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Geschrieben von IngeA am 23.05.2014, 19:05 Uhr zurück

Re: noch einmal was zum Schächten usw

Hallo,

"Ich wollte erst den Teil ab "hierzu gibt es umfangreches Studienmaterial..." nicht kopieren, aber dann fiel mir im letzten Satz auf, die Tiere verbluten nicht sondern ersticken in ihrem eigenen Blut.
Sie ertrinken also. Warum öffnet man eigentlich Luft- und Speiseröhre überhaupt?"

Ich denke, das hat einfach mit der Anatomie zu tun. Wenn ich beide Halsschlagadern und Halsvenen durchtrennen möchte, muss ich das mit zwei Schnitten machen oder ich muss Luft- und Speiseröhre mit durchtrennen.
Dass ein Tier, bei dem beide Halsschlagadern wirklich ordentlich durchtrennt wurden noch minutenlang leidet kann ich mir nicht vorstellen. Das hängt wohl ziemlich vom Geschick des Schächters ab, genauso wie die Betäubung mit Bolzenschussgerät auch vom "Schützen". Auch da hängt die schnelle und komplette davon ab, welche Hirnregionen des Tieres getroffen wurden. Und der Schusskanal weicht wohl doch nicht so selten erheblich von dem ab, wo er eigentlich sein sollte. http://edoc.ub.uni-muenchen.de/6897/1/Hilsenbeck_Eva_Maria.pdf
Auch mit Bolzenschussgerät gibt es also offensichtlich Probleme.

Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass früher, vor der Bolzenschussära das Schächten so ziemlich die "humanste" Art des Schlachtens war.
Ausbluten tun bei "uns" die Tiere übrigens auch. Sie werden betäubt (Bolzenschussgerät oder früher auch Knüppel auf den Kopf), dann wird auch die Halsschalgader eröffnet und das Tier blutet aus, idealerweise bevor das Tier wieder bei Bewusstsein ist.

LG Inge

 

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