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Geschrieben von Rio am 17.10.2005, 10:30 Uhrzurück

Re: Das ist das Mc-Donalds-Prinzip

Hi Nine,

"weil hier ein enormes Suchtpotential liegt: geht es mir gut, konsumiere ich, habe ich etwas gut gemacht, konsumiere ich. Geht es mir schlecht, konsumiere ich auch, damit ich mich gut fühle.
Heute ist das Schokolade, morgen Alkohol o.a."

Wann "darf" man sich denn dann mal was Süsses/Gutes/Besonderes/Alkohol gönnen nach deiner Auffassung?

Ich sehe das Prinzip, welches dahinter steckt. Nur kann ich es nicht so schlecht finden wie du.

Wir haben diese Woche 10 Hochzeitstag. Da werden wir (zum 2. Mal in 2 Jahren) ohne Kinder richtig lecker Essen gehen.
Und es kann gut sein, dass ich mir dann ein Glas Wein zum Essen bestelle. Mein Weinkonsum beläuft sich auf 3 oder 4 Gläser im Jahr - und ich trinke ihn nur, wenn wirklich etwas Besonders anliegt.
Es geht mir gut, die Situation ist eine besonders angenehme, also greife ich zum Genußmittel (egal ob Schoki oder Alk); "zur Feier des Tages".

Alle Ernährungswissenschaftler plädieren dafür, Genußmittel eben gerade als etwas Besonderes anzusehen.

Ich denke eher, die Sucht schleicht sich durch den Alltag ein. Wenn es alltäglich vorgelebt wird, dass es etwas ganz normales ist, dass zum Essen, zum Feierabend Alkohol getrunken wird. Das finde ich viel bedenklicher.

Oder auf die Kinder übertragen: wenn Süßigkeiten täglich und in großen Mengen konsumiert werden. Es also gerade nichts Besonderes mehr darstellt, sondern Alltag ist.

VG,
Rio

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