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Geschrieben von Xyz777 am 07.03.2016, 15:34 Uhr

Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Hallo,
unser Kleiner soll im Herbst ganz normal in die erste Grundschulklasse kommen.
Kiga und Kooperationslehrerin waren für Klasse 0, eine Art Förderklasse mit Unterricht ohne Noten für 1 Jahr. Aber wir sind der Meinung er packt das und haben ihn für die 1 angemeldet.

Jetzt hat sich die Kooperationslehrerin gemeldet, sie halte ihn für nicht schulreif, es wär ein Unding, daß die Anmeldung geklappt hätte und er müsse sofort Förderunterricht beantragen. Dies müßte man jetzt schon beantragen, weil es während des Schuljahres angeblich nicht mehr ginge.

Zu unserem Gespräch mit ihr sollen wir ärztliche Atteste mitbringen, damit er die Förderstunden auch bekommt.

Unser Sohn ist bis auf eine Brille (hallo er hat 1 Dioptrie!) gesund. Er war motorisch etwas hintenan, hat aber mir Ergotherapie super aufgeholt und alle Tests waren voll im Normbereich.

Was meint ihr dazu?

Meint sie es ehrlich mit der Förderung, oder ist es ein Versuch, ihn mit Hilfe irgendwelcher Atteste doch noch in die Klasse 0 zu bekommen?

Und ist für Förderunterricht denn nicht (noch nicht feststehende) Klassenlehrerin zuständig?
Die oben genannte Dame kann es nicht sein, da sie die Förderklasse 0 übernehmen wird...

Viele Grüße,
Xyz777

 
28 Antworten:

Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Mutti69 am 07.03.2016, 15:52 Uhr

Die oben genannte Dame, der Kindergarten...IHR seid der Meinung, DOCH, das geht...
Was soll man dir raten/sagen?

Für dich sind das inkompetente Menschen und dein Kind wird falsch beurteilt. Aus Sicht der oben genannten Dame bist du wahrscheinlich borniert und willst die Schwächen vom Kind nicht wahrhaben.

Ich würde mich selber hinterfragen und einfach nochmal schauen wo das Kind wirklich steht. Unter anderem macht es vielleicht wirklich Sinn sich nochmal mit dem Kinderarzt zu beraten.

LG

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Postit am 07.03.2016, 16:00 Uhr

Ich verstehe das System als solches nicht, bzw. kenne ich es nicht. Bedeutet diese Förderklasse, dass er zwar eingeschult, aber letztendlich erst ein Jahr später in die normale 1. Klasse kommt?

Weiter: Die Empfehlung zu solch einer besonderen Förderung erfolgt doch nicht, weil er motorische Schwierigkeiten hat und eine Brille trägt. Dafür gibt es doch sicher konkrete Anhaltspunkte, die die Möglichkeiten seines Lernverhaltens betreffen, wie Lernfähigkeit, Auffassungsgabe, etc.
Solch eine Bewertung kommt doch nicht von ungefähr?

Oder soll hier vielleicht eine Stelle (die der Förderlehrerin), Gelder o.ä. sichergestellt werden?
Denn wenn kein Kind zur Förderung, gibt es dafür sicher auch keine Gelder...
Da wäre das Problem aber ein anderes.

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Fleeti am 07.03.2016, 17:04 Uhr

Hallo,

meine Meinung dazu :
Es werden am laufenden Band nicht schulreife Kinder eingeschult. Wenn tatsächlich mal ein Kind zurückgestellt weden soll, dann würde ich das ganz sicher ernst nehmen.
Ich kann überhaupt nicht verstehen wie man sich dagegen auflehnen kann.

Lg

Fleeti

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Xyz777 am 07.03.2016, 17:16 Uhr

Hallo Fleeti,

es geht aber nicht um eine Zurückstellung!
Er ist ein Kann-Kind und zum Zeitpunkt der Einschung noch 5. Ein paar Wochen später wird er dann aber 6 ..

Im Kiga selber fühlt er sich nicht mehr so wohl, alles ist langweilig,

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Postit am 07.03.2016, 17:20 Uhr

Das verstehe ich nicht. Er ist FÜNF !!!, bei der Einschulung gerade mal so 6, es gibt offensichtlich erhebliche Zweifel an seiner (jetzigen) Schulfähigkeit - warum bestehst Du denn darauf, dass er schon jetzt eingeschult werden soll?

Lass ihm als "Kann-Kind" doch einfach noch ein Jahr, das würde gar nicht auffallen als "ist noch zu schlecht für die Schule" (was wohl das eigentliche Problem ist).

Was heißt, im Kiga kommt er auch nicht klar? Klingt ja fast wie: Alle halten mein Kind für unfähig, nur ich selbst halte es für hochbegabt. So nach dem Motto: Mein Kind kann viel mehr, es merkt nur keiner, außer ich selbst.

...

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Xyz777 am 07.03.2016, 17:25 Uhr

Hallo Mutti69,

[quote]Die oben genannte Dame, der Kindergarten...IHR seid der Meinung, DOCH, das geht...
Was soll man dir raten/sagen?[/quote]

Und wie geht das?


[quote]Für dich sind das inkompetente Menschen und dein Kind wird falsch beurteilt. Aus Sicht der oben genannten Dame bist du wahrscheinlich borniert und willst die Schwächen vom Kind nicht wahrhaben.[/quote]

Wie kommst du auf eine derartige Unterstellung?
Nein im Gegenteil, ich fände es gut, wenn sie sich für eine Förderung einsetzt. - wenn es tatsächlich DARUM geht.
Ich habe die Dame bei der Schulanmeldung auch einmal kurz persönlich gesehen und fand sie recht nett.
Und unser Sohn mußte bei ihr eine Bastelaufgabe lösen und hat mir zum Schluß sein Ergebnnis gezeigt. Es sah genauso aus wie das von allen andern!
Und offenbar ist nicht mal ihr selbst ein Unterschied aufgefallen, sonst hätte sie ja bei der Anmeldung eingreifen können :)

Ja, wo seht unser Kind?
Wir haben uns es auch lange überlegt. Wir haben mit der Ergotherapeutin und seinem Kinderarzt geprochen. Beide haben die Klasse 1 empfohlen.
Letztlich ist es dich Gefühlssache, wasEltern ihrem Kind zutrauen oder nicht? So sagte es zumindest die Kindergartenleiterin. Und daß die Eltern entscheiden dürften.

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Ja, wo ist denn jetzt das Problem?

Antwort von Postit am 07.03.2016, 17:38 Uhr

???

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Xyz777 am 07.03.2016, 17:38 Uhr

[quote]Ich verstehe das System als solches nicht, bzw. kenne ich es nicht. Bedeutet diese Förderklasse, dass er zwar eingeschult, aber letztendlich erst ein Jahr später in die normale 1. Klasse kommt?[/quote]

Ja, genau. Es soll auch kein FÖRDERklasse sein, wie es sie im Behindertenbereich gibt, sondern eine Klasse 0 für ganz normale (Kann-) Kinder, die eben noch nicht ganz schulreif sind. Eingeschult wird er, aber Noten bekommt er keine.Inhalte lernt er auch nicht.

Unser Sohn ist motorisch normal, der kann ausschneiden und ausmalen, hat in der Feinmotorik aber noch Defizite, die er sicher noch aufholen kann, sagt die Ergo. Sie hält ihn für schulreif. Auch die Logopädin hält ihn für schulreif. Kinderarzt hält ihn für schulreif. Wir halten ihn für schulreif.

Im Kiga heißt es , er könne nicht so gut aussschneiden, nicht so gut ausmalen, er könne sich in der Gruppe nicht so gut konzentrieren und sei zu langsam bei Aufgaben.

Die Kooperationslehrerin hält ihn nicht für schulreif.

So jetzt aber nochmals zu meiner eigentlichen Frage:
Gibt es wirklich eine Anmeldung zu einer (Einzel)-Förderung bevor ein Kind überhaupt eingeschult ist?
Wir sollen zu dem Termin ärztliche Atteste mitbringen, aber welche denn?
Er hat ne Brille und soll jetzt ein Attest bringen, damit er in der ersten Reihe sitzen darf? Macht das nicht später erst die Klassenlehrerin? Motorisch gibst nix zu attestieren und sprachlich auch nicht.
??? Ich verstehe das nicht...

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Postit am 07.03.2016, 17:44 Uhr

Wenn diese Kooperationslehrerin das Kind nicht für schulreif hält, muss SIE das doch nachweisen.

"sondern eine Klasse 0 für ganz normale (Kann-) Kinder, die eben noch nicht ganz schulreif sind. Eingeschult wird er, aber Noten bekommt er keine.Inhalte lernt er auch nicht. "

Wie unsinnig. Da macht man eine extra Klasse auf für sog. "Kann-Kinder", die bereits in die Schule gehen könnten, aber eigentlich noch nicht in der Lage dazu sind, also einfach ein Jahr warten sollten bis zur ganz normalen Einschulung. Statt dessen schickt man sie dann aber trotzdem in die Schule, mit ganz viel extra Aufwand, extra Schulkosten, extra Förderung etc.

Was soll denn das?!

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Xyz777 am 07.03.2016, 17:45 Uhr

[quote]Was heißt, im Kiga kommt er auch nicht klar? Klingt ja fast wie: Alle halten mein Kind für unfähig, nur ich selbst halte es für hochbegabt. So nach dem Motto: Mein Kind kann viel mehr, es merkt nur keiner, außer ich selbst.[/quote]

Er LANGWEILT sich im Kindergarten und er weigert sich oft, überhaupt hinzugehen.
Er kennt die Spielzeuge dort in- und auswendig.
Deshalb denke ich, daß ihm ein Wechsel gut tun würde.
Weißt du, was die Egotherapeutin dazu gesagt hat? Wenn er sitzen bleibt, kann er das eine Jahr, das er jetzt mit einem weiteren Kiga-Jahr verlieren würde, immer noch absitzen- aber dann in der Schule!

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Postit am 07.03.2016, 17:48 Uhr

"Er LANGWEILT sich im Kindergarten und er weigert sich oft, überhaupt hinzugehen.
Er kennt die Spielzeuge dort in- und auswendig. "

Und DESHALB willst du ihn mit 5 in die Schule schicken, wo er nach Expertenmeinung noch nicht für geeignet ist?

Schon mal auf die Idee gekommen, dass die Spielzeuge im Kiga nicht nur einfach langweilig sind für Deinen Sohn, sondern er vielleicht einfach nichts damit anfangen kann, weil ihm die Geduld, die Kreativität und was weiß ich noch, fehlen?

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Postit am 07.03.2016, 17:48 Uhr

"Er LANGWEILT sich im Kindergarten und er weigert sich oft, überhaupt hinzugehen.
Er kennt die Spielzeuge dort in- und auswendig. "

Und DESHALB willst du ihn mit 5 in die Schule schicken, wo er nach Expertenmeinung noch nicht für geeignet ist?

Schon mal auf die Idee gekommen, dass die Spielzeuge im Kiga nicht nur einfach langweilig sind für Deinen Sohn, sondern er vielleicht einfach nichts damit anfangen kann, weil ihm die Geduld, die Kreativität und was weiß ich noch, fehlen?

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von alleseinefragedereinstellung am 07.03.2016, 18:08 Uhr

Hallo XYZ777,

ich versuche Dir kurz wiederzuspiegeln, wie Dein Posting auf mich wirkt:

Du willst ein KANN Kind, dass bereits ERGO und LOGO besucht gegen die Expertenmeinung der Erzieherinnen und Lehrerinnen einschulen mit der Begründung das es ihm im Kindergarten langweilig ist. So kommt das bei mir an.

Kommst Du aus dem Bundesland BW?

Ich persönlich finde, dass bereits Schule ausreichend anstregend für einen Erstklässler ist ohne das schon von Anfang an klar ist, dass er nur mit Förderunterricht gerade so mithalten kann.

Und wegen nicht gerade schneiden oder ausmalen können, wird man nicht in eine Klasse NULL/ Grundschulförderklasse angemeldet.

Ich verstehe Dich nicht, muss ich aber auch nicht. Für mich völlig unklar, was die Lehrerin meint. Förderunterricht gibt es durch die Schule (zumindestens bei uns)

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von alleseinefragedereinstellung am 07.03.2016, 18:13 Uhr

sorry, dass mit der Logo habe ich falsch verstanden.

Aber das Bundesland würde mich tatsächlich interessieren.

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von alleseinefragedereinstellung am 07.03.2016, 18:13 Uhr

sorry, dass mit der Logo habe ich falsch verstanden.

Aber das Bundesland würde mich tatsächlich interessieren.

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Ev71 am 07.03.2016, 18:20 Uhr

Hallo,
in NRW wird ein "Antrag auf Feststellung von Förderbedarf" idealerweise spätestens bei der Schulanmeldung gestellt.
Solche Anträge müssen schließlich geprüft und bearbeitet werden.
Wird ein Antrag erst nach Schulbeginn gestellt, dann kann das Kind ja auch erst lange nach der Einschulung gefördert werden.

Wieso du allerdings ein Kann-Kind unbedingt einschulen willst verstehe ich jetzt auch nicht. Ist aber sicher dein Ding. Du solltest dich nur nicht wundern, dass hier nicht automatisch alle schreiben, was du gerne hören möchtest. Ev.

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Fleeti am 07.03.2016, 20:38 Uhr

Für mich ist das definitiv nicht eine Frage ob es langweilig oder nicht im Kindergarten ist,sondern wie seine Reife ist. Kognitiv und vor allem die soziale und emotionale Reife.
Du kannst für Belustigung nebenbei sorgen. Er kann in Instrument lernen etc.

Wenn aber schon jetzt erkennbar ist, dass das Kind Förderung braucht dann sind meiner Ansicht nach die Karten schon gefallen.
Wenn das Kind dann auch noch ein Kann- Kind ist, dann kann ich solch eine Entscheidung nicht nachvollziehen.

Es kommt sicher auf die Lehrer und das Bundesland an. Bei uns hier wird ab Tag 1 nach der Einschulung Vollgas gegeben. Unreife Kinder hängen da total durch.
Mein Sohn hat im ersten Halbjahr 1. Klasse Druckschrift und vereinfachte Ausgangsschrift plus flüssiges Lesen gelernt. Nur so als Info was da evtl. auf euch zu kommt.

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von kuestenkind68 am 07.03.2016, 22:20 Uhr

Also, wenn er ein KANN Kind ist und noch feinmotorische Probleme hat, dann würde ich ihm gerade dieses Jahr im Kiga noch gönnen. Denn genau dort kann er doch in Ruhe (ohne Schulstress - und das wird Stress, glaube mir) an seiner Feinmotorik arbeiten. Besorgt euch diese Vorschulhefte mit Schwungübungen und ganz viele Malbücher. Damit kann er Feinmotorik und Ausmalen üben. Das erscheint dir jetzt vielleicht pillepalle, aber gerade die Feinmotorik ist so wichtig für das Schreibenlernen. Mein Großer hatte auch große Probleme mit der Feinmotorik, weil in seinem Kiga nicht darauf geachtet worden war und er hatte große Probleme beim Schreibenlernen. Leider war er ein Muss-Kind und musste in die Schule. Wir haben uns durch die ersten Grundschuljahre echt durchgekämpft und alles neben der Schule noch aufholen müssen. Das ist Stress und für die Kinder auch nicht schön. Letztendlich hat er die Kurve noch gekriegt, aber es war sehr stressig für uns alle und wenn ich die Wahl hätte, würde ich meinem Kind immer ein Jahr länger im Kiga gönnen. Und vor allem Jungs, weil die Mädchen einfach oft schon ein vielfaches weiter sind in dem Alter....

Wenn dein Sohn sich im Kiga langweilt, dann sprich mit den Erzieherinnen, dass die mit ihm jetzt Vorschulaufgaben machen sollen. Buchstaben und Zahlen, Zählen, Mengen, da gibt es soviel. Und dass die halt verstärkt auf die Feinmotorik achten sollen. Ihn immer motivieren zu malen und zu basteln.
Wenn er dann immer noch nicht ausgelastet ist: melde ihn zur musikalischen Früherziehung an, zum Schwimmkurs, zum Fußball, zum Englischunterricht, zum weiß nicht was. Es gibt soviele Möglichkeiten, Kinder auch außerhalb der Schule zu fördern... :)
Und nutz die Möglichkeiten vielleicht doch nochmal Ergo oder ähnliches zu machen ohne Schul- und Hausaufgabenstress.

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von IngeA am 08.03.2016, 6:43 Uhr

Ich verstehe dich auch nicht wirklich:

Dein Sohn ist ein Kann-Kind.
Er langweilt sich im Kiga, ist aber lt. Erzieherinnen noch nicht wirklich schulreif.
Es gibt eine Klasse 0 für genau solche Kinder, die quasi für den Kiga zu weit, für die Schule noch nicht reif genug sind.

Warum meldest du ihn in der Klasse 1 an?

LG Inge

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Ich würde abwarten und es ohne probieren.....

Antwort von Caot am 08.03.2016, 9:24 Uhr

......und sieht man, es geht so nicht gut, dann beantragt man eben die Förderstunden. Das geht sicherlich, davon bin ich überzeugt. Es muss ja auch für die Kinder gehen, bei denen man erst im Nachhinein feststellt, hier besteht Bedarf.

Ich würde aber immer dem Kind signalisieren, jetzt geht es ohne. Positiv stärken heißt das. An das Kind glauben und nicht von vorne herein sagen, das geht sowieso nie.

Ich würde dran bleiben, sehr nah und bei Problemen erneut um Hilfe ersuchen. Kinder entwicklen sich. Oft übertreiben Lehrer. Sehen Sachen wo es gar nichts zu sehen gibt. So hat mein Kind immer eine 2 in Mathe auf den Zeugnissen, sollte aber in den Förderunterricht, weil es so "schlecht" sei.

Also, lege Dir etwas mehr Selbstbewusstsein zu, lass Dir helfen, aber nur dann wenn es nötig ist. Viel Erfolg in der ersten Klasse. Das wird schon!

VG

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Man/du kalkulierst bewußt sitzenbleiben ein?!

Antwort von Mutti69 am 08.03.2016, 10:47 Uhr

"Weißt du, was die Egotherapeutin dazu gesagt hat? Wenn er sitzen bleibt, kann er das eine Jahr, das er jetzt mit einem weiteren Kiga-Jahr verlieren würde, immer noch absitzen- aber dann in der Schule!"

Was macht das mit einem Kind? Nach 2 Jahren (meist sind Klasse 1 und 2 eine Einheit) aus dem Klassenverbund rausgerissen werden, weil man es nicht schafft? Weil man einer der Schlechteren ist? In einer tieferen Klasse als "Sitzenbleiber" anfangen...oh Gott, oh Gott!

Sorry, wie grausam und wenig einfühlsam ist DAS denn?

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Re: nennt man in Bayern SVE = schulvorbereitende Einrichtung

Antwort von Badefrosch am 08.03.2016, 17:11 Uhr

Ist bei uns in die Förderschule mit eingegliedert.

Für diese Klassen muss ein Förderbedarf mittels Testung festgestellt werden oder Kind wird aus der 1. Klasse hierhin zurückgestuft.

Die Kids haben hier ganz normal 24 Unterrichtsstunden die Woche. Zahlen, Buchstaben werden dort mündlich kennengelernt, aber noch nicht schriftlich. Die Kids lernen sich zu konzentrieren, still zu sitzen und bekommen Förderung in Form von Ergotherapie oder Logopädie.

Nach dem Jahr geht es ganz normal in die erste Klasse.

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Re: nennt man in Bayern SVE = schulvorbereitende Einrichtung

Antwort von IngeA am 08.03.2016, 18:53 Uhr

Zumindest bei uns werden in der SVE keine Kann-Kinder aufgenommen. Nur Muss-Kinder, die noch nicht schulreif sind.

LG Inge

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Re: nennt man in Bayern SVE = schulvorbereitende Einrichtung

Antwort von Badefrosch am 08.03.2016, 20:04 Uhr

Bei uns schon, wenn Plätze frei sind. Wir haben 5 Klassen á 8 Kinder + 2 für Rückstufungen während der 1. Klasse.

Klar bevorzugt Kinder die im Zeitraum Juni bis September 6 werden, also wo nicht feststeht, ob sie im September eingeschult werden. Wenn dann noch Platz ist auch Jüngere. Meiner hätte mit 5 3/4 gehen können.

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er ist doch noch 5 ..dann mach doch die schulvorbereitung

Antwort von Smudo am 09.03.2016, 11:12 Uhr

..das tut ihm bestimmt gut..
Er lernt in der Schule zu sein nach seinen Sachen zu schauen im Unterricht sich zurecht zu finden.. Usw..
...
U ich weis aus eigener Erfahrung.

Logo u ergo.. Einzelunterricht ist was ganz anderes.
Als wenn dann 28 Kinder sitzen.

..
Der kiga sieht die untersvhiede am besten
Warum soll er gleich in kl.1 sonder förderung bekommen.
In einem vorbereitungs jahr ..wird er reifer.u der eigentliche Schulstadt ..
Läuft dann gut an..
Würde nochmals meine Entscheidung über denken .
..
..

Und vor allem..
Das kind im blick haben.

Ist es sensibel?
U denkt mhja ich bekomme besondere behandling..
Usw..
Lg claudia

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Re: nennt man in Bayern SVE = schulvorbereitende Einrichtung

Antwort von dhana am 10.03.2016, 8:41 Uhr

Hallo,

bei uns werden in der SVE keine Muss-Kinder aufgenommen. Dafür gibts eine eigene Klasse - für Kinder, die die ersten beiden Schuljahre auf 3 Jahre machen - jedes Kind dann in seinem Tempo - und wenn sie so weit sind wechseln sie in die 3. Klasse Regelschule (oder auch Förderschule - je nach dem).

SVE sind hier nur Kinder die mehr Unterstützung brauchen - aber im Vorschulalter oder jünger.
Mein Sohn war dort vor der Einschulug - nur leider waren danach die Plätze an der Förderschule so überlaufen, das sie ihn in die Regelschule geschickt haben als "zu gut".

Gruß Dhana

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von dhana am 10.03.2016, 8:55 Uhr

Hallo,

ich hab mir jetzt deine Beiträge durchgelesen - und ich kann dich zu Teil verstehen.
Das Kindern im Kindergarten langweilig ist, gibt es je nach Qualität vom Kindergarten häufiger.
Nur ist das halt ein Problem von einem qualitativ nicht besonderem Kindergarten - du willst dieses Problem verlagern in die Schule.

Wäre es nicht sinnvoller das Problem Kindergarten zu beheben? Such da eine Alternative oder Zusätzliches.
Dein Sohn könnte eine Sportart anfangen, oder in der Musikschule. Für Vorschulkinder gibts viele tolle Möglichkeiten - und so viele Möglichkeiten auszuprobieren. Wenn er erst in der Schule ist, wird das viel schwerer, da ist weniger Zeit zum ausprobieren, vielleicht sogar mal mehr Aktionen auf einmal....

Ganz ehrlich - ich bin eh schon skeptisch mit der frühen Einschulung - nicht nur bei Kindern die sehr weit sein. Wenn es dann schon im Vorfeld Probleme gab oder gibt.. überleg dir ob du da das Beste für dein Kind willst.
Es geht da nicht um die ersten Schuljahre - die sind für die meisten Kinder realtiv einfach - oft wird der Stoff der ersten Klasse schon von vielen Kinder gekonnt.
Aber gerade so mit 10/11 Jahren merkt man jedes Jahr das ein Kind älter uns selbständiger ist sehr stark.
Der Übertritt ist auch für ältere Kinder nicht einfach... dein Sohn wäre dann erst 9 Jahre.

Wenn jetzt schon Förderunterricht im Raum steht - überleg es dir wirklich gut.
Mein 2. Sohn war ein Februar-Kind - wir haben 2 Jahre lang gekämpft bis er überhaupt Förderunterricht bekam. Und dann hatte er zwar die Stunden - aber die sind regelmässig ausgefallen weil der Förderlehrer gefehlt hat, oder .. er hatte sie halt auf dem Papier. Sein Klassenlehrer war dagegen eher der Meinung es muss ja auch dümmere Kinder geben - und hat die Förderung dann komplett verweigert - sowas wie Legasthenie gibts ja nicht und ist nur eine Ausrede für nicht Üben.

In der Schule ist nicht alles rosa - und gerade Kinder mit Problemen kämpfen da teilweise ganz schön gegen Vorurteile.

Gruß Dhana
(die ihren 3. Sohn aufgrund der ganzen Erfahrungen zurückstellen hat lassen - ohne das er Probleme hatte - einfach weil er noch jung war - damit offene Türen bei der Schule eingerannt ist - und ja - war richtig das er mit 7 Jahren in die Schule kam - würde ich sofort wieder machen)

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Re: Förderunterricht beantragen noch vor der Einschulung?

Antwort von Flitzepiepe2010 am 12.03.2016, 22:39 Uhr

Ich wäre froh, gäbe es hier eine Klasse 0 an der Grundschule für Kann-Kinder!!!
Sollte er "zu gut dafür" sein, werden sie ihn schnell in Klasse 1 versetzen. Ich finde es anmaßend direkt mit Klasse 1 zu beginnen.

Ich finde es auch nicht lustig 5-Jährige einzuschulen und mir anzuhören, dass man die Schuleingangsphase von zwei Jahren bei diesem Kind vermutlich auch auf ein Jahr verkürzen könnte, da man jetzt schon nicht mehr wisse, wie man ihn in er ersten Klasse beschäftigen solle...

Und es ist verdammt noch mal ein riesiger Unterschied zwischen einem 9- und einem 11-Jährigen, wenn es auf die weiterführende Schule geht! Und wenn später mit 14/16 Jahren alle Schülerpraktikum machen, was machen dann die 12/14-Jährigen, die nirgendwo für ein Praktikum aufgrund ihres Alters genommen werden? Das Begleitete Fahren mit 17 Jahren ist wunderbar... aber ich hatte nicht vor, für mein Kind an der Uni unterschreiben zu müssen

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