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Geschrieben von Yvi76 am 16.05.2007, 10:29 Uhr

Schulkindbetreuung

Hallo Ihr lieben,

also mir spinnt da gerade ein Idee im Kopf herum, vielleicht kennt sich ja einer von Euch näher mit der Thematik aus??!
Also. Ich bin ja bei uns in der Gemeinde im Kirchengemeiderat und darüber bin ich zuständig für den Kindergarten der eine altersgemischtegruppe hat. D.h. auch Schulkindbetreuung vor und nach unterricht anbietet. Allerdings sind durch unsere Räume die Schulkinderplätze begrenzt nur 10 stück sind da. Die Plätze sind auch nicht für alle sondern "nur" für kinder, die unseren Kiga besuchen. aber der Bedarf wächst und es gibt mehr die eine Betruung bauchen, als wir bieten können. Die Kommune bietet auch eine Kernzeitbetreuung an, die auch voll ist. Nun kam mir die Idee eine private Schulkindbetreuung ins leben zu rufen. Kinder wären genug da, Räumlichkeiten, sogar fast direkt an der Schule sind auch da aber wie wären denn jetzt die weiteren wege. Von Haus aus bin ich Krankenschwester also keine Pädagogin, allerdings gibt es eine bessere ausbildung wie die eigenen Kinder?? Wird aber wahrscheinlich nicht zählen. Ist´s nur ´ne spinnerei, die ich lieber lassen soll????? Aber wie gesagt es ist großer Bedarf da!

 
4 Antworten:

Re: Schulkindbetreuung

Antwort von RenateK am 16.05.2007, 10:35 Uhr

Hallo,
wenn Du das privat aufziehst und keine städtischen Zuschüsse bekommst, wird das für die Eltern sehr teuer werden - selbst wenn die kaum Miete zahlen solltest. Bei uns hat es - da die städtisch geförderten Nachmittagsbetreuungen auch nicht asureichen - zeitweise eine ganz private (also ohne Fördergelder) Elterninitiative gegeben, die hatten sogar Räumlichkeiten fast ohne Miete (allerdings natürlich die Nebenkosten), trotzdem waren die Kosten für die Eltern inkl. Essen sehr hoch (jedenfalls eine ganze Menge über 200 Euro pro Monate), was für viele zu teuer war.
Die fehlende Ausbildung ist glaube ich kein formales Problem. Allerdings bin ich ganz klar nicht der Meinung, dass die eigenen Kinder eine Ausbildung als Erzieherin ersetzen. Wieso sollte das so sein? Ich persönlich würde sehr wohl Wert auf ausgebildete Erzieherinnen in der Nachmittagsbetreuung legen.
Gruß, Renate

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Re: Schulkindbetreuung

Antwort von hase67 am 16.05.2007, 13:07 Uhr

Grundsätzlich eine tolle Idee, finde ich. Aber: um ausgebildete Pädagogen als Betreuungskräfte wirst du nicht herumkommen. Allein schon wegen der Hausaufgabenbetreuung, die ein Hort ja vorrangig zu leisten hat...

Hast du überhaupt schon mal öffentliche Stellen zum Thema befragt? Wäre vielleicht auch die Kirche (wenn du im Kirchengemeinderat bist, wäre das für mich der erste Ansprechpartner) bereit, so etwas zu bezuschussen?

Grundsätzlich würde ich mich an deiner Stelle erstmal bei der Gemeinde (Jugendamt), bei der Kirche oder bei anderen Trägern wie Caritas, AWO und was auch immer es bei euch gibt, schlau machen, ob da ein Mitmach-Interesse bestünde, die können vielleicht auch Tips geben, welche Auflagen erfüllt sein müssten, um so etwas genehmigt zu kriegen. Und dann würde ich mir noch mindestens drei bis vier Gleichgesinnte suchen, die das mit dir zusammen in Angriff nehmen. So etwas mehr oder weniger allein aus dem Boden zu stampfen, halte ich für ziemlich gewagt...

LG

Nicole

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Re: Schulkindbetreuung

Antwort von Birgit 2 am 16.05.2007, 13:42 Uhr

Hallo,
grundsätzlich finde ich die Idee auch super und würde mich an deiner Stelle mal erkundigen, was für Auflagen dafür gegeben sein müssen. Vielleicht ist ja auch die Kirche bereit, so etwas zu bezuschussen. Vielleicht hilft auch ein Gespräch mit dem Jugendamt weiter...

Allerdings muss ich den anderen Recht geben. Mutter zu sein ersetzt keine pädagogische Ausbildung. Ich bin gelernte Erzieherin und arbeite derzeit ehrenamtlich für den "Aktionskreis Kinderbetreuung e.V.", der in Kooperation mit dem Jugendamt Tagesmütter vermittelt. Zur Zeit ist unsere Hauptbeschäftigung die Organisation von Qualifikationskursen für die angehenden Tagesmütter sowie dessen Bezahlung durch den Verein. Also selbst da reicht ein "nur Mutter sein" nicht mehr aus und ich finde das sehr gut so.

Aber vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, geeignetes Personal für deine Idee zu bekommen, die du dann unterstützen kannst.

Gruß
Birgit

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Betreuung - Elterninitiative - Verein

Antwort von Birgid am 17.05.2007, 8:56 Uhr

... gibt es hier schon.
Von mehreren Eltern gegründeter Verein, der innerhalb der Schule die ehemalige Hausmeisterwohnung angemietet hat,die Betreuung haben mehrere Muttis abwechselnd. Meine Tochter geht da gern hin, allerdings muss man mit der Bezeichnung aufpassen.
Die Kinder dürfen dort Hausaufgaben machen - allerdings sind sie nicht fachbetreut. Was bedeutet, dass Du "Hausaugabenbetreuung" nicht anbieten darfst - dass darf allerdings auch keine Erzieherin, sondern hierfür braucht es Pädagogen oder Sozialpädagogen.
Ich selbst lasse Annina dort auch keine Hausis machen - die lässt sie sich sonst z.B. die Rechenergebnisse
einfach von den älteren diktieren - kann ja nicht Sinn der Übung sein ;-)
Übrigens:
hier kostet die Betreuung 31,- Euro im Monat - und der Verein trägt sich.

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