April 2020 Mamis

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Geschrieben von KSE am 13.11.2020, 8:56 Uhr

Beikost

Hallo zusammen,

Da es mein erstes Kind stelle ich mir viele Fragen zum Thema Beikost.

Wie handhabt ihr es mit dem Brei?
Gebt ihr nur Gläschen? Welche Marke sind empfehlenswert?
Nur Hipp oder sind die Eigenmarken von Rossmann und DM auch empfehlenswert?

Wir sind jetzt bei Gemüse Kartoffel Fleisch angekommen davon wird ein halbes Glas gegessen und danach gibt's noch die Flasche Milch.
Gemüse mit Kartoffeln wurde bereits ein ganzes Glas gegessen.

Wie oft gebt Ihr Fleisch und Fisch in der Woche?
Und was gebt ihr an den restlichen Tagen?
Nur Gemüse? Gemüse und Kartoffeln?

Ab wann muss man keine Milch mehr nach dem Gläschen geben?
Wasser bietet man doch erst nach der Mahlzeit an, wenn die Milch danach komplett ausgelassen wird oder?

Gebt ihr auch als Nachtisch noch was Obst?
Oder ist Obst am Nachmittag besser?

Wann startet man mit dem Abendbrei und was nimmt man da am Besten?
Muss man danach auch die Flasche geben?

Ich habe auch schon eine Gurke und Paprika zum lutschen gegeben aber habe viel zu viel Angst, das mal ein Stück abbricht und es geschluckt wird und stecken bleibt.

Fragen über Fragen

Ich bin für alle Tipps zum Thema Beikost dankbar.

 
6 Antworten:

Re: Beikost

Antwort von weaslette am 13.11.2020, 9:24 Uhr

Huhu!
Zu Gläschen kann ich dir nix sagen, da wir den Brei immer frisch selbst machen (Thermomix ) aber generell habe ich sehr schnell keine Milch mehr direkt nach der Mahlzeit gegeben sondern eher so zwei Stunden gewartet. Natürlich nur wenn er satt war. So wurde auch sehr schnell verstanden, dass das auch essen ist. Nachdem der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei eine Woche lang gut gegessen wurde habe ich abends auch den Milchbrei eingeführt und etwa einen Monat später auch den Nachmittags Getreide-Obst-Brei. Seit dem dritten Brei bieten wir auch Wasser/Tee dazu an, allerdings findet Elliot das noch „Bah“ und trinkt nicht sehr viel. Sind aber noch bei vier stillmahlzeiten und die Flüssigkeit im Brei lässt sich ja auch an den Bedarf anpassen, wenn man selbst kocht... wenn wir morgens frühstücken bekommt er schon mal ein Stückchen Apfel zum knabbern oder eine Reiswaffel oder Dinkelkekse. Das mag er alles sehr gerne und wenn mal ein zu großes Stück im Mund war hat er das eigentlich immer wieder ausgespuckt. Heute morgen hat er vom Apfel auch mit seinen zwei Zähnchen Stückchen abgebissen und die tatsächlich problemlos geschluckt...
ich hatte nur gelesen je früher man sie selbst auch essen lässt desto eher lernen sie ohne verschlucken zu essen
Nach dem Abendbrei würde ich wenn er alles isst (200g etwa) keine Flasche mehr geben, da das ja schon mit Vollmilch und Getreide super sättigend ist und es sich mit sehr vollem Magen ja bekanntlich schlecht schläft. Außerdem sollte man etwas Zeit vergehen lassen (min. 1 Stunde) bis zum Ablegen. Also früh genug füttern. :)
Ich hoffe ich konnte etwas helfen, das sind jetzt aber auch nur die Tipps was wir machen und wie es für UNS funktioniert.

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Re: Beikost

Antwort von HelenaGo am 13.11.2020, 9:25 Uhr

Hallo :)
Ich hatte auch tausend Fragen und habe mich dann an die Stillambulanz gewendet, die Frau bietet nämlich auch eine Beratung zur Beikost an. Also:

- Ich koche fast alles selbst und auf Vorrat. Habe aber auch Gläschen hier, sollte mal nichts da sein. Grundsätzlich will ich aber lieber wissen, was mein Kind bekommt. Aber glaube, dass das erst bei den richtigen Menüs anfängt, dass in den Gläschen noch mehr eingerührt ist, als das was man will. Ich koche immer ein Gemüse, püriere es mit viel Wasser fein (mein Sohn mag nichts stückiges oder zähes) Und friere es ihn kleinen Portionen (ca. 50 g) ein. Dann nehme ich immer das raus, was ich brauche. An Gläschen habe ich aber meistens die DM Bio Gläschen, vor allem bei Frucht. Pastinake oder Fisch aber zB von Hipp, weil es die von DM nicht gibt. Den Getreidebrei habe ich von DM Bio zum anrühren.
- Fleisch gibt es 2x pro Woche und Fisch 1x. Fleisch gibts übrigens aus dem Gläschen. Es gibt Rind und Hühnchen fertig püriert ohne Salz. Dann muss man nicht selbst alles auskochen etc. Fisch gibt es auch so. Dann taue ich einen Gemüse- und einen Kartoffelwürfel auf und mische 2-3 Löffel Fleisch drunter. An den anderen Tagen gibt es nur Gemüse mit Kartoffel.
- Das mit der Milch habe ich auch gefragt. Ich stille noch. Die Frau meinte, das passiert irgendwann automatisch. Und tatsächlich merke ich auch, dass mein Sohn tagsüber teilweise schlechter an der Brust trinkt, wenn er mehr gegessen hat. Ich biete ihm die Brust immer an und er nimmt sie - oder eben nicht. Ich glaube, das kommt von allein...
- Wasser gebe ich nicht zum Essen. Sein Brei hat schon viel Wasseranteil.
- Nachtisch gibt es hier nicht, er bekommt nachmittags entweder Obstbrei oder darf an einer Banane nagen
- Abendbrei habe ich nach 2 oder 3 Wochen begonnen, nachdem er sich an den Mittgsbrei gewöhnt hat. Am Anfang habe ich den noch immer selbst gekocht, aber inzwischen nehme ich Hafer- oder Dinkelbrei zum anrühren mit Wasser. Da ist auch nur Vollkorn drin. Da muss man aber aufpassen, in ganz vielen ist Zucker Drin, also auf Inhaltsstoffe achten :)
Den Brei mische ich dann mit Obstbrei. Danach bekommt er wieder die Brust, abends ist der Hunger immer besonders groß ;)
- Gemüse lutschen ist in Ordnung, wenn dein Kind aufrecht sitzt, zB auf dem Schoß. Du kannst Gemüse auch dünsten, dann ist es schön weich und rutscht im Notfall besser ;) hier wird dann fleißig gematscht...

Das sind Infos, die ich bekommen habe und wie ich es aktuell mache. Heißt aber natürlich nicht, dass das der einzig richtige Weg ist :)

Lg.

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Re: Beikost

Antwort von Marry01 am 13.11.2020, 9:30 Uhr

Huhu,
mir ging es genauso, ich hatte auch viele Fragen ;-)
Hab hier ein Buch (Kochen für Babys) und finde die Seite babybrei-selber-machen.de super! Einige Fragen hatte ich auch mit meiner Hebamme besprochen, man kann im 1. Lebensjahr noch 2 Termine zur Ernährung mit der Hebamme machen.

Zu den Gläschen kann ich nichts sagen, ich koche immer selbst.
Fleisch gibt's hier 2x pro Woche und Fisch müssen wir noch Einführen, ich denke den gibt's dann 1x pro Woche.
Als unserer so mindestens 130 g gegessen hatte, hab ich ihn nach dem Brei nicht mehr gestillt, mittlerweile isst er so 200g.
Wasser habe ich seit Beginn der Beilost immer mal wieder aus einem kleinen Becher angeboten. Er hat immer nur ein paar Schlucke genommen. Mittlerweile trinkt er aus dem Magic Cup so ca. 40-50 ml am Tag. (Auch nicht so viel, wir stillen aber vor allem Nachts noch oft) Meine Hebamme meinte, man soll schon Wasser aus dem Becher geben (und nicht aus der Nuckelflasche), damit sie es lernen, und immer wieder anbieten ;-)
Zwischensnacks gibst hier noch keine, außer mal mini Stückchen Banane, wenn ich selbst eine esse oder mal ne geschälte Möhre oder Gurke, Apfel, Birne zum dran lutschen. (Gerne dann, wenn mein Mann und ich Abendessen, dann hat der kleine auch was in der Hand)
Mit dem Abendbrei haben wir ca. 6 Wochen nach dem Mittagsbrei begonnen (Man sagt nach 4 Wochen kann man mit dem nächsten Brei starten)
Da bekommt er Getreideflocken in Vollmilch mit Obstmus.
Wir gaben den Brei zuerst mit Pre gemacht und dann mit einem Wasser/Vollmilch- Gemisch und jetzt mit Vollmilch.
Da haben wir von der Menge bei 100g angefangen und auch da isst er mittlerweile gut 200g.
Wenn er selbst sitzen kann will ich ihm auch mal gedünstet Gemüsesticks anbieten. Er hat großen Spaß daran selbst etwas in der Hand zu halten, wobei ich wegen verschlucken da auch ein bißchen ängstlich bin...
So machen wir es mit unserem kleinen. Ich finde aber am aller wichtigsten ist, dass man schaut woran das Kind Spaß hat und sich mit den Mengen und der Geschwindigkeit beim Beikost einführen nach dem Kind richtet ;-)

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Re: Beikost

Antwort von Sammy24.04.20 am 13.11.2020, 11:20 Uhr

Also wir haben selbst gekocht und am Anfang echt alles weg schmeißen können, weil der kleine das nicht gegessen hat.
Wir machen Hälfte, Hälfte. Zum Teil selbst gekocht, zum Teil gekauft. Unser mini liebt Fisch. Er bekommt 2x die woche Fisch. 2x die Woche Fleisch, nach dem Rind bekommt er die Brust nicht sondern Tee, eben so nach Spinat. Also alles was eisenhaltig ist. Denn die Milch blockiert die Aufnahme von Eisen. Frühstens 2 Std nach dem Essen sollte wieder Milch gegeben werden.

Abendbrei haben wir angefangen zu geben nachdem er gut gegessen hat. Also nach ca 1,5 Monaten. Wir haben Schmelzflocken und mixen die Hälfte, Hälfte an. Also mit kuhmilch und Wasser. Darein machen wir birnen oder Sanddorn mousse. Birne unterstützt die Verdauung und Sanddorn enthält viel vitamin c. Bekommt man von alnatura.

Nachmittags bekommt er ab und an Obstbrei und auch den Frühstücksbrei klemmen wir uns noch. Es heißt Beikost und dafür Stille ich einfach zu gerne. Aber wahrscheinlich ab Januar bekommt er dann früh auch Brei

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Re: Beikost

Antwort von San89dra am 13.11.2020, 18:59 Uhr

Hallo,
ich koche nicht selbst. Bin so eine Gläschen Mami . Ich achte aber darauf, dass noch keine Gewürze drin sind. Meist nehme ich Hipp oder Alnatura.
Ich gebe Mittags zweimal die Woche Fleisch. Fisch mag sie bisher in nicht. Sonst gibt es Gemüse mit Kartoffeln.
Nachmittags nehme ich Griesbrei zum anrühren und mach Obstbrwi rein und Abends rühre ich Haferbrei mit Gemüse oder Milch an.
Ich hab jeweils 4 Wochen gewartet bis ich eine weitere Mahlzeit eingeführt hatte.
Seit der dritten Breimahlzeit biete ich auch Waser in der kleinen Magic Cup an. Sie trinkt ca. 40ml am Tag. Ich stille jetzt nach den Mahlzeiten auch nicht mehr. Sie isst ca. 150-200g pro Mahlzeit.
Nachtisch gibt es eigentlich nicht. Manchmal bekommt sie so einen kleinen Maisflip zum probieren oder wenn ich selbst esse gibts Obststücke oder Gemüse zum kosten. Aber da halte ich mich noch sehr zurück.

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Re: Beikost

Antwort von SabineM89 am 14.11.2020, 10:30 Uhr

Wir nehmen mittlerweile nur noch Gläschen. Überwiegend Hipp, aber auch DM Bio oder Bebivita. Ich versuche immer viel Abwechslung im Speiseplan zu haben. Es gibt jede Woche Fisch, Rind, Kalb, Hühnchen und ein bis zweimal Vegetarisch. Sie verträgt alles super und isst den Brei sehr gerne. Nachmittags gibt es ein halbes Glas GOB und abends Schmelzflocken. Um die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken gibt es entweder ein Quetschie oder meistens Hipp Bircher Müsli mit Wasser angerührt. Aktuell sind wir bei 2-3 Flaschen Milch am Tag. Nachts braucht sie noch ein Fläschchen, dann morgens und abends zum Brei auch. Leider trinkt sie kein Wasser, deshalb ist der Durst abends immer groß.

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