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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von tinai am 06.06.2006, 23:08 Uhr.

Also dann stelll ich den Beitrag hier auch noch rein aus einer Studie...

...

Interview mit Prof. Spitzer:

Seit der Jahreswende können rund eine Million Haushalte im baden-württembergischen Kabelnetz „Baby TV“ empfangen, einen internationalen Sender, der speziell Säuglinge und Kleinkinder anspricht – angeblich mit pädagogisch wertvollen Inhalten. Wie beurteilen Sie solche Angebote?

Kleine Kinder sollen überhaupt nicht fernsehen, weil es ihnen nur schaden kann. Wir wissen, dass Fernsehkonsum zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr zu Aufmerksamkeitsstörungen in der ersten Klasse führt.
Im Alter von fünf Jahren führt Fernsehen zu Lese- Rechtschreib- Schwächen im ersten bis dritten Schuljahr. Und es ist nachgewiesen, dass der Fernsehkonsum mit fünf Jahren die Wahrscheinlichkeit, einen Hochschulabschluss zu erwerben, deutlich negativ beeinflusst.
Kritiker halten Ihnen vor, dass nicht das Fernsehen die Ursache für fehlende Schulabschlüsse ist, sondern mindere Intelligenz oder die soziale Herkunft.

In professionellen Studien wurden die Intelligenz der Kinder oder die soziale Schicht der Eltern erfasst – diese Effekte können wir also herausrechnen. Das heißt, der Zusammenhang bleibt und die Auswirkungen sind übrigens sehr deutlich: Wenn wir nichts tun, ist das, was wir heute bei den Jugendlichen sehen, erst der Anfang. Dann können wir in 20 Jahren die T-Shirts für China nähen.


Sehen viele Eltern das Problem nicht, weil sie als Kinder auch Filme gesehen haben?

Die Elterngeneration hat eine ganz andere Fernseh- Sozialisation als ihre Kinder: Früher gab es weniger Programme und deutlich weniger Gewalt – ungefähr 50 Prozent Gewaltanteil gegenüber heute 80 Prozent. Und zudem kennen wir heute den eindeutigen Zusammenhang: Kinder, die weniger fernsehen, wiegen weniger und sie neigen weniger zu Gewalt auf dem Schulhof.

Es gibt aber doch auch viele gut gemeinte Bemühungen, Kinder zu einem bewussten Umgang mit den Medien zu erziehen und zu Nutznießern des Informationsangebotes zu machen. Medienkompetenz ist ein anerkanntes Erziehungsziel!
Das Schlagwort Medienkompetenz zielt ins Leere. Kinder haben dafür noch nicht die „neuronale Hardware“. Ich kann nicht mit einem Dreijährigen über seinen Süßigkeitenkonsum diskutieren und ebenso wenig mit einem 14-Jährigen über seinen Medienkonsum. Ein Dreijähriger hat weniger empfindliche Rezeptoren für Süßes und ist von der Evolution her darauf programmiert, Energievorräte anzulegen. Ein 14-Jähriger ist darauf programmiert, hinzuschauen, wenn zwei sich balgen oder lieben.

Daneben bemüht sich neuerdings der Verein „Media Smart“, Kindern und Jugendlichen den Unterschied von Programm und Werbung zu verdeutlichen. Initiiert hat ihn Super-RTL-Chef Claude Schmit ...
Das ist einfach lächerlich! Das ist in etwa so, als würde die Zigarettenindustrie Kindern das Rauchen verbieten und sie gleichzeitig hintenherum mit Drogen versorgen.

Wie sollen Kinder denn mit Medien umgehen?
Was können Eltern und Lehrer tun?
In Deutschland sitzen täglich 800 000 Kinder im Kindergartenalter noch abends um 22 Uhr vor dem Fernseher, um 23 Uhr sind es noch 200 000 und um Mitternacht noch 50 000. Das sollte uns zu denken geben. Aber: Studien haben gezeigt, dass Appelle nichts nützen. Die einzige Chance ist, den Medienkonsum zu reduzieren. Fernseher gehören nicht ins Kinderzimmer! Kinder brauchen Computer erst ab 16! Vorher ist ein Computer für die akademische Entwicklung schädlich. Denn das Wissen, das jemand hat, ist der Filter, den wir brauchen, um zum Beispiel das Internet sinnvoll zu nutzen (und dieses Wissen kommt aus der Schule und aus Büchern, aber nicht aus dem Internet). Ohne Vorwissen liefert das Internet nur Schrott.





Das ist nur ein Auzug aus einem Interview, vollständig zu lesen auf http://www.kidnet.de/detail.php?id=2457&m=0&grid=13

Ich sach doch: Fernsehen macht blöd .

Grüßle Tina

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