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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von liebeslachen am 05.12.2006, 8:13 Uhr.

Re: lehrer arbeiten mit drohungen (lang)

hallo daja!

doch, mein sohn kennt auch konsequenzen für sein tun, und damit kann er auch gut umgehen.

unter dieser art der "strafe", die dort praktiziert wird leidet er aber sogar, auch dann, wenn es ihn nicht betrifft (er ist nur betroffener, wenn die ganze klasse auf einen streich androhungen bekommt).

ich zuhause schaffe nämlich einen ausgleich. er erhält anerkennung und liebe, und dazu darf es dann den gegenpol auch geben, der ihm zumutet, dass er die folgen seines tuns trägt.

in unserer schule fehlt leider der positive aspekt. und ich muss in dieser hinsicht nicht allein den aussagen meines sohnes vertrauen, denn elternabende und elternsprechtage sprechen für sich. sowie auch gespräche mit anderen eltern.

die klassenlehrerin hat mich und meinen mann beim elternsprechtag praktisch in jedem satz unterbrochen, ihre eigenen themen runtergezogen.
und obwohl mein sohn nur positiv auffällt, waren mein mann und ich nach dem elternsprechtag irgendwie platt und hatten das gefühl als würde gar nichts stimmen.
von anderen eltern wird dieser eindruck geteilt.

gelobt wird in der 1. klasse generell nicht. die lehrerin verteilt nur kritik so nach dem motto: "nichts gesagt ist genug gelobt."

nach dem sport hat sie keine andere klasse mehr (nur als antwort auf deine frage, was sie macht, wenn ein kind zu lange herumtrödelt).

es ist schon so, dass es immer wieder spezielle kinder trifft, die auch sicher nicht ganz einfach sind.

aber einer davon ist mein nachbarssohn, und der war schon nach ein paar tagen so demotiviert, weil er nur immer schimpfe gekriegt hat, dass die mutter nun plant, ihn in eine andere schule zu bringen.
ich finde es traurig, wenn kinder so früh schon aufgeben, weil nicht erkannt wird, was sie brauchen.
er speziell bräuchte viel aufmerksamkeit, sehr viel lob, wenn etwas stimmt.

er kann schwer begreifen, und ich finde bei einer klassenstärke von 15 kindern müsste es doch möglich sein, gezielter zu fördern.

in seiner eigenschaft als elternvertreter hat mein mann genau bezüglich dieses kindes (weil die mutter und die lehrerin sich gegenseitig wirklich absolut nicht leiden können und die lehrerin beim elternsprechtag sogar besagte mutter mit ihrem sohn namentlich als schlechtes beispiel erwähnt...) mit der klassenlehrerin gesprochen.

da fielen dann durchaus solche sätze wie: "früher hatten sie den rohrstock, und wir heute haben gar nichts mehr - es ist natürlich gut, dass es den rohrstock nicht mehr gibt..."

oder beim elternsprechtag versuchte mein mann dieser lehrerin klarzumachen, dass wir für unser kind keine disziplinarmassnahmen wünschen, weil sie einfach unnötig sind. unser sohn ist sehr verständig und bereit zuzuhören. bei autoritätspersonen sowieso. wild und rebellisch ist er nur bei uns, und das finde ich in ordnung, denn wenn er es hier nicht leben könnte, würde ihm eine wichtige seite fehlen, die er zum leben braucht.

die klassenlehrerin fiel meinem mann auch da mitten ins wort und rief: " ja also schläge sind ja wirklich das allerletzte, das darf ja auch gar nicht mehr sein. es ist schon in ordnung, wenn man ein kind mal anschreit, aber schläge..."

von schlägen hatte keiner gesprochen, daran hatten wir nichtmal gedacht.

es sind einfach so viele dinge, die im gesamten betrachtet ein eigenartiges bild ergeben.

ich möchte einfach wissen, ob drohungen wirklich erlaubt sind.
drohungen wie "ich sperre dich ein"
oder "dann musst du in der ecke sitzen"
oder "ihr müsst alle länger dableiben"

kann es sein, dass lehrer wirklich noch mit solchen mitteln arbeiten dürfen.
eigentlich haben sie doch jahrelange pädagogische ausbildungen. wofür eigentlich, wenn sie dann auch keine besseren lösungen wissen, wie überforderte eltern?

alles liebe!

liebeslachen

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