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Geschrieben von Mony am 11.10.2005, 8:31 Uhr

Schulwechsel von Förderstufe, wer kennt sich aus?

Hallo,

mein Sohn hat in diesem Jahr von der Grundschule auf die Förderstufe gewechselt und es ist eine einzige Katastrophe. Wir dachten, wir tun ihm einen Gefallen, ihn noch zwei Jahre in einer etwas behüteteren Umgebung zu lassen, aber er verweigert total. Klagt ständig über Bauchschmerzen, weint viel, hat Kopfschmerzen, ist auffällig agressiv... kurz gesagt, ich kenne mien Kind nicht wieder. Wir spielen jetzt mit dem Gedanken, ihn von der Förderstufe zu nehmen und wie eigentlich vorher geplant in die Realschule zu schicken. Ist so ein Wechsel von der Förderstufe überhaupt möglich? Normalerweise bn ich immer dagegen, den Kindern alle Steine aus dem Weg zu räumen und ich denke, sie müssen auch lernen mit unangenehmen Situationen fertig zu werden, aber das geht mir jetzt doch ein bischen zu weit. Ich hatte schon ein Gespräch mit der Lehrerin und wir schwimmen um es vorsichtig auszudrücken nicht auf der selben Welle. Ich finde auch, dass diese Schule sich in Erziehungsfragen zu eklatant einmischt. Klar gibt es Kinder, die so etwas von zu Hause nicht kennen, aber unsere Ansichten laufen mit denen speziell dieser Lehrerin doch weit auseinandern.
Jetzt wird das ganze Drama mehr oder weniger auf dem Rücken meines Kindes ausgetragen, wir haben hier zu Hause ständig Krach wegen der Schule, dabei sehe ich sein Verhalten selber als einen einzigen Hilfeschrei.
Kennt jemand solche Situationen ? Er hat noch ein paar Jahre Schule vor sich, und so wie es im Moment aussieht, bleibt er sehr weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und verliert total die Motivation und die Lust.
Wer kann uns helfen mit ein wenig Rat?
Moni

 
9 Antworten:

Re: Schulwechsel von Förderstufe, wer kennt sich aus?

Antwort von MamaMalZwei am 11.10.2005, 9:35 Uhr

Hallo Mony, ja das kenne ich. Unser Sohn war in den ersten zwei Jahren auf der Sprachheilschule. Ständig Ermahnungen, oft stand er draußen vor der Tür, Anrufe "Ihr Sohn beschimpft seine Mitschüler", Notizen im Heft, "er verweigert" usw. Da stimmte das Verhältnis zwischen ihm und der Klasse als auch zwischen ihm und der Lehrerin nicht. Jetzt, nach dem Wechsel, atmet er auf. Gut, mit dem neuen Mathelehrer hat er auch so seine Probleme, aber er liebt den neuen Klassenlehrer. Vielleicht ist ein Wechsel ganz heilsam. Was Mathe betrifft: Oft resuliert Verweigerung auch daraus, dass sich das Kind einfach nicht zu helfen weiß und Hilfe will. Statt zu sagen "Ich kann das nicht," oder "hilf mir mal" sitzt er dann da und tut nichts. Ich staune manchmal, wie wenig Grundschullehrer sich auf Psychologie verstehen! Und was den Wechsel betrifft: Einfach fragen und wenn sie dir Steine in den Weg legen wollen, beharrlich bleiben, zur Not bei der vorgesetzten Behörde. LG

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Was ist das Beste fürs Kind?

Antwort von celmin am 11.10.2005, 12:20 Uhr

Hallo,
was erzählt er denn über die Schule? Irgendetwas muss da ja sein, sonst hätte er nicht solche Bauchschmerzen. Wo sind denn seine Freunde?
Der Sohn einer Nachbarin wird in der Schule gemobbt.
Das ist übrigens ein Grund, warum ich nicht für die Förderstufe bin. Wenn das Kind auffällig wird und Probleme hat, wird es ganz schnell zurückgestuft. Und dann ist das Kind plötzlich im C-Kurs.
Bei uns ist es noch nicht soweit, meine Tochter ist erst in der 3. Klasse. Ich mache mir aber schon langsam Gedanken. (Ich war selbst damals in der Förderstufe und von unserer Klasse ist keiner hochgestuft worden, nur runter...ist aber auch schon ne kleine Weile her...1976)
Gruß
Iris

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Meine Güte, wieviele Kinder denn noch?? Langsam

Antwort von Biene am 11.10.2005, 14:59 Uhr

kriege ich echt das Kotzen!!!

man hört so oft, dass Kinder in die Förderschule gesteckt werden...warum denn überhautp???? SInd die heutigen Lehrer (Ausnahmen gibts auch hier, ist ja klar) nicht mehr in der Lage in einer Klasse mit knapp 30 Kindern alle vernünftig zu unterrichten??? Immerhin sind doch die Lehrer die Pädagogen die sich nichts sagen lassen....ich hab da auch meine monatelange Erfahrung mit so einer besch.... Lehrerin gemacht, die meine Kinder in eine Förderschule stecken wollte, weil sie ihr zu blöd waren (komischerweise haben sie einen IQ von 109/11....soviel zu ihrem studierten Wissen...*LOL*).
Und wer bei uns nicht mit der Lehrerin mitzieht und die Übergabe an die Förderschule verweigert, wird total feritg gemacht!! Ohne Rücksicht auf Verluste! Hab nie sowas schreckliches erlebt!! Und hätte nie gedacht, dass eine Lehrerin soviel 'Gewalt' über die Zukunft der Kinder hat.

Wir hatten das Glück, dass wir im Nachbarort eine Montessori haben, und da gehen die Kinder nun endlich gern in die Schule!!!!

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eine Lösung findet. Wenn man mit der Lehrerin nicht klar kommt, bleibt nur ein Wechsel. Denn die Lehrerin kann einem Kind das Schulleben so dermassen zu Hölle machen, da bleibt einem die Spucke weg. Und was die Lehrerin darf oder nicht darf, ist ihr in dem Moment egal. Ich habs ja miterlebt....

Also versucht das schnellstmöglich zu klären!!!

sprachlose Grüße
Biene

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Nachtrag.....sollte nahtürlich

Antwort von Biene am 11.10.2005, 15:00 Uhr

IQ von 109/111 heissen...1 wäre doch ein wenig zu wenig.....

LG

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Ich danke euch!

Antwort von Mony am 11.10.2005, 16:12 Uhr

Für eure aufbauenden Worte. Tja, leider haben wir uns da ein bischen " belabern " lassen. Er eigentlich die Empfehlung für die Realschule. Er hat eine überdurchschnittliche Begabung in Fächern wie Bio, Erdkunde usw, aber Mathe und Deutsch sind nicht gerade seine Stärken...
Außerdem war er als keiner Junge sehr schwer erkrankt und hinkt da in einigen Dingen Klassenkammeraden noch hinterher. Eigentlich sollte er damals noch gar nicht eingeschult werden, dass haben wir dann aber durchgesetzt. Im täglichen Schulalltag musste ich dann aber zugeben, dass er tatsächlich vom sozialen her noch ein Jahr hätte warten sollen. Er wurde immer untergebuttert, wurde von Mitschülern regelrecht gemobbt.
Deshalb habe ich jetzt gedacht, ich höre lieber auf die Meinung der Lehrer....
Heute hatten wir schon mal einen kleinen Lichtblick. Er hat eine drei in der Mathearbeit geschrieben, das ist für ihn eine absolute Sensation. Von daher scheint es also doch zu funktionieren. Unsere Hoffnung ist, dass jene besagte Lehrerin im nächsten Jahr in Rente geht. Sie hatte eine schwere Krebserkrankung und wollte eigentlich gar nicht mehr zurück, hat aber ihre Rente nicht durchbekommen und musste noch zwei Jahre arbeiten. Da kann man sich vorstellen, dass dieser Frau berechtigterweise andere Dinge durch den Kopf gehen. Aber dazu kann mein Kind nichts. Außerdem ist sie die Schwägerin der Lehrerin, die ihn nicht für die Grundschule empfohlen hat. Im Unterricht hat sie schon zu meinem Sohn gesagt: Ich hab schon gehört, dass es mit dir nicht so einfach ist. HALLO????
Ich weiß auch nicht wirklich was werden soll. Heute ist er ganz guter Dinge, morgen früh kann es schon wieder ganz anders aussehen.
Jaja, kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder....
Liebe Grüße
Moni

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Re: @Bine: Thema völlig verfehlt

Antwort von Rio am 11.10.2005, 16:47 Uhr

Hallo,

vielleicht solltest du lernen, trotz deiner großen Abneigung gegen Regelschulen etwas differenzierter zu lesen und danach auch entsprechend differenziert zu antworten.

Der bei dir so beliebte "Rundumschlag" gegen die Regelschulen und die zum 1000sten Male wieder hochgekaute Story passen hier überhaupt nicht. In deinem übergroßen Mißmut gegen die Regelschulen bist du völlig am Thema vorbeigeschossen.

Zu deiner Aufklärung:
Förderstufe und Förderschule sind zwei verschiedene Dinge.

"Förderstufe:
Die Förderstufe ist als Bildungsangebot für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein Bindeglied zwischen der Grundschule und der Jahrgangsstufe 7 der weiterführenden Schulen. Sie ist eine pädagogische Einheit. Mit ihrem differenzierenden Unterrichtsangebot erfüllt die Förderstufe die inhaltlichen Anforderungen der Bildungsgänge der Mittelstufe (Sekundarstufe I) in den Jahrgangsstufen 5 und 6. Sie dient der Orientierung und Überprüfung der Wahlentscheidung und hat die Aufgabe, die Schüler/innen auf den Übergang in die Hauptschule, die Realschule, das Gymnasium oder die Gesamtschule vorzubereiten."

Förderstufe ist also eine Art "verlängerter Grundschule", mit deren Hilfe die Entscheidung Haupt- Realschule oder Gymnasium um weitere 2 Jahre verschoben wird.

just fyi

VG,
Rio

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Förderstufe gibts bei uns dann tatsächlich nicht

Antwort von Biene am 11.10.2005, 16:58 Uhr

ich meinte damit die Förderschule!
Gut dann lag ich in diesem Fall falsch. Tschuldigung.

Und ich habe keine Abneigund zu Regelschulen, sondern nur zu absolut ungeeigneten Lehrern, egal ob Regelschule oder nicht! Lehrer, die jahrelang studiert haben, kommen nicht mit kleinen Kindern klar?

Leider gibts nun mal Lehrer, die Schüler die nicht recht parieren, gleich in Förderschulen abschieben. Leider viel viel viel zu oft! Eine Förderschule ist gut für Kinder, die sie brauchen. Aber für 'normale' Kinder ist das der absolut falsche Weg. Und wenn ich schon lese, wegen welchen Kleinigkeiten Kinder immer wieder abgeschoben werden...na danke!
Ich habe genug Kontakt zu Eltern, die bei uns auf der Schule landen, deren Kinder eigentlich auf die Förderschule landen sollten, obwohl sie da nicht hingehören. Oder Kinder die auf der Förderschule einfach nicht mehr gefördert wurden, weil weiss-der-Kuckuck-was, und dann auf einmal in der Monte aufblühen. Wie gesagt, mir begegnet es immer wieder bei uns.

Aber gut, in diesem Fall lag ich falsch.

LG

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Re: @Biene: Wow

Antwort von Rio am 11.10.2005, 18:17 Uhr

Hi,

*wow*
Eine sachliche Antwort von dir auf ein sachlich richtiges, aber nicht übermäßig freundliches Posting meinerseits. Respekt!

VG,
Rio

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Warum denn nicht? Du hattest

Antwort von Biene am 11.10.2005, 18:40 Uhr

doch recht??? Ich kannte halt bisher keine FörderSTUFE. Warum also Streit??

Trotzdem bleib ich bei meiner Meindung über manche Lehrer...*äätsch*....vor allem, nach dem ich ja wieder neues aus unserer 'alten' Schule erfahren habe...*gehässiggrins*...die haben ihre Quittung gekriegt...*LOL*...aber das nur am Rande.

LG

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