Januar 2021 Mamis

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Geschrieben von ClaireDeLune, 20. SSW am 03.09.2020, 17:49 Uhr

Arbeit

Hey,

Wer von euch ist aufgrund von Corona im BV?

Und wenn, durch den AG oder FA?

Ich arbeite in einem Großraumbüro mit 8 Kollegen und fahre mit der Bahn (was wirklich zunehmend voller und anstrengender wird) zur Arbeit. Eine Kollegin ist seit April im BV, da war aber auch der Lockdown...

Hab aktuell einfach das Gefühl, die einzige schwangere auf der Straße und auf der Arbeit zu sein

 
40 Antworten:

Re: Arbeit

Antwort von Yvonne1990, 21. SSW am 03.09.2020, 18:17 Uhr

Hey :-)

Ich hab am Montag vom Frauenarzt ein individuelles Beschäftigungsverbot bekommen, das besagt, dass ich nicht mehr wie 4h täglich arbeiten darf. Davor hab ich noch Vollzeit gearbeitet.
Ich bin Krankenschwester und musste Coronabedingt in die Verwaltung des Krankenhauses wechseln, was mich zunehmenden belastet.
Mein AG hat wohl lange überlegt aber sich letztendlich gegen ein BV für Schwangere entschieden...
Ich ziehe das jetzt noch paar Wochen durch und frage dann beim FA nochmal nach einem kompletten BV nach.

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Re: Arbeit

Antwort von Selena684, 19. SSW am 03.09.2020, 18:21 Uhr

Ich hab auch den Eindruck, die einzige zu sein die schwanger noch Vollzeit arbeitet..
Ich arbeite in der Verwaltung, im Innendienst.
Beim nächsten FA Termin lasse ich mir auch BV geben, also erstmal 4 Stunden pro Tag und nach den Herbstferien evtl ganz. Ich bin ohnehin Risikoschwanger. Ich hab trotzdem irgendwie das Gefühl, dass ich durchziehen müsste bis zum Mutterschutz.. kennt ihr das ?

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Re: Arbeit

Antwort von Yvonne1990 am 03.09.2020, 18:33 Uhr

Ja ich bin auch so hin und hergerissen. Einerseits tut es gut so einen Alltag zu haben aber irgendwie wäre ich mit zunehmenden Beschwerden lieber zuhause. Ich arbeite auch seit 13 Jahren im schichtsystem und habe die 11 wöchige Auszeit (Krankenschein, Freizeitausgleich, Urlaub) echt sehr genossen... einerseits will ich nicht rumpiensen weil ich ja nicht krank sondern schwanger bin aber andererseits will ich auch nicht mit Beschwerden und kugelrund auf der Arbeit sitzen und Däumchen drehen...

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Re: Arbeit

Antwort von SmileyDay, 23. SSW am 03.09.2020, 19:00 Uhr

Ich bin im BV was vom Chef ausging, arbeite aber auch in einem Supermarkt
Fals es zu schlimm wird,würde ich mal mit dem Frauenarzt drüber reden

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Re: Arbeit

Antwort von ClaireDeLune, 20. SSW am 03.09.2020, 19:04 Uhr

Joa, ich habe eine 41 Std Woche und bis zur 9. Woche sogar noch 9 1/2 Std Schichten gehabt

Ich hab auch das Gefühl das durchziehen zu müssen, deshalb tu ich mir da so schwer...sitze im Großraumbüro mit 8 Kollegen und telefoniere und die Menschen sind so fies teilweise, rege mich sehr oft auf, weine und habe angst, dass das alles auf mein Baby überschlägt. Ist halt echt ne andere Stelle, weil ich nicht mehr im Außendienst sein darf.

Im Prinzip gehts momentan aber ja nicht nur um uns, sondern um unsere Babys und wenn du eine Risikoschqangerschaft hast, dann solltest du gerade mit Corona Vorsichtig sein

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Re: Arbeit

Antwort von ClaireDeLune am 03.09.2020, 19:08 Uhr

Wurde mir auch schon gesagt, dass ich dann nur an 3 Tagen komme...

Zur Zeit stehe ich um 5:30 Uhr, schlafe unter der Woche 6 Std im Schnitt, weil ich oft nicht einschlafen kann.
Im Urlaub war ich halt einfach glücklicher
Und ich liebe meine Arbeit, daher ist diese andere Stelle horror

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Re: Arbeit

Antwort von lila281, 19. SSW am 03.09.2020, 19:14 Uhr

Ich arbeite im Büro und habe jetzt erstmal bis Ende September ein Teilbeschäftigungsverbot mit Begrenzung auf 6h. Hoffe auch, dass ich nicht mehr voll muss, da mein Job psychisch sehr anstrengend ist. Am liebsten würde ich auf 4 runter. Wäre für die Firma zwar schlecht weil ich keine Vertretung habe und noch kein Ersatz gefunden ist, aber das ist ja eigentlich nicht mein Problem. Ehrlich gesagt würde es mich auch nicht stören, wenn ich nicht bis zum Mutterschutz arbeiten muss.
Ich gehe an sich gern arbeiten aber mit personeller Unterbesetzung macht das vor allem in der Ss keinen Spaß.

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Re: Arbeit

Antwort von ClaireDeLune am 03.09.2020, 19:22 Uhr

Das klingt wirklich nicht nach Spaß. Was spricht bei dir bisher gegen ein volles BV?

Ich bekomme jeden Tag gesagt, dass ich an der Stelle nicht voll geplant bin und nicht dazu gehöre, da ich eh nur von Juli bis Dezember da bin. Von daher fühle ich mich auch überflüssig.

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Re: Arbeit

Antwort von Mumofthree, 22. SSW am 03.09.2020, 19:31 Uhr

Verstehe ich gerade nicht warum ihr alle ein BV wollt... Weshalb? Bin auch arbeiten. Zwar nur teilzeit aber wieso sollte sie mir ein BV geben? Bin schwanger nicht krank

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Re: Arbeit

Antwort von Netti2020, 23. SSW am 03.09.2020, 19:46 Uhr

Also ich arbeite auch noch und glaube nicht, dass ich von meiner FÄ ein individuelles BV bekommen würde. Momentan bin ich einfach nur total kaputt von der Arbeit. Richtig erschöpft. Die Arbeit fällt mir definitiv schwerer - warum auch immer Aber toi toi toi habe ich ansonsten keine Beschwerden. Im Oktober hab ich nochmal Urlaub.

Klar wir sind „nur“ schwanger, aber dennoch ist der Körper halt durch die SS anders belastet. Keine Ahnung ob’s bei mir daran liegt, dass ich schon Ü30 bin. Aber denke, jede Frau erlebt die SS Anders. Daher sollte darüber kein Urteil gefällt werden. Und den Spruch: schwanger ist nicht krank ... finde ich persönlich bescheuert!

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Re: Arbeit

Antwort von Babywunsch32 am 03.09.2020, 19:51 Uhr

Es ist eben auch nicht jeder Job gleich und auch nicht jede Schwangerschaft läuft gleich...

Ich denke auch, es macht einen Unterschied, ob man in Vollzeit oder in Teilzeit arbeiten geht.

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Re: Arbeit

Antwort von Babywunsch32 am 03.09.2020, 19:55 Uhr

Ich stimme voll und ganz zu.

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Re: Arbeit

Antwort von ClaireDeLune, 20. SSW am 03.09.2020, 20:00 Uhr

Ich hab ne 41 Std Woche und telefoniere mit Menschen, die Ordnungswidrigkeiten (hauptsächlich Corona Verstöße) melden. Stehe jeden Morgen dafür um 5:30 Uhr auf. Und nein das war nicht meine Berufswahl, meinen Job darf ich gerade nicht ausüben. Ich weiß nicht wieso viele, gerade jetzt zu Corona das BV so schlecht reden wenn man in seinem Job als schwangere bleibt ist die Welt ja in Ordnung, anscheinend.

Sorry, dass ich meine Schwangerschaft nicht geplant habe! Dann hätte ich dank Corona gerne drauf verzichtet!

Mein Baby ist ein Geschenk und wenn es mir nicht gut geht, dann wohl auch nicht meinem Baby.

Ich bin schwanger, nicht krank, deshalb bin ich noch im Dienst. Ich weiß nur nicht, ob ich das noch bis Dezember bin, wenn das mit dem täglich aufregen und weinen im Dienst so weiter geht.

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Re: Arbeit

Antwort von Mumofthree, 22. SSW am 03.09.2020, 20:13 Uhr

Klar muss das jeder für sich entscheiden, keine Frage. Ich höre nur aus gefühlt jeder Ecke das jeder nen BV will

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Re: Arbeit

Antwort von icarriedawatermelon am 03.09.2020, 20:13 Uhr

Der Spruch "du bist schwanger und nicht krank " gehört auch echt ins bullshit-bingo

Ich bin seit Anfang der SS im BV und genieße es total ... .
Bei mir ist es tatsächlich unter anderem wegen Infektionskrankheiten (arbeite mit Kindern /Jugendlichen) ....wir sind in einem Gebäude wo sich sehr viele Menschen aufhalten ... wir hatten dort schon Noro-Virus ...Krätze ...Corona .... Masern ....
Zum anderen weil ich es körperlich nicht schaffe da ich Twins bekomme ...
Das ist so anstrengend jetzt schon ...hätte das niemals geschafft auf der Arbeit ...

Bin so froh und hab auch kein schlechtes Gewissen ...und ich freu mich für jede Frau bei der es genauso ist !
Leben und leben lassen !!

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Re: Arbeit

Antwort von icarriedawatermelon am 03.09.2020, 20:15 Uhr

Warum sollte man es auch nicht wollen ??

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Re: Arbeit

Antwort von Suomi am 03.09.2020, 20:27 Uhr

Also ich arbeite auch noch Vollzeit mit 40h.
Warum sollte ich auch ein BV bekommen? Klar ist es Mal anstrengend in der Schwangerschaft zu arbeiten, aber auch vorher hatte ich anstrengende Wochen und weniger anstrengende Wochen.

Gibt schon ein paar Schwangere bei denen ich das Gefühl habe durch die Schwangerschaft endlich einen Grund zu haben nicht mehr arbeiten zu müssen... Und ich meine damit nicht Beschäftigt im Krankenhaus, Supermärkten oder so...

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Re: Arbeit

Antwort von CarmenMS, 23. SSW am 03.09.2020, 20:34 Uhr

Also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, ein Vollzeitjob ohne Kinder ist tausendmal entspannter als Teilzeit mit Kids. Da rennt man nur von A nach B und hat nie Feierabend. Ich hatte in Vollzeit auch ne 41 Stunden-Woche mit regelmäßigen Abendterminen. War da aber nie so k.o. wie in Teilzeit mit Kind. Erholung am Abend oder am Wochenende gibt es da nicht.

Ich hab ein BV, hat aber andere Gründe als Corona. Ich wäre aber froh, ich hätt ne leichtere Schwangerschaft ohne Sorgen und würd dann logischerweise arbeiten gehen.

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Re: Arbeit

Antwort von KielSprotte, 22. SSW am 03.09.2020, 20:42 Uhr


Du sprichst mir aus der Seele!
1. Schwangerschaft: Auf zwei Wochen Muschu verzichtet und weiter VZ gearbeitet, um meine Nachfolgerin einzuarbeiten.
2. Schwangerschaft: Dauerübelkeit gepaart mit Sillbaby (Kind 1 und 2 sind 13 Monate auseinander). Wenn Töchterchen im Bett, Buchführung für meinen Mann bzw. seine Firma erledigt.
3. Schwangerschaft: Töchterchen 25 Monate in schönster Trotzphase, Sohnemann 11,5 Monate entdeckt die Welt und ahmt seine heißgeliebte Schwester nach. Lieblingswort von Beiden "NEIN!" gepaart mit Kopfschütteln. Zwischendurch nach wie vor Büroarbeit für meinen Mann.

Manchmal denke ich an meine "langweilige" erste Schwangerschaft zurück - geht aber alles.

Und ich gehe auf die 40 zu.

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Re: Arbeit

Antwort von lila281, 19. SSW am 03.09.2020, 20:52 Uhr

Am Ende ist es ein Leben und leben lassen. Ich denke jeder sollte hier rein den Weg finden mit dem es ihm persönlich gut geht und das sollte man auch akzeptieren.
Ich durfte mir auch schon den Spruch anhören "Ich bin in meiner Ss noch 24h Bereitschaftsdienste gegangen." Ja, ist ja schön, wer sowas machen möchte und sich dabei wohl fühlt ist doch super.
Und das sollte genauso okay wie bei mir, die im Büro sitzt und nicht volle 40h geht.
Vielleicht würde es jemand anders in meiner Situation anders sehen und mehr leisten können. Aber ich möchte nur für mich und mein Kind entscheiden ohne dafür "verurteilt" oder komisch angeschaut zu werden.

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Re: Arbeit

Antwort von ClaireDeLune, 20. SSW am 03.09.2020, 21:14 Uhr

Danke für eure Antworten und auch für euren netten Umgang! Ich muss sagen, dass ich das in unserem Januar Bus sehr schätze!

Ich finde es toll wie individuell wir alle sind und doch eins gemeinsam haben! Wir haben mindestens ein neues Leben in uns

Ich bin vom Außendienst in den Innendienst versetzt worden, damit habe ich sehr zu kämpfen. Ich war sehr sportlich und aktiv vor der Schwangerschaft, ich erkenne mich mittlerweile gar nicht wieder, das ist heftig, nagt aber sehr an der Psyche.

Und dadurch, dass ich was anderes als vor der SS mache (etwas was ich mir nicht ausgesucht habe) und das auch nur bis Dezember, obwohl ich mich natürlich bis zum ET als Beamtin wieder in den Dienst setzen kann, auf der Stelle aber ja nicht geplant bin, sonder nur als "sicher" in den Innendienst gepackt wurde, ist es für mich ehrlich gesagt der horror.

Die Personalabteilung meinte ich solle über eine BV nachdenken wie die anderen, aber ich war noch so in meiner Arbeitseuphorie, dass ich meinte, nein aktuell sehe ich keine Gefahr und ich will arbeiten.

Mittlerweile muss ich Bahn fahren und bin zunehmend unglücklich und komme morgens nicht aus dem Bett. Ist halt die falsche Stelle aber ich muss da jetzt durch sage ich mir. Die Frage ist eben nur wie lange noch, weil ich bisher meine SS nicht genießen kann.

Fühlt euch gedrückt, auch wenn ihr gegen ein BV seid.
Leben und Leben lassen, man kann eben sein Leben nicht auf andere übertragen und jeder geht mit Versetzungen und Veränderungen anders um, da bewundere ich die, die durchhalten

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Re: Arbeit

Antwort von Nessi191, 20. SSW am 03.09.2020, 21:29 Uhr

Hey!

Also ich bin im BV vom AG aus. Arbeite in einem Krankenhaus ausschliesslich im Patientenkontakt. Wir haben auch Coronastationen.
Einerseits bin ich mega dankbar über das BV,
weil ich meinen emotional sehr heftigen Job mit den ganzen Wehwehchen vermutlich nur schwer geschafft hätte. Andererseits ist dauernd zuhause zu sein auch nicht leicht. Aber man gewöhnt sich daran. Gegen Homeoffice, leider nicht möglich, hätte ich gar nichts gehabt.

Den Spruch ' man ist nicht krank, sondern schwanger', finde ich einerseits dumm und andererseits echt asozial. " Ich bin schwanger und arbeite , also kannst Du das auch". Nicht jede Schwangerschaft ist gleich, nicht jeder Job. Eine Kollegin hat sich mit dieser Überzeugung und trotz Risikoschwangerschaft nicht geschont. Baby kam viel zu früh. Ach ja und es war kein Zuckerschlecken mit ihr zusammen zu arbeiten, weil sie ihre Überforderung an den Kollegen ausgelassen hat. Es ist nicht unbedingt ein Zeichen von Stärke, alles durchziehen zu wollen, sondern zu unterscheiden was man leisten kann und was nicht.
Ganz liebe Grüsse und alles Gute !

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Re: Arbeit

Antwort von Netti2020, 23. SSW am 03.09.2020, 21:57 Uhr

Das sehe ich auch so. Am Ende bekommt man keinen Bundesverdienst-Orden, wenn man sich zur Arbeit schleppt und der Arbeitgeber dankt es auch selten. Viele meiner Freundinnen, die bereits Kinder haben, sagen, dass sie sich nicht mehr bis zum Ende hinschleppen würden. Alle hatten irgendwann ihre Leiden, ob Wassereinlagerungen im Körper, Ischias schmerzen... was auch immer! Sicher gibt es aber auch die Frauen, die absolut nix haben während ihrer SS. Hatte so eine in meinem SS-Yoga. Die war 36. Woche und das blühende Leben. Für sie wäre ein BV wahrscheinlich der Oberhorror gewesen, weil Energie ohne Ende.

Ich denke jede von uns wird ihren Weg finden

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Re: Arbeit

Antwort von MayBelline, 22. SSW am 03.09.2020, 23:03 Uhr

Hey,
Ich bin seit Anfang April nicht mehr arbeiten. Erst war ich im Urlaub (Transfer), dann krankgeschrieben und dann hat mein Arbeitgeber mir sofort das BV vorgeschlagen und mich zum BA geschickt. Wegen Corona, Schichtarbeit (eine Woche am Stück 24/7 arbeiten, danach eine Woche frei) und keinen Masernschutz war ich sofort raus. Und obwohl ich meine Arbeit im Kinderheim liebe, langweile ich mich nicht. Es ist toll, Sport zu machen, die Wohnung umräumen usw. Jetzt nach 21 Wochen vermisse ich meine Kids und Kollegen langsam und werde demnächst zu Besuch vorbeifahren

Bei meiner FG war ich weiter arbeiten, hatte nur Stress, kaum Schlaf und musste ausgerechnet da viel stehen. Denke immer noch manchmal, dass der Abgang am Stress lag. Meine eine Chefin hatte keine Ahnung, dass man als Schwangere nur 8,5 Stunden arbeiten darf und wollte, dass ich bis zum Mutterschutz weiter ins Kinderheim einziehe. Das war so ein Stress, da habe ich mir geschworen, dass ich bei einer erneuten SS meinem AG vor der 12. SSW nichts sage und mich krankschreiben lasse. Dann habe ich mit meiner anderen Chefin gesprochen und besser hätte es nicht laufen können. Mit der anderen Chefin habe ich seit damals kein Wort mehr gesprochen

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Re: Arbeit

Antwort von Die_Lina, 18. SSW am 03.09.2020, 23:57 Uhr

Hallo zusammen,
spannende Diskussion. IcH finde alle Beiträge Beschreiben eine sehr individuellE Situation. Es steht niemanden zu über andere zu urteilen. Ich habe auch etwas mit der Schwangerschaft zu kämpfen, war vorher sehr aktiv und nun sehr viel auf der Couch.
Was ich generell schwierig an dem uneingeschränkten Ruf nach BV finde, ist, dass es Frauen allgemein in eine schwierige Lage bringt. Ich arbeite gerne (wie viele hier auch), habe sehr viel gekämpft um in der männerdominierten Brache voran zu kommen. Nun leite ich endlich spannende Projekte. Seit dem ich schwanger bin, wird mir aber das Gefühl vermittelt, dass ich eh bald nicht mehr arbeiten werde (und ich mribrvdamotbnicht Mutterschutz, sondern davor). Ich vermute das liegt daran, dass André Kolleginnen da sehr schnell ins BV gegangen sind. Ich kann natürlich nicht beurteilen, welche Gründe die Kolleginnen hatten, aber insgesamt finde ich es schade. Ich möchte genau so ernst genommen werden in meiner Position wie eine nicht Schwangere Frau. Wenn alle Frauen sich immer sofort ins bv verabschieden, macht es die Gleichberechtigung im Job nicht leichter.

Bitte nicht falsch verstehen, jeder muss für dich selbst entscheiden, ob und wie viel er arbeiten kann, aber pauschal zu sagen, ich bin schwanger, jetzt gehe ich erstmal schön ins BV, schadet uns Frauen langfristig.

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Re: Arbeit

Antwort von Balis, 19. SSW am 04.09.2020, 1:44 Uhr

@Die_Lina
Welch spannende Aussage, dass es „uns Frauen“ langfristig schade, wenn man „erstmal schön ins BV“ geht.
Da stecken ganz viele alte Glaubenssätze und stereotypes Denken hinter. „Ich muss mich als Frau beweisen“, „Ich zeige DEN Männern, dass ich nicht so mimosig bin wie sie denken.“ usw.
Was für ein Quatsch!
Auch sehe ich diese Generalisierung der Frauen sehr kritisch. Wir sehen doch alleine hier im Forum, wie heterogen allein die „Gruppe der Schwangeren“
ist. Wie kann man da von „uns Frauen“ sprechen?
Ich denke, dass die meisten Menschen, wenn sie eine so hohe Verantwortung für einen anderen Menschen tragen, alles für diesen Menschen tun würden. Da die Natur es eben so eingerichtet hat, dass Frauen Kinder austragen, sind es eben die Frauen, die diese Verantwortung schon während der Schwangerschaft tragen. Und wenn man bemerkt, dass man aufgrund des Berufs vermehrt Stress hat oder sich (wie auch immer gearteten) unzumutbaren Gefahren aussetzt, ist es völlig legitim, ein BV anzustreben, um sich und damit das Ungeborene zu schützen. Und auch die psychischen Belastungen sind nicht zu unterschätzen, vor allem in diese corona-bestimmten Zeit.
Ich sehe da keinen Hauch an „Schwäche“, Faulheit, Egoismus, sondern pures Verantwortungsbewusstsein sich und seinem Kind gegenüber.
Und es ist Aufgabe der Gesellschaft, das anzuerkennen, nicht Aufgabe der Schwangeren, bis zum Mutterschutz „durchzuziehen“, da es sonst dem
Ansehen der Frauen schade.

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Re: Arbeit

Antwort von ClaireDeLune, 20. SSW am 04.09.2020, 6:08 Uhr

Das hast du wirklich auf den Punkt getroffen Balis!

Ich kann Die Lina da auch verstehen! Bekomme täglich gesagt, seit dem ich schwanger auf der anderen Stelle bin, dass ich nicht fest geplant bin, weil ich jederzeit ausfallen könnte. Das ist schon hart, wenn das eben direkt vorausgesetzt wird.

Ich habe letzte Nacht auch wieder nur 5 Std geschlafen, weil ich einfach nicht einschlafen konnte. Jetzt muss ich mich fertig machen, das wäre einfacher, wenn man Spaß an seiner Arbeit hätte.

Mir zu sagen ich sei selbst schuld, wenn ich als Frau einen Job wähle, den man schwanger nicht ausüben darf und müsse da jetzt durch, ist schlichtweg falsch.

Ich merke zunehmend als schwangere wie furchtbar man doch behandelt wird und denke mir, dass es dadurch verständlich ist, dass sich immer mehr gegen eine SS entscheiden.

Wir haben aktuell nicht nur die Verantwortung für uns alleine, sondern auch für ein ungeborenes Leben und hormonelle Veränderungen können eben sehr unterschiedlich sein.

Deswegen finde ich es, gerade jetzt zu Corona, nicht verwerflich sich als schwangere durch ein BV zu schützen.

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Re: Arbeit

Antwort von KielSprotte am 04.09.2020, 6:40 Uhr

Es geht hier doch nicht darum, irgendwelchen Verdienstorden zu erreichen o.ö.
Aber mich sorry - kotzt es einfach an, dass eine Menge Frauen (und damit meine ich ausdrücklich niemanden aus unserem Kreis!!!!) sofort nach dem positiven Test nach einem BV schreien, ohne irgendeinen gesundheitlichen Grund, sich dann aber gerne im Rechtsforum von Frau Bader erkundigen ob sie denn nun in der Zeit machen können was sie wollen wie z.B. im Auto nach Süditalien fahren, um wochenlang die dortige Familie zu besuchen z.B., aber gerne mit dem Vermerk "meinen Bürojob kann ich nicht machen, da ich nicht lange sitzen kann, ohne Rückenschmerzen zu bekommen" - die Antworten von Frau Bader fallen dann auch entsprechend aus. Ein BV ist dazu da, um Mutter und Kind vor Gefahren im Job zu schützen, von daher ist es klar, dass in manchen Branchen ein sofortiges BV ansteht und in anderen eben nicht. Bzw. eine Umsetzung auf einen ungefährlichen Arbeitsplatz völlig legitim ist, egal ob es der Quali entspricht oder eben nicht. Ebenso kotzt es mich an, wenn Frauen bei der ersten Schwangerschaft feststelllen, dass ihnen Impfungen fehlen und deshalb ein BV erhalten müssen und sich dann nach der Schwangerschaft aber nicht impfen lassen, sondern zwei- oder dreimal mit dem Verweis "kein genügender Impfschutz" ins BV gehen, um sich dann ebenfalls zu beschweren, dass Chef und Kollegen genervt reagieren. Meiner Meinung nach sollten die Krankenkassen da einen Riegel vorschieben und kein weiteres BV zahlen (denn letztlich zahlen wir alle mit unseren SV-Beiträgen die BVs). Ich fage mich immer wieder wie Frauen in anderen Ländern ihre Schwangerschaft überleben, denn da kennt man BV nicht......werde nie im Spanien-Urlaub die hochschwangere Kellnerin im Hotel vergessem, die mit Riesenkugel munter durchs Restaurant fegte und die schwersten Teller trug - habe ich in D noch nie gesehen. Schaut euch mal nur in Europa in Bezug auf BV, Mutterschutz und EZ/EG um /Frankreich z.B, also keine kleinen armen Staaten). Da geht es uns in D mal wieder ridhtig gut, auch wenn es vielen immer noch zu wenig ist. So, jetzt könnt ihr mich gerne steinigen.

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Re: Arbeit

Antwort von Selena684, 19. SSW am 04.09.2020, 7:08 Uhr

Das hast du schön geschrieben.

Falls der Eindruck entstanden ist, dass ich mir die BV aus purer Faulheit herbeisehne, möchte noch erwähnen, dass ich auch über 36 bin, bereits eine FG hatte und "nebenbei" eine 6jährige Tochter habe. Zudem kommt noch die lange Fahrtzeit zu meiner Arbeit. Daher bin ich nach 8 Stunden Arbeit auch echt so fertig dass es mir auch nicht gut geht (Schwindel, harter Bauch etc).

Es ist echt interessant, wie unterschiedlich das Thema hier gewertet und gesehen wird.

In meiner ersten SS habe ich auch fast bis zum Ende durchgezogen, das ist momentan für mich nicht vorstellbar. Evtl werde ich auch versuchen alternativ ins Homeoffice zu gehen. Das werde ich noch mit meinem AG abklären.

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Re: Arbeit

Antwort von Tami05, 20. SSW am 04.09.2020, 7:22 Uhr

Hallo ,

ich bekomme mein 5 Kind und bin im BV seit der 9ssw sowas von meinem Arzt aus . Ich habe einen Büro Job ( Vertrieb) mit vielen Kollegen die im Außendienst sind . Und mein Beruf ist einfach nur anstrengend, Zeitdruck, hohe Anforderungen und vieles mehr . Ich bin froh das ich das BV bekommen habe , denn ich bin zwar nicht krank , aber es geht mir einfach in der Ss nicht sonderlich gut . Denke liegt am Alter mit , an meinen anstrengenden Jahren zuvor und auch da ich 4 Kinder schon habe . Die Übelkeit ist immer noch da , und bin überhaupt nicht leistungsfähig derzeit . Dann hatte ich noch Stress wegen einer falsch Diagnose diese Ss und schlechter Informationen zu einem Test, musste dann eine FWU machen , 4 Wochen bangen ob alles gut ist , und das ist alles noch nervenaufreibend dazu wenn es einem schon nicht gut geht .
Deswegen jeder hatte seine Gründe warum er im BV ist , und das kann auch kein anderer mit beurteilen der nicht in dessen Haut steckt .

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Re: Arbeit

Antwort von KielSprotte am 04.09.2020, 7:27 Uhr

ich glaube, dass viele die Definition des BV falsch deuten. Ein BV sollte nur duch den AG ausgesprochen werden, wenn kein muuterschutzkonformer Arbeitsplatz geboten werden kann. Für alles andere gibt es die Arbeitsunfähigkeit, die vom Arzt für jedes körperliche und seelische Unwohlsein ausgesprochen werden kann. Dann aber auch mit Krankengeldbezug nach 6 Wochen......

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Re: Arbeit

Antwort von lila281, 19. SSW am 04.09.2020, 7:44 Uhr

Da treffen dann aber leider wieder Idealvorstellung und Wirklichkeit aufeinander. Es gibt so viele AG die das einfach mal so gar nicht interessiert.
Ich habe zum Beispiel schon lange vor meiner jetzigen Ss gesagt, dass es hier so nicht geht und diese personelle Unterbesetzung nicht gut tut. Geändert hat sich das bis heute nicht und die GF interessiert es nicht. Vor der Ss habe ich das noch alles mitgemacht. Nun ich mir meine Prioritäten anders gesetzt. Wenn ich der Meinung bin, ich kann nicht mehr leisten, dann muss mein AG jetzt damit leben. Das rein dem AG zu überlassen finde ich gefährlich. Zumindest wenn ich an die AG denke, die ich bisher hatte.

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Re: Arbeit

Antwort von CarmenMS, 23. SSW am 04.09.2020, 8:47 Uhr

Einerseits hast du Recht, andererseits aber auch nicht. Neben dem BV durch den AG besteht die Möglichkeit, dass der Arzt ein individuelles BV ausspricht, wenn sonst Mutter oder Kind gefährdet sind. Bspw. wenn das Kind tief liegt, auf den Muttermund drückt und dieser sich verkürzt. Das ist bei mir derzeit der Fall. Ich bin nicht krank. Daher auch keine AU. Auch Hyperemesis ist ein Grund für ein individuelles BV. Das hatte ich die erste Zeit.

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Re: Arbeit

Antwort von Balis, 19. SSW am 04.09.2020, 8:57 Uhr

@ KielSprotte:
Der Arzt/die Ärztin kann auch ein individuelles BV aussprechen, wenn der Arbeitsplatz eine Gefahr für das Leben oder Gesundheit der Mutter oder des Kindes darstellt.
lila281 hat da leider recht, dass es manchem Dienstherrn recht egal ist.
@CarmenMS: Man kann auch ein BV bekommen, wenn in der Schwangerschaft bislang alles ok ist. Wenn auf der Arbeit eine Gefährdung zu erkennen ist, kann der Arzt/die Ärztin ein BV aussprechen. Dazu zählt dann zB auch psychische Belastung.

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Re: Arbeit

Antwort von icarriedawatermelon am 04.09.2020, 9:45 Uhr

Hallo nochmal ...

@Balis : ich finde deine Ausführung auch richtig gut ... so habe ich noch gar nicht darüber nach gedacht ...ich finde das kann man auch auf die Thematik mit den befristeten Arbeitsverträgen für Frauen anwenden ... ich habe es schon so oft erlebt das eine Frau irgendwo neu angefangen hat und dann nachdem die Probezeit vorbei war oder sogar schon davor schwanger wurde ...
Oder damit wartet bis man "unbefristet" angestellt wird ... ist z.b oft in der Forschung so an Unis ... das finde ich super schade aber da beißt sich der Hund in den Schwanz weil einige haben echt so lange auf Kinder verzichtet und dann kann ich es wiederum verstehen das man dann irgendwann sagt "ach komm was solls" ...
Bei mir war das nach der Uni z.b der Fall das mir eine Stelle befristet angeboten wurde in einem Forschungsbereich ... für 8 Monate ...das war im Januar oder so ... habe ich bewusst abgelehnt a) weil ich nicht in die Forschung wollte und schon nebenbei woanders gearbeitet habe b) weil ich wusste das ich in der Familienplanung bin und ich mich unendlich schlecht gefühlt hätte ,hätte ich angenommen und dann gesagt ."..tschauiii " .....bei einer Freundin war es genau andersrum ... sie arbeitet schon 3 Jahre auf ner Dissertations-Stelle und wartet sehnsüchtig.... weil nix planbar ... das kann ich auch verstehen...
Was man sieht ...es ist individuell von Person zu Person ...

Ich reagiere nur im allgemeinen auf Aussagen die pauschalisieren " ich bin arbeiten deshalb können andere das auch "...
Grade unter jungen Müttern kommt ja das Mumshaming super oft vor ... "du musst stillen , du musst natürlich gebären usw" ...
Gibt leider auch Frauen die nicht so stark zu ihrer Meinung stehen und dann verunsichert sind ... und sich dann vll auf die Arbeit quälen ... Ist ja toll das XY noch arbeiten kann supi ...Glückwunsch ...aber das trifft eben nicht auf jeden zu ....und selbst WENN jemand das nur macht aus Lust und Laune ... am Ende des Tages muss man mit sich selbst klar kommen da nie die gleichen Bedingungen für jeden herrschen ...
Und irgendeiner hatte hier ja auch noch geschrieben das wir das im Enddeffekt mitfinanzieren ... so what ? Das ist das Solidaritätsprinzip in Deutschland ...

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Re: Arbeit

Antwort von Nessi191 am 04.09.2020, 11:22 Uhr

Hey!
@ icarriedawatermelon:
Ich kann deinem Beitrag so zustimmen !!
Der Druck auf Frauen ist gerade so riesig, bitte weiterarbeiten in der Schwangerschaft mit gleichzeitiger hohen Erwartungen. Bitte eine natürliche Geburt, auf keinen Fall Kaiserschnitt, so lange wie möglich stillen. Wenn man wieder arbeiten geht und das Kind in die Krippe gibt( wenn man einen Platz bekommt) ist man eine Rabenmutter, wenn man zuhause bleibt wird man zum Hausmütterchen deklariert.
Ich empfinde nicht , dass das die Frage nach BV ausreichend ist. Daher finde ich es so wichtig, dass wir Frauen uns mehr zu eigenen Entscheidungen emanzipieren und uns nicht noch für Entscheidungen gegenseitig verurteilen.

Ich finde solche Diskussionen echt spannend!
Viele Grüsse

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Re: Arbeit

Antwort von KielSprotte am 04.09.2020, 12:31 Uhr

Ein leider fast schon typisches Beispiel: https://www.rund-ums-baby.de/recht/BV-waehrend-Krankengeld-Bezug_214972.htm

Vor der Schwangerschaft wird bereits das BV geplant. Wenn ich so eine schreckliche Arbeit habe, versuche daran etwas zu ändern. Weiterbildung, Umschulung etc. - warum bleiben so viele Frauen bei ach so schrecklichen Arbeitgerbern? So wird sich nie etwas ändern. Wir haben Fachkräftemangel in D und das nicht erst seit gestern.

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Re: Arbeit

Antwort von Kampfgnom27, 16. SSW am 04.09.2020, 13:32 Uhr

Also ich arbeite auch im Kindergarten ( heilpädagogisch in einer u 3 Gruppe) habe das Go vom Arbeitsmediziner und werde das so lange tun wie es uns beiden gut geht. Ich habe aber Aucg nicht großartige Beschwerden und bin gut drauf. Es sind Teilzeit 30 Stunden plus Kind zu Hause. Ich bin aber auch echt nicht der tYp der gerne ein bv hätte außer es ist gesundheitlich notwendig. Mir fällt auch auf dass viele nach einem Bv fragen kaum sind sie schwanger oder noch davor was ich echt befremdlich finde. Natürlich nicht in Berufen in denen man gefährdet ist. Ich finde diese Entwicklung sehr schade denn sie unterstützt das falsche Bild dass jede Schwangere potentiell Hilfe braucht. Ich finde da sollte man viel mehr die Individualität sehen.

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Re: Arbeit

Antwort von Die_Lina am 04.09.2020, 15:10 Uhr

Hey zusammen,
@ Balis, ich denke wir widersprechen uns gar nicht. Ich habe an mehreren Stellen (!) geschrieben, dass ich eben nicht die Frauen meine, die begründet in ein BV gehen. Bitte nicht falsch verstehen, begründet ist ein sehr weitläufiger Begriff und ich habe ihn bewusst nicht eingegrenzt. Ich bin lediglich der Meinung, dass es sich nachhaltig negativ auf die Position von Frauen In Berufsleben auswirkt, wenn Frauen unbegründet sofort bei SS ins BV gehen. Wenn jemand (warum auch immer) nicht arbeiten kann, dann ist es vollkommen ok ins BV zu gehen. Es steht niemandem das Recht zu darüber zu unterteilen. Ich finde diese Möglichkeit mehr als schützenswert und es ist eine tolle Leistung unseres Sozialsystems.

Was aber schwierig ist, wenn jemand ohne jeglichen Grund (im unserer Diskussionsgruppe also niemand) sich sofort bei Schwangerschaft ins BV verabschiedet, um bezahlt frei zu machen, ist das ein Problem.

Das ist ein Problem, das alle Frauen angeht, ich lasse mir hier keinen Komplex von wegen „ich müsste mich beweisen und es den Männern zeigen“ einreden.
Es ist aber Fakt, dass man es ab einem bestimmten Alter als kinderlose Frau nun mal schwerer hat auf dem Arbeitsmarkt. Wenn alle sofort ins BV ohne Grund gehen würden, dann führt es nur dazu, dass Frauen noch es noch schwerer auf dem Arbeitsmarkt hätten. Gleiches gilt für die Übernahme von Verantwortung und damit auch die perspektivische Entwicklung in Führungspositionen. Es ist ja bekannt, dass wir hier einen Mangel an Frauen haben.

Mir geht es mit dem Post lediglich darum für Chancengleichheit einzustehen. Diese einzufordern und gleichzeitig das System bewusst und unbegründet (hier bitte genau lesen, alle ohne Grund, nicht pauschal alle, die in BV gehen) auszunutzen ist leider nicht mit einander vereinbar.

Ich wünsche allen eine unkomplizierte Schwangerschaft und hoffe, dass alle die erforderlichen Schutzmaßnahmen erhalten, die sie dafür brauchen.

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Re: Arbeit

Antwort von spring36, 25. SSW am 05.09.2020, 23:07 Uhr

Für oder gegen ein Berufsverbot kann man sich als Schwangere nicht entscheiden. Das wird für einen entschieden. Entweder vom Arbeitgeber oder Frauenarzt. Ich habe auch eines bekommen wegen Corona und hatte damit überhaupt nicht gerechnet!

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