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Geschrieben von AndreaL am 15.11.2010, 8:24 Uhr

Mal doof gefragt - Kind kann Hausaufgabe nicht...

... wie geht der angehende Pubertist damit um?

Hallo,

der Herr Sohn hat in Musik eine Aufgabe, die ihn vollkommen überfordert. Bislang war er wirklich tapfer, hat seit Jahren - schon seit Grundschulzeiten - (über)engagierte Musiklehrer und lernt Noten und Pausenzeichen und weißderGeier was alles...

Obwohl er kein Instrument spielt, schlägt er sich so durch und war bislang auch in Arbeiten nie schlechter als 3. Nun droht Ungemach in Form einer Hausaufgabe. ICH habe kaum verstanden, worum es geht. Obwohl ich mal als Kind Geige und Flöte spielte, habe ich alles vergessen und kann gar nicht helfen.

Ich persönlich war der Meinung, der Herr Sohn solle sagen, er kann es nicht. Das will er nicht. Dann habe ich gesagt, dass ich zur Not einen Brief schreibe. Das will er auch nicht. Er will seit Tagen jemanden fragen, hat aber Sorge, es dennoch nicht zu verstehen. Er scheint zu ziemlich der einzige zu sein, der hier nie ein Instrument lernte und deswegen ziemlich auf dem Schlauch steht.

Ich ganz persönlich finde diesen hype um Musik vollkommen überzogen und musste mir neulich auch bei der allseits gelobten Bläserklasse des Jahrgangs vom Sohn die Ohren zuhalten, so schräg klang das für mich...

Ich bin daher nicht geneigt, einen 'Strich' für nicht gemachte Hausaufgaben beim Sohn hinzunehmen, so er den Kram nicht kann. Zumal er wohl wirklich nachgefragt hat im Unterricht und es dennoch nicht verstand.

Also... ich weiß, es ist vollkommen belanglos und unwichtig und ich könnte auch mit einem Lächeln darüber hinweggehen, wenn ich nicht sehen würde, wie das Kind sich wegen diesem §$%§$§%-Kram grämt.

Danke.

Andrea

 
16 Antworten:

Re: Mal doof gefragt - Kind kann Hausaufgabe nicht...

Antwort von celmin am 15.11.2010, 8:41 Uhr

Versteht er die Hausaufgabe denn als Einziger nicht? Ich denke mal, im heutigen Zeitalter kann man über das Internet doch eine ganze Menge herausfinden.
Wenn er das Fragen ständig vor sich her schiebt, klingt das für mich eher nach "keinen Bock". Das interessiert ihn nicht, deshalb macht er es nicht. So geht es aber leider nicht und ich würde ihn darin bestärken, sich auch mit ungeliebten Aufgaben zu befassen.

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Re: Mal doof gefragt - Kind kann Hausaufgabe nicht...

Antwort von +emfut+ am 15.11.2010, 8:44 Uhr

Nun ja - aber wenn er sich nicht traut, seine Klassenkameraden zu fragen, aus Angst, daß er es dann immer noch nicht versteht - dann steht er sich schon auch selber im Weg.

Keine Kritik - ich kenne das. Mir wurde erst kürzlich versichert, daß das sehr oft vorkommt. Ich muß nämlich eigentlich seit Wochen ein bestimmtes Video suchen, das ich haben müßte. Aber ich traue mich nicht, in den Video-Kisten nachzuschauen, weil ich Angst habe, daß es da nicht drin ist, und was mache ich dann?

Ich würde ihn ein bißchen anstupsen, doch endlich mal einen Klassenkameraden zu fragen. Vielleicht findet sich ja im Bekannten-/Verwandtenkreis noch jemand, der vielleicht auch helfen könnte. Fumi (und ich - siehe oben) kann Sachen auch leichter anpacken, wenn es ein Notfallprogramm gibt - eben weil dann die Frage "Was mache ich, wenn meine Ressourcen erschöpft sind und das Problem immer noch nicht gelöst ist?" ausgelagert werden konnte.

Ich selber habe mir jetzt überlegt, wer das Video noch haben könnte, wenn ich es nicht habe. Und weil ich es vorhin online bei unserer Stadtbibliothek gefunden habe, werde ich jetzt die Kisten durchwühlen - wenn ich es nicht finde, wird es eine andere Lösung geben.

Du verstehst?

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Mal doof gefragt - Kind kann Hausaufgabe nicht...

Antwort von AndreaL am 15.11.2010, 8:55 Uhr

Danke schon mal.

Ich habe ihn gestern abend die Musik-Mappe einpacken lassen und ihm aufgetragen, den Freund (ein netter!), der mit ihm im gleichen Musik-Kurs ist und der eben ein Instrument spielt, zu fragen.

Einen Nachbarsfreund kann er nicht fragen, weil er die Aufgabe kaum begriffen hat... 'Irgendwie die Noten verändern'...

ICH ganz persönlich bin genervt, weil für ihn Musik einfach unter 'ferner liefen' läuft und er eigentlich seine Energie auf schöne Dinge in der Schule lenken sollte, die ihm Spaß machen und nicht sinnlose Kraft kosten. Von daher wäre ich persönlich ja geneigt ihn darin zu bestärken, ganz laut und selbstbewusst zu sagen, dass er _es_nicht_konnte. Aber das ist wahrscheinlich zu viel von einem 11-Jährigen verlangt.

Mit einer 4 in Musik können wir auch gut leben, sogar mit einer 5...

Seine letzte Idee war die HA von jemanden einfach abzuschreiben. Das ärgert mich dann wieder, weil ich irgendwie der Meinung bin, die Musiklehrerin (da kommt dann mein Ärger wieder hoch über dieses Fach...) sollte wissen, dass da durchaus ein Kind ohne Instrumentenkenntnisse sitzt und gelegentlich sich verraten und verkauft fühlt...

Tja...

Vielleicht klärt er es ja heute doch noch.

LG

Andrea

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Re: Mal doof gefragt - Kind kann Hausaufgabe nicht...

Antwort von +emfut+ am 15.11.2010, 9:15 Uhr

Ja, vielleicht klärt er es heute.

Ansonsten bin ich ja die Sorte Mensch, die dann ganz treudoof zu den Lehrern dackelt und so fragen stellt wie: "XXX strengt sich immer sooo an für Musik. Aber er hat den Eindruck, daß er sich schwerer tut als die anderen Kinder, weil er kein Instrument spielt. Das kann doch gar nicht sein, oder? Was kann ich denn tun, um ihm das Fach zu erleichtern? Ich selber mag Musik zwar sehr, bin aber leider auch völlig ahnungslos und kann ihm da so gar nicht helfen." Das, zusammen mit einem Augenaufschlag á la "Ich bin nett, aber doof", hat bisher noch die meisten LehrerInnen dazu gebracht, auf mein Kind etwas mehr Rücksicht zu nehmen.

Übrigens habe ich am Samstag mit meinem Mathe-Nachhilfekind Musik gelernt. Da ging es ums Transponieren, und das wurde in Mathe besprochen, weil es mit Mathe zu tun hat - und das fand das Nachhilfekind, das seit vielen Jahren Klarinette spielt, sehr musikalisch und Mitglied der Schulband, aber kein Mathegenie ist ziemlich kompliziert.

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Um was gehts denn

Antwort von Phase1 am 15.11.2010, 9:28 Uhr

...in der Hausaufgabe? Vielleicht kann hier ja jemand helfen.

Oder geht's dir nur ums Prinzip ich_sehe_nicht_ein_dass_mein_Sohn_für_so_ein_unwichtiges_Fach_wie_Musik_lernen_soll?

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Wie lautete die Aufgabe ?

Antwort von wandi am 15.11.2010, 9:33 Uhr

Also mein Sohn hat auch solche Aufgaben mit Noten verändern bekommen. Also 1 ganze Note in 2 Halbe oder 4 Viertel oder Achteln oder mit Punkt (verlängert die Note um die Hälfte ihres Wertes) aufteilen oder so.
Also eine ganze Note hat ja 4 Schläge: 1 und, 2 und, 3 und, 4 und.
Durch verändern der Notenlänge kann man den Rythmus eines Liedes verändern, der Grundschlag bleibt gleich.
Also z.B. eine Ganze Note = eine Viertel (eins und) + 1 Halbe (2 und, 3 und) + 1 Viertel (4 und).
Und viele andere Variationen mehr.

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Re: Mal doof gefragt - Kind kann Hausaufgabe nicht...

Antwort von Tinai am 15.11.2010, 9:33 Uhr

Hallo,

so kanns gehen, in den meisten Schulen werden die musischen Fächer völlig vernachlässigt und Musik wird von Lehrern unterrichtet, die nicht mehr als einen Violinschlüssel erkennen können.

Sei froh, wenn Ihr so einen Ausnahmelehrer habt.

Ich leider auch regelmäßig unter dem Vorspiel der Blockflötenklasse, aber ich finde es dennoch sehr wichtig und gut, wenn Kinder musizieren, ich welcher Form auch immer. Das schult ja auch viele Sinne für andere Dinge.

Zum Problem Deines Sohnes. Zum einen solltest Du respektieren, wenn er nicht will, dass Du einen Brief mitgibst. Wenn er dafür auch bereit ist, einen Strich zu kassieren, so ist das auch seine persönliche Entscheidung, deren Konsequenzen er trägt.
Du kannst aber naütrlich versuchen, den Lehrer telefonisch zu erreichen und das Problem schildern, denn es ist wohl kaum die Absicht, dass ein Kind verzweifelt. Nur wenn der Lehrer keine Rückmeldung bekommt, wie soll er es wissen?

Und zum guten Schluss: Stell die Frage doch mal hier, vielleicht kann hier einer die Aufgabenstellung lösen, finden sich ja immer einige, wenn es einProblem gibt.

Gruß Tina

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Das ist es ja.... er hat noch nicht mal die Frage verstanden...

Antwort von AndreaL am 15.11.2010, 9:45 Uhr

Danke noch mal für die vielen Gedanken.

Wenn er die Aufgabe verstanden hätte und sie mir hätte erklären können, hätte ich bestimmt schon jemanden gefragt oder hier laut um Hilfe gebrüllt ... Aber er hat eben gar nix begriffen.

Noten umwandeln - so wie Wandi es beschreibt - kann er. Er ist gut in Mathe ;-) und vor allem in Bruchrechnung.

Ja... irgendwo sehe ich so langsam die Bedeutung dieser Hausaufgabe nicht mehr ein *sehrseufz*. Und nein, ein Prinzipiending mache ich nicht draus, in erster Linie versuche ich irgendwie hier aus dem Dilemma herauszuhelfen.

Ja, Elisabeth - so ungefähr stellte ich mir einen Anruf auch vor *sehrlach*. Mit der Methode habe ich neulich extrem viel bei der Französisch-Lehrerin erreicht (sie hat ihr Vokabel-Lern-System umgestellt *hurra*!), Aber der Herr Sohn will_das_nicht. Das muss ich dann auch akzeptieren. Oder nicht...?

Wenn er also nachher immer noch nicht weiter ist, versuche ich mal aus ihm herauszupressen, was es denn ungefähr ist. Auf jeden Fall hat er ein Blatt mit Notenlinien für die HA bekommen. Im Ansatz habe ich es so verstanden, dass er eine und die gleiche Melodie 'umwandeln' soll. Mehrfach... Aber so wie ich dachte - einfach nur alles zwei Linien drunter und drüber notieren, ist es wohl nicht.

Tja... übrigens geht er jetzt neuerdings zur Musikschule und macht auf eigenen Wunsch Percussion. Aber ob das irgendwas für den Musikunterricht bringt, wage ich grad mal zu bezweifeln. ER zumindest zählt schon die Jahre, bis er KEIN Musik und KEIN Religion und KEIN Kunst mehr machen muss.

LG

Andrea

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Re: Das ist es ja.... er hat noch nicht mal die Frage verstanden...

Antwort von like am 15.11.2010, 10:01 Uhr

Ist klar. Transponieren heißt, du musst erst mal wissen, wo die Ganztonschritte und wo die Halbtonschritte liegen. Bei Dur bei 3-4 und 7-8, bei Moll bei 2 - 3 und 5 - 6.
Instrument hielft dir da nur das Klavier praktisch weiter.
Du musst dann eben Töne mit b erniedrigen oder mit # erhöhen. Darum geht's sicher.
Google mal unter Transponieren von Noten und nimm dir am besten ne Klaviertastatur dazu her- da wird es verständlich.
Ansonsten: Obwohl wir hier alle Intrumente spielen, lege ich auf Musik als Schulfach nicht viel wert. Sie sollen lernen auf die KAs und was dann raus kommt, ist es halt.
Man muss auch mal Wichtiges von Unwichtigem trennen können in der Schule, sonst ackert man sich zu Tode.....
Vielleicht mal ein kurzes Wort mit dem Musiklehrer beim Elternsprechtag wert, wenn es dich ärgert, was verständlich ist.

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Re: Mal doof gefragt - Kind kann Hausaufgabe nicht...

Antwort von MamaMalZwei am 15.11.2010, 10:24 Uhr

Hallo, irgendwie kenn ich das...Katy hatte in den ersten Gym-klassen eine Musiklehrerin, die sich nicht durchsetzen konnte. Die sollte eigentlich die Grundlagen bereiten für den Unterricht in den späteren Klassen. Sie kam aber nicht dazu, weil sie dauernd damit beschäftigt war, Kinder zu maßregeln. Kids stellten mitten im Unterricht den Bass an, setzten sich ans Schlagzeug usw.
Jetzt hat sie einen neuen Lehrer, der auch solche Aufgaben stellt und der in der Arbeit Noten von irgendwelchen Opern abfragt...Katy spielt auch kein Instrument, woher soll sie das wissen?
Ob Du da jetzt mit dem Musiklehrer sprichst - ich würde nur im Notfall über die Meinung meines Kindes hinweggehen. Dazu müsste es schon 5en und 6en hageln.
Lehrer gehen gerade im Gym oft von Voraussetzungen aus, die die kids gar nicht haben. Ich habe neulich mit der Englischlehrerin telefoniert und die sagte mir, dass die kids gar nicht über die nötigen Vokabeln verfügen, um eine gescheite Interpretation eines Textes bzw. Bildes zu schreiben. Na toll! Sie dürfen daher Deutsch-Englisch Lexika benutzen. Arbeiten sehen dann so aus, dass die Leute erst mal eine Stunde lang im Lexikon wühlen und dann keine Zeit mehr haben, ihren Text zuendezuschreiben...
Sollte es öfter Aufgabenstellungen geben, die die Kinder nicht kapieren (können), schalt doch mal Eure Elternvertreter ein. Wozu habt Ihr die gewählt.. LG

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Like - DAS könnte es sein, denn letzte HA war das Herstellen einer

Antwort von AndreaL am 15.11.2010, 11:06 Uhr

Klaviertastatur...

Solltest Du meine hilflosen Erklärungsversuche richtig gedeutet haben *hoff*...????

Ich verstehe leider nur Bahnhof , aber vielleicht kreisen wir die Sache langsam ein.

LG

Andrea

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Re: Like - DAS könnte es sein, denn letzte HA war das Herstellen einer

Antwort von like am 15.11.2010, 11:25 Uhr

es kann das eigentlich nur sein. So viel gibt es da ja nun auch nicht, was in Musik diesbezüglich gemacht wird.
Stell dir ne Klaviertastatur vor. Wenn du C-Dur spielst, braucht du keine Vorzeichen, d.h. keine schwarzen Tasten dazu und die Halbtonschritte liegen zwischen e und f sowie h und c. ( da hast du keine schwarzen Tasten dazwischen, also nur einen halben Schritt zum nächsten Ton)
Möchtest du dieselbe Melodie z.B. in G-Dur spielen, musst du eben acuch bei 3 - 4 und 7 - 8 Halbtonschritte einbauen und deshalb schaun, ob du da dann dazu auf eine schwarze Taste musst, d.h. ein # setzt (bei G-Dur eben Fis).
Ist nicht ganz einfach zu verstehen für 5-Klässler. Wie gesagt - Klavier-Spielen ist das einzige, was wirklich hilft beim Erklären.
Ist halt die Frage, ob es euch wirklich interessiert und ihr euch nun dahinterklemmen wollt, um es zu verstehen und anwenden zu können, oder ob ihr sagt - sch... der Hund drauf - konzentrieren wir uns auf Wichtigeres und lassen die HA unbearbeitet.

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ach so, ja...

Antwort von like am 15.11.2010, 11:32 Uhr

bestimmt haben sie dann auch schon gelernt, welche Vorzeichen welche Tonart hat. Das kann natürlich auch sehr hilfreich sein beim transponieren.
( da gibt's doch auch so tolle merksprüche, mit denen man sich e´merken kann, wie die tonarten nach der Anzahl der # und b hintereinander kommen - die haben meine mal gelernt, weiß ich aber jetzt nicht auswendig) Aber wirklich VERSTEHEN tun's die meisten halt nur mit der Tastatur, die die Halbtonschritte anschaulich zeigt.

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Re: Mal doof gefragt - Kind kann Hausaufgabe nicht...

Antwort von Birgit67 am 15.11.2010, 12:18 Uhr

Dein Sohn stellt sich krumm weil auch du der Meinung bist das ist doch eh schwachsinn - sorge dafür dass er zu jemanden geht aus seiner Klasse der die Aufgabe kapiert und lass sie miteinander lernen.

mein Sohn muss auch Noten lernen und ein Stück auf dem Xylophon spielen obwohl er noch nie in einer Musikschule war - keine Noten kann und auch absolut kein Instrument spielt - ist aber alles kein Drama - man kann es so lernen dass es eine gute 3 wird.

Mein Großer lernt regelmäßig Franz mit der Mutter eines Schulkameraden weil sie es kann und ich nicht - was ist daran so schlimm??

Gruß Birgit

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Seine Lösung - er sagt's...

Antwort von AndreaL am 15.11.2010, 19:33 Uhr

... der Musiklehrerin, dass er es überhaupt GAR NICHT KONNTE. Er hat mir das Gespräch schon vorgespielt... Sie wird sagen, sie hätten es gemacht. Er wird sagen, er habe schon im Unterricht nachgefragt. Und sie wird ihm eine Strich geben... trotzdem...

Ich werde dann mal Mittwoch berichten.

Und nein, es hat wohl doch nix mit der Klaviertastatur zu tun.

Danke an alle, die mitgedacht haben.


Andrea

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hm...

Antwort von Henriette am 17.11.2010, 15:23 Uhr

Hallo Andrea,

so sehr ich dein Mitgefühl für deinen Sohn schätze, so unangemessen finde ich deine Art, wie du dich dem Fach gegenüber auslässt (Zitat "ich ganz persönlich finde diesen hype um Musik vollkommen überzogen").

Als Musiklehrer kämpft man immer und immer wieder um Akzeptanz für das Fach; will man erreichen, dass das Fach nicht als reine Spaßveranstaltung verstanden wird, müssen und dürfen auch theoretische Inhalte Bestandteil des Unterrichts sein, da finde ich (als Musiklehrerin) deine Einstellung eher kontraproduktiv.

Natürlich sollte grundsätzlich jeder Schüler das Prinzip verstanden haben, bevor er mit einer HA zur Vertiefung oder Anwendung etc. entlassen wird. Inwieweit die Sache erläutert, geübt, vertieft etc. wurde, kann dir neben deinem Sohn doch nur die Lehrkraft beantworten, Insofern müsstest du dich mit ihm/ihr auseinandersetzen, sofern du Grund zu Annahme hast (weil das dein Sohn so zurück gemeldet hat), dass Fragen nicht ausreichend beantwortet wurden. Du bist doch selbst Lehrerin, oder? Wie oft hörst du, dass HA nicht gemacht wurden, weil sie nicht verstanden wurden? Das ist eine der häufigen Begründungen für nicht erledigte Aufgaben. In manchen Fällen schenkt man dem Glauben, weil man die Einstellung, Arbeitshaltung etc. des betreffenden Schülers einzuschätzen vermag, in anderen Fällen hat man (begründete) Zweifel. In noch anderen Fällen ist der Lehrer einfach rücksichtslos und auch das solltest du im persönlichen Gespräch ausloten.

Also, kurzum, wenn es dir wichtig ist, dann sprich die Lehrkraft an, ansonsten ärger dich für deinen Sohn und lass es dabei bewenden.

Henriette

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