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Geschrieben von fiammetta am 12.01.2006, 14:44 Uhrzurück

Re: @Moneypenny :-)

Hi,

nochmals: Es geht nicht darum, daß man VORÜBERGEHEND NICHT berufstätig ist, sondern sich dies zur Lebensaufgabe macht und dann munter alles und jeden für den eigenen Frust verantwortlich macht, früher oder später auf Kosten der Diffamierten lebt (@Elisabeth: wenn ich an die nie eingezahlten Renten denke, reicht`s mir schon wieder...), obwohl man sich eigentlich nur `mal selbst hätte in den Hintern treten müssen (so, jetzt war ich auch schnodderig:-)).

Was Deine Kindergruppe anbelangt finde ich es etwas seltsam, daß die offenbar jobbedingte Unpünktlichkeit nicht dazu führt, daß man eben grundsätzlich eine halbe Stunde später anfängt und dafür auch später aufhört. Problem gelöst, da Kompromiß gefunden. Ein Handyverbot kann jederzeit von der Kursleiterin ausgesprochen werden. Zweites Problem gelöst. Ist Dir übrigens aufgefallen, daß Du aus der Sicht der Hausfrau argumentierst und Dich fürchterlich von den anderen gestört fühlst? Wie würdest Du wohl als berufstätige Mutter argumentieren?

Und zu Deinem Argument, Du zahlst dafür - eine kleine Geschichte von mir. Ich war mit unserem Bubi über ein Jahr lang vormittags in unserer Musikschule. Der Nachfolgekurs fand nur noch einmal pro Woche am Nachmittag statt, leider so, daß der kleine Herr noch vom verspäteten Mittagsschlaf nach dem KiGa todmüde und geschafft war. Leider ist er ein schlechter Esser, direkt nach dem Aufstehen verweigert er alles. Folge: Ich mußte ihn kurz vor Unterrichtsbeginn aufwecken, ihn völlig dasig zur Musikschule fahren, ihn umziehen, der Unterricht begann - und er verlangte nach seinem Müsliriegel. Das war für niemanden ein Problem, außer für eine, die daraufhin entrüstet forderte, er DÜRFE im Unterricht nichts essen, da dann ihre Tochter ebenfalls etwas wolle. Ja, Herrschaftszeiten, dann soll sie ihr halt etwas geben! Nein, das Kind ist nämlich massiv übergewichtig. Ist das mein Problem? Definitiv nicht, aber Bubi soll, weil das liebe Kind keine Grenzen hat, limitiert werden. Dann kam die Forderung, wir sollten doch `rausgehen, um zu essen. Klares nein, es ist nämlich immer noch ihr Kind zu eßgestört, der Unterricht dauert nur 45 Minuten und als Auswärtige bezahle ich für den Unterricht den doppelten Preis. Ihr Kind war übrigens vier und hätte damit eigentlich schon ein wenig verständiger sein sollen als mein damals 2 3/4-jähriger. Naja, so hat halt jeder seinen Standpunkt... Einer Kompromißlösung hätte ich jederzeit zugestimmt, nicht aber einer einseitigen Forderung. Mittlerweile ist es so, daß sämtliche beruftätige Mütter den Kurs verlassen habe (und damit auch deren Kinder). Dies zum Bezahlen.

Nochmals zum Streß: Das, was nicht existenzerhaltend für die Familie oder einen selbst ist, ist selbst gemacht, da beißt die Maus keinen Faden ab. Je gestreßter man in unserer Gesellschaft ist, desto wichtiger ist man. Aber wieviel von Deinen Aktivitäten könntest Du weglassen und würdest immer noch nicht verhungern? Eben.

LG,

Fiammetta

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