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Geschrieben von Murmeline am 03.08.2005, 10:43 Uhr

Heute in der Zeitung - Thema NEBENJOBS !

„Tolle Jobs“ entpuppen sich oft als unseriös
EUSKIRCHEN. Die Anzeigen klingen verlockend, die Zielgruppe, an die sich diese Anzeigen richten, greift nach dem rettenden Strohhalm: „Sofort Geld verdienen“ ist da zu lesen, feste monatliche Einkommen werden durch Autowerbung versprochen, „Geld nebenbei“ gibt es angeblich durch Jobs als Testperson für Kosmetika.
Doch oft, so haben die Experten der Verbraucher-Zentrale Euskirchen festgestellt, führen diese vermeintlich lukrativen Angebote die Interessenten nur in weitere finanzielle Schwierigkeiten, die bisweilen sogar existenzbedrohend sein können.

„Hinter den vollmundigen Angeboten, die auf lockere Art ein paar schnelle Euro verheißen, verbergen sich oft windige Abzocker, die Jobsuchern mit unhaltbaren Versprechen das letzte Geld aus der Tasche ziehen“, weiß Monika Jenke, Leiterin der Verbraucherzentrale NRW in Euskirchen aus langjähriger Berufspraxis.

Ganz gleich, ob Fotomodels, Reklamefahrer oder Warenverkäufer auf Provisionsbasis gesucht werden: Die Angebote variierten zwar, die Masche aber sei fast immer die gleiche, meint Monika Jenke. Da gebe es beispielsweise die Anzeigen, in denen der Jobanbieter nicht erkennbar sei.

Hinter Sonderrufnummern mit 0190 oder 0900 vorweg würden die Jobsuchenden oft schon beim ersten Telefongespräch durch überhöhte Telefongebühren „abkassiert“. Oft gebe es nur nutzlose Informationen aus den Anrufbeantwortern unseriöser Briefkastenfirmen.

Vorsicht ist

geboten

Vorsicht sei auch beim Angebot übertriebener Verdienstmöglichkeiten geboten. Jobvermittler, so Frau Jenke, haben nichts zu verschenken. Oft münde ein solches Angebot darin, dass der Jobsuchende zuerst einmal Vorausleistungen bringen müsse. Da müssten Fotocastings bezahlt werden, teure Lehrgänge vorfinanziert oder der Eintrag in eine Datenbank bezahlt werden. Das Geld sehe man in der Regel nicht wieder. Wer als Nebenjobber teure Warenbestände an Kosmetika, Vitaminpillen oder Wasserfiltern kaufen müsse, bleibe meist auf dieser Ware sitzen. Wer sich betrogen fühle, der solle auf jeden Fall Strafanzeige bei der Polizei stellen oder sich bei der Verbraucher-Zentrale in Euskirchen informieren.

Grundsätzlich gelte, dass man nur auf glaubwürdige Anzeigen antworten solle. In solchen Anzeigen sei der künftige Arbeitgeber klar erkennbar, die Aufgaben seien klar beschrieben. Jobsuchende sollten sich vor Abschluss von Verträgen über die neue Firma erkundigen und Verträge nur nach eingehender Prüfung unterzeichnen.

Kostenlose schriftliche Materialien zu den Fallen in der Vermittlung von Nebenjobs gibt es bei der Verbraucherberatung Euskirchen, Wilhelmstraße 37, 53 879 Euskirchen, Tel. (0 22 51) 5 23 95.

 
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