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Geschrieben von harmony_ am 14.12.2005, 13:55 Uhr

Ich will nicht zu Papa!

Hallo,

erstmal vielen Dank an Rasselbande, die mir unten geantwortet hat! Ich hoffe sehr (!) auf weitere Antworten/Ideen, wie ich meinem Dreijaehrigen Aufenthalte bei Papa "schmackhaft" machen kann. Heute vorm Kindergarten ging´s schon wieder los: Wer holt mich ab? - Der Papa. - Ich will da nicht hin. - Aber bei Papa ist es doch schoen. Der backt heute mit dir Kuchen. - Nein, Mama soll mich abholen. Ich hab den Papa nicht lieb. Finale: Grosses Geheule.
Ich bin sehr traurig...

Ach ja, und dann noch die Frage: Warum MUSS ich denn zu Papa? Gar nicht so leicht, das einem Dreijaehrigen zu beantworten.

Rasselbande: eigentlich klappen die Begegnungen zwischen meinem Ex und mir gut und freundlich. Es gibt aber noch "Schwingungen" (Traurigkeit, Unverstaendnis), die der Kleine sicher mitbekommt. Mittlerweile habe ich ja gar nicht mehr den Anspruch, dass unser Sohn mit uns beiden gleichzeitig etwas anfangen kann, waere ja schon froh, wenn er ohne Weinen zum Papa ginge.

Gruss, harmony

 
3 Antworten:

Re: Ich will nicht zu Papa!

Antwort von TotalRatlos am 14.12.2005, 15:32 Uhr

Hallo harmony,
ich kenn das verhalten, allerdings von meinem großen, der wollte auch immer nicht zu papa, während der kleine sich immer sehr freute. bei meinem großen hatte ich allerdings den eindruck, dass es mehr "gerede" ist und er schon gerne hin möchte, deswegen habe ich da auch immer drauf bestanden. mittlerweile geht er sehr gerne hin. jetzt hat auch der kleine mal geäußert, er wollte am besuchstag (jede woche ein mal und jedes zweite we) nicht zum papa gehen, aber ich gehe da gar nicht drauf ein. beide hängen doch sehr an ihrem vater und ich finde den kontakt wichtig. solange ich den eindruck habe, dass mein exmann sich mühe gibt (wenn ich auch nicht alles toll finde, was er macht), ist der besuch beim elternteil eigentlich nichts, was ich meinen kindern zur entscheidung überlassen würde. wenn sie mal teenager sind, sieht das wieder anders aus. ich hab schon gedacht, was wäre denn, wenn ich mal nicht mehr die kinder betreuen könnte? dann ist doch der vater die nächste bezugsperson.
lg
TotalRatlos

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Re: Ich will nicht zu Papa!

Antwort von rasselbande5 am 15.12.2005, 0:19 Uhr

phuuuuu

wenn ihr euch eigentlich schon ganz gut unterhalten könnt, dann würde ich vorschlagen, daß dein ex dir mitteil (wie mit dem kuchen backen) was er vorhat an seinem papa tag...

dann hast du die chance dein kind gut vorzubereiten und es als fakt zu vermitteln...stell die papa-tage nicht in frage! vor allen dingen auch, weil wir frauen auch mal ein recht auf ein paar stunden ruhe haben!

vielleicht könntet ihr einen kalender in die küche oder sein zimmer hängen, auf dem er dann klar erkennen kann, wann welche tage sind und was wo ungefähr gemacht wird (eine sache reicht ja) und morgens nach dem aufstehen dreht ihr den pfeil einen tag weiter und er kann schon gucken was in fünf tagen ist???

nur eine idee - aber ich mach mir nochmal gedanken

glg

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Re: Ich will nicht zu Papa!

Antwort von mamaistdiebeste am 15.12.2005, 0:33 Uhr

ich glaube nicht das es mit dem papa als person zutun hat, es könne auch die oma ect sein..
es ist eine phase des abnabelns und des verstehens
immoment hat er einfach nur trennungsangst, was ganz normal ist
er lernt jetzt was alleine (in dem fall ohne mama) sein heißt und diese entwicklung/veränderung in seiner wahrnehmung macht ihm angst
er muss erst lernen damit umzugehen
wie vieles, verändert sich ja auch das und er muss für sich den richtigen weg finden
geb ihm noch bissle zeit, bald hat er es raus und der "spuk" für dich ist vorbei
ich weiß es ist für dich als mutter hard das gefühl zu haben mein kind leidet, aber das ist kein richtiges leiden ;) er fühlt sich unwohl ober wie gesagt bald kann er mit dem gefühl umgehen und es verarbeiten und fühlt sich sicher auch wenn mama nicht da ist, er weiß dann ganz automatisch mama ist auch wenn ich sie nicht sehe immer da

ich hoffe ich habe mich nicht zu wirr ausgedrückt, aber ich kenne diese situation und mir hat der kia und der psychologe dem ich das "problem" mal schilderte das so gesagt und es stimmte

kopf hoch und mach dir keine sorgen, du meinst ja du weißt das es deinem sohn beim papa gut geht, das ist auch so

lg mamaistdiebeste

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