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Geschrieben von Mama_Maria am 15.11.2010, 10:26 Uhr

Schulwechsel???

Mein Sohn, 11 Jahre, war auf der Grundschule ein 2er Kandidat und hat eine uneingeschränkte Gymnasialempfehlung bekommen. Das erste Jahr auf dem Gymnasium war so lala und er hatte im Zeugnis einen Schnitt von 2,5. Seit den Sommerferien geht es allerdings steil bergab. In Mathe von 1 auf 3, in Deutsch von 3 auf 4, Latein (neu) 5, in allen Nebenfächern von 2 auf 3. Dass er nicht noch schlechter ist, verdankt er allein seiner fleißigen Mutter, die ihn ständig antreibt und bei den Hausaufgaben hilft. Das alles unter größtem Protest seinerseits und mit viel Streitereien. Das Familienklima ist wegen der Schule schon total vergiftet. Würde ich ihn allerdings nicht ständig ermahnen und antreiben, wäre er bei keiner Probe vorbereitet und die Ergebnisse wären sicher noch schlechter. Ich bin mit den Nerven am Ende und mein Sohn ist von sich selbst sehr enttäuscht, weil er seine eigenen und auch unserer Erwartungen nicht erfüllt. Kurz gesagt, die Schule ist eine einzige Quälerei und wir überlegen, ihn auf die Realschule wechseln zu lassen. Dies will er nicht, da er seine Freunde nicht verlieren will und es ihm auch peinlich ist. Aber so wie jetzt kann es nicht weitergehen, weil er total faul ist und von selbst nicht lernt und ohne lernen geht es nunmal nicht.
Ich kann ihn verstehen, aber es ist keine Besserung in Sicht und wie gesagt, es belastet die ganze Familie. Wie würdet Ihr verfahren? Für Euer Kind entscheiden oder ihm ein Mitspracherecht gewähren. Er sagt, die Versetzung ist nicht gefährdet und wir sollen uns nicht so aufregen. Wenn ich aber nicht ständig mit ihm lernen würde, wäre die Versetzung aber sicher bald gefährdet. Er ist übrigens heftigst am pubertieren, ist aggressiv und rastet wegen jeder Kleinigkeit aus.

Danke für's zuhören.

Maria

 
14 Antworten:

Re: mal ganz mit der Ruhe

Antwort von mini99 am 15.11.2010, 10:31 Uhr

Hallo!
Du solltest es wirklich ein bißchen lockerer sehen. Bei uns ist es im 2. Gym auch für alle schwieriger als im 1. Jahr, dass ist normal. Und eine 3 oder 4 ist noch lange keine Gefährdung, man sollte schon auch objektiv bleiben. Wenn dein Sohn unbedingt im Gym bleiben möchte, dann laß ihn doch. Er wird schon selbst merken, wann er unbedingt lernen muss, denn wenn es sein Wunsch ist dort zu bleiben wird er lernen müssen. Die Entscheidung abnehmen kannst du auf keinen Fall, denn dann seid ihr wirklich unglücklich.

Sehe ehs einfach lockerer, das Gym ist keine Volkschule und selbst wenn ein Kind einmal ein Jahr wiederholen muss ist es kein Weltuntergang. Es gibt genügend Maturanten, die 5er hatten und auch mal eine Klasse zweimal machten, nachher fragt keiner mehr danach.

Wichtig ist, dass dein Sohn selbständig wird und nicht du für ihn seine Arbeit erledigst. Ansonsten einfach ruhig bleiben und ihn machen lassen.

LG
Traude

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Re: Schulwechsel???

Antwort von Sternspinne am 15.11.2010, 11:20 Uhr

Ich würde nochmal ein Gespräch mit ihm führen nach dem Motto, er ist selber verantwortlich im weitesten Sinne. Aber trotzdem finde ich deine Unterstützung wichtig. Da bleibt wohl nur ein Mittelweg, der wohl täglich neu definiert wird (so ist es zumindest bei uns...).
Solange er den Überblick hat, dass es zum Weiterkommen reicht, ist das doch ein guter Weg.

Auf die Realschule würde ich ihn ehrlich gesagt nicht tun und schon gleich zweimal nicht gegen seinen Willen. Mein Mittlerer ist aus verschiedenen Gründen vor zwei Jahren vom Gymnasium auf die Realschule gegangen. Aber die Zeit bis zum Abschluss (er ist jetzt 9. Klasse) vergeht so wahnsinnig schnell und im Gegensatz zum Gymnasium wird es dort jetzt schon bitterer Ernst. Und für alles was er weitermachen will, braucht er gute Noten, das ist auf dem Gymnasium noch viel lockerer zu sehen. Insofern würde ich nur aus sehr guten Gründen und mit seinem Einverständnis wechseln.

Abgesehen davon gibt es bei uns zumindest (Ba-Wü) wenig Plätze auf den Wunschrealschulen, weil viele schon im Vorfeld ihre Kinder lieber auf Real anmelden, weil sie grosse Angst vor G8 haben. Für uns war es nicht leicht einen Platz zu bekommen und schon gar nicht auf der Wunschschule.

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Wo ist das Problem?

Antwort von wauwi am 15.11.2010, 12:10 Uhr

Die Noten sind auf dem Gym halt nicht gleich wie auf der Grundschule.
3 in Mathe, 4 in Deutsch.... ja, schade, aber dennoch normal. In Latein eine 5, wird die erste Arbeit in dem Fach gewesen sein, wenn ich es recht verstanden habe. Da muss man erstmal lernen, mit der Art der Arbeit zurechtzukommen.
Du darfst dich nicht an den Noten der Gym-Kinder hier im Forum orientieren, zumindest auf der Schule meiner Kinder sieht die Wirklichkeit anders aus.
Da werden von Beginn an auch schlechte Noten verteilt.Und? Das Eegebnis ist, dass nach der sechsten Klasse nur einer die Schule gewechselt hat, von über 30 Kindern finde ich das recht wenig und dessen Noten waren von Beginn an wesentlich schlechter als die deines Sohnes. Und alle, die ähnliche Noten wie dein Sohn haben, sind problemlos in die siebte Klasse gekommen, teilweise mit jetzt auch verbesserten Noten.
Also, ruhig bleiben, sorg dafür, dass dein Sohn regelmäßig lernt, ohne
Druck, aber evtl. mit Zeitplan. Das klappt schon.
Er erfüllt seine und eure Erwartungen nicht? Was habt ihr für Erwartungen? Schraubt sie hinunter. Das hat auch Auswirkungen auf seine Erwartungen.
wauwi

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Re: Schulwechsel???

Antwort von Birgit67 am 15.11.2010, 12:15 Uhr

nimms locker - mein Großer jetzt 13 war auf der GS ein 1er Kandidat und ist jetzt auch so bei den 3er angelangt - in der 6. hatte er auch einen ordentlichen absturz - aber jetzt in der 7. läufts wieder ganz ordentlich.

Was macht Dein Sohn in der Freizeit????

Ich habe bei meinen beiden Jungs festgestellt, dass ihnen ihr intensives Training das sie haben sehr gut tut im Bezug aufs lernen - es fällt ihnen viel leichter als ohne Training - mein Kleiner ist auf der Realschule jetzt ein sehr guter Schüler seit auch er 4x die woche ins Training geht - er ist geschafft vom Training hat aber den Kopf frei und macht anschließend seine Hause - und er schreibt sehr gute Noten.

Achte darauf, dass Dein Sohn nicht nur lernt - denn dann macht Schule keinen Spaß mehr - achte darauf dass er genügend Sport treibt der ihm Spaß macht und so richtig auspowert und verbiete nie das Training wenns mal schiefläuft.

Und so schlimm sind die Noten doch gar nicht- ein Schulkamerad meines Sohnes schreibt seit der 5. fast nur noch 4er und 5er in allen Fächern - jetzt in der 7. wird es langsam eng -aber davor ist Dein Sohn noch weit entfernt.

Schule ist wichtig - sie sollten lernen aber es darf nicht überhand nehmen das ständige lernen - nimm den Streß raus und freu Dich über eine 3 oder 4 genauso wie über eine2

Gruß Birgit

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Re: Schulwechsel???

Antwort von Mama_Maria am 15.11.2010, 12:38 Uhr

Danke für Eure aufmunternden Worte. Aber so einfach ist das alles nicht. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Gespräche wir schon mit ihm geführt haben, er nimmt es sich einfach nicht an. Er ist extrem unordentlich, da finden sich Geschichtsblätter im Matheordner und Mathe im Kunstordner. Die Hausaufgaben macht er zwar, allerdings sehr schlampig und vergisst sie dann gerne zuhause. Eben habe ich die Mathehausaufgaben gefunden, die er auf einen Block in der Küche geschmiert hat. Er hat auch massive Probleme mit Rechtschreibung, ein Test hat aber ergeben, dass er keine LRS hat. Seine Schrift ist so schlecht, dass ihm die Deutschlehrerin unter die Arbeit geschrieben hat, dass das eine Zumutung ist. Er meint aber nur, die Deutschlehrerin spinnt, die soll sich nicht so anstellen, er könne es lesen, was aber auch nicht immer der Fall ist. Es sind weniger die schlechten Noten, die uns stören, es ist die allgemeine Arbeitshaltung. Da er ansonsten ganz pfiffig ist, denke ich, dass er auf der Realschule mit seinem geringen Aufwand bessere Noten schreiben würde und der ganze Zank und Streit zuhause ein Ende hätte. Wobei es bei dem Streit halt weniger um die Noten selbst geht, sondern um seine "ist-mir-doch-egal-Einstellung".
Er macht übrigens dreimal die Woche - auf eigenen Wunsch - Leichtathletik, ist da aber eher am unteren Ende des Leistungsspektrum, was ihn sehr frustet, da er halt überall nur Misserfolge hat. Wir haben ihm vorgeschlagen, es doch mal mit einer anderen Sportart zu versuchen, will er aber auch nicht.

Im Moment weiß ich echt nicht, wie das hier weitergehen soll.

Maria

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Warum bist Du strenger als die Versetzungsverordnung?

Antwort von AndreaL am 15.11.2010, 12:40 Uhr

Hallo,

warum würdest Du Dein Kind vom Gym nehmen, obwohl er laut Versetzungsverordnung eben jenes Gymnasiums noch nicht mal sitzenbleiben würde...???????

Weil Du ihm hilfst...?????????

Ja, mein Gott - was meinst Du wohl, wie viele Kinder Hilfe haben? Vielleicht solltet Ihr die Form der Hilfe überdenken, um Dir und ihm Druck zu nehmen? Zeitliche Grenzen setzen.... (nie mehr als x Minuten am Tag, x Stunden am Wochenende...). Will er denn Deine Hilfe prinzipiell schon? Hast Du ihm mal gesagt, dass Du SO auf Dauer nicht weiterhelfen wirst...

Würde es helfen, ihm zu überlassen, Dich in Anspruch zu nehmen? Oder würde er dann auf Deine Hilfe lieber verzichten?

WIE steht er denn mündlich? Das ist doch durchaus die halbe Miete... Was sagt denn da der Lateinlehrer? War überhaupt schon Elternsprechtag? Hast Du irgendein Feedback der Schule in letzter Zeit erhalten? Hat er ein feedback bekommen (hier gibt es 'Schülersprechtage').

Fühlt er sich wohl in der Klasse?

So einfach das Handtuch werfen würde ich nicht. Und arbeite ein bisschen an Dir ... (ich weiß, das klingt blöde... aber ich habe auch dazugelernt...). Du hast nur einmal die Kindheit mit Deinem Sohn, Du hast nur einmal die Chance das mit diesem Kind zu genießen. Lass nicht die Schule diese wundervollen Jahre derart überschatten. Hmmm...?

LG

Andrea

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Re: Schulwechsel???

Antwort von Birgit67 am 15.11.2010, 13:54 Uhr

dann stell einen Ordnungsplan auf und kontrolliere jeden Abend den Schulranzen.

Wir haben das bei unserem Großen auch gemacht. Am Regal über dem Schreibtisch steht eine To Do liste - Dinge die er zu machen hat bevor das Training oder Spielen anfängt - d.h.: Versperdose und Flasche wegräumen - Hausi machen, Blöcke kontrollieren und leeren, leere Blätter einordnen usw. je nachdem was ständig vergessen wird - Termine von Arbeiten aufschreiben - Schulzeug für den nächsten Tag richten. Wenn was vergessen wird gibt es einen strich - bei 3 Strichen eine Woche Nintendoverbot.

Bedenke, Dein Sohn kommt in die Pubertät und das ist für ihn genauso stressig wie für dich - nimm es nicht persönlich - er meint es nicht persönlich nur sein Hirn funtkoniert einfach nicht im Moment - irgendwann sind die Anschlüsse wieder komplett dann klappt es auch.

Was sein Training betrifft: Er muss doch nicht der beste sein - es muss einfach Spaß machen meine Jungs sind auch nicht die Topschwimmer trotzdem gehen sie mit leidenschaft hin auch wenn sie immer im Mittelfeld landen und nicht im oberen drittel - mit Glück kommt es irgendwann und wenn nicht dann gibt es halt keine Teilnahme bei deutschen Meisterschaften.

Setzt Eure Erwartungen runter - seine sind seine und fertig - lass ihm Zeit sich zurecht zu finden. Zu beginn der Pubertät war mein Großer auch sehr extrem - jetzt im Moment wird es Phasenweise besser aber vorbei ist es noch lange nicht.

Und wenn Dein Sohn auf dem Gym so chaotisch ist wird er es auf der Realschule auch sein und von daher wird es keine Änderung geben- hilf ihm die Ordnung zu halten.

Wir kontrollieren jeden Tag den Schulranzen einfach weil er viel vergißt der Große - er hat auch schon wieder einen Elternbrief bekommten und ihm ist noch nicht mal bewußt dass er was vergessen hat - aber das benutzen des Hausaufgabenheftes ist auch noch nicht drin.

Aber wir haben gelernt, dass eine 1 einfach nicht mehr drin ist und sind mit 3er auch völlig zufrieden.

Gruß Birgit

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diese Arbeitshaltung

Antwort von like am 15.11.2010, 14:01 Uhr

die du da beschreibst, kenn ich genauso auch . Als krasses Beispiel hab ich mal alle losen, uneingeordneten Zettel, die ich im Ranzen fand, auf dem Boden augebreitet und gesagt, er solle mal einsortieren. Das waren weit über 50. Hausaufgaben wurden jahrelang auch nicht gemacht, Aufschriebe wurden vor Arbeiten von Klassenkameraden besorgt, weil die eigenen nicht tauglich waren.
Bei mir war auch noch keiner versetzungefährdet. Nachhilfe in wichtigen Fächern hatten wir auch schon (wäre bei dir wohl Latein).

Bleib cool. Das sind Jungs - die sind oft so in der Pubertät.
Hilf einfach soweit, wie es dir gut geht dabei und nicht mehr.
Die Verantwortung müssen sie doch letzlich selber tragen - du kannst Unterstützung nur anbieten.
Und wenn sie in der Klasse bleiben wollen, tun sie das auch.
Ach ja - der Kandidat mit den tausend Zetteln ist jetzt in der Kursstufe und legt sich nun doch mal ins Zeug........

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Re: Schulwechsel???

Antwort von Vivaldia am 15.11.2010, 14:29 Uhr

Hallo Maria,

fast scheint mir, du beschreibst meinen Sohn (6. Klasse Gym). Auch reagierte ich ähnlich wie du. Es ist/war soo anstrengend!

Was ich gemacht habe: Langsam mein Verantwortungsgefühl auf ihn übertragen. Heißt: angefangen bei den Nebenfächern (weil man da kaum durchfallen kann) und gesagt, ich kontrolliere NIX! Mach du selber. Hausaufgaben, lernen. DEIN Problem, nicht meines. Und: Achtung! cool bleiben. Ich frage schon, hast du schon xy gelernt? er: nein. ich: ok, mach was du verantworten kannst.
Das nagt. Und irgendwann! wann mal kramt er das Buch raus. Nicht, dass er jetzt streben würde, aber die Note passt.

In Mathe muss er nichts machen, glück gehabt. Aber Sprachen *seufz* auch da habe ich angefangen, keine Hausaufgaben mehr zu kontrollieren. Er machte sie zwar, ließ sie aber auf dem Schreibtisch liegen, da ich auch aufgehört habe, seinen Ranzen zu kontrollieren. Letztens musste er als "Strafe" ein englisches Gedicht auswendig lernen. Muss ich sagen, dass er seine Hausaufgaben nicht mehr vergisst??
Ich frage nur noch täglich die Vokabeln ab. Aber ich lerne auch nicht mehr mit ihm. Das muss er selber machen. Ich gebe ihm eine Zeit vor, bis wann ich spätestens abfrage, weil ich auch irgendwann mal Feierabend habe.

Meine Nerven waren zwischenzeitlich fast am Ende, weil Trägheit aushalten zu müssen, fast noch schlimmer ist, als anzutreiben. Aber jetzt geht es mir/uns besser, weil der tägliche Streß weg ist. Naja, fast. Meine "Coolness" war beim letzten Latein-5er stark am wanken und ich sah mich schon einen Versetzungsantrag ausfüllen, aber heute hat er einen 2er heimgebracht und ich glaube und hoffe, dass der Weg richtig ist.

Ich wünsch dir viel Ruhe und alles Gute
Vivaldia

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Re: Warum bist Du strenger als die Versetzungsverordnung?

Antwort von RenateK am 15.11.2010, 14:34 Uhr

Ich sehe es wie Andrea, die Versetzung ist nicht gefährdet, klar müsst ihr Euch drum kümmern, aber zur Panik besteht kein Anlass. Die Arbeitshaltung wird schon wieder anders.
Auf die Realschule würde ihn nicht wechseln lassen, warum auch? Die Arbeitshaltung wäre da nicht anderes (eher schlechter, wenn ihr in zwingt), somit die Noten auch nicht, so groß ist der Unterschied nämlich nicht.
Gruß, Renate

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Re: Schulwechsel??? - Nein.

Antwort von Phase1 am 15.11.2010, 15:08 Uhr

Mit 11 im 2. Gymnasialjahr gehört er wohl eher zu den Jüngeren. Die sind einfach noch nicht soweit, dass sie selbstorganisiert und selbstdiszipliniert lernen. Grade die Kandidaten, denen in der Grundschule alles zugeflogen ist, ohne dass sie einen Handschlag dafür tun mussten, müssen erstmal das Lernen lernen.

" verdankt er allein seiner fleißigen Mutter, die ihn ständig antreibt und bei den Hausaufgaben hilft "

Ja so ist das. Auch bei uns.

"Das alles unter größtem Protest seinerseits und mit viel Streitereien."

Geduld und Spucke. Irgendwann kommt bei ihm die Einsicht, dass du ihm nur helfen und sein Bestes willst.

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Kann deinen Sohn verstehen...

Antwort von Tathogo am 15.11.2010, 15:45 Uhr

...und würde dir raten mal nen Gang zurück zu schalten und dich ein wenig aus seinem Kram rauszunehmen.

Er war in der GS ein 2er Kandidat? Von "allein" oder da auch schon nur mit der Hilfe seiner"fleissigen Mama"?

So wie es im Moment läuft ist es kein wunder dass das Thema Schule alles "vergiftet",ist doch klar dass er dicht macht wenn du ständig hinter ihm stehst mit erhobenem Zeigefinger.

Dass ER nicht wechseln will und seine Freunde nicht verlieren will ist doch gut-mach ihm klar dass ER dann auch entsprechende Leistung bringen muss damit er bleiben kann.

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nimm den druck weg!

Antwort von Suki am 15.11.2010, 16:38 Uhr

wieso machst du deinem sohn so viel druck?
lass ihn seinen kram alleine machen. bei so viel einsatz deinerseits macht er vielleicht erst recht dicht. du beschreibst dich als "fleissige mama" und ihn als arbeitsverweigerer. lass ihn mal ein paar wochen alleine zurecht kommen. biete deine hilfe an, aber dränge dich doch nicht so dermaßen auf. dann schreibt er eben notfalls erstmal schlechtere noten und kommt dann hoffentlich alleine auf den trichter, dass er etwas zu muss für die schule. vielleicht möchte er lieber mit seinem kumpel lernen? oder findet seinen ganz eigenen weg.
mit dem jahrgangsszeugnis muss er sich ja nicht bewerben.
lass ihm luft.

lg suki

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Re: nimm den druck weg!

Antwort von drachenfamily am 16.11.2010, 8:13 Uhr

Hm, ich kann jetzt gut erzählen,weil es nicht mein Kind ist und beim eigenen Kind sieht man ja nun mal manches anders.Aber dafür mein Patenkind.
Der Junge gehtin die 7. und dieses Jahr sieht es notentechnich bei ihm ähnlich aus wie bei deinem Kind.Hinzukommt,dass das Kind keinen Bock hat und völlig chaotisch ist...will heißen keine Mappen, nur zerknüllte Zettel etc.
Bis dato hat Mama ihm viel hinterhergetragen, ihn ständig erinnert,abgefagt usw.
Ihr ging es bis vor drei Wochen ähnlich wie Dir,sie war am ende mit ihrer Kraft.
Irgendwánn hat es in der Familie dadurch einen risen Familienstreit gegeben und die Mama hat sich seither konsequent nict mehr um die Schulsachen gekümmert.
Es ging noch weiter bergab,denn dann waren auch die abzugebenden Mappen nicht mehr erledigt und auch keine Gedichte mehr gelernt.
Seit Mitte vergangender woche wendet sich das blatt aber langsam.Der Junge hat Freitag zum Beispiel doppelt so viele Hausis in englisch gemacht-freiwillig,weil er für sich übersetzen üben wollte.Am Wochenende hat er sich sein Mathebuch vorgenommen um sich auf die nächste Stunde vorzubereiten.
Nein,es sind noch nicht die superguten Noten ,aber was ich persönlich vie,viel wichtiger finde ist,dass das Kind sich selbst lerntzu organisieren,slbst Verantwortung zu übernehmen und letzendlich auch Eigenmotivation.
Denn schließlich kann diese Unterstützung ja niht bis zum Abi so bleiben.
Von daher...cool bleiben und sich weiter entwickeln lassen.
VG
df

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