und wir hätten sie eingeschult . Ohje ... Das wär eine katastrophe .
Schon vom äußeren . ;o)
Bei meinen großen war es genauso . Er ist Dez. 1998 geboren und kam 2005 zur Schule .
Früher einschulen würde ich nur , wenn die Kids vom geistigen viel weiter sind . Sprich schon lesen und schreiben können . Naja man unterscheiden noch zwischen Begabung und antrainierte ... *hüstel*

@spieluhr2002

Antwort von Daniela97 am 30.09.2009, 10:07 Uhr

Du hast recht, man muß dann auch noch unterscheiden, zwischen antrainierte oder begabte Kinder, aber spielt da das Alter wirklich eine so große Rolle? Liegt es dann nicht doch eher am Kind selber?

Es gibt doch auch MUß-Kinder die antrainiert werden oder nicht? Wir haben sie nicht vorher antrainert.

Re: Bestens!!

Antwort von Heike-SU am 30.09.2009, 10:10 Uhr

Hallo,
unsere Kleine (30.Dez 03) ist im August eingeschult worden. Sie wird wohl immer die Jüngste bleiben, ist aber längst nicht die körperlich Kleinste.
Und es geht ihr prima!!!
Sie setzt sich durch (sie hat schon seit August einen Verehrer, der ihr auf den Wecker geht... ), hat keinerlei Probleme auf dem Schulhof und in der Klasse, ist vollkommen ausgeglichen. Sie ist in der Schule einfach glücklich. Die Hausaufgaben macht sie immer sofort, meistens auch noch mehr und sie hat Spaß dabei. Am Wochenende hat sie freiwillig 3 Seiten in ihrem Rechen-Jogging-Heft durchgearbeitet.
Das heißt jetzt aber nicht, dass sie hochbegabt o.ä. ist. Sie war ganz einfach schulreif. Sie noch ein Jahr in der KiTa zu belassen - es wäre eine Katastrophe geworden.
Bei der Großen war es umgekehrt. Hätten wir sie als Kann-Kind (Okt. 2001) eingeschult, wäre das eine vollkommene Katastrophe geworden. Sie brauchte noch das letzte Jahr in der KiTa - und sie hat es auch bekommen. Ihr macht die Schule auch Spaß, geht gerne hin.
Ich kenne also beide Seiten und habe mir bei der vorzeitigen Einschulung der Kleinen lange und viele Gedanken gemacht. Bis jetzt kann ich nur sagen: Es war für unsere Kleine die richtige Entscheidung!!
Und: Gespielt wird immer noch ausgiebig am Nachmittag!!

LG
Heike

Re: Entschuldigung, aber ich kann nicht anders.....

Antwort von Finfant am 30.09.2009, 10:12 Uhr

Hallo!

Nadine war DIESES Jahr ein Musskind! letztes Jahr ein Kannkind! Sie wurde am 24.8.09 eingeschult und wurde im Sept.09, 7 Jahre :-)

wie gesagt, für UNS war es die beste Entscheidung. auch wenn sie, letztes Jahr, lt. Kiarzt und Erzieherinnen durchaus schulreif gewesen wäre.

lg, Andrea

Studien haben gezeigt das vorzeitig eingeschulte Kinder......

Antwort von chrisy02 am 30.09.2009, 10:14 Uhr

..... viel seltener aufs Gymnasium wechseln, als normal eingeschulte Kinder.

Von daher denke ich mir jetzt mein Teil, im 1. Schuljahr ist alles noch lari fari, im 2. Schuljahr evtl auch.
Aber ich denke mal ab dem 3. Schuljahr geht es mit den Problemen (oder auch nicht) erst los.


Ich selbst wurde frühzeitig eingeschult, und war IMMER die jüngste, es war nicht immer leicht für mich.

GRuß Chris

Re: Ach und nochwas:

Antwort von Finfant am 30.09.2009, 10:20 Uhr

hm....es ist schon ein Unterschied, zwischen Kigakind und Schulkind!

z.b. wir sollten Montag zu meinem Bruder ( wohnt knapp 200 km entfernt), wäre sie noch im Kiga gewesen, hätten wir gleich morgens fahren können! so wären wir (sind nicht gefahren) um 14 Uhr losgefahren (16 Uhr dortgewesen) und hätten um spätestens 18-19 Uhr wieder nachhause fahren müssen, da Nadine um 20 Uhr ins Bett geht!

auch die Spielzeit (Freundin besuchen, Spielplatz usw...) "verringert" sich! Wir verabreden uns zur Zeit nur noch von 15-18 Uhr! im Kiga war es KEIN Problem, wenn es mal später wurde. Oder, ich habe nach dem Spielplatz oft noch die Oma besucht.....das geht jetzt nach dem Spielplatz gar nicht mehr! entweder Oma oder Spielplatz oder halt Sport....alles zusammen ist nicht mehr möglich! die Zeit ist zu kurz (nach der Schule bis zur Schlafenszeit)

lg, Andrea

ich würde...

Antwort von twinsmama2003 am 30.09.2009, 10:25 Uhr

...mit meinem mann die kids NIEMALS frühzeitig einschulen!!!
es sei denn es sind absolute überflieger die schon etwas lesen,schreiben u.rechnen können.......
die kids müssen noch früh genug anfangen mit im unterricht aufpassen,lernen,hausis machen u.co....da sollte man ihnen das eine jahr ruhig noch gönnen zum spielen....
unsere twins waren dieses jahr "muss-kids",aber wir sagen jetzt schon sie hätten noch ein jahr im kiga gebraucht...... wären sie "regulär" geboren worden(sie sind frühchen),wären sie dieses jahr "kann-kids" u.wären mit sicherheit noch NICHT dieses jahr in die schule gekommen(auch wenn sie sich dieses jahr schon wahnsinnig auf die schule gefreut haben u.auch relativ gerne gehen*noch*).aber sie "mussten" ja....
es kommt aber auch schon vor,das sie jetzt sagen kiga war doch nicht soooo schlecht..............................................

Nur weil sie lesen oder schreiben können

Antwort von kieselchen am 30.09.2009, 10:28 Uhr

heißt das noch lange nicht, dass sie mit 5 Jahren schulreif sind. Wenn ein Kind das emotional und sozial nicht packt, dann nutzt das alles nichts. Ich bin der Meinung, dass ein Kind mit 5 Jahren (von Ausnahmen abgesehen) noch nicht soweit ist. Die Kinder in unserer Klasse, deren Eltern gemeint haben, dass die unbedingt dabei sein müssen, haben große Probleme. Und jetzt sind sie in der 1. Klasse. Wie das in ein paar Jahren ist, will ich mir gar nicht vorstellen.

Den Satz "wenn ich das gewusst hätte, hätte ich sie/ihn noch länger im Kiga gelassen" habe ich jetzt schon zweimal gehört.

Aber die 5jährigen von denen jetzt hier die Rede war sind sicher gaaaanz anders und emotional sicher schon viiiiiel weiter

das stimmt voll und ganz!!!!!

Antwort von twinsmama2003 am 30.09.2009, 10:30 Uhr

als die kids noch im kiga waren,bin ich ab u.an in der woche zu meinen eltern gefahren(wohnten da noch ca.1autostunde entfern,JETZT wo wir im sommer umgezogen sind wohnen sie 2,5autostunden entfernt!!!) habe die kids v.kiga geholt,sind dorthin gefahren u.abends zurück...wenn sie da mal etwas später ins bett kamen,war es kein probl.,da sie am nächsten tag ja ausschlafen konnten,wenn sie wollten.... oder auch wenn sie jetzt noch in kiga wären,könnte ich sie ins auto packen u.mal eben für 2-3tage dort in der woche hinfahren......mit schule gehts nimmer!!!!!!!

glg

Re: Nur weil sie lesen oder schreiben können

Antwort von Booki am 30.09.2009, 10:40 Uhr

Stimmt, was bringt es, wenn das Kind lesen und schreiben, aber nicht den Streit mit dem Freund vernünftig austragen kann?

Es gibt bestimmt kaum einer die Kids ohne viel nachdenken früher in die Schule...Gott sei Dank hat sich bei uns die Frage nie gestellt, weil unser Kind sehr gerne in den KiGa gegangen ist und nie nach Schule geschrien hat. Nun war es dieses Jahr soweit (mit 6,5 Jahren) und es passt gut...

Mal was anderes, für die Gymnasiasten ist es ja egal, aber was macht man z.B. mit Haupt- oder Realschülern, wenn sie fertig sind? ICh war selbst immer die Jüngste (gerade sechs geworden kurz vor der Einschulung) und habe mit "gerade 16 geworden" die Realschule abgeschlossen. Wenn ich ein Jahr früher eingeschult worden wäre...dann wäre ich gerade 15 geworden (nach 10 Schuljahren). Spinnt diese Idee mal weiter für jemanden, der nur 9 Schuljahre an der Hauptschule macht.

Wo bekommt jemand unter 16 eine Ausbildungsstelle? Im Endeffekt werden dann diese Teenies in irgendwelchen "Zwischenschulen" (BGJ, Handelsschule...) zwischengeparkt, weil irgendwas müssen sie ja machen...ob da ein Jahr länger spielen (und anderweitig fordern und fordern) nicht mehr Sinn gehabt hätte?

@Booki

Antwort von kieselchen am 30.09.2009, 10:48 Uhr

Interessante Rechnung und ich teile Deine Meinung voll und ganz.

Aber die Kinder von denen eben die Rede war, gehen sicher allesamt aufs Gymnasium, studieren und werden diverse Nobelpreise einheimsen bevor sie mit 30 in Rente gehen.

lachmich wech...

Antwort von twinsmama2003 am 30.09.2009, 10:57 Uhr

...genau das finde ich auch.... in wievielen berufen darf man erst bzw.wird man erst genommen wenn man 17 oder gar 18 ist.....was machen die "kids" in der zwischenzeit????????????????

Jetzt tut mal nicht alle so...

Antwort von stjerne am 30.09.2009, 11:17 Uhr

... als ob die Eltern von Kann-Kindern sich keine Gedanken machen würden oder alle krankhaft ehrgeizig wären.
Das gibt's natürlich. Aber daraus kann man kein Gesetz machen
Also wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, unser Septemberkind dieses Jahr einzuschulen und ich werde sie sicher auch noch lange ängstlich begucken und mich fragen, ob's nun richtig oder falsch war.
Sie kommt gut mit, sie hat neue und alte Freunde, das Lernen bereitet ihr Freude, sie geht gerne hin, hat sich auch an die Hausaufgaben gut gewöhnt, sie geht mit ihren Mitschülern selbstbewusst um, sie ist stolz, dass sie jetzt lesen kann... Alles eine Erfolgsstory? Ich weiß es nicht, wie auch? Ich kann nicht in die Zukunft gucken.

Ich habe sie nicht zur Schule geschickt, um allen zu zeigen, wie schlau sie schon ist, sondern weil ich der Überzeugung war (und bin), dass sie in der Schule besser aufgehoben sein würde als im Kindergarten.
Bisher gibt es kein Anzeichen, dass diese Entscheidung falsch war, aber trotzdem werde ich mir Sorgen machen und bin heilfroh, dass meine Kleine ein Märzkind ist!

Was sollen diese Verallgemeinerungen? Ich kenne auch Kinder die mit fast sieben eingeschult werden und käme nie auf die Idee, deren Eltern zu kritisieren, weil sie sich anders entschieden haben als wir. Warum auch? Jedes Kind ist anders und sicher haben die Eltern sich genauso viele Gedanken und Sorgen gemacht wie wir.

P.S.: Ich wurde als Dezemberkind mit fast sieben eingeschult und war entsetzlich schüchtern und ängstlich. Von den vielen Kindern und dem Krach war ich völlig überfordert (war in keinem richtigen Kindergarten und kannte das alles nicht). Da hat mir mein "Alter" also gar nichts genützt. Meine Tochter ist mit fünf schon viel selbstsicherer gewesen als ich und hatte solche Probleme überhaupt nicht. Es sind nicht alle Kinder gleich!

Ich finde es wirklich schade...

Antwort von Juleah am 30.09.2009, 11:23 Uhr

... dass man sich immer wieder dafür rechtfertigen muß, dass man sein Kind als Kann-Kind zur Schule geschickt hat!

Leah ist am 10.Sept.6 geworden und hätte demnach in S.H, erst nächstes Jahr zur Schule gemußt, trotzdem haben wir uns für die Einschulung in diesem Jahr entschieden und alle (Kinderärztin, Schulärztin und Kindergärtnerinnen) haben uns in dieser Meinung bestärkt.
Sie hätte sich definitiv im KiGa dieses Jahr gelangweilt, und was bringt es dann, wenn ich mein Kind dazu hätte überreden müssen, sie in den Kindergarten zu bringen?

Und Kinder, die sich später in der Schule übermäßig langweilen, lassen dann ja häufig auch ihre Leistung schleifen. Das ist ja auch nicht gerade toll!

Jeder, der sein Kind vorzeitig in die Schule gibt, hat seine Entscheidung bestimmt reif überlegt und seine Gründe gehabt.
Und jedes Kind ist definitiv anders!

Man sollte diese Entscheidungen einfach respektieren und nicht immer negativ kommentieren!!!

Es ging ja auch nicht drum

Antwort von kieselchen am 30.09.2009, 11:51 Uhr

dass sich die meisten Eltern das nicht reiflich überlegen würden. Ich bin davon überzeugt, dass sie das tun.

Mich ärgern nur Aussagen über 5(!)jährige, die sich angeblich in der 1. Klasse "langweilen", weil sie bereits ALLES können.

Und nicht, weil meine Tochter ein kleiner Doofkopf ist, sondern weil ich glaube, dass das ein imenser Druck für Kinder ist. Egal ob 5, 6 oder 7. Meine Meinung.

Re: Es ging ja auch nicht drum

Antwort von 20012006 am 30.09.2009, 12:22 Uhr

Hi,

also meine Tochter ist 2007 auch als Kann Kind eingeschult worden...Jetzt ist Sie in der 3. Klasse und eine gute Schülerin. Sie hat immer noch so viel Spass an der Schule wie in der 1. Klasse.

Man muss sich natürlich Gedanken machen ob es die richtige Entscheidung ist..Das müssen Eltern nun mal selbst entscheiden..Aber wenn der Kiga/Ärtze und Schule bestätigen das das Kind schulfähig ist warum dann nicht einschulen..???

Wir haben seit der 1 Klasse insgesamt 5 Wiederholer in die Klasse bekommen und keines davon war ein Kann Kind ..

Und Lesen und schreiben hat doch nix mit vorzeitiges Einschulen zu tun *kopfschüttel*

Da das Schulgesetzt ja eh ab nächstes Jahr geändert wird (Niedersachsen) seh Ich da auch kaum Probleme...2012 sind Muss Kinder dann bis Ende September...Dann fragt da auch keiner mehr nach.

LG
Yvonne

Re: Und was ist mit den Kindern,

Antwort von Heike-SU am 30.09.2009, 13:04 Uhr

die in einem Bundesland wohnen, in dem es die Jahrgangsregel gibt? Z.B. in Berlin? Da müssen alle Kinder, die in dem Jahr 6 werden zur Schule - egal ob im Januar oder Dezember geboren.
Sind das alles emotionale Krüppel, denen man die Kindheit geraubt hat?

Jedes Kind ist anders. Jede familiäre Situation ist anders. Jede KiTa/KiGa ist anders. Und jede Schule ist anders. Man kann die vorzeitige Einschulung nicht über einen Kamm scheren. Jeder "Fall" ist anders und gan zindividuell. Alle Eltern mit Kann-Kindern pauschal zu verurteilen finde ich nicht gut. Das wird der Sache, den Kindern, den Eltern nicht gerecht.
Gruß

Ich bin total entsetzt..............

Antwort von Daniela97 am 30.09.2009, 13:34 Uhr

...weil sich hier ein Konkurrenzkampf angebahnt hat. Meine Güte!!

Wir können doch alle stolz auf unsere Kinder sein!! Sie sind jetzt alle Schul-Kinder!! Jetzt ist wirklich das Kiga-Kind weg (ich meine jetzt auch vom Äußerlichen her).

Sie fühlen sich alle sooo groß und sind stolz, mit Stolz zeigen sie uns was sie jetzt alles in der Schule gelernt haben.

Wir können uns A L L E eine Scheibe von unseren Kindern abschneiden, weil diese machen keine Unterschiede, ob jemand alt genug ist oder eine andere Hautfarbe oder Religion hat.

Das sollte uns stolz machen - und hier kein Kleinkrieg veranstalten.

Lg Daniela

Re: Ich bin total entsetzt..............

Antwort von Finfant am 30.09.2009, 13:39 Uhr

WO ist "Kleinkrieg"???

und NIEMAND hat etwas über Hautfarbe oder Religion geschrieben!

lg, Andrea

Re: Ich bin total entsetzt..............

Antwort von Daniela97 am 30.09.2009, 13:44 Uhr

.............es war doch nur ein Beispiel! Aber man kann echt nichts machen, wenn es Menschen gibt die nichts verstehen wollen.

Re: Wie gehts den Okt/Nov/Dez-Kindern?

Antwort von mirabella am 30.09.2009, 14:39 Uhr

Hallo!

Meinem Sohn geht es super. Er wird im November sechs und ist in seiner Klasse der jüngste Schüler. Er geht gerne in die Schule, macht mit und zickt wie jedes Kind bei den Hausaufgaben auch mal rum. Bis jetzt haben wir keine Probleme.. Dass das nicht immer so sein wird, wissen wir auch. Aber das wird auch bei den jetzt Siebenjährigen nicht immer so sein!!!

Die Diskussion, die sich hier aufgetan hat, kann ich echt nicht verstehen. Für keine Eltern ist es eine leichte Entscheidung, ihr Kind frühzeitig einzuschulen. Und es gibt immer Gründe, die dagegen sprechen. Uns hat die Entscheidung nicht nur einige schlaflose Nächte gekostet.

Als außenstehende fremde Person in solche einem Forum darüber zu urteilen kann nicht gelingen und kann solch einer Entscheidung niemals gerecht werden. Wenn ihr eure Kinder niemals früher schicken würdet, dann ist das eure Sache. Dass wir unsere Kinder früher schicken ist unsere Sache und war bestimmt gut überlegt.

Viele Grüße, Mira

Re: Entschuldigung, aber ich kann nicht anders.....

Antwort von wickiemama am 30.09.2009, 14:44 Uhr

das liegt wohl daran, daß die Mütter bei deren Kinder es schief ging es nicht so gerne ins Internet schreiben.
In der Klasse meines Sohnes ging es für 2 früher eingeschulte gründlich in die Hose....Und die Eltern aller mit fünf eingeschulten sagen inzwischen (2te Klasse) es wäre zu früh gewesen, sie hätten noch ein Jahr warten sollen.
Ein Junge ist von den schulischen Leistungen sehr gut, aber es klappt leider mit allen anderen nicht so wirklich... Alle anderen knappsen ganz hinten von den Leistungen her und bei 2 hat es mit der 1ten Klasse gar nicht geklappt...

bin soooo froh das wir gewartet haben

Antwort von sonjaundjustin am 30.09.2009, 15:07 Uhr

Hallo
Meiner ist Oktober Kind und sollte nach Meinung der Erzieherinnen im Kiga unbedingt eingeschult werden. Die Schulärztin hat die Entscheidung mir überlassen.

Und ich habe mich dagegen entschieden!

Natürlich wird den Kindern ein Stück unbeschwerte Kindheit geklaut nur weil sie unbedingt, um das Prestige der Eltern(vorwiegend der Mutter) zu steigern, vorzeitig eingeschult werden müssen und dann auch blos gute Noten schreiben müssen. Wenn nicht wird geübt bis zum umfallen, und wofür? Damit man andere Eltern in der Schule damit nerven kann wie toll das eigene Kind ist?
Wenn ich schon immer lese: er/sie hat sich gelangweilt... Bekomme ich echt Pickel.
Übringens sind hier so ziemlich alle früheingeschulten Kinder im Jahrgang meines Sohnes(er ist jetzt im 3.) entweder zurückgesetzt worden oder kämpfen sich durch ihre Schulzeit.
Und die Kinder finden es toll in die Schule zu gehen um Mama und Papa zu gefallen!
Die wissen doch im Grunde genommen gar nichts über die Schule ausser das sie was "lernen".

Es kann mir niemand von den unbedingt früher Einschulenden erzählen das er seinem Kind auch mal die negativen Seiten aufgezählt hat, und davon gibt es genug. Es wird immer alles nur in schönen bunten Farben geschildert, ist doch klar das die Mäuse drauf anspringen.

Wenn ich schon lese....ja er sie ist zwar müde, aber er ist ja auch noch nicht lange.
Ja er/ sie ist müde weil der Untericht mit 5 anstrengend ist! Egal wie weit er/ sie vom denken her ist...

Mein Sohn war nie erschöpft weil er das alles mit fast 7 viel besser verkraften konnte. Und in dem zusätzlichen Jahr im Kindergarten habe ich ihn mit anderem Wissen gefüttert als Schulwissen. Und für ihn ist es wirklich eine schöne, entspannte Schulzeit! Wir haben vielleicht mal Tage wo er über die Menge der Hausaufgaben stöhnt, aber er liebt die Schule.

Ist den die Kreativität der Eltern heutzutage so niedrig das sie ihren Kindern vor der Schule nichts anderes als Mathe und Deutsch beibringen können?

Und wenn die Kinder sich im letzten Kiga- Jahr bei Euch ja soooo gelangweilt haben... warum habt ihr sie nicht öfter zuhause gelassen und was mit Ihnen unternommen (natürlich an die gerichtet die nicht arbeiten, Teilzeit arbeiten usw.), das haben wir im letzten Kigajahr oft gemacht, nochmal ausnutzen das das bald nicht mehr geht.... das war sehr schön und ich möchte diese Erfahrung für nichts in der Welt eintauschen und mein Sohn, das weiss ich,auch nicht.

LG Sonja

und genau das schulgesetz

Antwort von twinsmama2003 am 30.09.2009, 15:56 Uhr

finde ich ne schweinerei...wer sich das bloss wieder ausgedacht hat???? bestimmt irgendwelche schreibtischmänner/frauen die KEINE kids haben*kopfschüttel*

gerade bei kids ist es doch ein enormer unterschied,wenn es in die schule kommt sagen wir im august u.im januar schon 6 geworden ist oder ende september oder sogar noch später,wo dann ein dreiviertel bis ganzes jahr dazwischen liegt........................... gerade diese monate machen soooooooooooooooooooooooooooooo viel aus bei den kids!!!!*grrrrrrrrrrrr*

Re: Bei uns gut gelaufen

Antwort von Inamaus am 30.09.2009, 16:47 Uhr

Es ist doch eigentlich egal, ob man sein Kind mit knapp 6 oder knapp 7 einschult. Es kommt aufs Kind drauf an, ob es die Reife hat.
Mein ältester Sohn (heute 22) wurde vor 14 Jahren mit knapp 6 Jahren eingeschult. Damals gab es nur ein Datum und zwar : Wer bis zum 31.07 6 Jahre alt wird, kann eingeschult werden.
Unser Sohn wurde aber erst Mitte August 6 Jahre und alle ( der Kiarzt, die Kindergartenleitung, der Rektor ) sagten, das wir ihn einschulen sollten, da er geistig , belastbar und auch sozial genau reinpasste und der Kiga für ihn langweilig wird. Wir haben uns die Entscheidung auch nicht leicht gemacht, aber wir schulten ihn ein. Bereut haben wir es nicht, er meisterte seine Schulzeit echt klasse, klar gab es auch tiefen, wie auch bei einem normal eingeschulten Kind. Er hätte auf das Gymnasium gehen können , wollte aber nicht, also nahm er die Realschule, die er mit mit 1,9 abschloss. Danach auch seinen Traumjob gefunden hatte, in dem er nun schon 4 Jahre drin arbeitet.
Außerdem es ist nicht gesagt, das früh eingeschulte Kinder ( hier gibt es einige davon, die auch das Gym besuchten) nicht auf höhere Schulen gehen, danach zum Studieren. Solche Studien find ich echt pauschalisiert. auf diese leg ich gar kein Wert.
Eltern kennen ihre Kinder genau und wünschen ihnen nur das beste.
Bei meinen anderen Kinder, war eine frühere Einschulung keine Debatte, sonst wären die mit knapp 5 Jahren eingeschult worden und dies wäre uns eindeutig zufrüh gewesen.

Versteh die Aufregung hier net

Antwort von heffalump22 am 30.09.2009, 17:09 Uhr

Habe mich eben hier mal so durchgelesen und versteh nicht warum sich einige darüber Aufregen, das geht nicht in mein Kopf rein. Es ist doch jeden Eltern selbst überlassen ob sie ihr Kind frühzeitig Einschulen lassen oder nicht. Wenn es Empfehlungen dafür gibt und auch die Lehrer dafür sind, finde ich spricht rein gar nichts dagegen.
Weil was bringt es denn wenn sich das Kind im kiga langweilen tut, rein gar nichts. Mein großer kam vor 6 Wochen rein, er ist Dezember 2002 geboren. Für ihn war es richtig jetzt Eingeschult zu werden, er hat spaß in die Schule zu gehen, macht auch gerne seine Hausaufgaben.

Schade das man sich immer rechtfertigen muß und automatisch als

Antwort von leaelk am 30.09.2009, 17:22 Uhr

schlechtere Eltern abgestempelt wird, nur weil man für sein Kind die vermeintlich beste Entscheidung getroffen hat.
Jede(r) kann nur seine für den Moment beste Entscheidung treffen. Die absolut richtige Entscheidung gibt es sicher nicht.
Und es gibt tatsächlich Kinder, die auch mit 5 Jahren dem Schulalltag schon problemlos gewachsen sind und es gibt auch Kinder, die das mit 7 Jahren immer noch nicht sind.

Es gibt sie schlichtweg nicht die besseren und die schlechteren Eltern, auch wenn das einige hier meinen.
Und meinem Kind habe ich die Kindheit ganz sicher nicht genommen. Morgens mal außer der Reihe wegfahren oder zu Hause bleiben gibt es auch für viele Kita Kinder nicht, wenn die Eltern berufstätig sind.
Und meine Kinder gehen jetzt zur Schulzeiten nicht eher ins Bett, als sie das zu Kita Zeiten auch getan haben, denn auch zu Kita Zeiten mußten sie um 7.30h da sein und auch in der Kita sollten Kinder einigermaßen ausgeschlafen sein.


Warum können die Eltern der Muss-Kinder die Entscheidung der anderen Eltern nicht einfach hinnehmen???
Es kann in der späteren Schullaufbahn bei Muss Kindern ebenso zu Schwierigkeiten kommen, wie bei Kann-Kindern.
Und es gibt auch eine Menge Kann-Kinder, die problemlos nach der Grundschule auf das Gymnasium können.

Man kann doch nicht pauschal sagen, das alle Kann-Kinder zum Versagen verurteilt sind.
Ich mag diese Pauschalierungen eh nicht.

Aber damit muß man wohl leben, wenn man nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht.

Begegnet mir in der Schule auch immer wieder. Seit dem Frühjahr verbreiten in der Klasse meines Sohnes einige Mütter auch immer wieder, das mein Sohn sitzen bleiben würde. Komisch jetzt ist er doch versetzt und das mit einem einser und zweier Zeugnis........
Trotzdem wird auch jetzt schon wieder gemunkelt, das er die dritte Klasse nicht schaffen wird.
Ist das Neid????????????

Ziemlich entnervt von diesem Thema und der Meinung die beste mögliche Entscheidung für die eigenen Kinder getroffen zu haben
Kerstin

Re: bin soooo froh das wir gewartet haben

Antwort von stjerne am 30.09.2009, 18:49 Uhr

Das sind genau die Unterstellungen und Pauschalverurteilungen, die ich meine...

"nur weil sie unbedingt, um das Prestige der Eltern(vorwiegend der Mutter) zu steigern, vorzeitig eingeschult werden müssen"

Ich habe mein Kind NICHT um des Prestiges willen vorzeitig eingeschult. Was ist das für eine Anmaßung! Sondern weil ich es nach reichlicher Überlegung für die richtige Entscheidung hielt. Ich wüsste auch gar nicht, wen ich damit beeindrucken sollte...

"Es kann mir niemand von den unbedingt früher Einschulenden erzählen das er seinem Kind auch mal die negativen Seiten aufgezählt hat, und davon gibt es genug. Es wird immer alles nur in schönen bunten Farben geschildert, ist doch klar das die Mäuse drauf anspringen."

Hätte ich meinem Kind jetzt sagen sollen, die Schule wäre schlimm und ein Jahr später schicke ich sie dann hin und dann ist sie es plötzlich nicht mehr? Natürlich versucht man ihnen die Angst vor dem neuen zu nehmen, völlig egal wie alt die Kinder sind.

"Ist den die Kreativität der Eltern heutzutage so niedrig das sie ihren Kindern vor der Schule nichts anderes als Mathe und Deutsch beibringen können?"

Nein, ist sie nicht. Ich habe meiner Tochter ganz bewusst nicht lesen beigebracht (obwohl sie das natürlich wollte), sondern ihr was über Kunst usw. beigebracht, wenn sie Input brauchte. Jetzt geht sie seit zwei Monaten zur Schule und nun kann sie lesen und ist soo stolz. Freut mich für sie, aber ich habe sie nicht dazu gedrängt!

Sie hat sich im KiGa nie gelangweilt und sie langweilt sich jetzt in der Schule nicht.

Dieses Schwarz-Weiß-Denken nervt. Warum kannst Du Dich nicht freuen, dass es für Euch gut läuft und anderen zugestehen, dass es für sie eben auch gut läuft?

Genau DAS wollte ich nicht!

Antwort von Mia_76 am 30.09.2009, 20:04 Uhr

Hallo,

Genau diese Diskussion wollte ich nicht! Die führe ich oft genug, weil mein Kind ja noch 5 ist. Ich habe mir diese Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht (ja, ich habe das alleine entschieden, weil mein Mann darauf bestanden hat, daß sie geht - da hätten wir auch ziemlichen Krach bekommen, wenn ich vom Kiga oder der Schule eine andere Empfehlung bekommen hätte!). Und genau weil ich mich ständig in meiner Umwelt rechtfertigen muß, warum ich DAS meinem Kind antue, nervt mich jetzt diese Diskussion hier. Ich wollte einfach einen Austausch mit anderen Eltern, deren Kinder mit knapp 6 in die Schule gehen.

Gruß
Mia

Haargenauso ist es bei uns!

Antwort von mozipan am 30.09.2009, 20:27 Uhr

Ich unterschreibe jetzt mal voll deinen Beitrag stjerne!

Hier auch ein Sep. 03 Kind und im Aug. d. J. eingeschult. Bisher alles gut, sogar besser als gut, laut Lehrerin hat sie sich am schnellsten von allen ihren Mitschülern eingewöhnt. Aber ich mach mir dennoch Sorgen ... wer weiß was kommt. Aber ich weiß, dass noch ein Jahr Kindergarten für sie nicht schön geworden wäre, obwohl sie in einen super Kindergarten ging, die immer sehr viel Angebote haben für die Kinder und die sind dort eigentlich nie gelangweilt oder unterfordert.

Sie wollte einfach unbedingt selbst zur Schule, war und ist reif dafür. Schade, dass es bei uns (RLP) keine Vorschulklasse für Kann-Kinder gibt. Die gibt es leider nur für nicht schulreif befundene Muss-Kinder. Das wäre sonst sicher eine gute Alternative gewesen. Aber noch ein weiteres Kindergartenjahr definitiv nicht.

Der gleichaltrige sehr gute Freund meiner Tochter (3 Tage älter als sie) bleibt noch ein Jahr im KiGa und das ist für ihn wirklich auch die bessere Entscheidung. Kognitiv hängt er meiner Kleinen in nichts nach aber sein Sozialverhalten und Frustrationstoleranz können noch ein Kindergartenjahr vertragen. Er geht auch noch gerne, im Gegensatz zu meiner Kleinen.

Die Große, jetzt 3. Klasse, war knappes Muss-Kind (3 Tage vor Stichtag geboren) und sie war zum Zeitpunkt der Einschulung längst nicht so weit wie ihre kleine Schwester. Sie war sehr schüchtern und langsam in allem. Aber zum Zurückstellen hatte sie nicht genug "Defizite". Sie ist heute gut in die Klassengemeinschaft integriert, hat dafür nicht lange gebraucht und gehört zur Klassenspitze, in allen Fächern.

Durch die Große, wußte ich bei der Kleinen 2 Jahre später schon worauf ich mich und sie einlasse. Daher kann ich es durchaus verantworten.

Ich zweifle trotzdem oft noch manchmal, bzw. mache mir Sorgen obwohl ich voll und ganz hinter meiner Entscheidung stehe.

Ob sie richtig war, wird man bei meiner Kleinen frühestens im 3. Schuljahr sehen.

Alter der Kinder bei Einschulung vs Wechsel zum Gymnasium

Antwort von Ebba am 30.09.2009, 21:57 Uhr

hier mal zwei Links zum Thema:
http://www.welt.de/wirtschaft/article4351323/Frueh-Eingeschulte-gehen-seltener-aufs-Gymnasium.html
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,645004,00.html
http://www.schulkompass.de/Artikel/Zu_früh_gestartet/de

Liebe Grüße
Ebba

Zu deinem Spiegel Link, noch ein Spiegel Link!

Antwort von mozipan am 30.09.2009, 23:14 Uhr

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,373768,00.html


Ja watt denn nu?

Ganz klar: Hängt vom Kind ab, ob zu spät, zu früh oder genau richtig! Alles andere sind nur Zahlen und sagen rein garnichts aus!

Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!

Danke mozipan

Antwort von stjerne am 30.09.2009, 23:58 Uhr

Endlich mal was aufbauendes in dieser Runde!

Nix für Ungut, aber,

Antwort von Ebba am 01.10.2009, 8:04 Uhr

in dem von Dir verlinkten Artikel geht es um eine Studie darüber, ob von der Einschulung zurückgestellte Schüler bessere Chancen haben als die sog. Muss-Kinder.
/cit/
Kinder, die zunächst zurückgestellt und damit verspätet eingeschult wurden, erreichten keinen nachweisbar besseren Schulabschluss, erklären die Forscher.
/cit/
Ein Vergleich mit, mit sehr früh, d.h. mit fünf Jahren eingeschulten Kindern hat definitiv nicht stattgefunden, heißt es doch dort:
/cit/
Im internationalen Vergleich gelten deutsche Schüler trotzdem als Spätzünder: In Frankreich oder Australien bekommen schon Fünfjährige die Schultüte in die Hand gedrückt.
Genau diesen Fall wollen die Essener Forscher nun überprüfen: Sind vielleicht die früh eingeschulten Kinder erfolgreicher? "In unserem Datensatz hatten wir nur ganz wenige Schulkinder, die mit fünf eingeschult wurden", erklärte Kluve. Bis es erste Ergebnisse gibt, kann es also dauern - mehr als fünf oder sechs Jahre.
/cit/
Vermutlich waren diese 5-6 Jahre jetzt rum (der Artikel ist von 2005, die Studie dürfte also frühstens aus 2005 gewesen sein) und zumindest eine Studie, nämlich die in dem von mir verlinkten Artikel, liegt jetzt vor.

Liebe Grüße
Ebba

Das zeigt aber, dass der Umkehrschluss nicht zwingend der richtige ist!!

Antwort von mozipan am 01.10.2009, 8:28 Uhr

Im übrigen hab ich auch geschrieben, dass ich von derartigen Statistiken nichts halte.

Re: Studien haben gezeigt das vorzeitig eingeschulte Kinder......

Antwort von snuck2 am 01.10.2009, 9:16 Uhr

...traue nur der Statistik, die du selber gefälscht hast....
Wer sagte das? Churchill?
Auch bei dieser Studie sagen die Autoren, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann. Es gibt durchaus auch viele gute Kinder, die früh eingeschult worden sind. Allerdings ist das Entscheidende, ob sich alle Beteiligten gut überlegt haben, das Kind einzuschulen, dann sind die Kinder meist erfolgreich. Wenn es aber um Gründe ging wie das Einsparen des Geldes für den Kindergarten oder weil die Freunde in die Schule kommen, also um Gründe, die mit dem Kind selber nichts zu tun haben, dann schneidet das Kind oft im Vergleich mit den 1 Jahr älteren schlechter ab.
Aber - auch das sagt die Studie - das Problem kann nicht dadurch behoben werden, alle Kinder später einzuschulen, denn dann werden eben die 6jährigen im Vergleich zu den 7-jährigen schlechter abschneiden.

...also: nicht alles einfach blauäugig und unhinterfragt übernehmen!
Liebe Grüße
INA

Re: @Mia - Du hast Post!!

Antwort von Heike-SU am 01.10.2009, 9:29 Uhr

Re: Jetzt tut mal nicht alle so...

Antwort von Mia_76 am 01.10.2009, 11:04 Uhr

Da spricht mir Sternje aus der Seele!

Im Übrigen sind wir aus Bayern, wo alle Kinder bis 30.11. Regelkinder dieses Jahr waren. Ob das jetzt eine sinnvolle und sinnlose Aktion des Kultusministeriums war, sei dahingestellt. Ich weiß auch, daß ich mein Kind ohne Angaben von Gründen hätte zurückstellen lassen können.
Insofern wurde mein Kind regelrecht eingeschult (nicht vorzeitig!) und für sie war es - aus der jetzigen Warte aus gesehen - das Richtige. Was nach der Grundschule kommt, sei dahingestellt und mir jetzt, ganz ehrlich, absolut egal. Kommt Zeit, kommt weiterführende Schule. Und ich habe auch kein Problem damit, wenn mein Kind auf die Hauptschule geht. Mir ist wichtig, daß sie Spaß am Lernen hat und gerne in die Schule geht. Und das tut sie jetzt sehr gerne (im Gegensatz zu machen anderen älteren Kindern hier anscheinend...).
Im Übrigen finde ich die Argumentation, daß die Kinder dann seltener aufs Gymnsaium wechseln, ziemlich arm. Als ob Gymnasium das einzig Wahre wäre, grad in Zeiten von G8... Aber jedem das Seine!

Schönen Tag euch allen! Werde auch nie wieder etwas zu dem Thema verlauten lassen, versprochen .

Gruß
Mia

Re: Wie gehts den Okt/Nov/Dez-Kindern?

Antwort von lupa am 02.10.2009, 11:48 Uhr

Hallo,
hier mein Bericht auf die Ausgangsfrage:
Meine Tochter wird Ende Oktober 6 und ist mit Abstand die Jüngste in der Klasse, die zudem jahrgangsübergreifend geführt wird, d.h. 1. und 2. Klasse zusammen. Heißt konkret: Sie ist über 2 Jahre jünger als das älteste Kind der Klasse. Meine Tochter kommt super gut klar, man merkt ihr an, dass es an der Zeit war. Nachdem die letzte Kindergartenzeit für uns alle eine Qual war (wollte nicht mehr hin, war bockig etc.), blühte das Kind nach der Einschulung förmlich auf, ruht jetzt wieder in sich und ist so, wie ich sie kannte. Richtig gefordert ist sie noch nicht, aber wir hatten ja auch erst 6 Wochen Schule. Nach Aussage der Lehrerin ist sie ihren Jahrgangskollegen weit voraus, bekommt inzwischen Extra-Hausaufgeben im Lesen und Rechnen, weil sie sich sonst langweilt.
Sie hat schnell neue Freunde gefunden und war stolz wie Bolle, dass sie im Sportunterricht im Wettrennen gegen einen Jungen aus der 2. Klasse gewonnen hatte.
Das einzige, was nicht so gut klappt, ist das frühe Aufstehen. Da der Unterricht schon um 7.30 beginnt, musssie um 10 nach sieben aus dem Haus, das ist eindeutig zu früh für ihren Biorhythmus. Aber ansonsten könnte es eigentlich nicht besser sein und so ist für uns - aber eben auch erst jetzt im Nachhinein - der letzte Zweifel wegen der frühen Einschulung ausgemerzt. Alles gut, war richtig so.

Lg,
lupa

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