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Geschrieben von Dani3112 am 11.10.2020, 13:58 Uhr

Fördern, wann ist’s zuviel?

Die Frage richtet sich gern an alle!

Bei meiner großen Tochter war ich sehr sehr sehr lange rund um die Uhr Bespaßerin! Ich hab es wirklich gerne gemacht die ersten drei Jahre! Ich war fast immer mit ihr alleine, hab ihr wirklich viel beigebracht! Sie konnte mit vier Jahren lesen und rechnen.
ABER sie hat nie gelernt allein zu spielen, kam mit drei in den Kiga und hat es gehasst dort zu sein. Andere Kinder war sie nicht gewohnt. Hat viel geweint.
Mit der Einschulung waren die Sorgen weg, sie geht gerne, ist im Stoff immer voraus und sehr selbstständig! Tut sich also sehr leicht... mittlerweile spielt sie auch gerne mal alleine oder mit Freunden..

Aber oft frag ich mich, ob sie im Kleinkindalter nicht vielleicht eine unbeschwertere Zeit gehabt hätte, wenn ich sie einfach öfter alleine machen lassen hätte
Wie ist denn das bei euren Kindern, oder wie war das bei euch selber?

 
7 Antworten:

Re: Fördern, wann ist’s zuviel?

Antwort von Sammy24.04.20 am 11.10.2020, 15:50 Uhr

Mein großer war mit vier schon sehr selbstständig, er hat sich selbst angezogen, wusste wie man sich die Zähne richtig putzt und hat sein Geschirr alleine raus gebracht. Er fand es toll vorgelesen zu bekommen und wollte immer alles wissen, hat aber auch gut alleine gespielt. Jetzt mit acht ist es als vieles gelöscht worden. Lernen findet er doof, er hinterfragt auch kaum noch, er hilft im. Haushalt nicht mehr und hinkt in der Schule hinterher obwohl er super in Mathe war.
Ich glaube egal wie man es macht, wir sind manchmal ein wenig zu streng mit ihm, die Kinder entwickeln sich so wie es für sie richtig ist.

Ich hoffe mein großer bekommt schnell die Kurve


P. S. Als baby war er richtig faul. Auf dem Bauch liegen wollte er erst mit 6 Monaten. Laufen war erst mit 19 Monaten.
Der kleine ist dafür um so schneller, er ist 5 monate und kann schon den vierfüßer. Mal gucken wie es später ist

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Re: Fördern, wann ist’s zuviel?

Antwort von Dani3112 am 11.10.2020, 19:27 Uhr

Du schreibst: ,,Die Kinder entwickeln sich so, wie es für sie richtig ist“... in vielen Bereichen geb ich dir vollkommen recht. Vieles (gerade ab dem Zeitpunkt wo sie zur Schule gehen) liegt nicht mehr in Elterns Hand. Aber bis die Kinder zur Schule kommen glaube ich kann man Kinder sehr gut lenken!!!
Dass dein Großer ein wissbegieriger, hilfsbereiter Zwerg war, war sicherlich größtenteils dein Verdienst, so vermute ich mal! Mit Eintritt ins Schulsystem geht leider viel von dieser intrinsischen Motivation verloren, weil die Gegebenheiten es nicht zulassen,Kinder selbst ,,entdecken“ zu lassen.
Dein großer Sohn findet es bestimmt einfach nur langweilig.

Mein Mann sagt jetzt oft zu mir ,,lass sie doch mal spielen“ wenn sich unsere Maus allein beschäftigt. Ich mische mich quasi in ihr Spiel ein. Jetzt frag ich mich, ob ich den selben ,,Fehler“ wieder mache und meinem Kind so beibringe nicht alleine spielen zu können

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Re: Fördern, wann ist’s zuviel?

Antwort von San89dra am 11.10.2020, 19:53 Uhr

Ich hab da keine "Langzeiterfahrung", weil es mein erstes Kind ist. Aber meine Kleine muss sich auch selbst beschäftigen, sonst würde ich hier zu gar nichts mehr kommen. Ich finde ein ausgewogenes Verhältnis wichtig. Mal spiele ich mit mir und dann lasse ich sie aber auch wieder selbst spielen und putze nebenbei oder ähnliches.

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Re: Fördern, wann ist’s zuviel?

Antwort von Snuppel am 11.10.2020, 20:22 Uhr

Hm, fördern würde ich mein Kind glaub gar nicht (ist mein erstes, deshalb kann ich nur vermuten!), wenn es darum geht, ihm was beizubringen, was es noch nicht können muss.

Wenn dann unterstützen in Dingen, die es selbst möchte. Ich bin selbst Lehrerin und mir ist es total egal, ob mein Kind lesen kann, wenn es in die Schule kommt. Ich finde, sowas hat noch genug Platz in der Schule und muss nicht vorher stattfinden - natürlich immer vor dem Hintergrund, wenn es das Kind selbst nicht fordert.

Ich habe dazu erst neulich einen tollen Artikel in der Zeitschrift "Eltern" gelesen. Da ging es darum, das es wichtig ist, die Kinder einfach mal "alleine machen zu lassen", damit sie ihre eigenen, selbstverdienten Erfolge haben und sich auch alleine beschäftigen können. Für die Persönlichkeitsentwicklung immens wichtig.

Eine Förderung ist für mich dann sinnvoll, wenn das Kind Defizite hat.

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Re: Fördern, wann ist’s zuviel?

Antwort von Dani3112 am 11.10.2020, 20:37 Uhr

Den Artikel hätte ich gerne gelesen..klingt total interessant!!

Meine Große musste ich immer fordern, sie hat alles immer spielerisch gelernt. Aber sie hat sich eben nie selbst beschäftigt als sie klein war. Ich glaube, dass das an mir lag.

Ich bin auch Lehrerin und fördere natürlich auch Kinder mit Defiziten aber versuche auch die Begabten besonders zu fördern.

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Re: Fördern, wann ist’s zuviel?

Antwort von Snuppel am 11.10.2020, 20:47 Uhr

Ja das stimmt, Begabungen natürlich auch. Das meinte ich auch mit "wenn es das Kind selbst fordert". War wahrscheinlich zu umständlich ausgedrückt bzw. hab ich nicht die richtigen Worte gefunden .
Bin schon zu lange aus der Schule! Wie Kinder, die nach den Ferien alles vergessen haben

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Re: Fördern, wann ist’s zuviel?

Antwort von sweeetsunny am 11.10.2020, 21:43 Uhr

Habe den Bericht auch gelesen.
Den haben sie Online gestellt, Eltern oder eine andere Zeitschrift. Aber da stand auch drin, dass man ein Baby ne Stunde allein beschäftigen lassen kann solange es halt nicht weint denke ich und wenn man ein Baby zum krabbeln bewegen will, soll man ihm die Sachen etwas weiter weg legen damit es nicht gleich hin kommt. So mach ich das dann auch. Jammert sie zu arg, leg ich es ihr dann irgendwann auch näher hin. Dann freut sie sich.

Aber richtig fördern oder fordern würde ich das jetzt nicht nennen. Einfach die Sachen, die sie kann öfter machen und was sie machen möchte, machen lassen bis sie es kann

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