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Geschrieben von Molly26 am 10.04.2011, 10:10 Uhr

Vorpupertäre Anwandlungen

Hallo,
meine Große wird in ein paar Tagen 10 Jahre alt. Seit einiger Zeit ist sie immer nur total genevt von allem und jedem. Die Schule wird total vernachlässigt. Sie will ab Sommer aufs Gymnasium und war total stolz, daß sie ihr Ziel erreicht hat. Nun fliegt der Ranzen sofort nach der Schule in die Ecke. Es interessieren nur noch ihre Freunde. Ihre Schwester hat tierisch unter ihr zu leiden, und auch uns gegenüber hat sie keinerlei Respekt mehr. Nach der Schule werden Hausaufgaben gemacht. Da bestehe ich drauf, und erst dann kann sie zu Freunden oder andere Sachen machen. Das wird im Eiltempo und total schludrig erledigt, daß ich sie das Ganze oft nochmal abschreiben lasse, weil man es kaum lesen kann.
Ich weiß, die schwierige Zeit steht uns noch bevor, aber was mach ich nur noch mit ihr? Strafen bringen Null Wirkung. Auch Verständnis und Gespräche und Sich-Zeit-Nehmen nur für sie bringen nichts. Se stößt mich ständig vor den Kopf.
Vielleicht könnt Ihr mir ein paar Tips geben.
Viele Grüße
Nicole

 
4 Antworten:

Re: Vorpupertäre Anwandlungen

Antwort von AndreaL am 10.04.2011, 11:16 Uhr

Hallo Nicole,

sie hat ein Ziel erreicht. Die Pflicht ist geschafft. JETZT hat sie Zeit Luft zu holen, zu spielen... alles ein wenig entspannter anzugehen.

Spiel mit ihr, rede mit ihr. Aber mach' doch nicht die Schule zum Problem. Sie (ihr) muss jetzt Kraft schöpfen um die womöglich schwierige Eingewöhnung am Gym zu schaffen.

Wenn Du jetzt mit ihr ständig die Konfrontation suchst, dann geht das im Herbst gar nicht gut.

ICH persönlich finde, dass sie jetzt das Recht hat Schule nebenbei mal laufen zu lassen und ihre Freunde ganz vorne zu sehen. Wenn sie doch ihre Arbeit erledigt hat (und offensichtlich gut), dann darf sie das.

Meine Meinung...

Andrea

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Re: Vorpupertäre Anwandlungen

Antwort von Loeni am 10.04.2011, 11:38 Uhr

Hallo,

bei uns ist es genauso. Ich lasse meine Tochter mit ihren Freunden die Zeit verbringen, dennoch müssen die Hausaufgaben erst erledigt werden. In letzter Zeit auch husch husch, aber die Noten leiden nicht und somit ist alles in Ordnung. Auch bei uns ist die kleine Schwester nicht immer so toll und wird angemeckert, genauso wie ich mir böse Blicke und genervte Worte anhören darf.

Waren wir nicht früher auch so? Das sollte man nicht vergessen.

LG

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Re: Vorpupertäre Anwandlungen

Antwort von chartinael am 10.04.2011, 12:31 Uhr

Hm, also meine Tochter ist bereits auf dem Gymnasium. Freundinnen haben auch einen hohen Stellenwert. Sie darf auch gleich nach der Schule dorthin - mit der Maßgabe, daß beide ihre Hausaufgaben gemeinsam erledigen. Das scheint zu funktionieren.

Sie ist keine übersuper Schülerin, hat aber die Auflagen, daß wenn die Mädels gemeinsam Lernen, zB für eine Klassenarbeit, dann muß auch eine halbwegs akzeptable Note bei rumkommen, sonst muß sie zukünftig doch wieder alleine zuhause lernen. Das scheint zu funktionieren.

Gruß
Kristin

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Re: Vorpupertäre Anwandlungen

Antwort von Henriette am 10.04.2011, 12:46 Uhr

Hallo,

ich sehe es ähnlich wie Andrea, denn sie hat einen großen Schritt geschafft und darf sich auch meiner Meinung nach jetzt etwas Entspannung gönnen. Allerdings denke ich, dass ihr klar sein muss, dass auch zur Kür ein Mindestmaß an Sorgfalt gehört, denn sonst wird es für sie ab Sommer schwierig werden, wieder zur gewohnten Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit zurück zu kehren, sprich, Hausaufgaben müssen nach wie vor als Erstes und trotz ausgesprochener Empfehlung sorgfältig erledigt werden.

Ich würde versuchen, ein ruhiges Gespräch mit ihr zu führen, in dem du erfragst, wie es ihr jetzt in der Schule/mit den Freundinnen/zuhause etc. nach der Empfehlung geht, was sie gerne macht, ob jetzt alles so läuft, wie sie es sich vorgestellt hat, ob sie der Meinung ist, selbst etwas ändern zu müssen/können etc. Dann würde ich spiegeln, wie sie sich in meinen Augen derzeit verhält, möglichst ohne Vorwurf, aber indem du ihr verdeutlichst, warum es auch jetzt noch wichtig ist, sorgfältig zu sein etc. Vielleicht könnt Ihr gemeinsam einen Plan erstellen, wie ihre Nachmittage jetzt aussehen könnten, indem ihr aufschreibt, was erledig werden muss und was sie tun möchte. Damit könnt Ihr einen Plan machen, der ihr zeigt, dass sie genug Zeit für ihre Verabredungen etc. hat, auch wenn sie ordentlich weiter arbeitet.

Gruß, Henriette

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