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Geschrieben von RenateK am 22.04.2009, 11:10 Uhr

@trini

Hallo Trini,
sehe gerade, dass Du im Lande bist. Was macht denn die Hausaufgabenfront, die Ferien sind ja vorbei, bei uns jedenfalls.
Hatte gerade auch was Stress, aber nicht wegen Hausaufgaben, sondern wegen der Nachmittagsbetreuung. Die Mädels da kommen mit meinem Sohn einfach nicht klar (und er mit ihnen), die halten sich aber auch nicht an Absprachen bezüglich der Kommunikation mit den Eltern und dass mein Sohn nicht unbedingt einfach ist, weiß ich - stattdessen kam doch eine recht dreiste Mail in den Osterferien.. Ich habe ihn jetzt mit sofortiger Wirkung abgemeldet und er macht jetzt die Hausaufgaben zu Hause. Er scheint erleichtert zu sein, es hat ihm wohl gar nicht gefallen da - und das bei so einem Nachmittagsbetreuungsfan wie meinem Sohn. Es kommt halt doch sehr auf die Qualität an.
Gruß, Renate

 
6 Antworten:

@ Renate

Antwort von Trini am 22.04.2009, 11:27 Uhr

Heute ist der erste Schultag. Mal sehen, wie es weiter läuft.
Er wird erst mal an der ganz...kurzen...Leine bleiben.
Das Gespräch mit der Klassenlehrerin war in Ordnung.
Mal sehen, ob die Matheleherin auch noch einen Termin für mich hat.

Das große Problem ist, dass Kuno bei Problemen in eine Verweigerungs-/Vermeidungsstrategie flüchtet, statt zu f r a g e n.

Habe ihm jetzt nochmal wortreich erklärt, das es nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder uns um Hilfe bitten oder aber Hausaufgaben f a l s c h machen und damit der Lehrkraft zeigen, dass der Stoff nicht verstanden wurde.

Hausaufgabenbetreuung am Gymnasium steht und fällt wohl mit den Lehrern, die es anbieten. Bei uns soll das sehr unterschiedlich sein, je nach Betreuungskraft und Schüler-Besetzung. Ansonsten gibt es Nachmittagsbetreuung bei uns nur in Form von AGs.

Trini

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Re: @ Renate

Antwort von RenateK am 22.04.2009, 11:53 Uhr

Hallo Trini,
mit der Mathelehrerin würde ich auf jeden Fall einen Termin machen, gerade weil Du ja sagst, dass er da die Probleme mit dem Stoff hat. Meiner fragt immer, hat er auch nach der Hausaufgabenbetreuung gemacht, dass er was nicht kapiert, kann er kaum ertragen. Ordentlich sind die Sachen dadurch natürlich nicht, da sich aber das Aussehen der Hefte nicht wirklich auf die Noten auswirkt (oder er so gut ist, dass es trotzdem für eine zwei reicht), ist es mir jetzt egal. Sein Problem ist ja deutsch, schlechte Rechtschreibung und ein Hass gegen Aufsätze, aber eine vier ist ja egal, wenn sonst alles eins oder zwei ist.
Die Hausaufgabenbetreuung machen bei uns keine Lehrer, sondern Studentinnen und die scheinen überhaupt nicht zurecht zu kommen. Meinem macht es zum Glück auch gar nichts aus, nachmittags mal zwei Stunden allein zu sein, mehr ist das im Normalfall eh nicht.

Gruß, Renate

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Bericht - @ Renate und 2Bücherwürmer

Antwort von Trini am 23.04.2009, 8:41 Uhr

Gestern rief mich die Mathelehrerin an.
Ich habe versucht, die Situation (Verständnisprobleme/Verweigerung) aus meiner Sicht zu erklären.
Sie hat mir zugesichtert, dass sie sich in Zukunft sofort meldet, wenn was gefehlt hat, per Eintrag im Hausaufgabenheft.
Und sie hat mich auch beruhigt, dass kuno in keinster Weise versetzungsgefährdet ist.
Ich hätte nimals geglaubt, dass die Information über eine s i c h e r e Drei-Vier mich einmal so grenzenlos beruhigen könnte.

Trini

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Re: Bericht - @ Renate und 2Bücherwürmer

Antwort von RenateK am 23.04.2009, 9:07 Uhr

Das hört sich ja nun absolut beruhigend an. In einem Fach eine Drei-Vier finde ich auch nicht schlimm, man kann nicht überall gut sein, bei meinem ist es ja deutsch, das ist eher eine sichere vier und so lange die sicher bleibt, ist es ok.
Die Hausaufgaben sollten natürlich in Zukunft gemacht werden, vielleicht war der Ärger für Kuno jetzt aber ein heilsamer Schock.
Gruß, Renate

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@ Renate - zu Eurem Problem hier extra meine Meinung

Antwort von Trini am 23.04.2009, 9:24 Uhr

Ich denek mal, dass es nicht (nur) ein Problem der Studentinnen ist, die die Hausaufgaben/den Nachmittag betreuen, sondern ein Komplex aus:
- Zusammensetzung der zu Betreuenden (Bei uns ist es so, dass vor allem Kinder mit "problematischem Hintergrund" zur HA-Betreuung gehen)
- natürlich den Betreuenden (Bei uns sind es wohl pensionierte Lehrkräfte)
und
- den völlig normalen Veränderungen, die mit 11/12jährigen vor sich gehen.

Auch wenn U. sein bisheriges Leben gern ganztags betreut wurde, ist er jetzt in einer Entwicklungsphase, wo er unabhängiger werden will.
Ich denke, die Entscheidung, ihn aus der Betreuung abzumelden, war vollkommen richtig.
Selbst wenn er die Hausaufgaben erst macht, wenn Ihr nach Hause kommt, geht die Welt nicht unter.
Und so wie ich ihn in den vielen Jahren "kenne" , ist er durchaus in der Lage, sich sinnvoll zu beschäftigen. Mit (fast) 11 will man eben auch einfach mal nur abhängen.

Trini

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Re: @ Renate - zu Eurem Problem hier extra meine Meinung

Antwort von RenateK am 23.04.2009, 10:32 Uhr

Liebe Trini,
danke für den Beitrag. Ich finde die Entscheidung auch absolut richtig; ich habe auch keine Sorgen gehabt, dass er sich nicht sinnvoll beschäftigt, dass macht er immer, liest, spielt mit Lego oder geht raus. Klar, die Hausaufgaben kann er zur Not noch abends machen (außer er hat Musikunterricht); aber auch da mache ich mir keine Sorgen, weil er zwar unordentlich, aber sehr zuverlässig ist. Naja, gestern war er erstmal verschollen, weil er nach der Schule auf dem Schulhof Tischtennis gespielt hat und die Zeit vergessen, lag aber auch an uns, weil er da noch spielen darf, wenn er Zeit hat und wir keinen Zeitrahmen vereinbart haben.
Er wollte ja selber unbedingt in die Betreuung, ich hatte ihm am Anfang gefragt, als es mit dem Gymnasium losging. Aber er hatte sich das wohl ein bisschen wie die OGS vorgestellt, die bei uns eine sehr persönliche Betreuung ist, mit festen Gruppen, vielen Freizeitangeboten, wie in einer Kita und so ist das natürlich jetzt nicht mehr. Kinder mit "problematischem Hintergrund" sind bei uns eher nicht in der Betreuung, habe ich nicht den Eindruck, aber da kann ich mich auch täuschen. Allerdings ist an so einem altsprachlichen Gymnasium eher auch eine besondere Klientel, z. B. habe ich den Eindruck, dass die Eltern in der Klasse alle einen Hochschulabschluss haben (wir ja auch), das ist allerdings auch die Klasse mit Latein ab 5, in den Englischklassen (mit Latein ab 6) sieht das wohl anders aus.
Gruß, Renate

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