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Geschrieben von claudih am 19.01.2005, 9:42 Uhr

falls es noch interessiert, das au-pair problem.

wenn ich eure kommentare so lese, dann habe ich das gefühl, anscheinend alles falsch verstanden zu haben. ich frage mich, wíe es sonst laufen soll. also, wenn man arbeiten geht und kinder hat, läßt man sie betreuen und vom kindergarten abholen. die zeit ohne betreuung kann ich doch für leichte hausarbeit nutzen. ich habe selber noch genug gemacht. (lassen wir mal die bäder außen vor, was wir nur einmal bisher ausprobiert haben. wir haben uns an alle regeln bezüglich eines au pair aufenthaltes gehalten. daß sie das bad putzen mußte ist jetzt einnal vorgekommen, in den ersten 4 monaten stand das für mich auch außer betracht. da aber nicht mehr als 25 std. in der woche zusammenkamen dachte ich, das wäre ok.
wir haben eine behutsame einführung gemacht, die stadt gezeigt, ich hatte in den ersten 2 wochen urlaub. und bin nur 1 mal 2-3 std. an einem vormittag gegangen, damit sie erkennt, ob sie mit der kinderbetreuung klar kommt. wir haben in dem begrüßungsbrief alles offen aufgeschrieben und den plan von anfang an vorgegeben. natürlich ist man auf dem sprung, wenn man ein kind vom kindergarten abholen muß um 16.00.
sie ist nach eigenen aussagen nicht der typ, der alleine etwas unternimmt. aber mit uns wollte sie nach 3 wochen auch nicht mehr. da hat sie es jedesmal abgelehnt an freizeitlichen aktivitäten der familie teilzunehmen. auf nachfrage ob es ihr gut geht, ob wir was ändern können war immer alles ok. ihre au pair freundinnen sind doch auch alle meist bis 15.00 beschäftigt. mit wenigen ausnahmen, die einfach mal spontan vorkommen, wußte sie genau, wann sie frei hat. der spachkurs war an der vhs und das ging gut, 2 mal die woche abends. und sie konnte auch schon ganz gut deutsch. ich habe ihr noch 2 nebenjobs bei freundinnen besorgt. und wir haben noch viel nebenher übernommen. gezahlt haben wir allerdings nur die 205 euro und z.b. bügeln wurde extra entlohnt.
naja, letztlich hatten wir ein gespräch und die chemie kriegen wir wohl nicht mehr hin. ich habe nicht das gefühl das wir das hinkriegen und folglich wird sie wahrscheinlich auf ihren wunsch hin unsere familie verlassen. eigentlich finde ich es schade, daß es nicht klappt. es war der erste eindruck auf beiden seiten, daß wir miteinander nicht warm werden. nun kann ich damit ja leben, aber sie ist ja völlig unglücklich und deswegen wird sie vermutlich gehen.

so, mir geht es jedenfalls nach unserem gespräch besser. und ich kann nur sagen, daß ich zumindest 2 familien kenne, wo die mädchen nur putzen und bügeln und zwar alles und halt abundzu mal babysitten. das war vorher auch so angekündigt und dann muß man eben selber entscheiden was man will.
bei uns war auch von vorne herein klar, was sie erwartet.

so, nun genug. wahrscheinlich interessiert es sowie so keine.

gruß
claudia

 
5 Antworten:

Re: falls es noch interessiert, das au-pair problem.

Antwort von rubi am 19.01.2005, 11:27 Uhr

Hallo Claudia,

doch interessiert noch. Habe die Diskussion interessiert verfolgt. Konnte nur nichts dazu schreiben, da ich bisher kein aupair hatte, aber irgendwie immer mal wieder drüber nachdenke, ob das nicht eine Alternative wäre.

Schade, dass das mit der Chemie nicht gestimmt hat. Kann natürlich aus der Ferne nur vage Einschätzungen (auch noch ohne eigene Erfahrungswerte) abgeben, aber ich denke, wenn die Chemie von Anfang an gestimmt hätte, wären vielleicht die Folgeprobleme nicht aufgetreten, weil man dann von vorneherein anders miteinander umgegangen wäre und offen über Probleme geredet hätte.

Das mit der stundenmäßigen Beschränkung wusste ich, aber bei uns wäre es z.B. so, dass die 25 Stunden in der Woche allein mit Kinderbetreuung gar nicht voll zu bekommen wären. Insofern hätte ich (als Nichtfachmann) leichte Hausarbeiten (saugen, Staub wischen, Spülmaschine einräumen, Waschmaschine) eigentlich mit eingeschlossen. Aber offensichtlich gehen da die Erwartungshaltungen auseinander.

Ob wir uns ein Aupair holen, wissen wir momentan noch nicht (sorry für den Ausdruck), kommt drauf an, wie das mit dem zweiten Kind im Sommer so läuft. Mal sehen. Interessant fände ich das aber schon.

LG
rubi

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Re: falls es noch interessiert, das au-pair problem.

Antwort von Frenchmama am 19.01.2005, 14:08 Uhr

Hallo Claudia,
ich habe auch die ganze AuPair geschichte gefolgt.
Jetzt wollte ich auch mal was dazu schreiben.
Ich bin Französin und kam nach Deutschland (Frankfurt) vor 6 Jahre als Au Pair Mädchen.
Bei uns wurde es so regelt, es gab keine Stunde/Woche sondern ein Plan egal wie lang die Sachen gedauert haben. Kind wecken anziehen ins Kindergarten bringen ein bißchen Haushalt machen und Kind wieder abholen und betreuen bis zum schlaffen gehen. Dabei hatte ich 2 Tage frei.
Es wurde so gemacht das alles durchgesprochen wurde und ich dürfte auch sagen wenn es nicht ok war ode nicht in Ordnung,wenn die Arbeit zu viel war.
Das ist es die Lösung, mir einer Au Pair hättest du vielleicht zusammen mit ihr ein Plan über ihre Arbeit machen musste und nicht ihr sagen so und so muss du alles machen und so viel Stunde die Woche.
Das war jetzt nur so meine Meinung.
Viel glück noch.

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@claudih

Antwort von wassermann63 am 19.01.2005, 14:25 Uhr

Hallo,

bitte fühle dich durch meine postings nicht angegriffen. Ich habe nur mal so ganz allgemein über AuPairs aus den ehemaligen Ostblockstaaten gesprochen und meine Zurückhaltung hierzu zum Ausdruck gebracht. Ich habe jetzt mehrere Mädchen von dort kennengelernt und den Eindruck gewonnen, dass sie als AuPair vielleicht nicht immer so richtig geeignet sind. Das hängt aber natürlich von Fall zu Fall ab.

Aber siehst du, Frenchmama hat auch als AuPair gearbeitet und es hat wunderbar geklappt. In Frankreich ist das Thema AuPair einfach ganz alltäglich und die Menschen können damit super umgehen. Deshalb immer meine Rede, dass man vielleicht ein AuPair aus dem "alten" Europa suchen sollte.

Wie gesagt, meine postings waren kein Angriff gegen deine Person. Du hast das vollkommen korrekt gemacht und wenn des Mädle halt net mit Euch kann, dann - so würde der Schwabe jetzt sagen - isch's au recht, wenn se sich a andre Familie suche tät...

LG
JAcky

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enttäuschendes ende

Antwort von claudih am 19.01.2005, 14:55 Uhr

also,

es ist offiziell, daß sie bei einer agentur gemeldet ist. hat es aber gerstern in unserem aufklärungsgespräch nach vielen andeutungen immer noch nicht gesagt, sondern gesagt, es läge nicht in ihrer absich, so etwas heimlich zu machen. und nun. für uns ist das vertrauensverhältnis total gestört und ich bin sehr enttäuscht, daß sie selbst nach einem offenen gespräch gestern das nicht zugegeben hat. und wir wissen nun auch nicht, wie es wirklich weiter gehen soll. ich glaube, sie muß nun os schnell wie möglich in eine andere familie oder sie fliegt nach hause.

gruß

claudia

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Re: enttäuschendes ende

Antwort von 1704 am 19.01.2005, 19:26 Uhr

hallo- es tut mir ehct leid dass es bei euch gleich beim ersten Mal so daneben ging. mach dich jetzt nicht verrückt- du hast nichts unmögliches verlangt. Ihr habt sie immer wieder gefragt- ob es ihr gut geht- wolltet sie am familienleben teilhaben lassen. es gibt einfach Mädels die wollen nur ein bsserl babysitten und haben eine irre Erwartungshaltung.

und ich finde auch nicht- das man ein Aupair entscheiden lassen soll- was es arbeitet. das können wird doch bei unseren Jobs auch nicht!!!Man muss halt vorher alles abklären- das machen wir ja auch wenn wir ein Vorstellungsgespräch haben.Und dann auch noch was schief gehen- über telefon oder Mail kann man sich mit vielen verstehen. Außerdem wollen einige einfach unbedingt nach Deutschland- und sagen erstmal zu allem ja.

Also Kopf und viel Erfolg bei der neuen Suche.

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