Baby und Job

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Geschrieben von crayskuschelstern am 12.01.2006, 9:54 Uhr

ausgepowert

und völlig fertig.

Hallo...

Ich bin seit einigen Wochen total am Ende. Der Haushalt.. die Arbeit.. die Kinder.. mein Mann... im Moment bin ich nur noch genervt.

Ich räume morgens vor der Arbeit auf und nach der Arbeit wieder... abends sieht es dann allerdings wieder so aus, als wenn ich wochenlang nichts getan hätte. Die Wäsche stappelt sich (ob gewaschen oder nicht gebügelt), überall liegt Spielzeug - mein Mann und ich sind nachmittags zum größten Teil nur mit dem Haushalt beschäftigt - tag für tag... die Kinder sind ständig nur am streiten und im Dienst bin ich der Buh-man der Nation.

Egal was schief läuft - irgendwie soll ich immer schuld haben. Bei der Weihnachtsfeier war es sogar so, dass ich früher gehen mußte als alle anderen und nachdem ich weg war, haben alle meine Kollegen (sogar die, die nach mir zu dieser Stelle gekommen sind) ein Geschenk bekommen (habe es nur durch Zufall erfahren). Mein Problem ist wahrscheinlich, dass ich mir wenig gefallen lasse und wenn ich mich zu unrecht beschuldigt fühle, ich meinen Mund auch auf mache. Weiterhin bin ich bis September nur Springerin gewesen und seit September steht mit eine feste Planstelle zu, welche sich aber dank meiner Personalwirtschaft immer noch nicht ergeben hat, da die nicht wissen, wo man einen Beamtin im mittleren Dienst einsetzen soll *grr* die Situation macht es alles nicht besser, da ich bis heute nicht weiß, wann und wo und wie ich wer weiß wann eingesetzt werde...

Mit meinem Mann wird es langsam aber sicher besser *freu* wir haben wieder etwas zueinander gefunden - obwohl wir ja kaum eine ruhige Minute haben. Hier ist es allerdings mein Problem. Einerseits möchte ich gerne mit meinen Mann weggehen andererseits habe ich dann ein schlechtes Gewissen...

Finaziell ist auch nicht wirklich viel Spielraum - was vielleicht den Rest zu allem beiträgt.

Könnte echt nur noch heulen.. morgen habe ich einen Arzttermin bei meinem Hausarzt - hoffe nur er nimmt das ernst und denkt nicht nur, dass ich blau machen möchte (denn eigentlich arbeite ich echt gerne)...

Ging es der einen oder anderen von euch auch mal so ? Was habt ihr dann gemacht ? Habe schon überlegt, ob vielleicht eine Mutter-Kind-Kur ganz gut wäre oder eine Familienreha ... Allerdings habe ich mich gerade als Schulsekretärin beworben und kann Fehlzeiten überhauot nicht gebrauchen (da ich ja auch mehrmals im Jahr schon alleine durch die Kinder fehle).

Mein Großer (Tim, fast 6) ist gerade in einen neuen Kindergarten gekommen (damit er jetzt schon Kinder für die Schule kennenlernen kann). Im Sommer ist Einschulung..und der Vater von Timmi macht alles andere als sich an unsere Vereinbarungen zu halten *nerv* Einerseits will er mit ihm in Urlaub - andererseits schafft er es seit Monaten nicht, Timmi am WE Körnerbrötchen und treibenden Saft zu kaufen (Timmi hat einen trägen Darm und verstopft sehr schnell)... dann geht er mit ihm schwimmen, trocknet aber nicht die Haar - ende vom Lied - Tim ist oft erkältet (was wieder Fehlzeiten für mich beudeutet) und kotzt (sorry, aber so ist es) uns die Bude voll.

Also irgendwie ist das alles eine Zwickmühle..


Danke fürs lesen und vielleicht einigen netten Tipps.

 
7 Antworten:

Re: ausgepowert

Antwort von heike-su am 12.01.2006, 12:23 Uhr

Hallo,
als erstes: Koch hoch - es wird auch mal besser!
Versuch's mit Galgenhumor zu nehmen: "Wenn du so richtig in der Scheiße sitzt, dann gibt so richtig Gas, bis es spritzt!"
Das hat mir vor Jahren ein Freund mal geraten als ich so absolut Null Bock auf alles und nichts hatte und auch weder ein noch aus wusste. Der Satz hilft zwar bei den direkten Problemen nichts, aber ich muss immer dann schmunzeln und irgendwie ist dann alles - zunächst einmal - nicht mehr so schlimm.
Wieviel Kinder in welchen Alter hast Du denn?
Besteht denn für Dich die Möglichkeit, dass sich mal eine Oma bei Dir für eine Woche oder auch nur ein paar Tage "einquatiert", um sich mal etwas um den Haushalt zu kümmern? Das würde Dir doch auch schon helfen, etwas zu Atem zu kommen.
Und was das schlechte Gewissen betrifft, wenn Du mal den Wunsch hast etwas mit Deinem Mann alleine zu unternehmen: Das brauchst Du nicht!!!!! Schließlich bist Du auch Mensch mit eigenen Bedürfnissen!! Und nicht nur Fütterungsmaschine/Wasch- und Putzfrau!!! Deine Kinder kommen auch mal ein paar Stunden ohne Dich aus. Das müssen sie ja auch, während Du arbeitest.
Wenn Dein Timmy schon 6 ist: Vielleicht hat er ja mal Luft bei einem Freund zu übernachten? Dann hättest Du schon mal einen weniger für begrenzte Zeit.
Wenn Du so ausgepowert bist, dann wäre eine Mutter_kind-Kur für Dich auch was Gutes. Dann könntest Du mal 3 Wochen alles hängen lassen.
Kopf hoch und viel Energie,
lG
Heike

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Re: ausgepowert

Antwort von HEnni am 12.01.2006, 13:05 Uhr

Hallo

also: tiefffffff durchatmen..es wird auch wieder besser denke cih. SO ganz durchschaue ich die Situation aber nciht: wenn du vor und nach der arbeit aufräumst..wer macht es denn unordentlich?? sind die kinder allein zuhause?? Mit deinem Mann?? arebitet er auch so wie nur nur am vormittag?? wie viele kinder sind es denn?? Wieso liegt so viel Spilezeug rum...mit 6 jahren kann man doch gut schon selbst aufräumen?? Wieso BÜGELST du?? Für mich bis auf seltenen ausnahmen rein zeitverschwendung..

Habt ihr einen plan wer wann für was zuständig ist??? Da kann man dann nämlich auch gut freiräum reinplanen finde ich..also bei uns muss mein Mann dnnerstags das abendbrot machen (wird also in der reglen fertigpizza oder spaghetti, aber das muss man dann eben tolerieren...dan hab cih dann mal abends auch mal von 17- 18 "luft" für mihc....solche KLEINEN freiräume find ich schon mordswichitg...versuch das doch mal

LG HEnni

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Re: ausgepowert

Antwort von Tanix am 12.01.2006, 13:55 Uhr

Hallo,

kann mich Henni nur anschließen: Tief durchatmen und Aufgaben delegieren und in meinen Augen die besten Maßnahmen.
Klingt nach einer beginnenden Depression, was du über dein Leben schreibst.

Toll, daß dein Mann dir mit dem Haushalt so hilft! Wie wär's, wenn du deinen Ältesten, Tim, auch ein paar kleine Aufgaben wie Tischdecken helfen oder Zimmer aufräumen gibst? Unsere Jungs (9 und 6 Jahre alt) machen das (fast) täglich und helfen auch sonst gern - beim Kochen oder holen die Zeitung, machen mal die Nachspeise fürs Mittag oder bringen den Müll raus. Wir machen jetzt alle zusammen einen Plan, damit jeder feste Aufgaben bekommt.

Wegen dem Job-Frust: Gibt es jemanden in der Personalabteilung, den du kennst? Vielleicht hast du 'ne Möglichkeit, über den "Flurfunk/Buschfunk" was mitzubekommen? Oder such' das Gespräch mit dem Verantwortlichen und fordere 'ne feste Aussage über die derzeitigen Möglichkeiten für dich. War selber 'ne Zeitlang Springer und fand es ziemlich anstrengend und nervig, da ich manchmal bei Feierabend noch nicht wußte, in welcher Abteilung ich am nächsten Morgen arbeiten sollte.

Die Idee mit der Mutter-Kind-Kur ist klasse und genau für deinen Fall gedacht. Am besten, du fragst deinen Arzt gleich mal, ob er dir einen verschreibt. Und falls die Krankenkasse ablehnt - gleich in Widerspruch gehen!!

Alles Gute und schreib doch bitte, wie es mit dir weitergeht!

GLG Tina

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Re: ausgepowert

Antwort von Suka73 am 12.01.2006, 16:15 Uhr

ich kann Dich sehr gut verstehen, denn auch ich fahre seit einigen Wochen schon auf Reserve. Meine Wohnung sieht aus wie ein Saustall, seit vor Weihnachten steht ein Riesenkarton in der Ecke, wo die Weihnachtsdeko drinnen war, die übrigens immer noch hängt. Weil ich mittlerweile einfach sogar DAZU zu müde bin... Gestern habe ich es geschafft die Küche aufzuräumen. Na das ist doch schon was, eins von vier Zimmern...

Dazu kommt bei mir, dass mein Herr Sohn (etwas über 2 Jahre alt) momentan wirklich einen absoluten Affentanz aufführt, der mich sehr fordert und auch bis an die Grenzen der Verzweiflung bringt. Auch meinen Partner (nicht der KV), woraus resultiert dass auch wir uns oft in die Wolle bekommen...

Ich wollte ebenfalls Freiraum, ich dachte, es wäre schön, wenn wir alle gemeinsam wegfahren über ein verlängertes Wochenende. Haben wir auch getan. Es war ein Desaster...

Danach ging nichts mehr. Ich habe meinen Sohn jetzt zwei aufeinanderfolgende Nächte bei der Tagesmutter (haben ein sehr gutes Verhältnis) untergebracht, weil ich einfach mal wieder frische Luft schöpfen wollte. Sogar in der Firma fühle ich sowas wie "Entspannung", wir haben momentan wenig zu tun und für mich ist das hier wie Urlaub.

Ganz wichtig ist, dass Du Dir diese Oasen, wie sie auch von Anderen schon vorgeschlafen wurden, suchst. Dass es eine Zeit gibt, in der Du ganz für Dich bist, vielleicht sogar ohne Deinen Mann. Warum hast Du ein schlechtes Gewissen, wenn Du mit Deinem Mann mal was unternehmen willst? Wegen der Kinder??? Aber Ihr seit doch auch ein Paar, nicht "nur" Eltern...

Wegen der Arbeit würde ich auch was sagen, diese Stelle steht Dir zu, ist vielleicht sogar in Deinem Arbeitsvertrag verankert (?). Scheu Dich da nicht, das sind keine Forderungen die Du Dir ausdenkst sondern die abgemacht waren...

Und was den Haushalt angeht. Bügeln? Ich weiß nichtmal wo mein Bügelbrett ist, was seit 4 Jahren mit mir umzieht... im Ernst. Ich bügel nicht, habe aber bis auf zwei knitterfreie Blusen auch tatsächlich nichts zum Bügeln. Mein Freund bügelt bei sich daheim. Ich habe mir überlegt, was mir wichtig erscheint in der Wohnung. Wäscheberge sind mir nicht wichtig, auch wenn sie nicht schön aussehen und manchmal den Weg zum Klo versperren. Ich achte nur drauf, dass in meiner Küche keine Schimmelpilzkulturen Einzug halten, zwinge mich jeden Abend wenigstens die Küche aufzuräumen und das Bad. Wohnzimmer ist mir piepegal und Euer Schlafzimmer kann ebenfalls wurscht sein - da kommt kein Besuch rein.

Wie wäre es denn mit einer Putzfrau, die fürn Zehner die Stunde einmal die Woche durchtobt und wenigstens die ganz ekelhaften groben Sachen macht wie Wischen oder so?

LG Sue

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Re: ausgepowert

Antwort von paulita am 12.01.2006, 23:25 Uhr

folgende tipps (nicht so anders als die vorschreiberinnen, aber manchmal überzeugt einen ja die masse :-) ):

* putzfrau für 1x die woche!!
* weniger bügelwäsche kaufen; ich bügle seit jahren kaum noch und bin dennoch meinem job entsprechend durchaus präsentabel gekleidet
* überhaupt den perfektionismus-trieb zähmen. wäscheberge halt mal liegen lassen z.b.
* sohnemann klar machen, dass auch er mit aufräumen muss! spielzeug räume ich ziemlich grundsätzlich nicht allein für ihn auf, das klappt ganz gut und er ist jünger als deiner (nämlich fast 5). außerdem sind bestimmte zonen in der wohnung spielzeugfrei (arbeitszimmer + schlafzimmer der eltern)
* im job mal was klären? die sache mit der weihnachtsfeier hört sich für mich so an, als ob da was im arbeitsklima nicht stimmt. vielleicht hilft ein freundliches gespräch mit kollegen/innen?
* die möglichkeit einer mu-ki-kur mal bei der krankenkasse bzw. der beihilfe (du bist doch beamtin?) checken. ich glaube, das ist eine gute idee!
* das schlechte gewissen hinsichtlich des ausgehens mal überprüfen. woran liegt es? was ist deine angst? mit deinem mann drüber reden. ich kenne das selbst ganz gut - unsere lösung heißt freunde einladen. wir laden uns im bekanntenkreis immer mal wieder gegenseitig ein, mit und ohne kids, und machen uns schöne abende daheim. wenn kids dabei sind, schlafen die dann alle zusammen.

und schließlich: nimm es als phase. es wird sicher wieder besser!
lg
paula

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Re: ausgepowert

Antwort von babyproject am 13.01.2006, 9:50 Uhr

Kann Dich super gut verstehen, die Vorschläge der anderen sind wirklich toll und ich hoffe Du kannst was für Dich realisieren.
Mir gehts im Moment genauso, Arbeit Arbeit und nochmal Arbeit, gestern war ich bis 23.00 Uhr in der Firma hab also 14 Stunden am Stück geschuftet, das geht die nächsten Wochen so weiter und dann noch die Dienstreisen... und das bei "offiziell" 30-h Teilzeit.
Im Haushalt und auch den Kleinen abends ab 5 betreuen wenn ich länger arbeite unterstützt mich mein Freund, mir fehlt keine Zeit für mich sondern Zeit für meinen kleinen Tiger, hab ihn gestern grad mal ne halbe Stunde gesehen morgens zum Fütter und zur Tamu bringen.
Ne also manchmal möcht ich alles am liebsten hinschmeissen....

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Danke euch ...

Antwort von crayskuschelstern am 13.01.2006, 10:50 Uhr

.. das schlimme ist ja, dass kein ENDE in sicht ist...

ich stehe morgens auf, wecke die Kinder, die frühstücken in der Zeit, in der ich Dusche etc. dann heißt es die Kinder anziehen (zumindest Isabel). und los geht es.. Tim in die Kita und Isabel zur Tagesmutter.. weiter geht es zur Arbeit.
Nach der Arbeit hole ich Isabel ab (2 1/2) und fahre nach Hause aufräumen, lüften etc. .. gegen 15:30 hole ich meinen Mann ab (da bei uns der Bus nur jede Stunde fährt) danach Tim.

Dann geht es wieder nach Hause - weiter haushalten *grr* weiß auch nicht woher das alles kommt.. die Kinder verschütten etwas, krümeln, das Spielzeug liegt überall und irgendwie haben die beiden im Moment ihre Testphasen *grr*

Nebenbei bin ich noch Tuppern, damit wir alle mal verreisen können und so geht es Tag für Tag.. Monat für Monat.

Eine Woche vor Weihnachten ist jemand in unser Auto gefahren. Wieder rennereien... vor zwei Wochen ging die Waschmaschine kaputt (und der Kundendienst braucht echt zwei Wochen um sich mal sehen zu lassen).. wieder Stress...

Aber heute habe ich den Arzttermin :o) mal sehen ob ich eine kleine Auszeit bekomme...

Melde mich dann nochmal

Gruß
Vanessa

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