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Geschrieben von angel905 am 27.01.2018, 18:01 Uhr

1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Hallo Ihr Lieben,
ich bin gerade etwas überfordert mit folgender Situation:

Anstatt Zwischenzeugnisse gibt es bei uns das Schüler-Eltern-Lehrer- Gespräch.

da erzählte uns die Lehrerin das unsere Maus (7) öfters nicht mitmacht, auch beim lesen (kann da wohl einige Silben nicht lesen, während andere wieder gut gehen) und rechnen würde ihr schwerfallen- vor allem rückwärts zählen klappt nicht (hab es zu Hause probiert, da klappts aber) Die Lehrerin meinte, sie würde das was im Unterricht erzählt wird nicht verstehen...oder nicht wiedergeben können. Während sie dann in anderen Fächern super mitmacht (meistens was mit Motorik zu tun hat)
Deswegen musste sie desöfteren auch schon mit der Förderleherin mit (ist eine Schwerpunktschule)
Und dann wurde noch gesagt, das das schreiben in den LInien schreiben noch nicht so klappt..mus dazu sagen sie ist Linkshänderin. Kannte das von meiner Großen, die ist auch eine.. brauchte eben etwas länger aber hat sich alles gegeben.

Jedenfalls wurde uns gestern weniger liebevoll ans Herz gelegt, sie auf pädagogischen Förderbedarf (sprich I-KInd) testen zu lassen oder darüber sie im Sommer nochmal in die 1.Klasse zurückstellen zu lassen...und wir sollen uns schnell entscheiden, sage genau bis nächste Woche

Und das schlimme ist ja, sie geht schon ca. 5 Wochen lt. Lehrerin mit der Förderlehrerin mit und jetzt bekommen wir erst "Bescheid" . Kein Anruf nichts, da hätte man doch schon vorher benachrichtigt werden können das unsere Kleine Probleme hat. Vor allem, war erst Ende November da, da ging es nur um das mit dem links schreiben, und jetzt auf einmal so schlecht. Kann doch auf einmal nicht von heute auf morgen gehen. Bekommen auch keine Hefte etc. mit nach Hause damit wir den Leistungsstand hätten kotrollieren können.
Ach so, sie trägt auch eine Brille

Sie ist ein aufgeschlossenes KInd, lacht gern und viel, ist total sozial, hat viele Freunde in der Klasse und auch absolut nicht schüchtern

Wie gesagt, bin mit dieser Situation momentan total überfordert.

Ist das jetzt schon normal solche Diagnosen zu stellen...ich meine sie ist erst ein halbes Jahr in der Schule?
Manche brauchen etwas länger, andere sind wieder schneller, sie fangen doch erst an... habe auch schon gehört, manche 1.Klässler fangen erst im 2.HJ mit lesen lernen an.

Bin für Tipps, Antworten etc. sehr dankbar. Oder kennt Ihr das vielleicht selbst? Wie seid Ihr damit umgegangen?

 
24 Antworten:

Re: 1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Antwort von kittyplum am 27.01.2018, 19:24 Uhr

Hallo,

auch wenn ich dir nicht wirklich helfen kann,so wollte ich dir trotzdem gerne antworten.Denn ich bin etwas geschockt darüber wie schnell deine Tochter "abgestempelt" wird.Meine Tochter geht auch in eine 1.Klasse einer Förderschule.Und dort ist kein Vergleich zu dem,was deine Tochter schon leisten soll.Es wurden erst 3 Buchstaben behandelt und sie sind bei der Zahl 4.Aber von Lesen oder Rechnen sind sie hier noch weit entfernt.Meine Tochter schreibt auch überhaupt noch nicht in den Linien,aber hier wurde uns gesagt,dass das mit der Zeit noch wird.Das das beobachtet wird,finde ich natürlich richtig,aber ich finde das nach einem halben Jahr mehr als übertrieben.Was wird denn da von den Zwergen erwartet?Das sind doch keine Roboter.Ein Kind braucht eben länger und andere sind schneller. Na und.So ist das im Leben.Ich hoffe das deiner Maus durch den "Druck" nicht die Freude auf die Schule vermiest wird.Ich würde an deiner Stelle nochmal das Gespräch mit der Lehrerin suchen.Eine Schule darf natürlich Empfehlungen aussprechen,aber "Diagnosen" stellen,das steht ihnen nicht zu.Ich finde das ganze etwas voreilig und hört sich nach übereifrigen Pädagogen an.
Ich weiss,ich war keine Hilfe,aber wenn ich sowas lese,werde ich echt traurig.
Liebe Grüsse

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@kittyplum

Antwort von Pebbie am 27.01.2018, 19:51 Uhr

Ich weiß nicht auf welche Art Förderschule Deine Tochter geht, aber das Prinzip einer Sprachförderschule ( und mit Sicherheit auch bei der Förderschule Lernen ) ist es z.B. den Stoff der ersten Klasse auif 2 Schuljahre zu verteilen, damit ein guter Sprach- Schrifterwerb gewährleistet ist. Deswegen ist das mit einer normalen Grundschule, auch wenn es eine inklusiv arbeitende Schule ist., nicht zu vergleichen.

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Re: 1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Antwort von Pebbie am 27.01.2018, 20:01 Uhr

Vielleicht hat sie eine Art auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung, wenn sie Dinge nicht umsetzen kann die gesagt werden.
Ich würde das AOSF-Verfahren beantragen, vielleicht gibt es so die Möglichkeit ein Problem zu erkennen und darauf adäquat reagieren.
Sonderpädagogische Förderung zu bekommen ist kein Makel, wenn es keinen Bedarf mehr gibt wird er wieder aufgehoben.

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Re: 1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Antwort von Tämelebäbchi am 27.01.2018, 20:18 Uhr

Ja das sehe ich auch so. Es ist eher als eine "helfende Hand" zu sehen und auf alle Fälle testen lassen WARUM es denn so ist.

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Re: 1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Antwort von lubasha am 27.01.2018, 21:01 Uhr

Ich würde mich nicht verstecken, sondern offen mit der Lehrerin arbeiten. Damit ihr die Hefte nach Hause bekommt, das machen könnt wo sie anscheinend versäumt hat, lesen übt etc.

Ich finde es schon schwerer, je später das Lesen verstanden wird. Auch das Schreiben ist nicht einfach, sollte aber trotz der Linkshändigkeit (mein Neffe ist Linkshändler, Junge, auch 7 in der 2ten und er schreibt schön).

Mein Kleiner ist im Dezember 6 geworden so schreibt er in etwa (linke Seite heute, er hat Schreibschrift für sich entdeckt, ich habe die kleinen h jnd f ihm vorgeschrieben, den Resr konnte er alleine)

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Re: 1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Antwort von Turbinchen21 am 27.01.2018, 22:31 Uhr

Tief durchatmen das wird schon ich würde jetzt erst mal mit dem Kinderarzt sprechen was der sagt und zum speziellen HNO gehen der kann Testen ob das gehörte auch verarbeitet werden kann. Augenarzt wäre auch gut .Bei manchen Kindern fällt der Groschen erst später! Ob es sinnvoll ist die erste zu wiederholen kann muss aber nicht. Bei uns bekommen die Kinder meist noch Eine Chance über die Sommerferien wenn es dann gar nicht in der zweiten klappt gehen sie nach Weihnachten zurück in die erste. Weil die neuen Kinder ja immer erst lernen müssen wie das so in der Schule läuft . Wir waren später beim Kinderpsychologe und haben ihn durchtesten lassen da kam eine Konzentrationsschwäche heraus und LRS.
Um das schreiben zu verbessern kann man auch mal paar Stunden zur Ergotherapie gehen wenn sie da große Probleme hat.Kinderarzt fragen

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Re: 1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Antwort von Äffchen2011 am 27.01.2018, 22:33 Uhr

Hallo

Unser Sohn (6) besucht die 1. Klasse einer Förderschule (Schwerpunkt Sprache) und bekam in der Schule auch Extraförderung durch Psyschomotorik lange bevor mit uns darüber gesprochen wurde.

Ich bin froh das die Lehrer sich Gedanken machen, wie sie den Mäusen den bestmöglichen Start geben können.

Schon nach ein paar Wochen bekamen wir die Rückmeldung das er das Klassenziel nicht erreichen kann wenn sich nicht viel verändert. Es war im Gespräch das er in die Eingangsklasse zurückgestellt wird.

Gestern hatten wir Lernentwicklungsgespräch: ...seine Leistungskurve ist ein extremes auf und ab. Ist sie auf einem Hoch kann er rechnen und lesen wie kein anderer in seiner Klasse. In Sachkunde mit seinem Wissen eine Bereicherung für die Klasse sein.
Aber ...im Tief bekommt er nichts auf die Reihe und wirkt abwesend und macht so viele Fehler . Bekommt aber alles mit und kann das Aufgenommene in den Hochs dann auch abrufen.

Wir versuchen jetzt mit den Lehrerinnen (3) zusammen Ursachen und Lösungen zu finden.

Und das ist auch das einzige was ich dir empfehlen kann. Sprich mit der Lehrerin. Arbeite mit ihr zusammen. Hast du eine komplett anderen Eindruck, hol dir eine 2. neutrale Meinung.

Lg Mel

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@Peppie

Antwort von Äffchen2011 am 27.01.2018, 22:52 Uhr

Hallo

Die Förderschule mit Schwerpunkt Sprache bei uns (RLP) ist nicht so ausgelegt wie von dir beschrieben.

Es wird nach normalem Grundschullehrplan gearbeitet mit zusätzlicher Sprachförderung.
Das bedeutet für unseren Sohn allerdings Ganztagsunterricht. 8:20 -15:20h Unterricht (minus Pausen und Mittagessen )

Die Klasse meines Sohnes (1.Klasse) hat jetzt über die Hälfte der Buchstaben gelernt und die meisten können lesen. In Mathe erobern sie gerade den Zahlenraum bis 20.

Leider geht sie nicht über die 2. Klasse hinaus und die Kinder müssen dann die Schule (Schulform) wechseln. Also, entweder in die Regelschule, Schwerpunktschule oder Förderschule (Schwerpunkt Lernen).

Die Lehrerinnen sagten gestern beim Gespräch sie sehen ihn nach der 2. Klasse Förderschule ganz klar in der 3. Klasse Regelschule. (Mal abwarten)

Lg Mel

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Ich würde in ein SPZ gehen ....

Antwort von Caot am 28.01.2018, 11:37 Uhr

... erster Weg ist zum Kinderarzt. Dort Termin vereinbaren, bereits den Rezeptionsdamen das Problem erklären. Überweisung in ein SPZ. Mach das schnell, dort dauern Termine über ein viertel Jahr hinaus.

Selber zuhause beobachten. Was kann das Kind. Notieren, auch für das SPZ. Alternative wäre ein Schulpsycholge, wenn das SPZ sich hinziehen sollte.

Gezielt zuhause üben. Lesen und schreiben. Täglich, Zeit dazu setzen.

Das die Kommunikation zw. Schule und Eltern nicht so toll läuft, ist ein häufiges Problem. Ich kann verstehen, das man da verärgert ist, wenn einem nicht gesagt wird, dass das Kind zum Förderprogramm geht.
Das kannst Du aber gegenüber der Schule thematisieren.

Viel Erfolg.

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Re: 1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Antwort von IngeA am 28.01.2018, 11:46 Uhr

Ich würde auch erst mal beim KiA vorsprechen und ev. auch mit der Förderlehrerin oder Schulpsychologin sprechen. Bei uns ist die Schulpsychologen für mehrere Schulen zuständig, das hat den Vorteil, dass sie nur aufs Kind schaut, nicht auf andere Dinge die so eine Entscheidung beeinflussen können.
An Förderung an sich ist ja nichts verkehrt, was mich aber extrem stören würde ist, dass ihr JETZT SCHNELL entscheiden sollt was mit eurem Kind in einem halben Jahr ist. Warum JETZT. Das reicht in einem halben Jahr auch noch. Warum sollt ihr euch jetzt festlegen? Wenn das Kind einen Schub macht, sieht die Welt gleich ganz anders aus, sollt ihr dann auf der Stelle binnen einer Woche die Entscheidung wieder rückgängig machen?

Auch bei uns gehen Kinder die die erste Klasse wiederholen normalerweise erst nach den Herbstferien in die erste Klasse zurück, eben weil, wie schon beschrieben, die Neulinge ja erst mal lernen müssen wie Schule funktioniert. Nur die Kinder, die eben genau damit ein Problem haben kommen gleich am Anfang wieder in die erste Klasse.

LG Inge

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Re: Ich würde nicht in ein SPZ gehen ....

Antwort von Tämelebäbchi am 28.01.2018, 12:55 Uhr

Muss ganz ehrlich sagen das ich kein Freund von spz bin.
Muss denn immer gleich das ganze Seelenwohl durchwühlt werden? Die finden immer was! Ich kenne kein Kind das dort als völlig normal dort raus kommt.

Man kann viel differenzierter vorgehen. Zum ped audiologen mal die auditive Wahrnehmung testen lassen. Auch mal ein eeg schreiben lassen... vielleicht auch mal einfach Blut nehmen lassen um körperlich bedingte Sachen auszuschließen

Bei anhaltenden Problemen einen Schulpsychologen aufsuchen ist auch eine Option.

Oder einfach auch eine qualifizierte Hilfskraft zur Seite stellen, die bei bedarf fördert und hilft. Denn oftmals bessern sich viele "Probleme" mit etwas Geduld und Förderung.

Ein spz macht dann Sinn wenn ein Kind unter sich selber leidet. Wenn das Kind und dessen heile Welt gefärdet sind. Wenn man nicht mehr weiß wie man überhaupt noch helfen soll oder was dem Kind fehlt... aber niemals einfach wegen schulischer Probleme.

Auch wenn ich sicher mit meiner Meinung darüber anecke, finde ich!! Auch als Eltern hat man nicht das Recht Kinder zu gläsernen Menschen zu machen, die mit sich im reinen sind.

Beste Grüße

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Re: @Peppie

Antwort von Pebbie am 28.01.2018, 13:15 Uhr

Natürlich haben die FS hier in NRW auch nach dem Lehrplan gearbeitet, nur hatten die Kinder 2 Jahre Zeit das Ziel der ersten Klasse zu erreichen. Deswegen begann die Schule dort mit Klasse "E" statt 1.

Bei uns konnten die Kinder damals 5 Jahre auf der Förderschule bleiben, allerdings wurden die meisten Kinder nach 3 Jahren auf die Regelschule entlassen. Die Rückschulquote lag bei über 80%.

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@Tämelebäbchi

Antwort von Pebbie am 28.01.2018, 13:21 Uhr

Die ganzen von Dir beschriebenen Untersuchungen wurden bei unserem SPZ zentral ausgeführt. Damit man eben nicht von Pontius zu Pilatus rennen musste mit dem Kind.

Das SPZ hat uns in der Entscheidungsfindung enorm geholfen. Ohne großen Wege.

Du regst an zum Päd-Audiologen zu gehen, ein EEG schreiben zu lassen, Blut abzunehmen und den Schulspychologen auszusuchen. Was ist DABEI jetzt der Unterschied zur Diagnostik eines SPZ ?

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Re: Ich würde in ein SPZ gehen ....

Antwort von Pebbie am 28.01.2018, 13:27 Uhr

Ich finde man sollte seinem Erstklässler durchaus zutrauen können, zu Hause zu erzählen was im Schulalltag so passiert. Da würde ich der Schule erst einmal nicht den schwarzen Peter zuschieben. Klar sollte man das mit den Eltern kommunizieren, aber es gibt schlimmeres als individuelle Förderzeit.

Du stellst Dir das sehr einfach vor, mal eben eine Überweisung für´s SPZ zu besorgen. Es muss ein zwingender Grund vorliegen, sonst könnte man sein Kind einfach mal aus Lust und Laune entwicklungstechnisch einschätzen lassen, und den Kindern die so einen Termin wirklich dringend brauchen wird der Termin weggenommen.

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Re: @Peppie

Antwort von Tämelebäbchi am 28.01.2018, 13:47 Uhr

Schulpsychologe erst wenn sich nichts bessert.

Der Unterschied ist das eeg und Blut ja schon einmal beim Kinderarzt untersucht werden können.
Ped audiologe ist ein Termin extra.

Spz ... sind oft völlig unrelevante Dinge dabei! Die auch weit ins häusliche und weit in die Seele eines Kindes vordringen und sag mir nicht das es nicht so ist!! Es sind zig Termine!!!! Immer wieder Termine die Zeit kosten... die Entwicklung kostet.. die Erfolge kostet... mit welchem Recht???

Von mir aus lass dein Kind dort auf alles testen was sie wollen um auch ja was zu finden. Ich finde es völlig überzogen weil die AP bekommt ja schon Hilfe angeboten. Muss nur zugreifen :) andere müssen hart dafür kämpfen.

Und helfen tut ein spz auch nicht... das tun Therapeuten und das auch auf Wunsch Symptomatisch

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in Einem SPZ sind die Wege kurz

Antwort von Caot am 28.01.2018, 14:04 Uhr

alles unter einem Dach, kurze Wege. Ich empfehle es durchgehend. Meine Erfahrungen sind positiv. Zumal ich das ohne Lehrerverordnung tun kann und selber etwas schwarz auf weiß habe, ohne Suggestion vom Lehrer. Ich habe sehr gerne Meinungen die nicht vom Lehrer kommen.

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.... deswegen gehe ich vorher zum Kinderarzt ....

Antwort von Caot am 28.01.2018, 14:11 Uhr

..... bitte vorher lesen. Der Kinderarzt untersucht hier zuerst die elterlichen genannten Probleme und entscheidet dann alleine. Ich unterstelle, das kein Kinderarzt das ohne Prüfung macht. Ich nehme damit auch keinem anderen Kind etwas weg. Ich unterstelle weiterhin nicht der Elternschaft, dass sich diese hier auf Überwisungen für ein SPZ stürzt und jeder gerne mal dort hingehen will, wie bei einem Hundespaziergang.

Hier kann man am SPZ nur mit Arztüberweisung einen Termin vereinbaren. Ich bekam noch nie eine ÜW geschenkt.

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Re: in Einem SPZ sind die Wege kurz

Antwort von Tämelebäbchi am 28.01.2018, 14:13 Uhr

Kannst du ja gerne machen :) aber wenn es jemand nicht möchte darf er es doch genauso.

Ich muss sagen das ich noch nie Probleme mit den Lehrern meiner Kinder hatte und war sehr dankbar wenn ich auf Probleme gestupst wurde, die mir nicht bekannt sein können weil ich sehe mein Kind ja nicht 5 Tage im Unterricht. Also habe keine Bild davon wie es sich verhält. Lehrer sprechen ja auch nur Empfehlungen aus die keines Wegs bindend sind. Desweiteren habe ich auch bei medizinischen Sachen gerne eine zweite Meinung.

Das ist ja das tolle das jeder selbst für sein Kind entscheiden darf. Andere Sichtweisen sind ja nicht falsch. Ich glaube eh was für den einen gut ist kann es für den nächsten dann auch nicht sein
Nur pauschal kann man das eben nicht so sagen

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ich erwarte eine saubere Schulkommunikatikn

Antwort von Caot am 28.01.2018, 14:16 Uhr

... das geht, wenn Schule will.

Hier bekommt man einen Zettel. Ihr Kind hat Probleme in xyz. Wir schlagen vor, es in die Flrderstunde xyz aufzunehmen, welche Mittwochs von 13-14 Uhr stattfindet. Idealerweise kommuniziert man solche Überprüfungen mit den Eltern, nicht über 1.Klässler. Da muss sich Schule die Kritik gefallen lassen, wenn sie das nicht macht. Ich bin der Ansprechpartner für solche Probleme, nicht das Kind!

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Re: in Einem SPZ sind die Wege kurz

Antwort von Caot am 28.01.2018, 14:23 Uhr

Natürlich kann man alles einzeln machen. Nur ich persönlich traue mir nicht zu, alle medizinischen Möglichkeiten zu kennen.

Du darfst unbenommen andere Wege gehen. Ich habe von einer Empfehlung geschrieben nicht vom Muss über ein SPZ. Zumal meine Erfahrungen damit positiv waren.

Aber eins traue ich mir zu, mein Kind zu kennen. Neues wurde mir noch nie von einem Lehrer mitgeteilt.

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Re: in Einem SPZ sind die Wege kurz

Antwort von Tämelebäbchi am 28.01.2018, 15:01 Uhr

Oh doch mir schon wobei wir da beide schmunzeln mussten... im Zeugnis stand: "ihre Hausaufgaben sind überwiegend vollständig" das konnte ich mir nicht erklären...bin doch immer bei den hausis dabei und achte auf Vollständigkeit
.... auf nachfragen ergab sich dann eine skurrile Erklärung... meine süße freche Hexe kann in Perfektion die Unterschrift ihrer Klassenlehrerin so gut das es weder ihr noch mir aufgefallen ist.... sie zeichnete dann ab und an mal ein Hausaufgaben frei ein mit Unterschrift der Lehrerin. Aber sie weiß nun das sie dies nicht darf und macht es nie mehr ;)
Oder das meine Tochter so extrem Hilfsbereit ist. Zu Hause muss ich sie eher ermutigen mal überhaupt etwas zu helfen. Sie hebt lieber den Fuß und steigt über etwas als sich zu bücken und die Sache aufzuheben.
Und noch ein paar Sachen wo ich dachte: ach guck mal an... geht doch ;)
So war das gemeint.

Das ist toll wenn euch gut geholfen werden konnte. Freut mich wirklich.

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Re: @Peppie

Antwort von Danyshope am 31.01.2018, 14:35 Uhr

So kenne ich das auch.

Hier hat die Förderschule für Sprache 7 Eingangsklassen, dort werden die Kinder jahrgangsübergreifend in bis zu 3 Jahren unterrichtet bis zur 3ten Klasse. Die allermeisten Kinder sind bis dahin überführt auf die normalen Grundschulen. Das wird auch daran deutlich das es dann noch 2 3er Klassen gibt und nur noch eine 4te Klasse. Die Kinder welche wirklich die 5 Jahre dort verbleiben, sind wohl auch in den allermeisten Fällen Kinder wo die Eltern sich erst gegen die Förderschule entschieden haben. Kinder die vom ersten tag an die entsprechende Förderung erhalten, holen da meistens sehr schnell auf. Und nein, erst mit Förderung zu beginnen wenn das Kind schon einen Knacks hat, ist der absolut falsches Weg den man gehen kann.

Ich war selbst als Kind auf der gleichen Schule und muss sagen, rein vom Schulstoff her waren wir deutlich weiter wie die auf der Grundschule. Nach Wechsel auf die Grundschule zur 3ten Klasse habe ich mehr oder minder die zeit mit Däumchen drehen verbracht...

Wir haben aktuell auch das AO-SF verfahren laufen um festzustellen ob normale Grundschule oder Förderschule Schwerpunkt Sprache. Ich hoffe auf die Förderschule! Sonderpädagogen die in der Regel auf Grundschulen des gemeinsamen Lernens tätig sind, sind mit dem Förderbereich Sprache völlig überfordert und auch fehl am Platz. Und es ist ein riesen Unterschied ob das Kind 1-2mal die Woche Unterricht in Logopädie bekommt oder wenn der ganze Unterrichtstag darauf abgerichtet ist.

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Re: 1.Klasse - Förderkind weil sie noch nicht richtig lesen/rechnen kann?

Antwort von Philo am 01.02.2018, 12:52 Uhr

Was ist Dein Problem, Deinem Kind Förderung zukommen zu lassen?
Scheinbar ist Dein Kind noch nicht so weit wie die anderen. Du hast nun 2 Optionen:
1. Förderung, damit dein Kind am Anfang seiner Schullaufbahn Defizite aufholt.
2. alles wie bisher - Kind wird sich schon irgendwie durchwursteln, irgendwann selbst alte Lücken aufholen und dabei aktuellen Schulstoff verbummeln, da sie noch mit altem Stoff beschäftigt ist.
Mathe, Lesen etc. und Sport sind halt nicht zu vergleichen.
Ich verstehe Dein Problem nicht. Fachstelle, testen lassen und dann mit Fachkräften entscheiden, wo es hingehen soll.

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Dein Kind ist sensibel, die Lehrerin unsensibel - dein Kind ist OK.

Antwort von f.j.neffe am 12.02.2018, 20:34 Uhr

Wenn es deine Tochter bei dir zu Hause kann und in der Schule nicht, sollte meine Kollegin dringend von dir lernen.
Wenn jemand päd. Förderbedarf hat, ist es sicher meine Kollegin.
Wenn du von ihr die Lösung des Problems erwartest, wirst du wahrscheinlich vergeblich warten. schneller und einfacher geht, es, wenn du das Problem selbst löst.
Dass Talente eines Kindes nicht gleich von selbst voll entwickelt sind, ist das Natürlichste von der Welt.
Wenn wir die schwachen Talente besonders anerkennen und stärken, wachsen sie unaufhaltsam.
Auf Youtube, Facebook und sonst im Net finden sich praktische Lösungsbeispiele aus der neuen Ich-kann-Schule.
Eine effiziente Schnellhilfe kann die sog. Schlafsuggestion sein = ein gutes Gespräch mit den tatsächlich zuständigen Kräften im Menschen, wenn er schläft und nichts ablenkt. Beispiele siehe Coué-Brief 9!
Die Talente deines Kindes sind SENSIBEL und haben sich bei der unsensiblen Pädagogik intelligenterweise zurückgezogen. Ich habe viele praktische Erfahrungen, dass sensible Talente besonders gute Talente sind. Man muss sie nur achten und stärken und ihnen sagen, dass unsensible Behandlung nicht zu Herzen genommen werden muss. Und wenn man ihre Kräfte stärkt und zum Wachsen bringt, werden sie der Situation gewachsen.
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe

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