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Geschrieben von AndreaL am 22.12.2004, 14:09 Uhr

Lehrerinnen-Frage betr. Versetzung und neue Kollegen

Liebe Kolleginnen,

ich bin total happy, weil mein Versetzungsantrag beim ersten Mal gleich geklappt hat. Nun war ich auch schon bei der ersten Dienstbesprechung in der neuen Schule. Jetzt meine Frage - bislang war ich nur an klitzekleinen Schulen mit 10 oder weniger Kollegen. Diese Schule hat über 20 Kollegen plus Sozialpädagogen. Offiziell vorgestellt worden bin ich nun, ABER ich kenne ja keinen mit Namen - geschweige denn, dass ich weiß, wie es dort mit dem Siezen und Duzen gehandhabt wird. Vielleicht stelle ich mich ja auch blöde an, aber wie regele ich das jetzt vernünftig, dass ich alle Kollegen namentlich kennenlerne?

Frage ich einfach unverblümt: Wie heißen Sie??? Finde ich ziemlich plump. Einige haben mit mir einige belanglose Worte gewechselt, andere gar nicht. Auf mich zugekommen ist auch keiner - was ich schade finde, denn ich habe das in meinen Schulen mit neuen Kollegen immer so gehandhabt, Handschlag, Name, Duzen oder Siezen und die Sache war geklärt.

Für jeden Tipp wäre ich unendlich dankbar. In der Schule ist es ja auch so blöd, weil man sich nicht immer sieht und ich mit halber Stelle sowieso nicht!

LG

Andrea

 
5 Antworten:

Re: Lehrerinnen-Frage betr. Versetzung und neue Kollegen

Antwort von Cella am 22.12.2004, 22:12 Uhr

Hallo Andrea,

ist ja toll, dass die Versetzung so "mitten im Jahr" geklappt hat!
DAs mit dem Kennenlernen ist so ne Sache. Vielleicht gehst du direkt auf die Sekretärin zu und lässt dir eine Liste geben, dann hast du schon mal die Namen und die dazugehörigen Klassen.

Als Einstand vielleicht was zu Essen mitbringen, oder nur Sekt und O-Saft. Ganz spontan zur Pause.

Vielleicht noch was:
- suche dir jemanden aus, der dir äußerlich sympatisch vorkommt, und frage den/die aus. Ist doch klar, dass man bescheid wissen muss.
- frage nach, wer noch NEU an der Schule ist, und hänge dich an, die/der Kollege weiß bestimmt etwas mehr und kann dir weiterhelfen.

Eine Kollegin von mir kam jetzt an unsere Schule mit 11 Klassen, sie ist allerdings nur 3 Tage da, hat dann 2 Pausenaufsichten, und kommt so gar nicht ins Kollegium rein, weil sich bei uns so viele Grüppchen gebildet haben.

schönes Fest
und gute Eingewöhung
Cella

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Re: Lehrerinnen-Frage betr. Versetzung und neue Kollegen

Antwort von Henni am 25.12.2004, 19:14 Uhr

Huhu na herzlichen Glückwunsch erst mal!!

Ich würd mich auch einfach bei jemandem erkundigen was so üblich ist. Oftmals duzt sich ja das ganze KOllegium "pauschal", aber bei uns wurde cih auch erst kurz gesiezt, bis ich bei meienem Einstand danne rklärt hab, dass ich mich gern mitduzen würde*gg*

Ich hab aber die ersten tage auch immmer wieder einfach nach den namen gefragt..was ist daran plump???? Also immer wenn mich einer ansprach oder so...warum denn nciht??? Dann sagen sie dir doch auch, ob sie SUSANNE oder FRAU MÜLLER sind....

LG HEnni

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Re: Lehrerinnen-Frage betr. Versetzung und neue Kollegen

Antwort von mamaballon am 26.12.2004, 11:10 Uhr

Liebe Andrea!
Habe ebenfalls nach 1jähriger Elternzeit in diesem Jahr an einer neuen Schule angefangen. Mein Start war recht durchwachsen. Einige meiner neuen Kollegen kamen sofort auf mich zu und boten mir auch sofort das "Du" an, während andere mich bis heute noch nicht richtig wahrgenommen haben. Gleich zu Beginn habe ich mir eine Liste mit allen Kollegen geben lassen und mir (damit es auch mit der Namen-Gesichter-Zuordnung klappt) kleine Notizen gemacht. Alle "Duz"-Kollegen habe ich markiert. Dann habe ich mich gleich mit zwei ganz nett scheinenden Kolleginnen zusammengetan und ein Frühstück ausgegeben (die hatten Geburtstag und ich habe damit meinen Einstand gegeben). Eine von den jüngeren Kolleginnen habe ich mir ausgeguckt, um mich über schultypische/-übliche Abläufe und Vorgehensweisen aufklären zu lassen. Das klappt soweit ganz gut.
Aber eines möchte ich dir (aus eigener Erfahrung) dringend mitgeben: habe Geduld, manchmal entwickeln sich die Dinge eben langsamer! Ich war selbst zeitweilig ziemlich unglücklich an meiner neuen Schule, da mir wirklich alles schlechter als an meiner alten Schule zu sein scheint (gewechselt habe ich übrigens nur wegen der vorher ziemlich weiten Fahrtstrecke). Einige alte Kolleginnen haben mir geraten, es etwas lockerer anzugehen und mir wenigstens ein Jahr Zeit zu geben. Und siehe da, nach meinem ersten halben Jahr haben sich doch schon ein paar nettere Kontakte ergeben und ich akzeptiere einfach, dass es ja nicht mit allen so prima laufen muss. Dazu muss ich noch sagen, dass ich mit nur 12 Stunden (an 4 Tagen) in der Schule bin und ich so auch nicht wirklich viele Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme habe. Wann immer es geht, versuche ich die Pausen vor und nach meinen Stunden noch anwesend zu sein, um so wenigstens ein paar mehr Gelegenheiten zum Austausch zu schaffen. Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiter helfen.
Gruß von mamaballon1

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Re: Lehrerinnen-Frage betr. Versetzung und neue Kollegen

Antwort von rubi am 26.12.2004, 16:06 Uhr

Hallo,

ich finde es auch nicht schlimm, wenn man als "Neue" öfter mal nachfragt, was die Namen der Kollegen betrifft. Für die Schüler hat man ja schließlich auch am Anfang Sitzpläne oder Namensschildchen... ;-)))

Ich würde auch mal ausloten, wer von den Kollegen "passt", um Informationen zu bekommen. Das klingt vielleicht blöd, aber ist ganz unkompliziert gemeint, halt einer oder eine, wo die Chemie stimmt.

Mich haben auch schon "Neue" gefragt, wer wer ist, dann helfe ich eben, ist doch kein Problem. Und ich habe keine Probleme damit, wenn mich Referendare oder junge Kollegen nach meinem Namen fragen. Ist mir der/die Kollege/in sympathisch, biete ich nach einiger Zeit oder gleich das "Du" an. Meistens sind ja eh nur ein paar Jahre Altersunterschied.

Einstand ausgeben, auch wenns nur ein kleiner ist, kommt auch immer gut. Als Referendare haben wir damals ein Foto von uns mit Namen gemacht, das fanden die "älteren" Kollegen besonders gut, weil sie nie wussten, wer von uns wer ist. Aber das würde sich vielleicht nur anbieten, wenn noch andere Kollegen neu an die Schule kommen.

Viel Glück an der neuen Schule!
LG
rubi

PS: Wow, 20 Lehrer und ein eigener Sozialpädagoge, das ist ja Luxus pur!

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Re: Lehrerinnen-Frage betr. Versetzung und neue Kollegen

Antwort von nora34 am 29.12.2004, 13:20 Uhr

Hallo!
Ich arbeite seit Anfang des Schuljahres nach einer Versetzung an einer neuen Schule mit 100 Kolleginnen. Bei uns war zum Glück von vorne herein klar, dass sich alle duzen, was das Einleben doch etwa erleichtert. Nach der ersten Gesamtkonferenz im Novembver war ich richtig unglücklich: so viele Gesichter und Namen. Jetzt wird es langsam besser und ich fange an mich wohl zu fühlen. Es ist immer noch so, dass ich mich den Koleginnen vorstelle und nach deren Namen frage ...
Eine meinte dann auch: "Gib dir ein Jahr Zeit.." Mit Kleinkind nehme ich auch nicht mehr an so vielen Arbeitsgruppen und freiwilligen Aktivitäten wie in meiner alten Schule teil, was das Einleben natürlich auch erschwert.
Ich merke, langsam geht es aufwärts
Alles Gute!!!

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