Rund ums Baby

  Expertenforen
  Foren
  Treffpunkte
  Community
  Mein RuB
  Testteam
  Videos
  Suche / Biete

Vornamen
Geburt
Stillen
Babypflege
Ernährung Milch
Ernährung Beikost
Kinderernährung
Entwicklung
Vorsorge
Kindergesundheit
Unverträglichkeiten
Allergien
Neurodermitis
Frauengesundheit
Wellness
Mein Haushalt
Kochen
Reisen
Familie
Tests
Finanzen
Spielen
Flohmarkt
Gewinnspiele
Infos und Proben
 
Postfach
 
 
Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
 
1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Sabine mit Amelie am 28.12.2011, 22:58 Uhr.

Re: momeworking....

Hallo,

aber da musst du ansetzen. Ihm muss klar werden, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und dass er eben auch mal Dinge tun muss, die er nicht will. Das gilt es aber eben auch bei ihm durchzusetzen. Wenn es bei uns mit den Hausaufgaben nicht klappt, dann geht es nicht spielen und Punkt. Da lass ich mich auf nichts ein. Sie musste vor den Ferien auch mal auf ihr geliebtes Ballett und den Chor verzichten, weil sie für die Hausaufgaben zu lange gebraucht hat. Hausaufgaben sind ein MUSS und da kann meine Maus disskutieren wie sie will, das wird gemacht. Ich denke, dass solltest du auch mal probieren. Es gibt gewisse Regeln, an der er sich zu halten hat, da nützen ihm seine Defiziete auch nichts. Ich kann auch nicht bei rot über die Ampel fahren, weil ich mich jetzt gerade einfach mal nicht an die Regel halten will. Das ist "Arbeit" und macht mir als Mutter gar keinen Spaß, aber ich muss. Ich würde meine Maus mittags auch viel lieber springen lassen und sie mit den Kindern spielen lassen. Das geht nicht. Ich kenne dich nicht und deshalb möchte ich mir hier kein Urteil erlauben, aber vielleicht könnte dir das ja auch helfen. Man kann nicht immer alles auf Defiziete schieben. Ich kenne auch die Lehrerin nicht, aber ich habe dir ja schon geschrieben, wie das unsere handhabt. Vielleicht kannst du auch mal ein Belohnungssystem einführen. Ich denke, wenn du schon alles hast abklären lassen, hast du bestimmt auch schon die Augen kontrollieren lassen. Ich habe mit meiner Maus immer "geschimpft", wenn sie mir zum 10. mal den selben Buchstaben nicht ordentlich geschrieben hat. Das war mit Thema beim Elterngespräch und deshalb sagte mir die Lehrerin, dass ich die Hausaufgaben nur noch auf Vollständigkeit prüfen soll und sie achtet auf Fehler und Schriftbild. Inzwischen weiß ich, dass mein Kind relativ schlecht sieht. Das stellte sich, trotz jährlich Untersuchung jetzt erst raus. Wir stellen inzwischen fest, dass sie ausgeglichener ist, seit sie ihre Brille hat und vor allen dingen auch sauber ausmalen kann. Wäre evtl. für dich noch eine Idee, falls du das noch nicht abgeklärt hast. Aber ich denke das wichtigste überhaupt ist, dass du deinen Sohn so nimmst, wie er ist. Lass dich nicht von einem System oder ähnlichem entmutigen. Selbst wenn er auf eine Förderschule, so heißt es bei uns, käme, so ist trotzdem nicht alles "verloren". Er kann jederzeit auf eine "normale" Schule kommen und ganz normal weiter machen. Eine Freundin von mir hat einen Sohn, der auch Defiziete hatte. Er ging auch erst ein Jahr auf die Vorschule kam dann in die Grundschule, von da kam er auf die Realschule und weil der Vater meinte, dass sein Junge unbedingt aufs Gymnasium muss, haben sie ihn, weil er Klassenbester auf der Realschule war, auf das Gymnasium. Ihm selbst hätte die Realschule gereicht, aber er war ja "erst" 11 und hatte keine Ahnung, was gut für ihn ist. Heute ist er 20 und hat scheinbar gerade mal so die 12 Klasse geschafft, macht ein freiwilliges soziales Jahr und darf im Grunde noch immer nicht wirklich selbst entscheiden, was er mal machen möchte. Er fühlt sich dort, wo er jetzt gerade ist wohl, aberr die Elterrn meinen, da verdient man zu wenig. Ich denke, es wäre mal ein Anfang gewesen. Vielleicht könnte er ja darauf aufbauen. Für die Eltern, die Rechtsanwältin und Richterr sind, ist es unheimlich schwer zu akzeptieren, dass ihr Sohn nicht so ist, wie sie es sich vorstellen. Das Ergebnis ist ein labiler junger Mann, der mit 20 noch nicht in der Lage ist, sein Leben selbst zu leben und ich würde mal behaupten, auch nicht wirklich glücklich ist. Möchtest du das für deinen Sohn auch? Nein, dann lass ihn wie er ist und akzeptiere es. Er geht seinen Weg egal ob als Generaldirektor oder Bandarbeiter. Das sind jetzt nur grasse Beispiele. Es gibt natürlich auch einen Mittelweg.

Liebe Grüße

Sabine

SchularbeitenLesen Sie auch zu diesem Thema:  Schularbeiten - so sieht der ideale Arbeitsplatz aus
Beitrag beantworten
Zurück ins Forum
  Unten der Beitrag und die bisherigen Antworten. Sie befinden sich in dem Beitrag mit dem grünen Pfeil.

    Die letzten 10 Beiträge im 1. Schuljahr - Elternforum  
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz
Forenarchiv
 
© 1998-2016 USMedia