Schwanger - wer noch?

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Geschrieben von clauro, 27. SSW am 18.10.2003, 11:30 Uhr

Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

war gerade fremd! und zwar im forum: "nach der geburt". da ist mal wieder eine bitterböse diskussion über das thema stillen entstanden. ich hab ja nun schon gemerkt, dass dies ein absolutes reizthema ist. deshalb, lest euch mein posting bitte vorher genau durch, eh ihr antwortet! es liegt mir wirklich sehr am herzen! danke!!!

also ich wollte meinen sohn stillen. ich hatte aber im kh schon starke probleme damit! ich habe eine sehr große oberweite (100F, oh gott wie bin ich ehrlich) und naja,(wie soll ich sagen?) da sie zu schnell gewachsen sind hängen sie eben total durch und sind nur mit bh in form zu bringen!

nun könnt ihr euch sicher vorstellen, was passiert wenn ich meinen bh geöffnet habe. ja ja die liebe erdanziehung! im ernst, ich konnte mich setzen wie ich wollte, es ging einfach nicht! ich mußte mein schatz irgendwie ganz tief legen, damit er irgendwie an die brust kam! ich hatte dann totale schmerzen wegen der unbequemen haltung!

hinzu kommt, das ich an der brust sehr empfindlich bin und allergisch z.b. auf spitze, was bedeutet, dass ich sehr oft an entzündeten brustwarzen leide. dadurch mußte ich auch mit stillhütchen stillen, was diese ganze sache noch schwerer machte!

dienstags kam mein kleiner schatz zur welt und sonntag abends (wir waren zu hause) kam keine milch mehr! wegen streß oder der oberweite oder warum auch immer. fest steht, ich konnte nicht stillen! jeder versuch hat bei mir in totaler verfrustung und ca 1.000.000 mio tränen geendet! ich bin dann auf fleschennahrung umgestiegen und wir waren dann alle glücklich, denn mein kleiner war auch total fertig!

nun überlege ich seit dem 1. tag der ss an, wie ich es diesmal machen möchte! ich bekomme jetzt schon totale panik bei dem gedanken daran! ich weiß das muttermilch das beste für das kleine ist und würde wirklich so gern stillen. aber es wird doch wieder genauso. ich hab echt richtig angst. nun überlege ich schon eine ganze weile, ob ich gleich mit flasche anfangen soll? ich meine, ist es nicht auch für das baby besser, sich nicht diesen ganzen streß anzutun???

ich habe nun gehört, dass es nach der geburt tabletten gibt, die den milcheinschuß verhindern! was haltet ihr davon??? ich bin nun langsam wirklich überfordert! ich denke ich könnte den rest der ss auch irgendwie ruhiger angehen, wenn ich endlich weiß was ich machen werde! wenn nur endlich dieser druck weg ist! dieses hin und her gefühl!

bitte kommt jetzt nicht mit: "aber muttermilch ist das beste,..." u.s.w., das weiß ich allein. versucht euch bitte in diese situation hineinzuversetzen und schreibt dann was ihr machen würdtet!

so, ich wußte ja, das das nun länger wird!

also schon mal danke an alle!

vlg von claudia

 
19 Antworten:

Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von berita am 18.10.2003, 11:37 Uhr

Ich wuerde es probieren. Wegen der bekannten Vorteile fuers Kind, die ich nicht nennen darf *g* Und, weil Stillen einfach was sehr schoenes ist, wenn man sich durch die ersten Wochen durchbeisst. Mein Tipp: probier Stillen im Liegen. Da ist eine grosse Brust sogar von Vorteil. Du legst dich auf die Seite und das Kind auch, in den Ruecken bekommt es z.B. eine Handtuchrolle oder ein Kissen. Beim Anlegen drauf achten, das moeglichst viel von dem Brustwarzenhof in den Mund kommt, das Baby sollte auf keinen Fall auf der Brustwarze rumknabbern, das ist wirklich schmerzhaft. Und lass dir keine Stillhuetchen mehr andrehen. Wenn du moeglichst oft stillst, kommt auch bald genug Milch.

Alles Gute und noch eine schoene SS
Berit

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Vielleicht hilft dir DAS

Antwort von Laura*JEAN*Chyara, 25. SSW am 18.10.2003, 11:37 Uhr

Meine Hebi sagte mir, dass es, bei besonders großer Brust, bestimmte stillbhs gibt, die nur an der Brustwarze zu öffnen sind, damit die Brust oben bleibt... Ich habe nämlich 85/g und sie wachsen noch immer, deshalb hat meine Hebi mir dazu geraten...Müsstest du suchen oder bei der Hebi fragen...

Liebe Grüße, Laura-M.

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@berita

Antwort von clauro, 27. SSW am 18.10.2003, 11:58 Uhr

also das mit dem hinlegen haben wir alles versucht, die hebamme war jeden tag da! kissen in rücken beim junior, alles! sogar baby auf couch hinlegen und ich sitz daneben und beug mich rüber! nichts ging! und die stillhütchen brauch ich wegen der ständig entzündeten brustwarzen! das ist wegen der bakterien, wenn das baby sie in den mund nimmt! deswegen ja meine verzweiflung!

trotzdem danke! vlg von claudia

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Re:

Antwort von Michi03, nix mehr seit 7.9.03. SSW am 18.10.2003, 12:28 Uhr

Hallo,
ich würde es an Deiner Stelle versuchen. Es muss nicht sein, das Deine Brust sich entzündet. Ich habe Nummer drei bekommen, und es war jedesmal mit jedem Kind anders beim anlegen. Was aber bei allen gleich war, ist das die Kinder nach 2 Wochen nicht mehr satt wurden. Klar einige werden sagen das man die Kinder dann öfter anlegen muss, und so weiter, aber wenn die Muttermilch nicht sättigend ist, ändert das nichts, die Kinder trinken dann zwar mehr, aber werden nicht satt.
Ich habe dann erst zugefüttert, und gebe jetzt nur noch die Flasche. Jetzt schläft sie auch viel ruhiger, und wird entlich satt.
Was sehr, sehr gut bei entzündeten Brustwarzen hilft, ist Johanniskrautöl, ich spreche da aus erfahrung. Ich habe auch sehr große Brüste, bei mir klappte es am besten im Bett, wenn ich die kleine neben mir legte.
Aber mach Dir vorallendingen keinen Stress, sag Dir einfach wenn es nicht klappt, geht es halt nicht. Die Flaschennahrung ist mittlerweile sehr gut.
Eine Bekannte hat ihr baby 9 Monate gestillt, und das Kind hat ganz viele Allergien, meine Tochter von 5 Jahren hat damit bisher keine Probleme.

LG
Michi

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von Estienne, 18. SSW am 18.10.2003, 12:50 Uhr

Hallo!!!Ich kann dich verstehen.mein 1 Kind war flaschenkind und ich war mehr als zufrieden.mein 2 Kind war Stillkind und ich habe das selbe wie du durchgemacht.Ich habe mich jetzt entschieden nicht mehr zu stillen-mein erste mit flasche war viel gesünder als das stillkind und die schmerzen wilkl ich nicht mehr nächste mal durchstehen!Mach Dich nicht verückt,so viele flaschenbabys gibt und die leben auch!!!Und wie gesagt mein erste flaschekind ist immer gesund und mein zweiter stillkind schon 4 mal in KH gewesen und immer problemme.Ist nicht gesagt dass stillbabys geünder werden als die mit flasche!!!!
ich werde nie mehr stillen-die schmerzen welche ich hatte waren schlimmer als meine kaiserschnitte und so weiter-ich habe geschriehen von schmerzen-und habe mich entschieden für flasche!

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von Niklasmama, 9. SSW am 18.10.2003, 12:51 Uhr

Hallo,
ich kann dich wirklich gut verstehen.
Ich hab zwar nicht das Problem mit der große Oberweite, aber beim ersten Kind hatte ich trotzdem irre Probleme.
7 Wochen lang habe ich gestillt und es war für mich die Hölle. Es hat weh getan, die Brustwarzen waren ständig entzündet, das Kind war unruhig, nie satt.....
Als ich abgestillt habe, konnte ich endlich mein BAby genießen. DAs BAby war auch viiiiel ruhiger und ich nicht mehr verkrampft.
Manchmal wünsche ich mir, jemand würde herausfinden, dass Flaschennahrung genauso gut ist wie das STillen, denn dann könnte ich jetzt guten Gewissens sagen, dass ich nicht Stillen werde. So werde ichs wohl doch probieren.
Hinzu kommt aber noch ein Problem:
Seit dem STillen damals (inzw. über 3 Jahre her) hab ich tierisch empflindliche Brustwarzen. Mein Mann hat sich inzwischen damit abgefunden, dass er die nicht anrühren darf. Jetzt in der SS ist es noch schlimmer geworden. Ich kleb mir schon Pflaster drauf, damit ja nichts reiben kann.

Also mal sehen, aber wenn ich an diese 7 Wochen STillzeit zurückdenke, bekomme ich Gänsehaut. Ich wünsche mir so, es wäre anders gewesen bzw. würde jetzt anders kommen.

LG
Sabine

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@clauro

Antwort von Käferchen, 15. SSW am 18.10.2003, 12:53 Uhr

Hallo,

versuche ohen die Stillhütchen auszukommen. Diese Dinger haben mich bei meinem ersten Kind (neben Flaschengabe im Krankenhaus und Schnuller-ebenfalls im KH) in arge Stillschwierigkeiten gebracht. Und was mir gesagt wurde von der Kinderärztin...die Bakterien einer Brustwarzenentzündung/Brustentzündung durchlaufen den Organismus des Babies ohne zu schaden. Die Stillhütchen hingegen halten die Bakterien fest und eine Entzündung die eigendlich schon längst verheilt wäre flammt immer wieder neu auf.

Mein guter Rat...so nett die Hebamme auch ist und so viel sie sich auch auszukennen scheint...Hebammen sind leider nie so informiert wie ausgebildete Stillberaterinnen. Gehe mal ins Forum von Biggi Welter und sammel dort Infos oder gib dort Deinen Wohnort und Deine PLZ an...sie sucht Dir die nächstgelegene Stillberaterin heraus. Bei uns im Stillforum wird Dir garantiert immer geholfen. Und falls Du jetzt abends Zeits hast kannst Du Dir ja mal das Stillbuch von Hannah Lottrop ausleihen...das ist sehr informativ...auch wenn man schon ein paar Kinder hat :c)

Steck nicht gleich den Kopf in den Sand...ich bin mir sicher dass Du es schaffen kannst :c)

lg Käferchen

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von Geli68, 12. SSW am 18.10.2003, 12:57 Uhr

Hi Claudia,
ich kann Die leider keinen Rat geben wie Du Deinen Kleinen stillen kannst, aber ich bin sicher das Dir eine Stillberaterin der LaLecheLiga helfen kann. Ich habe meinen Sohn 2,5 Jahre gestillt und hätte das ohne meine Stillberaterin nie geschafft. Die sind alle ausgebildete Stillberaterinnen, die selber mehrere Kinder gestillt haben. Nimm jetzt ruhig schon Kontakt auf, damit Du schon vorher einige Dinge klären kannst.
Alles gute wünscht Dir Geli

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von käfer03, 34. SSW am 18.10.2003, 13:35 Uhr

hallo claudia!

also: ICH würde es noch einmal probieren, aber nur mit einer richtigen "expertin" an der seite, und das kann nur eine ausgebildete stillberaterin sein. (ich war begeistert von meiner hebamme, sie kannte sich aus mit homöopathie und allem - aber stilltechnisch waren ihre tipps nicht immer das hilfreichste). (säuglingsschwestern im kh u.ä. sind im allergrößten ausnahmefall gut informiert).

also: gib bei biggi welter deine postleitzahl an, sie nennt dir eine stillberaterin in der nähe und setz dich mit der in verbindung.

vielleicht lag's bei dir wirklich nur an den brusthütchen, die zusätzlich zu den "normalen" anfangsschwierigkeiten alles noch schlimmer gemacht haben?

wenn du weißt, dass du allergisch reagierst, dann nimm nur reine baumwolle bzw. stilleinlagen aus seide (riechen zunächst komisch, sind aber echt entzündungshemmend).

alles in allem gibt's bestimmt eine reihe von tipps, die dir einen neuen versuch erleichtern würden.

bei alledem würde ich aber seeeehr gelassen rangehen an die sache und mir keinen druck machen. ich kann mir vorstellen, wie besch... du dir vorkamst, wenn du in x unbequemen positionen irgendwelche komischen sachen probieren sollst, dazu schmerzen etc. (hab auch ziemlich üppige oberweite und fand die ersten wochen höchst erniedrigend und wenig beglückend - aber es wurde wirklich schön!!)
sobald du merkst, dass es dir psychisch zusetzt, kannst du ja sagen, "jetzt langt's, ich hab's probiert, aber es steht in keinem verhältnis zum nutzen und ich will mich nicht fertig machen."

das ist eine höchst individuelle entscheidung und die belastbarkeit ist bei jedem anders (je nach entschlossenheit, stress, hilfestellungen etc.).

also: probieren und dann weitersehen! aber mit richtiger hilfe probieren!!!

noch was am rande: ich halte es immer für etwas vereinfachend zu sagen, kind x wurde gestillt und hatte schon 10 mal schnupfen, während kind y die flasche bekam und noch nie schnupfen hatte. denn man weiß ja nie, wie das beim jeweiligen, individuellen kind unter anderen gegebenheiten aussehen würde.

insgesamt bin ich schon eine "stillverfechterin" ;-), aber ich würde nie so weit gehen zu sagen, dass man sich selbst an den rand seiner belastbarkeit bringen MUSS (du hast ja schon ein kind, das kann am anfang auch zusätzlichen stress bedeuten). solange du licht am ende des tunnels siehst und jemand kompetenten zur seite hast, ist ein gewisses maß an durchhaltewillen bestimmt hilfreich. aber nicht um den preis einer todunglücklichen, gestressten mutter, die im schlimmsten fall noch sauer auf das kind wird, da es ja indirekt für die schwierigkeiten verantwortlich gemacht wird...

puh, ich kann mich auch nicht kurz fassen :-)

alles gute, ich drück dir die daumen und mach dich nicht verrückt!

k.

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Also

Antwort von ent-chen, ´seit 10 MOnaten Mama. SSW am 18.10.2003, 13:37 Uhr

wenn Stillen für Dich Streß bedeutet, dann würd ich Dir nicht dazu raten. Natürlich ist Muttermilch das Beste fürs Kind, aber man muß auch schauen, was das Beste für die Mutter ist.
Bespricht Dich doch mal mit Deiner Hebamme. Zu den Tabletten zum Abstillen kann ich Dir (leider?) nichts sagen.

Liebe Grüße
und alles Gute für Dein Kleines.

ent-chen

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von Katrin mit Christiane, 6. SSW am 18.10.2003, 14:13 Uhr

Hallo,

stillen soll für die Mutter und das Kind Vorteile haben, aber das scheint bei Dir nicht der Fall zu sein. Wenn Du jetzt schon Angst davor hast zu stillen aus genannten Gründen, würde ich es sehr wahrscheinlich sein lassen.
Bei meiner Tochter wollte ich damals unbedingt stillen, aber es klappte nicht so wie ich es mir vorgestellt habe, aber zum Schluß hatten wir uns eingespielt. Nach drei Tagen kam der Milcheinschuß, aber statt abzufließen, hatten sich bei mir nur Verhärtungen gebildet, so daß meine Kleine die Brustwarze garnicht in den Mund bekam, durch abpumpen und Hütchen haben wir es dann aber in den Griff bekommen. Ich habe übrigen fast die gesamten 10 Monate stehts mit Stillhütchen gestillt, da ich es als angenehmer empfand, aber da kann ich nur die dünne Medala Silkon Hütchen empfehlen, alle anderen taugen nichts.
beim zweiten werde ich auf jeden Fall auch stillen, aber ob mit oder ohne Hütchen wird sich zeigen.

Viele Grüße
Katrin

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such dir schon vor der geburt ne gute stillberaterin, die dich berät und auch nach der geburt beisteht ot

Antwort von TineS, 38. SSW am 18.10.2003, 15:35 Uhr

.

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von Spellbound, 32. SSW am 18.10.2003, 16:41 Uhr

Hallo,
bei mir ist es das Gegenteil, ich habe nahezu keine Oberweite aber das Stillen klappt. Ich habe auch viel Freude daran und alles ist toll. ABER wenn ich mit soviel Problemen kämpfen müßte oder wie man manchmal von diesen Brustentzündungen hört. Ich glaube den Streß ist es nicht wert- nur weil man meint Stillen zu müssen? Nein , die Babyzeit solltest Du genießen können...mach Dich nicht verrückt. Erst würde ich versuchen zu stillen, hoffentlich mit einer guten Hebamme an Deiner Seite. Wenn es nicht geht oder Du Dich Überfordert fühlst( egal aus welchem Grund) ,dann laß es sein!
Liebe Grüße
Spellbound

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von koralle36, 30. SSW am 18.10.2003, 17:03 Uhr

bei meiner ersten schwangerschaft war ich davon überzeugt, daß ich stillen werde, aber nix k,lappte wie ich wollte: Kaiserschnitt, die ersten beiden Tage konnte ich nicht gehen, geschweige denn bequem sitzen, die Kinderkrankenschwester mit ihren Händen an meinen Brüsten, mein Mann sollte hilfestellung geben. Hatte der Kleine sich festgesaugt, ging die Schwester aus dem Zimmer und prompt ließ er los, die Folge: Geschrei und ich verzweifelt und nicht in der Lage mich irgendwie zu bewegen.

Ich hatte die ersten drei Tage Fieber bis ich mich in der dritten Nacht entschieden habe im Kh nicht mehr anzulegen. Ich habe abgepumpt und das dann gefüttert. Zuhause habe ich das Stillen mit Hilfe der Hebamme noch einmal probiert: 1. Tag ging gut! 1. Nacht ging naja gut! 2. Tag ging gut! 2. Nacht kam mein Sohn alle 20 Minuten - gegen 4 Uhr habe ich meinen Mann beauftragt eine Flasche zu machen!!!

Nachdem ich diese Entscheidung getroffen hatte ging es uns ALLEN gut - und heute lasse ich mir von niemandem mehr einreden: von wegen wer stillen will der kann ich hätte nur wohl nicht richtig gewollt.

Und jetzt habe ich mir vorgenommen zu denken: wie es ist, so ist es. Ich werde anlegen und wenn das nicht klappt, dann gibt es gute Flaschennahrung und ich kann den ganzen Streß mit meinem Mann teilen.

LG Sabine

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Wenn du alle Infos hast ...

Antwort von @nne, 20. SSW am 18.10.2003, 17:38 Uhr

... und es immer noch so klingt, als wolltest du gar nicht stillen, dann laß es doch. Triff die entscheidung informiert und steh dazu!

ich weiß aus eigener Erfahrung, daß zum Stillen neben guter Unterstützung und Information auch der Wille gehört. Und der scheint bei Dir schon stark gebrochen zu sein.

90 % aller Mütter wollen primär stillen. 10 % wollen es von vornherein nicht.
60 % aller Mütter haben Stillprobleme in den ersten Tagen.
6 Monate vollstillen schaffen nur 10 %.

Dazwischen gibt es die ganze Bandbreite von falschen Infos, fehlender Unterstützung, falscher Beratung, fehlende Motivation, fehlender Wille.

Daß Kinder, die gestillt werden statistisch gesünder sind und deren Mütter seltener brustkrebs bekommen, heißt natürlich nicht, daß gestillte Kinder nicht auch krank werden oder gegen Allergien gefeit wären. Keine Garantien. Flaschenmilch hat das Original bisher nicht kopieren können und dabei bleibt es auch. Dennoch ist sie eine Hilfe für alle, die das Stillen aus welchen Gründen auch immer nicht mehr praktizieren.

Gruß, Anne mit 30 und 15 Monaten Stillerfahrung.

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Re

Antwort von kmk?, 20. SSW am 18.10.2003, 17:39 Uhr

Ich kann deinen Stress gut verstehen...Ich konnte die erste Zeit entweder nur im Liegen stillen oder mit einem riesen Stillkissen in genau ausgetüftelter Position. Wir haben Bilder von Sohni und mir beim Stillen am Früstückstisch, auf denen ich mein eines Bein auf einen großen Stapel Bücher gestellt habe, damit der kleine Zwerg (und ich!) in einer einigermaßen bequemen Stellung die Stillrunde verbringen konnten. Nach ein paar Wochen klappte es dann überall (fast) allen Lebenslagen. Dann werden die Kids ja auch irgendwie "handlicher".

Das Problem mit der großen Oberweite lässt sich sicher mit einem speziellen BH beheben. Ich kann mich den anderen nur anschließen: Nimm´ Kontakt zu einer Stillberaterin der LLL auf, wenn dir wirklich am Stillen gelegen ist!

LG

Kirsten

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von schnecke71, 12. SSW am 18.10.2003, 19:57 Uhr

Ich bin auch eine Stillmutter und überzeugt, dass es das Beste ist für das Kind, ABER nur so lange ich mich als Mutter wohl fühle! Wenn es mir nicht gut geht, geht es dem Kind auch nicht gut und da sich ja alles aufs Kind überträgt ist stillen unter Stress sicher nicht "das Beste" - für dich und das Kind.
Entscheide dich so, wie es für dich passt und setz dich nicht unter Druck. Du hast es ja schon sher deutlich geschrieben, dass es dir gesundheitlich nicht gut ging dabei, also nutze die erste Zeit für anderes als für Stillstress - würde ich sagen. Aber es liegt natürlich an dir - und nur an dir.

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Re: Eine Frage zum Thema Stillen! (Könnte etwas länger werden)

Antwort von sandra+emilia am 18.10.2003, 21:08 Uhr

hallihallo,

mir ging es zu anfang ähnlich wie dir, ich habe auch einen riesenbusen und es war tatsächlich so, dass emilias kopf kleiner war als meine brust, hammerhart fand ich das...
ABER: nun ist sie 17 monate alt, wir haben eine ganz wunderbare stillbeziehung, vor ca. 16 monaten hätte ich das nie für möglich gehalten. ähm, auch das kopf-busen-verhältnis hat sich verändert *g*

es ist aber einfach so, dass es ein paar wochen dauert, bis stillen auch für die mama entspannend ist, und diese ersten paar wochen steht man am besten mit einer kompetenten ansprechpartnerin durch. drum auch mein tipp: such dir eine stillberaterin, von der lalecheliga oder eine ibclc, lies bei biggi mit, und geh mit der gewissheit ran, dass es diesmal bestimmt klappt (c:

und kauf dir keine flaschennahrung für notfälle.

lg und alles gute,

sandra

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Hallo

Antwort von Supermaus-und-BabyFuzzi am 19.10.2003, 22:35 Uhr

Hallo!

Ich hatte große Problem beim Stillen meines Sohnes. Ich habe eine relative kleine Brust 75 a/b aber meine Brustwazren waren auch sehr kaputt.
Da es aber bei dir ja noch um die große berust geht und du weisst das es sehr weh tut, dann quäl dich nicht :-) Ich persönlich werde beim zweiten Kind wieder versuchen zu stillen, aber bei mir sind es auch ,,nur" die brustwazren und nicht noch eine große brust. Ich lese ja in deinen Text das es dir schwer fällt nicht stillen zu können und nun geniess deine Schwangerschaft und wenn du nach der Geburt immer noch merkst das Gefühl ist da dein Kind mit der Flasche zu ernähren dann mach es ruhig...

Eine schöne Geburt wübnschen dir

Steffie und Leon René 02.08.2002

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