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Geschrieben von Frosch am 18.08.2005, 17:16 Uhrzurück

An alle und bes. Moneypenny

Hallo!

"Entweder für oder gegen" ist zu einfach. Wieso sollen Kinder nicht im KiGa an den "Glauben" spielerisch herangeführt werden? Ich bin konfessionslos, aber WENN mein Sohn sich dafür begeistern kann, werde ich ihm keine Steine in den Weg legen, sondern ihn unterstützen. Kinder sind zwar in ihrem "Glauben" naiv, aber so schön unbedarft... Er soll sich auf alle Fälle aussuchen, ob er getauft werden will oder nicht. Warum soll ich ihn so eine wichtige Entscheidung nicht selbst fällen lassen...

Kirche und Glauben sollten nicht so bierernst sein, es sollte eine Freude sein, sich dem Glauben zu öffnen. Aber wenn schon Neugeborene als "in Sünde geboren" bezeichnet werden, dreht sich mir der Magen um. (Aus der lateinischen Taufpredigt eines kath. Pfarrers)

In der Konfirmationszeit mußten wir Lieder und Psalmen auswendig lernen, außerdem hatten wir am Ende eine Prüfung und mußten verschiedenes aufsagen. Man konnte wirklich durchfallen und mußte dann wiederkommen.
Außerdem war der Gottesdienstbesuch Pflicht.
So an den Glauben herangeführt zu werden macht unheimlich Spaß, und öffnet einem das Herz für die Kirche.
*ironieoff*

Es ist wichtig, daß "die Kirche" modernisiert wird. Für DIE Jugendlichen, die dabeisein wollen aber durch die verstaubten Rituale - zB. in Gottesdiensten - abgschreckt werden. Sie wollen sich doch mit etwas identifizieren, aber können es nicht, wenn der Glaube als ein Konglomerat aus Zwängen/Angstschüren/etc. rüberkommt.

Jetzt bin ich etwas abgeschweift...

Übrigens: Ein katholischer Pfarrer hat mal zu meinem Mann gesagt: "Gott liebt alle Menschen, ob sie an ihn glauben oder nicht. Er liebt sie trotzdem"

LG Antje

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