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Geschrieben von Noname76 am 05.01.2020, 1:08 Uhr

Schnuppertag schief gelaufen

Hallo,
mein Sohn 3 Jahre kommt in 3 Tagen in den Kiga.
Hatten im Dezember noch einen Schnuppertag ausgemacht.
Da begrüßte uns eine andere Erzieherin, wie diejenige, mit der wir den Termin ausgemacht hatten und die hauptverantwortlich für ihn ist.
Letztere war beschäftigt mit Vorbereitungen für den Morgenkreis. Da erwähnte sie, dass mein Sohn zum Schnuppern da ist, und er ab Jan. anfängt, das wars..Dann haben sie uns machen lassen..umschauen, meinen Sohn spielen lassen..Dann kommt die Situation: mein Sohn hat sich das Spielhäuschen oben angeschaut...Da waren noch 4 andere Jungs...hab gemerkt, dass einer davon versucht ihn zu ärgern...verbal und mit Gesten
...Sind dann später wieder runter...
Danach ist mein Sohn alleine wieder rauf(er ist lebhaft und und auch neugierig)..war gerade im Gespräch mit seiner Erzieherin(hatte ihr noch erzählt, dass mein Sohn sich noch nicht so wehren kann..sie sagte nur, dann wird er es lernen)..
Hab ihn dann gesehen, dass er bei der Eingangstür steht...sich unwohl fühlt..hab ihn gefragt, ob alles ok ist? Ob er runter will? Er verneinte...Da meinte ein anderer Junge..sie wollen ihn eh nicht dabei haben...
Ich war entsetzt und hab mich an die Erzieherin gewendet..sie meinte, lass sie es unter sich ausmachen...und sie dürfen das sagen...sie meinte auch, dass sie ja gesagt hätte, dass wir schon im Sept. kommen sollen...es wäre einfacher mit allen Anderen neu zu starten um reinzukommen..
Ich wollte nicht querschiessen und hab es laufen lassen..
Das Ergebnis war, dass mein Sohn paar Minuten später ziemlich geweint hat :-(. Die haben ihn geschubst, eine Schachtel auf den Kopf gesetzt und draufgehauen...
Die andere Erzieherin und ich sind gleich hin. Die Täter wurden runtergeschickt, ein unbeteiligter Junge hatte erzählt, was passiert war. Muss sagen, das Häuschen ist oben und auch schlecht einsehbar..eher als Rückzugsort gedacht...
Es kam aber leider keine Entschuldigung...von niemandem.
Wir sind dann noch ein wenig geblieben...wollte so nicht heim
Haben uns dann später verabschiedet, die Haupterzieherin war jedoch nicht auffindbar...
Eine Woche später sind wir nochmal hin..wollte dass mein Sohn ein positiveres Erlebnis hat.
Es lief dann auch ein wenig besser...Er wurde mehr beachtet, die Erzieherin hat sich mehr Zeit genommen....Muss aber dazu sagen, dass mein Mann auch dabei war...
Wir haben nochmal über die Situation geredet, sie hat danach mit den Jungs gesprochen...
Und mir auch gesagt, dass im Januar mehr Zeit ist und es besser laufen wird.. zumal ich weiss, dass da noch 2 andere Kinder in dieser Gruppe anfangen.
In 2 Tagen geht's nun los ..und ich weiss nicht, wie ich meinem Sohn beibringen soll, dass er Vertrauen in den Kiga hat, wenn ich es kaum.habe? Wie kann ich ihm beibringen, dass er sich traut, sich zu wehren? Selbst wenn die anderen Kinder älter sind? Und auch wie in der Situation, zu mehreren? Und dass er nicht zu den Jungs hingehen soll, die ihn nicht dabei haben wollen...auch wenn es eher die cooleren Jungs sind. Hab noch gemerkt, dass er zu einem von diesen Jungs gegangen ist, sehr nahe hin und dieser ihn dann einfach weggeschlagen hat.dieser Da fehlt meinem Kleinen noch das Nähe/Distanz-Gespür..:-(

Bin sehr dankbar für Eure Tipps, danke schon mal.

 
18 Antworten:

Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von Lovie am 05.01.2020, 7:31 Uhr

Du musst dich dringend von der Vorstellung trennen, dass dein Kind so wehrlos ist und dass er immer beliebt sein sollte und die anderen Kinder immer lieb und nett sein müssen.
Auch die Erzieherin die für ihn "zuständig" ist, wird sich nicht nonstop um dein Kind kümmern, denn sie ist noch für einige weitere Kinder zuständig. Da solltest du deine Erwartungen dringend um viele Umdrehungen zurück Schrauben.
Dein Kind wird im Kindergarten nicht nonstop happy hippo sein, das ist normal.

Zum Verständnis : ihr wart da zu einem zweiten Schnuppertag zu DRITT? Du, dein Mann und dein Kind?

Du beschreibst einen ganz normalen Kindergarten Tag und die Erzieherinnen haben, für mein Verständnis, in jeder Situation richtig reagiert. Auch, dass die "zuständige" Erzieherin nicht direkt auf euch zugekommen ist sondern erst fertig gemacht hat, was sie tat, finde ich normal.

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von misses-cat am 05.01.2020, 7:57 Uhr

Lass mich raten 76 ist dein Geburtsjahr und auf dein Kind hast du ewig gewartet?

Ich weiß nicht was ich dir so raten soll, entweder suchst du dir Hilfe ( nicht für dein Kind sondern für dich das du los lassen kannst und deinem Kind mehr zutraust) oder du lässt deinen Sohn weiter zu Hause ( was schade für dein Kind wäre)

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von cube am 05.01.2020, 9:11 Uhr

Es sind Kinder. Solche Situationen wirst du noch zu Hauf haben und sie gehören zum Alltag. Ich denke auch, du musst dich davon verabschieden, dass es wie zu Hause mit einer 1:1 Betreuung läuft und immer alle Kinder lieb zueinander sind. Die Erzieherin hat recht: er muss - wie viele/alle anderen auch - erst lernen, sich in einer Gruppe zurecht zu finden, sich auch mal zu wehren etc. Natürlich bilden sich dort Gruppen, die gut miteinander können und andere außen vor lassen. Euer Sohn wird an einem einen Tag einen "besten Freund" haben, der am nächsten Tag trotzdem lieber mit x spielen möchte.
Bzgl. Entschuldigung - wer hätte sich denn bei wem entschuldigen sollen? Die Erzieherinnen bei dir, dass euer Sohn mal was abbekommen hat? Die Jungs bei eurem Kind, weil sie so böse waren?
Ich glaube, du hast euer eigentliches Problem schon selbst benannt: DU hast kein Vertrauen in den Kiga und jetzt schon Angst, dass euer Kind dort nicht ständige Aufmerksamkeit bekommt und auch mal geärgert werden könnte.
DU musst dir klar machen: einen KiGa, bei dem immer alles total nett und lieb läuft, alle Kinder super wohlerzogen lieb miteinander umgehen - den gibt es nicht.
Kann auch gar nicht - es sind Kinder. Und die müssen erst noch lernen, was ok ist und was nicht. Oder auch "Nein" zu sagen.
Der Tipp kann also nur lauten, dass ihr lernen müsst, eurem Kind zuzutrauen, auch mit fremden und evt. unschönen Situationen umzugehen. Traut eurem Kind doch zu, dass er lernen wird, sich in der Gruppe zurecht zu finden und zu behaupten. Macht euch frei davon, dass die Erzieherinnen jede Situation immer sofort im Blick haben und niemals irgendetwas negatives passieren wird. Euer Kind wird nämlich auch oft genug nach Hause kommen und blaue Flecken haben, Kratzer, weil es hingefallen ist oder ihn jemand (angeblich) geschubst hat. Weinen weil ein Kind gemein war. uws. Aber auch Freunde finden, selbst mal hauen/schubsen, lernen sich durchzusetzen und selbstständiger werden.
Wenn ihr das aber nicht wollt, ohne das es auch mal Tränen gibt, solltet ihr euer Kind weiterhin zu Hause betreuen.

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von niccolleen am 05.01.2020, 9:36 Uhr

Mein Eindruck ist, dass du dir da viel zu viele Gedanken machst, viel zu viel Erwachsenenpsychologie reininterpretierst und viel zu wenig Vertrauen zu deinem eigenen Kind ohne dich hast. Du hast der Situation so viel Schwergewicht und Problematik zugefuehrt, dass ich mir vorstellen koennte, dass dein Kind ohne dich oder mit einer anderen Einstellung wahrscheinlich gar nicht geweint haette, oder wenn dann nur kurz, weil das eben eine Ausdrucksform eines Kindes ist. Mit 3 ist verbal noch nicht so viel, da gibt es Lachen (passt alles, schoen, etc.), weinen (aergern, will was, gefaellt mir nicht, etc.), schubsen (hallo wie gehts, wer bist du, gibt mir das, geh weg, etc.), zwicken (hab dich lieb, gibt mir das, geh weg, etc.), ein Spielzeug anbieten oder wegnehmen (komm spiel mit mir, wer bist du, das will jetzt ich, etc.) und so weiter.

lg
niki

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Willkommen in der Realität

Antwort von Jeckyll am 05.01.2020, 10:45 Uhr

In keiner Kita kann gewährleistet werden dass solche Situationen, die ihr erlebt habt, nicht tagtäglich vorkommen.
Natürlich wird in der Eingewöhnung und bei den jüngsten mehr geschaut als bei den alten Hasen. Aber auch da nicht ununterbrochen. Auch in der Eingewöhnung hat die Erzieherin nicht die Zeit nur auf dein Kind zu schauen und es immer zu begleiten. Idealerweise ein oder zwei Tage, in denen sie ganz für das neue Kind da sein kann und ihm alles zeigt, aber dann muss sie sich eben auch um andere Kinder kümmern.

Auch wenn das "natürlich sind auch andere Kinder da und natürlich kann mein Kind nicht immer im Fokus sein" allen Kita-Eltern klar ist. Dass es bedeutet dass ein gerade mal dreijähriger Stepke sich auch mal mit sechsjährigen Alphatieren auseinander setzen muss und dabei keine erwachsene Unterstützung hat ist völlig normal.
Und ganz ehrlich, ich bin der Meinung dass dies im Normalfall die Persönlichkeit des Kindes stärkt.

Wer dies aber für sein Kind nicht möchte oder es dem eigenen Kind nicht zutraut oder zumuten möchte (was legitim ist) sollte von der Betreuung in einer Gemeinschaftseinrichtung Abstand nehmen. Denn es wird etwas verlangt, dass auch die engagierteste und liebevollste Einrichtung einfach nicht leisten kann. Bei einem Betreuungsschlüssel von (im besten Fall!) 1:10 und vielen Dingen die in dieser Zeit auch noch "abgearbeitet" werden müssen (Aktionen, Singkreise, Essenvorbereitung und Begleitung, Förderprogramme, Beobachtungen, kurze Gespräche mit den Eltern, Begrüßung und Verabschiedung...) kann sich jeder ausrechnen wie viele Minuten (!) am Tag jedes Kind die volle Aufmerksamkeit einer Erzieherin bekommt.

Das war auch noch nie anders (früher gab es zwar weniger individuelles Programm, weniger Förderprogramme und weniger Hickhack, dafür aber auch deutlich schlechtere Personalschlüssel), nur der Anspruch der Eltern hat sich massiv geändert. Jeder möchte (selbstverständlich) nur das Beste für sein Kind und der Wunsch es ausnahmslos sorglos und wohlbehütet aufwachsen zu lassen ist zentral in den meisten Familien. Das ist schön, deckt sich aber nicht mit einer bezahlbaren Fremdbetreuung. Auch später nicht mit der Anforderung die eine Grundschule an ihre Schüler ab dem ersten Tag hat.

Jeckyll

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von basis am 05.01.2020, 11:12 Uhr

Sei mir nicht böse, aber dein Kind ist 3 und kein Baby mehr.

Er wird lernen mit den anderen Kindern klarzukommen.
Er wird lernen sich zu behaupten.
Er wird lernen, dass es noch andere Kinder als diese vier Jungs im KiGa gibt.
Er wird lernen, dass sich die Welt nicht um ihn dreht.
Er wird lernen, dass man auch nach Niederlagen weitermachen kann.
Er wird lernen mit Ablehnung umzugehen.
Er wird lernen Freundschaften zu schließen und mit wem er spielen möchte.
Er wird lernen, dass er bei anderen Kindern auch mal der stärkere ist.
Er wird lernen, dass auch er Ärger bekommen kann, weil
er nämlich genauso lernen wird, andere Kinder zum Weinen zu bringen.

Du kommst zumindest bei mir als totale Glucke rüber und damit tust Du deinem Kind keinen Gefallen. Ich stimme der Erzieherin zu, dass es deutlich einfacher gewesen wäre für dein Kind mit den anderen im September anzufangen. Weiterhin stimme ich zu, dass es vermutlich leichter wird, wenn er jetzt mit anderen Kindern anfängt.

Nie im Leben wäre ich mit zwei Elternteilen zum Schnuppertag gegangen. Die armen Erzieher müssen sich dann nicht nur um die Kinder, sondern auch noch um zwei überfürsorgliche Eltern kümmern, die in jedem Pups, den ein Kind in Richtung ihres Sohnemanns abgibt gleich einen Angriff sehen.

Mein Gott, ja er wird heulen und ja, er wird die KiTa eine Zeit lang Scheiße finden. Das wir der aber auch, wenn er dort den größten Spaß seines Lebens hat. Es ist einfach eine Umstellung und zwar die größte bisher in seinem Leben. Und Umstellung sind schwierig, gerade in dem Alter.

Wenn Du Deinem Kind einen Gefallen tun willst, dann hör auf ihn vor allem beschützen zu wollen. Niederlagen gehören zum Leben dazu und es ist wichtig, dass Kinder lernen mit Enttäuschungen umzugehen. Und wenn ein anderes Kind nicht mit ihm spielen will, dann IST das enttäuschend für ihn. Und das DARF auch enttäuschend für ihn sein.

Du beschreibst nichts, was irgendwie gefährlich oder fahrlässig gegenüber deinem Kind wäre. Es gibt für mich zumindest aus der Erzählung keinen Grund, den Erziehern nicht zu vertrauen, dass sie das mit deinem Sohn hinbekommen. Das Problem liegt bei Dir. Wenn Du Dein Kind nicht loslassen kannst, machst Du es ihm sehr, sehr viel schwerer in der KiTa jemals anzukommen.

Tut mir leid, dass ich da direkt bin, aber ich finde deine Aufregung ehrlich gesagt lächerlich. Weil ein paar Jungs sagen, dass sie nicht mit ihm spielen wollen so ein Theater... Kinder in dem Alter wechseln ihre Freundschaften öfter als ihre Unterhosen. Der Freund vom Morgen ist mittag der "Blödmann", mit dem man nie wieder spielt. Und am Abend will man am liebsten bei ihm übernachten, weil er ja der allerbeste Kumpel überhaupt ist. Sowas darf man nicht Ernst nehmen.

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von Lovie am 05.01.2020, 12:14 Uhr

Mit 3 ist verbal noch nicht so viel, da gibt es Lachen (passt alles, schoen, etc.), weinen (aergern, will was, gefaellt mir nicht, etc.), schubsen (hallo wie gehts, wer bist du, gibt mir das, geh weg, etc.), zwicken (hab dich lieb, gibt mir das, geh weg, etc.), ein Spielzeug anbieten oder wegnehmen (komm spiel mit mir, wer bist du, das will jetzt ich, etc.) und so weiter.

Echt jetz, mit 3?

So haben sich meine, sicherlich nicht überfliegenden Kinder, mit anderthalb Jahren verhalten.
Mit 3 jahren konnte sich die große hervorragend ausdrücken, und sogar die kleine mit 2 Jahren und 4 Monaten kann klar und deutlich sagen, was sie stört, was sie will, usw.

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von Johanna3 am 05.01.2020, 12:15 Uhr

"Das Ergebnis war, dass mein Sohn paar Minuten später ziemlich geweint hat :-(. Die haben ihn geschubst, eine Schachtel auf den Kopf gesetzt und draufgehauen..."

Anders, als hier einige andere schreiben, finde ich einen derartigen Vorfall nicht normal. Wenn Kinder zu derartigen Übergriffen neigen, würde ich sie erst einmal nicht in einem schlecht einsehbaren Bereich spielen lassen. - Im Allgemeinen kenne ich es eher so, dass die Größeren Rücksicht auf Neue/Jüngere nehmen.

Auch das Kinder die "Konflikte unter sich austragen sollen" finde ich nicht in jedem Fall ratsam. Und auf keinen Fall, wenn ein kleiner Junge von vier älteren geärgert wird! Da wird definitiv keiner sagen: "Wir besprechen jetzt die Situation und handeln so, dass es für alle Beteiligten ein zufriedenstellendes Ergebnis gibt."

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von niccolleen am 05.01.2020, 15:38 Uhr

Meine konnten mit 2.5 die ersten Woerter... gratuliere zu deinen Kindern. Ich kenn das bei Dreijaehrigen so nicht, bis auf eine Ausnahme. 3 jaehrige sind bei uns die kleinsten im Kindergarten, und keiner kann mir erzaehlen, dass bei euch im Kindergarten schubsen etc. gar nicht mehr vorkommt, sondern nur wunderbare verbale Kommunikation.

lg
niki

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von Lovie am 05.01.2020, 17:15 Uhr

Nee nee, geschubst wird hier natürlich auch! Und zwar auch von meinen gut sprechen Könnenden Kindern :-) und gehauen, gezwickt, gebissen und Spielzeug weggenommen und gekreischt.

Unsere Kita beginnt ab 10 Monaten, die Kita Gruppen sind im gleichen Gebäude wie die kiga Kinder (ab 3)

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von basis am 05.01.2020, 19:57 Uhr

Also mein 3-Jähriger und die anderen in seiner Gruppe können ganz normal reden und kommunizieren entsprechend. Klar wird da auch noch geschubst, aber auf einzelne Wörter ist das ganz sicher nicht beschränkt. Und die sind jetzt bestimmt nicht alle hochbegabt.

Mit 2,5 überhaupt erst ein paar Worte anfangen zu sprechen ist ja jetzt auch eher etwas spät (ohne das werten zu wollen), also würde ich das nicht unbedingt als Norm deklarieren. Auch wenn es natürlich late-talker gibt und die deshalb nicht problematischer sein müssen als andere. Aber in unserer Übergangsgruppe mit 2,5-4 Jährigen wird ganz normal geredet, auch von den Kindern, selbst wenn der Wortschatz altersgemäß beschränkter ist als bei den größeren.

Natürlich werden mit 3 Jahren noch keine wirklichen Diskussionen geführt, aber da wird durchgängig in ganzen Sätzen gesprochen und entsprechend wiedergegeben, was einen stört oder halt nicht Mein 3-Jähriger zumindest diskutiert ja auch täglich mit seinem großen Bruder

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von niccolleen am 05.01.2020, 21:04 Uhr

Ja wie gesagt, kenne ich so nicht von 3 jaehrigen. Sicher koennen manche schon mehr sprechen, aber es ist halt noch ein total unuebliches Kommunikationsmittel bei so kleinen Kindern untereinander. Da wird bisschen geplappert, aber hauptsaechlich gelacht, gespielt, geschubst, umarmt, usw.
lg
niki

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von basis am 05.01.2020, 21:43 Uhr

Hm, also ich kenne dieses Wortlose spielen nebeneinander eigentlich eher von den U3 Kindern. Kommt aber sicherlich auch darauf an, ob man "3-Jährige" jetzt als bald/gerade 3 geworden oder "zwischen 3 und 4" betrachten will. Klar, während des 4. LJ ändert sich da einiges. Ich hatte auch ehrlich gesagt nie den Eindruck, dass meiner sonderlich viel spricht Aber wenn der spielt, dann redet der auch schon ohne andere Kinder vor sich hin ;) Und bei Spielverabredungen ist es selten total still

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von Noname76 am 05.01.2020, 23:32 Uhr

Hallo cube,
habe noch einen Nachtrag geschrieben ins Forum und möchte noch bzgl. Deiner Antwort was sagen..
Eine Entschuldigung wäre schon angebracht gewesen von den Jungs, oder kennst Du das nicht? Ich habe in der Einrichtung mitbekommen, dass so was schon üblich ist...wenn man jmd. Anderen mutwillig wehtut...oder einen Schaden zufügt, wie z.b Essen von anderen Kind runterschmeissen!
Und es gibt ja Gott sei Dank noch etwas zwischen dieser einen Einrichtung und zu Hause betreuen!

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von Noname76 am 05.01.2020, 23:50 Uhr

Hallo cube, habe noch einen Nachtrag ins Forum geschrieben..
Möchte Dir noch sagen, finde schon, dass eine Entschuldigung von den Jungs angebracht gewesen wäre..oder kennst Du das nicht? In meinem Bekanntenkreis und auch in dieser Einrichtung ist es so...Habe es schon mitbekommen..wenn jemand einen Fehler macht, oder einem Anderen wehtut, gehört das für mich dazu...
Und...es gibt Gott sei Dank noch einiges zwischen dieser Einrichtung, und zu Hause betreuen!

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von Noname76 am 06.01.2020, 0:12 Uhr

Hallo Johanna3,

danke für Deine Antwort..Ich sehe das genauso und kann manche Antworten hier auch gar nicht nachvollziehen! Habe zum besseren Verständnis nochmal einen Nachtrag geschrieben...

Viele Grüße

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von cube am 06.01.2020, 8:11 Uhr

Eine Entschuldigung kann eingefordert werden - dazu hätte die Erzieherin beide Seiten hören müssen. Sie kann nicht einfach auf Grund deiner Schilderung die Jungs zusammen falten - evt. war es nämlich etwas anders.
Solche Situationen werdet ihr auch noch oft haben: euer Kind beschwert sich darüber, das xy ihn gehauen hat. Und wenn man dann genauer nachfragt stellt sich raus - euer Kind hat angefangen und beide müssten sich entschuldigen.
Euer Kind hat dann nicht gelogen - es hat aber die Situation so dargestellt, wie es selbst alles empfunden hat. Und das muss nicht zwingend die ganze Wahrheit sein, ganz ohne absichtliches Lügen.

Ihr wart zu einem Schnuppertag da - evt. wollten die Erzieherinnen jetzt gerade nicht so ein Fass aufmachen und innerhalb dieses kurzen Zeitraums euer Anwesenheit direkt die meiste Zeit damit verbringen, diese Situation detailliert auseinander zu nehmen.
Ist evt. unglücklich gehandhabt worden.

Ich kann auch verstehen, wenn euch das enttäuscht hat. Man wünscht sich ja für das eigene Kind ein schöne Zeit.
Aber ehrlich: was bringt es dir denn jetzt, zu hören, dass sowas gar nicht geht, der KiGa sich unmöglich verhalten hat etc - die logische Konsequenz wäre dann: Vertrag kündigen, neue Einrichtung suchen. Könnt ihr das?
Wenn nicht, wäre es sinnvoller, das abzuhaken als "doof gelaufen" und erst mal die Eingewöhnung abzuwarten. Unvoreingenommen. Sonst ist das Ganze jetzt schon zum scheitern verurteilt.

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Re: Schnuppertag schief gelaufen

Antwort von niccolleen am 06.01.2020, 9:55 Uhr

Ja von *still* war ja auch keine Rede! ;-)
Aber halt zwischen "Echt jetzt? [...] Mit 3 jahren konnte sich die große hervorragend ausdrücken" pauschal auf die generelle Kommunikation von 3jaehrigen (!) - und komplett wort- und lautlos liegt ja noch ein bisschen was dazwischen, habe ich gemeint.
lg
niki

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