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Geschrieben von hurraeinszwei am 26.04.2017, 16:52 Uhr

Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Huhu,

meine Tochter hatte gestern die U8 und heute sprach mich die Erzieherin an, ob wir darüber reden könnten?!

Die U8 war unauffällig und selbst die Sprache hat der KiA nicht bemängelt, obwohl mir seitens der Kita sie wegen Logopäde in den Ohren liegen. Der Arzt versteht das nicht und ist der Meinung, dass die Erzieher heutzutage nicht genügend auf die Kinder eingehen (können). Meine Tochter redet leise bzw. ist unsicher dabei, wenn es um 'fremde' Menschen geht. Beim KiA hat sie aber gut und deutlich gesprochen. Im Kindergarten sagen sie aber andauernd, dass sie nie verstanden wird.

Ehrlicherweise will ich nicht mehr darüber sprechen, weil meine Tochter in dem Sinne kein Problem hat und ich darin keinen Sinn sehe. Es gab viele Gespräche deswegen und es von den Erziehern keine Lösung gibt ausser, dass sie zur Logopädie soll.

 
63 Antworten:

Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Shanalou am 26.04.2017, 18:14 Uhr

Da musst du doch nicht viel sprechen! Der Arzt hat kein größeres Problem gesehen und das würde ich so sagen. Wenn du in der Laune bist, würde ich noch anmerken, dass der Arzt eine etwas persönlichere Betreuung als kleine Hilfestellung vorgeschlagen hat. Ansonsten ist es übrigens die Entscheidung des Arztes, ob er eine logopädische Behandlung für erforderlich hält und nicht die der Erzieherinnen.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von hurraeinszwei am 26.04.2017, 18:24 Uhr

Ich bin bei dem Thema mittlerweile echt geladen, nicht weil es für mich ein Problem wäre, wenn sie da eine Förderung bekäme oder in der Richtung, sondern weil mein Kind - gefühlt - einfach abgestempelt wird. Sie geht seit einem Jahr in den Kindergarten und es scheint nicht möglich zu sein, ihr da die Sicherheit zu geben und vielleicht auch Verständnis. Immerhin geht sie ihren Turn- und Spielgruppen Aktivitäten ohne, dass es irgendwie ein Problem gibt.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Dream2014 am 26.04.2017, 18:26 Uhr

Verstehe das Problem nicht ganz, man kann doch sagen das der Arzt keine Probleme sieht und gut ist.
Hier war es übrigens immer umgekehrt, Arzt wollte Logo und Ergo und die Erzieherinnen haben mit dem Kopf geschüttelt. Wobei ich immer mehr Wert auf die Meinung der Erzieherinnen gelegt habe als die des Arztes, da der mein Kind meist nur zehn Minuten sieht und die Erzieherinnen Tag täglich.
Aber was man letztendlich macht bleibt doch einem selber überlassen.
Und freu dich schon auf die Schule, da habe ich als erstes gesagt bekommen das mein Sohn zum Pädaudiologen muss - der Ohrenarzt und Kinderarzt hat nur die Augen verdreht.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 26.04.2017, 18:43 Uhr

Die Erzieherinnen "nerven" dich nicht weil sie Jux und Gaudi damit haben. Sie bleiben am Ball wenn ihnen etwas auffällt, weil sie einen Erziehungsauftrag (Beste Voraussetzungen bzgl Schulreife) haben und wollen das all ihre Kinder mit den bestmöglichen Voraussetzungen eingeschult werden.

Das leidige Thema Kinderarzt vs Erzieherinnen ist ein altes Lied, ich finde es IMMER unangebracht wenn Kinderärzte sich derartig über Erzieher äußern oder Erzieherinnen derartig über Kinderärzte. DENN: Letztendlich will jede Instanz nur das Beste für die Kinder.
Wenn du keinen Handlungsbedarf siehst (für welchen die Kigazeit am allerbesten wäre) und auch der Kinderarzt keine Notwendigkeit für Logo sieht dann kommuniziere es genau so gegenüber den Erzieherinnen: Die Untersuchung war gut, Kinderarzt sieht keinen Handlungsbedarf - ich möchte keine Logo für mein Kind! Punkt! => Du bist die Mutter und du entscheidest!

Anmerken würde ich noch sehr gerne: Es gäbe die Möglichkeit, durch eine Verordnung vom Kinderarzt eine einmalige logopädische Begutachtungsstunde zu konsultieren. Dann hättest du Sicherheit.
Ich kenne übrigens einige Kinder, bei welchen die Erzieherinnen richtig lagen (Kinderarzt nie Handlungsbedarf sah) und die Therapien dann leider neben der Grundschulzeit herlaufen mussten.

Lg

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Antje04 am 26.04.2017, 19:00 Uhr

Wenn der Arzt das sagt, solltest Du selbstbewusst bei den Erzieherinnen auftreten, und freundlich aber bestimmt deutlich machen, dass die ärztliche Meinung mehr zählt.
Viele Erzieherinnen heutzutage wollen jedem Kind, das nicht in die Norm passt, irgendeinen "Mangel" andichten. Und so lange von ärztlicher (kompetenter) Seite kein Problem angezeigt wird, müssen die Erzieher eben damit umgehen!
Eigentlich ist es, neben den Eltern, auch der Job der Erzieher, ein schüchternes Kind zu stärken...
Es gibt schüchterne/leise Kinder, so wie es auch schüchterne/leise (introvertierte) Erwachsene gibt. Das ist kein Mangel, und wenn Dein Kind nicht darunter leidet, könnt Ihr sie weiterhin liebevoll stärken. Aber oft ist so etwas eine Charaktereigenschaft, und die kann man nicht auf Gedeih und Verderb austreiben.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Danyshope am 26.04.2017, 20:47 Uhr

Persönliche Meinung erwünscht?

Ich sehe es eher gemischt. Die Erzieherinnen sehen Dein Kind jeden Tag über Stunden hinweg, der Ki-Arzt nur evtl einmal im Jahr zur Untersuchung. Wer ist da wohl kompetenter mehr wie eine Momentaufnahme wiederspiegeln zu können.

Wir hatten das selbst durch. Bei der TaMu war alles bestens, unser galt als etwas schüchtern, der gerne auch noch ein Jahr länger in der kleinen Betreuung bleiben könnte. Große Probleme im KiGa wären aber nicht zu erwarten. Mit 2 Jahren meinte ich zum Ki-Arzt das erste Mal, das ich das Gefühl hätte unser wäre sprachlich etwas zurück. Gleiches immer weider bei der TaMu angesprochen, ebenso wie ich ihn im KiGa angemeldet habe. Alle meinten, das gibt sich, wäre alles völlig im Rahmen. Mit gerade 3 Jahren wechselte er dann in den KiGa. 9 bzw 10 Monate war alles bestens, es hieß immer alles wäre im grünen Rahmen. selbst wo ich gezielt nachgefragt habe, da es bei uns in der Zeit massive interfamiliäre Baustellen gab, hieß es, alles OK. Tja, und dann hatte ich eines Tages das Gespräch wo mir nahegelegt wurde doch über Integrationsstatus nachzudenken, unser Junge wäre massiv gefährdet in die "Behinderung" abzurutschen. Arzt meinte auch zu dem Zeitpunkt, die haben einen Knall. Bestenfalls wäre Logopädie ein Thema, das könnte nicht schaden. Kein Wort davon das es nötig wäre. Also Testung bei Gesundheitsamt, zweite bei der Frühförderung. Mit dem Ergebnis sprachlich weit zurück (was für MICH nichts neues war), motorisch auch Baustellen und insgesamt in vielen bereiche 1-1,5 Jahre zurück. Der absolute Schock. Arzt sieht ihn bis heute nur zu klein (Kleinwuchs ist diagnostiziert) und eben logopädisch etwas zurück. Wir haben dann aber von ihm alle Verordnungen auch bekommen.

Er ist jetzt I-Kind - was der ganzen Gruppe eher dienlich ist - und bekommt Frühförderung im Bereich Heilpädagogik und Logopädie. Und macht riesen Fortschritte. In ALLEN Bereichen, es ist als wenn er jetzt erst den entsprechenden Schub macht den er eigentlich hätte mit 3-4 Jahren machen müssen.

Also ja, wenn die Erzieherinnen zur Logopädie raten, dann würde ich das wenigstens mal ernst nehmen und mich an eine Frühförderungsstelle wenden damit die mal genauer schauen. dann hast du eine Einschätzung von dieser Seite. Schadet nicht, kann aber Deiner Tochter helfen sollte es wirklich dort Bedarf geben.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von hurraeinszwei am 26.04.2017, 21:08 Uhr

Das finde ich heftig.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von hurraeinszwei am 26.04.2017, 21:11 Uhr

Meine Tochter ist da auch nicht die Einzige. Manchmal denken diese Erzieherinnen, dass sie Kinderärzte wären. Stellen irgendwelche Diagnosen "Wenn es viel Schnupfen hat, dann sind es die Polypen!"

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von hurraeinszwei am 26.04.2017, 21:19 Uhr

Die Problematik ist die, dass ich mich wirklich frage, ob auf mein Kind genügend eingegangen wird und ob das "das Kind wird nicht verstanden" daraus resultiert, dass keine Sprechanreize angeboten wird. Sie resigniert schnell und hilft sich sonst selbst, wenn sie nicht sofort verstanden wird, weil sie zu leise spricht. Komischerweise hat sie diese Probleme nicht außerhalb des Kindergarten. Wenn jemand nochmal geduldig und freundlich nachfragt, spricht sie dann. Und je nachdem wie gestern beim Kinderarzt, bricht das Eis sofort und sie erzählt. Bei ihr macht das viel aus.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Danyshope am 26.04.2017, 21:21 Uhr

Na dann kannst Du dir sicherlich vorstellen wie begeistert ich war...

Wie gesagt, mein Rat wäre, wende dich an eine Frühförderungsstelle. Dann kannst Du dir am Ende wirklich sicher sein. Egal in welche Richtung es geht.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von LadyFLo am 26.04.2017, 22:18 Uhr

oh das kenne ich- hatte aber auhc einen entspannten kinderarzt. kurz vor de ru9 kristalisierten sich ihre tatsächlichen sprachprobleme heraus- und- was mir wichtig war- sie sagte das sie keine lust mehr hätte das sie im kindi keiner gut versteht und viel ekinder wohl deswegen nciht mit ihr spieln wöllten...
zu dem zeitpunkt hatte ich die logoforderung der erzieher weitgehend ignoriert- trotzdem einen logopäden gesucht der mir gefiel. als sie das sagt hate sie binnen 2 wochen einen therapieplatz und macht große fortschritte - AUCH in eigenregie.
also lass die reden und solange dir dein kind nicht erzählt das sie was ändern möchte warte bis zur u9- und nutzte falls nötig das letzte kindergartenjahr für die problemlösung. vieles verwächst sich- und manchmal platzt auch der sprachknoten plötzlcih und es klappt LAUT und DEUTLICH für alle.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 26.04.2017, 22:41 Uhr

Na dann sollte wohl doch eher DAS zum Gesprächsthema werden. Auch wenn ich dir ganz offen und ehrlich sagen muss, das eibe akita einen gewissen Lärmpegel mit sich bringt und Erzieherinnen bei diesen Gruppenstärken oft bicht die Möglichkeiten haben wie ein Kinderarzt in 1:1 Situationen. Wenn die Erzieherinnen dem nicht gerecht werden KÖNNEN, was ich der Fall sein dürfte, dann wäre unterstützend Logo vllt gar nicht so verkehrt.

Und das Kindern nicht zugehört wird, vorallem wenn die Erzieherinnen selbst die Initiative ergreifen und bzgl Logo dahinter sind - kann ich mir nur bedingt vorstellen. Wenn du aber generell kein gutes Gefühl mit der Betreuungssituation (sprich: den Erziehern) hast, dann ist es womöglich die falsche Kita - die falsche Gruppe.
Ich könnte mein Kind nicht irgendwo in Betreuung geben, wenn ich merken würde es ginge dort unter. Und wenn es sein muss, dann würde ich alle fördernden Instanzen dankbar begrüßen die nein Knd unterstützen.

Liebe Grüße

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von IngeA am 27.04.2017, 8:55 Uhr

Ich kenne das halt auch andersrum. Mit meiner Ältersten bin ich von Kindergärtnerinnen und Lehrern von einer Diagnostik und Therapie zur anderen gehetzt worden. ADS/ ADHS standen im Raum, Legasthenie, Asperger Autismus....
und was mich im Nachhinein am meisten ärgert, ist dass die Erzieherinnen/ Lehrerinnen uns auch wirklich mit Verdachtsdiagnosen zur Abklärung geschickt haben und nicht einfach mit der Feststellung von Auffälligkeiten zur weiteren Beurteilung durch Fachkräfte. Find ich doch nett wenn einem die Grundschulleherin erzählt, sie gehe davon aus dass das Kind einen Asperger Autismus hat.

Als sie zwölf war war sie dann noch bei einem Psychologen in Behandlung. Diese Therapie haben wir dann auf Anraten des Psychologen abgebrochen.
Anweisung an mich: Stärken sie dem Kind den Rücken, lassen Sie sich (und vor allem das Kind) nicht von den Lehrern verrückt machen, halten sie dem Kind den Rücken frei und machen sie keine Therapien mehr. Das Kind passt nicht ins Schema, aber das muss auch erlaubt sein.

Meine Tochter hat NICHTS, außer dass sie etwas intelligenter ist als die meisten (ich spreche nicht von hochbegabt) und einfach in keine Schublade passt. Sie ist "nicht normgerecht". Sie tut keinem was, sie arbeitet mit, sie hält sich an Regeln, aber verhält sich anders als andere Kinder in ihrem Alter.
Ich habe schon den Eindruck, dass heute jedes Kind "normgerecht" sein muss. Und wenn es das nicht ist, wird es so gemacht. Auch wenn es eigentlich keine Schwierigkeiten mit dem Kind gibt. "Anders sein" ist verboten.

LG Inge

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von IngeA am 27.04.2017, 9:07 Uhr

Ich würde auf jeden Fall mit den Erzieherinnen sprechen.
Darüber, dass der KiA nichts auffälliges gefunden hat und darüber, was der Auslöser sein könnte dass das Kind so leise spricht.
Denn das kann ja unterschiedliche Gründe haben. Wenn das Kind schüchtern und unsicher ist, ist es an den Kindergärtnerinnen zu versuchen diese Situation im Kiga zu verbessern. Und du solltest versuchen außerhalb vom Kiga Fördermöglichkeiten zu finden die deinem Kind mehr Sicherheit vermitteln. Das muss ja nicht unbedingt Logopädie sein. Ist sowieso die Frage ob das dann die richtige Anlaufstelle wäre. Was sollte einem schüchternen Kind das richtig spricht Logopädie nützen?
Eher Ergo, oder einfach Kinderturnen, singen, etc. was man halt auch in der Gruppe macht.
Insgesamt würde ich das einfach erst mal beobachten.

Meine Jüngste spricht übrigens auch sehr leise. Das entspricht ihrer Konstitution, Schüchtern ist sie nicht. Sie ist recht klein und zierlich und hat schon als Baby sehr leise geschrien. Die Logopädin, bei der wir zur Beurteilung waren, meinte nur, es könne nicht sinnvoll sein einem Menschen mit leiser Stimme beizubringen permanent zu "schreien", nur weil das im Kiga oder in der Schule praktisch ist für den Rest der Gruppe. Bei Referaten und Vorlesen ja, aber nicht im normalen Gespräch.

LG Inge

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 9:34 Uhr

Das Problem ist aber, daß auch die Erzieherinnen keinen Rahmen schaffen können (Lärmpegel einer Kita) und nur explizit in Angeboten fördern können. Je nach "Schwere" auch nur begrenzt weil man selbst in Teilgruppen mindestens 6 Kinder zu betreuen hat, ansonsten 12 Kinder pro Fachkraft. Die Vorstellungen darüber was eine Erzieherin so alles leisten "sollte" (vorallem was ich hier im Forum immerwieder erstaunt lese) ist gewaltig und praxisfern.
Wenn es nicht an der Aussprache/Wortschatz etc liegt wie du sagst und es vielmehr "Schüchternheit" oder ähnliches ist, dann wäre Logo tatsächlich nicht der richtige Weg. Psychmotorik kann hier aber sehr gut unterstützen und das Kind stärken.
Ich habe so eine wage Vorstellung davon, welchen Eindruck die Erzieherinnen von dem Kind haben (hatte selbst schon solche Kinder betreut) und ein guter Rat wäre es der Mutter zu glauben (das sie es kann) und auf die Mutter zu hören. Dennoch gehen solche Kinder leider sehr oft im Gruppengeschehen (sozial) unter und da könnte man sehr gut mit Psychomotorik unterstützen. (Macht Spaß, kein therapeutischer Beigeschmack, stärkt das Selbstbewusstsein und die Eigenwahrnehmung ungemein).

Lg

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 9:39 Uhr

http://www.psychomotorik-bonn.de/index.php/foerderverein-psychomotorik-bonn-ueber-uns/bewegungsspass-mit-wirkung

http://psychomotorik-in-landau.de/verein/psychomotorik.html

http://www.pzg.de/psychomotorik/

http://www.univita.com/kur-und-vorsorge/therapien-wie-wir-helfen/psychomotorik/



Liebe Grüße

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Das Gespräch verlief folgendermaßen....

Antwort von hurraeinszwei am 27.04.2017, 10:11 Uhr

Eins vorab: Obwohl ich eine Löwenmutti bin, versuch ich trotzdem offen zu sein und auch andere Meinungen zumindest anzuhören.

Dass meine Tochter sehr sensibel und auch clever ist, ist bekannt und das scheint ihr im Weg zu stehen.
Im Kindergarten ist sie wohl eher eine stille Beobachterin, die tendenziell, wenn sie mal spricht, nicht gerade einfache Worte wählt.
Auf der einen Seite ist sie bei ihren Kindertanzen etc. aufgeschlossen und ausgelassen und zu hause im Umgang merke ich das auch nicht unbedingt, dass sie so introvertiert ist. Weswegen die Erzieher auch eben die Augen verdreht haben, als ich sagte, dass der Kinderarzt nichts auffälliges bemerkt hat, war, dass sie der Meinung sind, dass die Aussprache von ein paar Buchstaben nicht deutlich genug ist und sie deswegen nicht verstanden wird UND das sie nicht viel mit anderen Kindern spricht. Sie ist dabei, wirft ab und zu mal paar Worte rein, aber aktiv an Rollenspiele beteiligt sie sich wohl nicht. Eine Logopädie würde ihr wohl das "nötige Selbstbewusstsein" geben.

Die folgenden Frage stelle ich mir nun: Was ist nun der richtige Weg? Meine Tochter wird erst vier. Sie war bzw. ist latetalker. Ich fördere sie indem ich viel lese, singe, erkläre, allgemein mich viel mit ihr beschäftige. Wenn sie mal etwas falsch sagt, grammatik oder worte, dann wiederhole ich es richtig wie bspw. "schau, die Haarklammer habe ich nicht geliert!" - "das ist ja gut, dass du die Klammer nicht verloren hast!"

Ich bin gerade im Zwiespalt,ob und was ich jetzt tun soll. Mein Mann ist da keine große Hilfe. Für ihn hat seine Prinzessin kein Problem.

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Re: Das Gespräch verlief folgendermaßen....

Antwort von clarence am 27.04.2017, 10:41 Uhr

Bei uns werden alle Kinder im Kiga im Alter von 4 - 5 Jahren einer Logopädischen Reihenuntersuchung unterzogen.
Bei dieser Untersuchung kam damals heraus, dass meine Tochter zur Logopädin sollte, da sie gewisse Laute wie "dr" nicht sagen kann und stattdessen "kr" sagt (z.B. Krache statt Drache).

Hab das mit meiner Kinderärztin besprochen und sie meinte, dass sich das bis zum Schuleintritt sicher gibt und dass die Logopäden da etwas zu kritisch seien. Ich solle einfach mal abwarten, da sie ja erst 4,5 Jahre alt sei.
Da auch momentan kein Platz bei der Logopädin frei war, haben wir einfach abgewartet.

Und wirklich - sie konnte es dann im nächsten Jahr richtig sagen und hat keine Probleme mehr damit.
Wenn deine Tochter noch nicht mal 4 J. alt ist, würde ich auf jeden Fall abwarten und dann schauen wie es 1 Jahr vor Schuleintritt aussieht.

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Re: Ich finde, hier gibt es kein echtes Problem!

Antwort von Hexhex am 27.04.2017, 12:23 Uhr

Ich sehe ehrlich gesagt bei der ganzen Geschichte überhaupt kein größeres Problem. Deine Maus ist eher zurückhaltend und mag die Beobachterrolle. Das ist nichts Ungewöhnliches, meine Tochter war ganz genauso. Es ist zum Einen eine Typfrage. Zum Anderen aber wird Deine Tochter sich in den nächsten Jahren noch stark entwickeln. Wir Eltern neigen ja immer dazu, unsere Kinder zu statisch zu sehen. Wir können uns kaum vorstellen, wie ungeheuer stark sie sich verändern. Auch ich sehe das bei meinen Kindern erst im Rückblick.

Ich fände eine Ergotherapie mit Betonung sprachlicher Kompetenzen, oder auch eine Logopädie jetzt trotzdem richtig, um die kleine Schwäche Deiner Tochter in diesem Bereich auszubügeln - das wäre sicher sinnvoll. Grund für größere Sorgen sehe ich nicht. Logopädie hatte auch mein Sohn zweimal (undeutliche Aussprache, leichtes Lispeln), da ist nichts dabei, es machte ihm sogar Spaß.

LG

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von QueenMum am 27.04.2017, 12:59 Uhr

Also ich finde heutzutage wird vielzuviel untersucht analysiert und geurteilt. Es sind Kinder und die passen in kein Schema alle sind einzigartig und man kann nicht nach irgendwelchen Vorgaben gehen. Wenn ein ernstes Problem bestünde kann ein Arzt dies sehrwohl erkennen unsere ist auch mit dem sprechen später dran gewesen dafür jetzt umso mehr genauso mit dem Trocken werden Sie macht dies momentan ganz von alleine. Also man sollte auch mal Kinder Kinder sein lassen und nicht immer wie Erwachsene behandeln denn wir waren auch nicht anders als Kinder und sind trotzdem alle sprechende, von alleine auf Klo gehende Menschen geworden.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von IngeA am 27.04.2017, 13:27 Uhr

Natürlich können die Kindergärtnerinnen nicht den ganzen Gruppenalltag umkrempeln und sich nur um dieses Kind kümmern.
Aber ich gehe davon aus dass die Kindergärtnerinnen die Kinder durchaus erziehen, anleiten, motivieren, zu Aktionen ermutigen, mal im Freispiel ein Kind einer Gruppe zuführen das eher verloren herumsteht....
Und in diesem Rahmen können sie versuchen das Kind etwas aus der Reserve zu locken. Das machst du im Kiga-Alltag doch sicher auch und du wirst wissen, dass das über die Zeit sehr viel bringt.
Auf die Situation im Kiga hat die Mutter keinen Einfluss.

Ich habe auch nicht geschrieben dass die Mutter nichts tun soll. Sondern dass es nicht unbedingt Logo oder überhaupt Therapie sein muss sondern halt auch andere Aktionen dem Kind den Rücken stärken können wie eben Kinderturnen. Psychomotorik finde ich auch absolut Klasse, bei uns wär das schwierig. Ich weiß nur von einer Gruppe (6 Kinder). Aber Kindersportschule gibt es bei uns. Auch mit recht kleinen Gruppengrößen wo sie sehr individuell auf die Kinder eingehen.
Abgesehen davon ist auch "beobachten" nicht "nichts tun".

LG Inge

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 13:38 Uhr

Okay ich verstehe was du meinst, ich gehe halt prinzipiell davon aus das Erzieher dementsprechend arbeiten. Aber klar, so sollte es gemacht werden.
Da bin ich ganz bei dir.

Lg

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von IngeA am 27.04.2017, 13:50 Uhr

Ich denke oft ist das Problem, dass die Erzieherinnen wissen wie sie das Kind fördern und die Eltern auch wissen wie sie selbst das Kind fördern. Aber irgendwie jeder davon ausgeht dass der andere das auch weiß und es deshalb gar nicht erwähnen.

Meiner Erfahrung nach laufen die Gespräche oft sehr einseitig (kann jetzt auch meine subjektive Wahrnehmung sein, ich kenne ja die andere Seite nicht )

Gefordert wurde von mir immer unheimlich viel. An Diagnostik, an Therapie, an Befunden!!!!...
Ich war kooperativ und habe alles mitgespielt. Von dem was die Erzieherinnen/ Lehrerinnen gemacht haben habe ich herzlich wenig erfahren und das auch nur wenn ich nachgebohrt habe. Da schienen sie immer erstaunlich einfallslos obwohl ich wirklich bei den meisten sicher bin, dass sie durchaus viel gemacht haben. Aber das ist wie beim Rechnen: schön wenn man rechnen kann, besser wenn man sich auch dessen bewusst ist wie man rechnet und noch besser wenn man das auch jemand anderem erklären kann.
Es reicht gerade für Erzieherinnen und Lehrer nicht intuitiv richtig und pädagogisch zu handeln. Sie müssen das auch den Eltern rüber bringen sonst kommen solche Missverständnisse bei raus.

LG Inge

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 14:35 Uhr

Vielleicht stimmt das, das kann ich ja gar nicht wissen.
Aber genau deswegen sollte ja DAS dann wohl eher mal zum Gesprächsthema zwischen Mutter und Erzieherin werden.
Das kann man ja auch alles sachlich in einem höflichen und gegenseitig respektvollem (sprich: erwachsenem) Tonfall tun, hoffe ich ;)

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Shanalou am 27.04.2017, 14:43 Uhr

Das Kind kann aber wohl in einer entsprechenden Umgebung deutlich sprechen! Was soll dann bitte die Logo machen???? Die Umgebung kann sie nicht simulieren.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Mariechen2015 am 27.04.2017, 14:51 Uhr

Naja aber was man hier teilweise so liest,überschätzen sich einige Erzieher doch sehr.
Haben wir Gott sei dank noch keine Probleme mit gehabt aber ganz ehrlich wenn Eltern und Kinderarzt die Sprache des Kindes völlig unauffällig finden,dann braucht eine Erzieherin da auch nicht auf obetwichtig zu machen.
Ich würde einfach nochmal betonen,dass wir ihr Eltern ja bereits vermutet habt,keine Logopädie nötig ist und wenn die dann noch mal damit anfangen,stehen lassen.
Ich Ärger mich da wirklich oft drüber. Ich Arbeit beim Kinderarzt und ständig haben wir mit Erziehern zu tun,die meinen sich auf eine Stufe mit einem studierten Mediziner zu stellen.
Ich habe hingegen ein Kind was wirklich extreme sprachliche Probleme hat. Wir mussten ein Dreiviertel Jahr pausieren weil alle Logopäden voll sind. Ja kein Wunder wenn jetzt Erzieher entscheiden wer Logopädie nötig hat.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 15:50 Uhr

Und ich ärgere mich wenn "studierte" Kinderärzte ein Kind 5 Minuten sehen und die Meinung der Erzieherinnen schlichtweg ignorieren und dann auch noch im Beisein der Eltern belächeln. Aber dann wenn es allerhöchste Eisenbahn mit Schuleintritt wird endlich doch was zu tun, "selbst" der selten gesehene Kinderarzt die Auffälligkeiten bemerkt oder die Schulärztin wird mit den Schultern gezuckt, der Schein (Überweisung/Verordnung) "endlich" ausgestellt und kein Gedanke daran verschwendet das man es dem Kind auch leichter hätte machen können.

So sieht die andere Seite der Medaillie aus.
Schönen Tag noch

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 15:51 Uhr

Ja das habe ich bereits gelesen und auch weiter unten erwähnt.

Lg

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Ich würde meiner Tochter die Logopädie zugute kommen lassen

Antwort von lisa182 am 27.04.2017, 16:10 Uhr

Die Einheiten werden kindgerecht gestaltet. Persönlich habe ich auch bei meiner Tochter die Erfahrung gemacht, dass Physiotherapie und Hippotherapie ihr Spaß gemacht haben und ihrem Selbstbewusstsein gut getan haben.

Ich stelle es mir sehr frustrierend vor, wenn ich nicht verstanden werde. Andere vielleicht die Geduld mit mir verlieren, nicht mit mir spielen möchten. Immerhin fünf Vormittage die Woche. Du bezahlst Beiträge an deine Krankenkasse, warum sollte deine Tochter nicht davon profitieren. Selbst wenn es sich verwächst, vielleicht geht es auf diese Weise schneller und ist für deine Tochter der einfachere Weg.

Bitte fühl dich nicht gekränkt durch das, was die Erzieherin sagt. Wäre ICH deine Tochter, würde ich mir wünschen, dass du einen Versuch mit der Logopädie startest. Ich finde, dass es das wert ist.

Alles Liebe
Lisi

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Mariechen2015 am 27.04.2017, 19:14 Uhr

Natürlich gibt es immer zwei Seiten und inkompetente Ärzte sind natürlich genau so inakzeptabel,wie Erzieherinnen die sich völlig überschätzen.
Natürlich erleben die Erzieher die Kinder im Alltag und können ihre Beobachtungen mitteilen.Diagnosen stellen, überschreitet die Kompetenz aber nun mal maßlos. Und das kann eben nicht sein.
Die Eltern haben das Kind eingeschätzt,der Arzt hat sein Senf dazu gegeben,sich als Erzieherin dagegen zu stellen obwohl das Thema schon mehrfach aufgegriffen wurde,finde ich ein absolutes no go.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 19:45 Uhr

Die Erzieherinnen verbringen jeden Tag mehrere Stunden genau mit den Kindern, deren Diagnosen "studierte" Ärzte gestellt haben. Die Kinderärzte hingegen verbringen diese Zeit nicht mit diesen Kindern - ganz und gar nicht. Wie sich die Diagnosen/Auffälligkeiten äußern erleben Erzieher also Tag täglich in den verschiedensten Situationen und allen sozialen Bereichen die ein KitaAlltag mit sich bringt. Auch ein Grund warum Erzieher so sehr oft richtig liegen und abweisende Kinderärzte oft erst handeln wenn die Spanne der Defizite nicht mehr zu leugnen ist.

"Überschätzung" würde ich es keinesfalls nennen, wenn dann eher anmaßend weil es ihr Berufsstatus nunmal nicht erlaubt! Ein Kinderarzt darf übrigens auch keine ADHS Diagnose stellen, erwähnt seinen Verdacht aber auch OFT gegenüber den Eltern (oft erlebt!). So viel zum Thema "Überschätzung".

Aber nein: Erzieher sollten keine Diagnosen erwähnen, das ist richtig. Aber glaubst du wie oft es passiert das Eltern vom Kinderarzt wiederkommen und erzählen, das der Kinderarzt explizit wissen wollte was die Erzieher eigentlich vermuten? Aber die Zeit sich dann intensiver damit zu beschäftigen haben Kinderärzte dann auch wieder nicht und schicken Eltern viel zu rasch weg.

Ich selbst hatte noch nie Interesse daran Diagnosen zu nennen und würde es auch niemals tun (das sollen andere machen, die es dürfen!) aber anstrengend ist dieses hin und her mit Kinderärzten schon manchmal und man möchte selber nur das beste für das Kind und weiß das es Unterstützung bräuchte oder diese dem Kind zumindest einiges ersparen würde.

Ich würde niemals von Kinderärzten in einem solchen Ton (wie du es oben genannt hattest: Inkompetent) von Kinderärzten sprechen, denn das ist für mich etwas völlig anderes.
Und: In dem Fall der AP wurde nicht einmal eine "Diagnose" genannt, sondern um unterstützende Logopädie gebeten! Was ist daran Bitteschön "sich selbst überschätzend"? => das würde mich Interessieren.

Lg

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Mariechen2015 am 27.04.2017, 20:19 Uhr

Nein das habe ich in der Tat noch nicht erlebt,dass Ärzte Erzieher bei der diagnosensuche um Rat fragen

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 20:23 Uhr

Ach du bist ja "sympathisch", na dann eben mal anders: du hadt es noch niemals erlebt, das ein Kinderarzt fragte: warum sind sie eigentlich hier? Worum geht es den Erziehern genau?

Da muss ich lachen

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von mama-nika am 27.04.2017, 20:24 Uhr

Hallo

Erzählen musst du solche Dinge natürlich nicht, wenn du nicht möchtest.
Unsere Erzieher fragen mich auch, wie die Us liefen, wenn sie davon mitbekommen haben, dass ein Termin ansteht (die Termine werden bei unserem KiA meist vormittags für Us vergeben und wenn ich mein Kind im Kiga entschuldige, sage ich eben auch, dass wir zur U müssen) und meistens gebe ich auch Auskunft darüber, was dort so besprochen wurde. Nicht bis ins Detail, nur grob.
Es liest sich ein wenig so, als ob du den Eindruck hast die Erzieher mischen sich ein oder wollen sich aufdrängen und zuviel auf etwas banales geben.

Ich selbst würde diesbezüglich eher auf die Meinung/Empfehlung der Erzieher trauen als auf die des Kinderarztes.
Die Erzieher sehen dein Kind mehrere Stunden am Tag, der Arzt hat Momentausschnitte.

Anscheinend ist sie in Situationen, in denen sie mit nicht sovielen Menschen gleichzeitig umgeben ist, sprachlich eher aufgeschlossen und in großen Gruppen eher schüchtern.

Das ist ansich nichts schlimmes, so verschieden sind Menschen eben.
Nur kommt die Schulzeit auch und falls es die Möglichkeit gibt es deinem Kind zu erleichtern vor anderen zu sprechen, würde ICH das für mein Kind in Anspruch nehmen.

Ich kenne weder dein Kind noch weiss ich, was genau inhaltlich bei der Logopädin so gemacht wird, ich sähe es nur als Möglichkeit meinem Kind auf keinen Fall etwas zu verbauen durch nicht-handeln. Wenn es nichts nutzt bzw euch dann dort gesagt wird, dass kein Handlungsbedarf besteht, kann man das Ganze ja immer noch sein lassen.

LG

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von niccolleen am 27.04.2017, 20:32 Uhr

Also bei uns war das schon oft. Natuerlich fragt der Kinderarzt oder HNO etc. "ja wie gehts denn im Kindergarten, was sagen die dort?"
Ist doch ganz normal, und es faellt einem guten Arzt deshalb kein Zacken aus der Krone.

lg
niki

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von niccolleen am 27.04.2017, 20:33 Uhr

DEN Eindruck habe ich auch oft!
lg
niki

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von niccolleen am 27.04.2017, 20:37 Uhr

Ich hab mit meiner Tochter auch eine Odyssee an Therapien und Diagnosen hinter mir, da sie ein Fruehchen ist. Da hab ich auch gelernt, was Ergotherapie, Logopaedie, Psychologie etc. alles beinhalten. Ergotherapie ist nicht nur ein bisschen Motorikspielchen, da ist z.B. das gesamte Sozialverhalten mit dabei, die Eigenwahrnehmung etc. Genauso wie Logopaedie nicht nur die Artikulation ist. Da ist auch weit weit mehr dabei! Da ist auch u.a. z.B. auch die psychologische Komponente dabei, und die Ursachen und Therapien fuer selektiven Mutismus und aehnliche Formen, zu denen das Maedchen sehr wohl auch dazugehoert! Und gerade mit Ergotherapie gibt es einige Ueberschneidungspunkte, ebenso mit Psychologie und Neurologie.

lg
niki

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Mariechen2015 am 27.04.2017, 20:46 Uhr

Moment,zu fragen wie es im Kiga läuft ist aber was anderes als wenn Erzieher ungefragt Diagnosen stellen.
Das Erzieher nicht antworten dürfen wenn sie gefragt werden,hat keiner behauptet.
Ah du,ich bin auch ganz froh im realen Leben in Krippe u Kiga keine solchen Erzieher zu haben. Die machen ihren Job und meinen nicht,dass sie die Befugnis hätten Diagnosen zu stellen.
Ja mit mir als Mutter hättest du in der Tat deinen Spaß.
Ich stelle meine Kinder dann doch Fachkräften vor

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 21:38 Uhr

Du müsstest dich hier echt mal lesen,

Was glaubst du denn, wieviele Kinderärzte bei einer 130 starken Kita zusammenfallen? Ich habe schon in mehreren Kitas (unterschiedliche Einzugsgebiete) gearbeitet und meine Erfahrungen damit gesammelt und mehrmals erlebt das Eltern vom Kinderarztbesuch zurückkamen bei welchem der Kinderarzt wissen wollte um was es den Erziehern genau geht!
Doch so abwertend wie du über Erzieher schreibst, mag ich mit dir überhaupt nicht mehr weiter reden/schreiben.
Aber in welcher Form bei "euch" in der Praxis über Erzieher gesprochen wird, liest sich wunderbar heraus. Es wäre nicht so traurig wenn es nicht auf Kosten der Kinder gehen würde. Ach ja: Daneben finde ich, wenn ein Kinderarzt die Ansicht der Erzieherinnen im Beisein der Eltern als lächerlich abtut. Das ist überheblich und schafft sehr viel schlechte Stimmung - unnötig.
Ich kenne zich Fälle, in welchen die Kinderärzte viel später schließlich doch noch ihre Verordnungen/Überweisungen ausstellten. Leider erst viel-viel später und die Kinder dann noch ingensiver daran arbeiten mussten weil sie nicht rechtzeitig aufgefangen wurden. Sehr schade - aber bei Mariechen gibts das alles nicht.

Auf meine Frage bist du auch nicht eingegangen, denn hier im Thread war bon Diagnose gar nicht die Rede bis du damit angefangen hast.

Weißt du was Mariechen? Ich wünsche dir einen schönen Abend!

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Mariechen2015 am 27.04.2017, 21:41 Uhr

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Mariechen2015 am 27.04.2017, 21:48 Uhr

Übrigens ich habe nichts gegen Erzieher. Im Gegenteil,wir haben ganz tolle Erzieher in unseren Einrichtungen.
Aber dieses sich aufspielen nur weil sie sich Erzieher nennen,geht gar nicht.
Da gibt es viel viele Berufsgruppen die mindestens genauso kompetent sind.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 27.04.2017, 22:09 Uhr

Na eh klar: " sich aufspielen wollen nur weil sie Erzieher sind" => darum geht es *ironie off

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von niccolleen am 27.04.2017, 22:42 Uhr

Das war jetzt aber nicht deine Frage, auf die ich geantwortet habe.
Du hast gelacht, welcher Kinderarzt denn die Meinung einer Kindergartenbetreuerin hoeren will oder gar danach fragt. Dazu habe ich dir gesagt, dass das bei uns total normal ist. Dem Kinderarzt oder Arzt ist sehr wohl bewusst, dass er nur einen kleinen Ausschnitt sieht. Daher moechte er bei konkreten Anliegen wissen, was denn im Kindergarten dazu gesagt wird, wie deren Einschaetzung ist.
Unsere Ergotherapeutin hat sich sogar extra einen Termin im Kindergarten geben lassen und ist auf eine STunde vorbeigekommen, um meine Tochter im Kindergartenumfeld zu sehen und sich ausgiebigst mit ihrer Betreuerin zu unterhalten. Ist doch ganz normal und richtig, dass diese Menschen zusammenarbeiten und nicht gegeneinander!

lg
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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von niccolleen am 27.04.2017, 22:44 Uhr

Jeder ist in seinem Fach kompetent, mehr wird beruflich nicht verlangt.
Innerhalb dieser Kompetenzen darf man sich durchaus "aufspielen".

lg
niki

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Shanalou am 28.04.2017, 12:41 Uhr

Trotz allem kann nur der Arzt entscheiden, ob eine Therapie angebracht ist oder nicht!!! Er muss die Verordnung ausstellen, dass man zu einer Logopädin gehen kann!

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Mariechen2015 am 28.04.2017, 13:34 Uhr

Eben,genau das sehe ich genauso. Und eine Erzieherin hat nun mal nicht die Befugnis Diagnosen zu stellen,also soll sie bitte in Ihrem Kompetenzbereich bleiben. So wie an sich jedes Berufsfeld.
Genau das ist es ja. Sie soll in ihrem Bereich bleiben und da kann sie natürlich dann auch Dinge vertreten.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 28.04.2017, 15:34 Uhr

Wo wurde denn im Fall der AP eine "Diagnose" gestellt? Ist es für doch bereits eine "Diagnose stellen" wenn sich Erzieherinnen dafür stark machen das ein Kind - welches sie Tag täglich erleben - Förderungen bekommt?
Dürfen die Erzieher also nicht sagen: z.B. "Fein-und Grobmotorisch sind Defizite?"
=> DAS stimmt nicht! Das müssen Erzieher sogar, das ist Teil ihres Auftrages! Ebnso wie es Teil ihres Auftrages ist, das die Kinder mit den bestmöglichen Voraussetzungen eingeschult werden. Erzieherinnen dürfen und müssen das tun.
Sie dürfen nicht sagen: Das Kind hat eine SES => Das ist richtig! Aber sie dürfen sich für logopädische Betreuung/Förderung stark machen.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Mariechen2015 am 28.04.2017, 19:05 Uhr

Die Erzieherin hat mehrfach wieder damit angefangen,obwohl Mutter sagt es ist ok und es sogar vom Kinderarzt abgesegnet wurde

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 28.04.2017, 19:12 Uhr

Na dann sollte die Erzieherin es einfach hinnehmen, obwohl sie sich sicher ist das Förderung wichtig wäre weil sie das Kind dementsprechend (Schwierigkeiten) täglich erlebt??
Also wenn sie DAS täte, obwohl sie sich sicher ist, DANN wäre es eine schlechte und unengagierte Erzieherin.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Danyshope am 28.04.2017, 19:31 Uhr

Und ich wette, wenn sich dann beim Eignungstest herausstellt, das Kind hat extreme Probleme, dann ist das Geschrei umso lauter.

Davon ab, bei einem extrem schüchternen Kind würde ich auch mal selbst abklären lassen ob da nicht doch was anderes hinter steckt, Stichwort wäre zB Hypersensibilität, Geräuschempfindlichkeit, wenn sonst auch extrem auffällig dann erst Recht. Gerade WENN das Kind sonst sprachlich extrem weit voraus ist.

Das Kind nimmt keinerlei Schaden davon das es Förderung bekommt, sehr wohl aber wenn es notwendige Förderung nicht bekommt. Und Förderung bedeutete nicht das man krank oder gar "behindert" ist. Hier in unserem Fall zB sind das spielerische Beschäftigungen, der größte Teil findet im KiGa statt, sogar die Logopädie. Der Rest ist 1 Std die Woche nachmittags - welche meinem Sohn extrem viel Spaß macht.

Ich wäre heilfroh gewesen hätte man mich mal vorher drauf hingewiesen, da stimmt was nicht.... Diese, ist alles bestens - das war der größte Schock bei allem.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Sume76 am 28.04.2017, 19:34 Uhr

Dann kennst du aber merkwürdige Kinderärzte. Ich bin zwar nicht Erzieherin, sondern Sonderschullehrerin und erlebe es regelmäßig, dass uns Fragebögen zugesandt werden oder um Rücksprache gebeten wird durch Kinderärzte und Kinder- und Jugendpsychiater.
Natürlich entscheidet dann der Kinderarzt, trotzdem sind sehr oft unsere Meinungen, unsere Beobachtungen und auch unsere Einschätzungen gefragt. Ich erlaube mir in solchen Dingen wie logopädischen Fragen auch durchaus zu behaupten, besser als ein Kinderarzt einschätzen zu können, ob ein Kind eine solche Hilfe braucht, einfach weil ich das Kind tagtäglich über viele Stunden beobachten kann.
Eine Sprachstörung ist ja nicht ein rein medizinisches Problem....

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Sume76 am 28.04.2017, 19:38 Uhr

Was der Arzt sagt, der das Kind 10 Minuten im Jahr sieht, zählt mehr als das was die Erzieherin sagt, die täglich mit dem Kind umgeht??? Merkwürdige Meinung. Vor allem, weil es hier ja nicht um ein vornehmlich medizinisches Problem geht...

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@Inge: das ist ein gutes Beispiel!

Antwort von miemie am 28.04.2017, 21:14 Uhr

Inge ich finde das ist ein Beispiel, was es ziemlich gut trifft und sich auch mit meiner Erfahrung deckt. Überspitzt gesagt "wehe ein Kind passt nicht in die vorgegebene Schablone, dann müssen wir es eben dahin therapieren" Selbst kleinere Abweichungen werden gleich pathologisiert. Ich finde das echt schlimm. Nicht weil ich generell denke dass sich jedes Kind mit seiner Individualität durchsetzen muss (dann wäre soziales Miteinander nicht möglich). Aber es wundert mich schon wie schnell oft gleich der Einsatz von Therapeuten gefordert wird. Der Sohn meiner Freundin beherrschte mit 3 Jahren den grammatikalisch korrekten Satzbau noch nicht, hat die Wörter verdreht, sofort wurde nach Logo geschrieben. Meine Tochter war ein Frühchen, wurde viel zu früh in diese Welt "geworfen". Konnte sich dann mit 7 Monaten noch nicht drehen; "um Gottes Willen, ihre Tochter braucht unbedingt eine Physiotherapie" und wie viele weitere Beispiele gibt es. Ich finde es gut, richtig und völlig im Rahmen ihrer Kompetenzen (dies nur mal in Anlehnung an die doch sehr überhebliche Meinung von Mariechen) wenn Erzieher auf Auffälligkeiten hinweisen. Wenn dann aber tatsächlich weitere Instanzen wie KIA eingeschaltet werden PLUS dem eigenen Bauchgefühl der Eltern (sind die nicht auch Profi ihres Kindes?) dann muss man das letztlich irgendwann auch mal als Erzieher so stehen lassen (Ausnahme ist natürlich Kindeswohlgefährdung) . Im Entwicklungsgespräch kann das durchaus weiter betont werden, ansonsten muss akzeptiert werden dass es unterschiedliche Auffassungen gibt.

miemie

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von Caro1980 am 28.04.2017, 21:57 Uhr

Hallo,

ich wünschte viel mehr Erzieherinnen würden so denken und handeln wie EarlyBird es schreibt. Finde ich nämlich sehr gut und lobenswert deine Einstellung.

Leider haben wir auch ganz, ganz schlechte Erfahrungen mir Diagnosen und Verdachtsannahmen von Erzieherinnen. Ich bin fast verrückt geworden und habe an mir und uns gezweifelt.
Vielleicht täuscht es, aber ich habe das Gefühl, dass grade bei ruhigen und beobachtenden Kinder häufig Diagnosen erstellt werden. Sie gehen irgendwie unter...
Mein Sohn (als er 2,5 war) hat in der Gruppe viel beobachtet und saß oder lag auch mal um, weil er alles so interessant war. Er ist auch häufig gestolpert, weil er sich einfach nicht auf seine Motorik konzentriert hat.
Er konnte unglaublich viel wiedergeben und erzählen. Hat viele Dinge hinterfragt. Dies hat er aber selten unter vielen Kindern getan, sonst eher mittags bei mir oder den Erzieherinnen im Einzelgespräch.
Für die Erzieherinnen war das Beobachten, häufige Liegen und das Stolpern und nicht ganz so fit in der Motorik ein Hinweis auf eine Störung, vermutlich der Wahrnehmung.

Wir es mit dem Kinderarzt abgesprochen und klären lassen. Fazit: motorisch noch nicht der allerfitteste, aber im Rahmen. Sonst alles okay.
Reichte den Erzieherinnen nicht. Argument: sie sehen ihn täglich, da stimmt was nicht.
Wir zur Amtsärztin: viele Tests gemacht, lange gesprochen und geschaut. Wahrnehmungstest alle bestanden. Fazit: er wäre kognitiv deutlich weiter, dafür motorisch etwas schwächer. Aber kein Drama. Das würde kommen.
Reichte den Erzieherinnen nicht: er würde auch selten mit anderen spielen. Sie arbeiten mit der Frühförderung zusammen. Da soll ich ihn vorstellen. Auch das wurde gemacht. Dort wurde ich gefragt, was sie denn bitte fördern sollen? Er wäre eher ruhig, beobachtet viel und behält sich viel. Aber auch damit waren sie wieder nicht zufrieden. Sie würden es ganz anders sehen und da muss was vorliegen...

Bis wir immer bei den Ärzten Termine hatten und so, ist ein halbes Jahr vergangen und mindestens zwei Mal die Woche kamen sie auf mich zu und sagten mir, dass er wieder komisch gewesen wäre und viel beobachtet hätte und immer dieses Stolpern.
Und ganz ehrlich, dass finde ich dermaßen übertrieben und nicht ihrem Berufsfeld angebracht. Wenn man weiß, dass Eltern alles unternehmen, dann können sie mir nicht ständig mit ihren Diagnosen und Befürchtungen in den Ohren liegen. Und am Ende drei andere kompetente Meinungen nicht anzunehmen, geht meiner Meinung nach gar nicht.

Wir konnten den Kindergarten wechseln und das habe ich getan. Hier fühle ich mich mit meinem Sohn angenommen. Auch hier fallen die genannten Dinge auf, aber sie fördern ihn und geben ihm Zeit.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von EarlyBird am 29.04.2017, 0:22 Uhr

Danke Caro, das ist sehr nett was du schreibst. Leider stimmt es natürlich das es auch "solche" Erzieherinnen gibt - wie in jedem anderen Berufsfeld eben auch - und es wäre realitätsfremd das zu leugnen.
Und dazu kommt noch obendrein, das auch Erzieherinnen sich zu eilig für "Förderungen" stark machen/aussprechen können (ist mir freilich auch schon passiert) und die Kinder es dann doch von ganz alleine schaffen und riesen Schritte machen - nur Zeit brauchten.
Prinzipiell bin ich schon dafür, Kindern Zeit zu geben und sich nicht "stur" an Entwicklungstabellen festzuhalten.

Es ist aber meist das Gespür was man für ein Kind hat, wie man es erlebt und wie sich "Auffälligkeiten" äußern (ist ein Leidensdruck erkennbar, hemmt "es" oder "etwas" ein Kind in seiner Entwicklung voran zu gehen, wirkt es sich auf soziale Situationen negativ aus, usw.) und da kann man sich freilich auch irren und sollte sich selbst immer überdenken und seine eigene Wahrnehmung/Vorstellungen/Erwartungshaltungen reflektieren.
Dazu kommen dann auch noch die eigenen Werte der jeweiligen Erzieherinnen, sprich: was ist einem selber wichtig, wo sind meine eigenen Schwerpunkte in der Erziehung => und auch da muss man versuchen, das diese nicht die eigene Objektivität beeinflussen und das Bild vom Kind "verzerren".

Erzieherinnen machen oft Fehler und liegen selbstverständlich auch gelegentlich/manchmal/vielleicht häufig (ich weiß es nicht) falsch in ihrer Einschätzung.
Spätestens aber, wenn erste Untersuchungen (und da meine ich nicht einen 10 menütigen Kinderarztbesuch) von Fachleuten den eigenen Verdacht ausräumen, sollten Erzieherinnen auf jeden Fall reflektieren und sich überdenken, ggf. in Absprache mit den Eltern Kollegen hinzuziehen welche das Kind/die"Auffälligkeiten" auch (nebenbei) mal durch andere Augen beobachten und einschätzen/beurteilen können. Aber ein Kind/eine Familie von Pontius zu Pilatus schicken, ihnen immer wieder Testungen zumuten (ich kenne die zermürbenden Anstrengungen die dahinter stehen durch meine eigenen Kinder - SPZ, Fachärzte usw) nur weil man nicht bereit ist umzudenken, ist sicherlich kein Qualitätsmerkmal einer Erzieherin/Einrichtung.

Und ganz wichtig, weil ich es oben nicht erwähnte: selbstverständlich kann auch der Kinderarzt recht behalten und die Erzieherin/nen falsch liegen! Nur sollte sich ein Kinderarzt m.M.n. zumindest wirklich Zeit nehmen und die "Auffälligkeiten" nicht schlichtweg als "Erzieherwahn" abtun und nach 5 Minuten Untersuchung belächeln. Der Kinderarzt sollte die Beobachtungen und Beschreibungen der Erzieher des Kindes schon auch ernst nehmen und wenn es s.M.n. nicht für eine Verordnung/Überweisung reicht, zumindest suggerieren das es vorläufig weiter beobachtet werden sollte und zumindest benennen können, bei welchem weiteren Verlauf eine Wiedervorstellung wichtig ist und auch Sinn macht (schwierig ist es dann, wenn man in der Praxis merkt das ein Kind z.B. in sozialen Situationen auffallend untergeht. Dann darf - und muss - auch eine Erzieherin am Ball bleiben und hartnäckiger sein um die Notwendigkeit zu unterstreichen)
Aber bspw. zu sagen (auch schon erlebt): die Erzieherinnen sollen halt dieses und jenes (=> das ist auch sehr praxisfern bzgl der Vorstellungen und zudem eine Kompetenzüberschreitung bzgl des Berufsfeldes) tun oder die Meinung der Erzieher komplett ignorieren und die Eltern ohne Wiedervorstellungstermin/ohne es ernst zu nehmen schulterzuckend von dannen schicken, ist auch schwierig.
Da steht man dann da als Erzieherin, sieht und erlebt das Kind und es tut einem einfach so sehr leid, weil sich das Kind so unnötig so sehr schwer tut und man sich wirklich Unterstützung für das Kind wünscht.

Es ist und bleibt ein schwieriges Thema und mir persönlich wäre es 10000%ig lieber, wenn Kinderärzte immer recht behielten (und Erzieher somit immer Unrecht hätten) wenn sie keine Notwendigkeit für Fördermaßnahmen sehen => weil dann wäre es zumindest nicht auf Kosten der Kinder, damit könnte ich persönlich wirklich wunderbar Leben und es würde den Beruf sehr viel einfacher machen.

LG

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@earlybird Zur Aufklärung

Antwort von hurraeinszwei am 29.04.2017, 6:11 Uhr

Der Kinderarzt hat gesagt, in einem halben Jahr sollen wir nochmal kommen und dann wird gesehen, ob das "Problem" sich bis dahin gelöst hat. Er hat mit meiner Tochter gesprochen und er hat sie gut verstanden, was ja dauernd bemängelt wird. Deswegen war er der Meinung, dass es keine dringliche Notwendigkeit gibt. D.h. Doch, dass selbst er als Außenstehender sie verstanden hat.

Die Erzieher waren da anderer Meinung und wollen nochmal mit mir sprechen, wenn es sich nicht innerhalb acht Wochen ändert und dass ich dann sie von der Schweigepflicht entbinden soll. Fand ich in dem Moment mega übergriffig, weil ich der Meinung bin, dass das dieses halbe Jahr nicht schadet und habe es dennoch erstmal auf sich beruhen lassen. Die Tatsache, dass gesagt wurde, dass meine Tochter ihnen "leid tut" macht mich schon sauer. Meine Tochter braucht kein Mitleid, sondern Verständnis!

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Re: @earlybird Zur Aufklärung

Antwort von EarlyBird am 29.04.2017, 8:26 Uhr

Guten morgen hurra, ich bezog das zwar nicht auf deinen Fall, aber finde es natürlich super das euer Kinderarzt ein Auge drauf halten möchte.
Also ich kann dir natürlich auch nicht sagen, worin diese Vehemenz der Erzieherinnen begründet liegt und kann auch nur spekulieren. Ich persönlich kann mir das nur erklären, insofern sie einen Leidensdruck bei deiner Tochter im Gruppengeschehen erleben und/oder sie in sozialen Situationen regelrecht untergehen sehen.
Die "Frist" von 8 Wochen lässt m.M.n. darauf schließen, das sie die Dringlichkeit noch in diesem Kindergartenjahr begründet sehen und für deine Tochter den bestmöglichen Weg/die besten Voraussetzungen für das kommende Kindergartenjahr ebnen/schaffen wollen. Jedes Kindergartenjahr bedeutet für die Kinder Veränderung: die Gruppenkonstellation wird neu zusammengewürfelt. Bekannte Gesichter/Freunde verlassen die Gruppe und neue Kinder kommen hinzu - das ist neben der erlebten Trauer und dem Verlust freilich auch immer eine Herausforderung für die Kinder mit vielen Chancen sich neu in der Gruppe zu finden.
Daher würde ich mich fragen:
1. Hat mein Kind festen Anschluss/Freunde/Spielgefährten innerhalb der Gruppe
2. Besuchen diese "Freunde" auch noch nächstes Kindergartenjahr die Gruppe
3. Hat sie tatsächlich bedrückende Nachteile in sozialen Situationen in ihrem "nicht verstanden werden"

Kinder besitzen neben der aktiven, verbalen Sprache zusätzlich über andere nonverbale Kommunikationsmittel - Körperhaltung, Mimik, Gestik.. Teilweise viel ausgeprägter sls wir Erwachsenen.
4. Wie steht es damit, wie ist die Kommunikation zu anderen Kindern, schafft sie es sich mitzuteilen? Kann sie Dinge einfordern oder steckt sie immer nur ein, kommt zu kurz?

=> ich hatte z.B. Schon ein Kind mit selektivem Mutismus (spricht kein Wort außerhalb des Elternhauses) mit festen Freunden

Das die Erzieher sagen, das ihnen deine Tochter leid tut finde ich überhaupt nicht schlimm (
Ein leid tun schließt ein Verständnis haben ja keinesfalls aus) und lässt schon darauf schließen das sie sich Mühe geben mit ihr => das war ja deine anfängliche Befürchtung das die Erzieherinnen das nicht tun.

Ich weiß nicht warum die Erzieher diese Dringlichkeit sehen, ich lese die Begründung aus deinem AP und deinen weiteren Beiträgen nicht heraus. Aber ich kann dir sagen, das Erzieher keine Förderung aus Zeitvertreib einfordern und schon gar nicht mit solch viel Anstrengungen. Und bzgl Förderung am Ball tu bleiben ist für mich immer etwas anderes als sture selbst erstellten Diagnosen hinterher zu jagen und Eltern und Kind von Pontius zu Pilatus zu hetzen.

Förderungen können in der Regel nie schaden und bestenfalls helfen. Daher würde ich persönlich nicht verantworten wollen, das ich mich als Mama womöglich doch falsch entscheide und würde wohl sicherheitshalber, zum Wohle meines Kindes die Förderungseinheit befürworten.
Dazu solltest du wissen, daß manchmal schon 2-3 Termine ausreichen und es zudem die Möglichkeit gibt das Kind auch nur einmalig bei der Logopädie vorzustellen (mache ich demnächst mit meinem jüngeren Kind, er ist 2 Jahre alt) um eine Begutachtung erstellen zu lassen und Elternanleitung (Tips und Tricks zu häuslichen Förderung) zu erfahren.

Du könntest also deine Tochter vorläufig ein einziges mal vorstellen und eine Drittmeinung direkt von einer Logopädin einholen um sicher zu gehen und nichts zu verpassen.

Lg

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zu meinem Fall...

Antwort von Caro1980 am 29.04.2017, 9:46 Uhr

Ich sehe das auch so, dass die Erzieherinnen nachhacken sollen und es beobachten sollen.
was meiner Meinung nach gar nicht geht, ist, dass sie mir permanent in den Ohren lagen und immer wieder nur das Negative/die Schwächen aufzählen. Und dass obwohl ich ja nicht abgeneigt war, ihn zu fördern und es testen zu lassen. Aber dann muss zum einen auch gewartet werden bis die Termine anstehen und zu anderen muss dann auch akzeptiert werden, dass drei voneinander unabhängige Instanzen keinen Förderbedarf sehen..
Und es gibt stille und ruhige Kinder, die mit 2,5 Jahren vielleicht noch nicht intensiv mit anderen spielen und vermutlich wird er immer eher ruhig bleiben. Mein Mann und ich sind es schließlich aus. Aber aus allem ein Problem und Förderbedarf zu machen, ist nicht okay.

Ganz davon abgesehen, selbst wenn er etwas gebraucht hätte, hat es mir auch keiner verordnet. Da bleibt ja dann nur akzeptieren. Und zwar von allen Seiten.
Denn eine Verordnung kann ich mir schließlich nicht selbst ausstellen

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Vetständnisfrage

Antwort von EarlyBird am 29.04.2017, 11:40 Uhr

Ich dachte das Kind wäre 4 Jahre alt? Da es hieß U8??
Wie alt ist das Kind? Ist es erst 2,5 Jahre alt wie Caro meint dann revidiere ich meinen "Beitrag" sehr gerne, DANN würde ich dem auf jeden Fall auch noch Zeit geben.

Lg

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Re: @earlybird Zur Aufklärung

Antwort von Caro1980 am 29.04.2017, 11:57 Uhr

@ EarlyBird: ich bezog mich auf meinen Sohn. Daher oben im Betreff der Verweis

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Re: @earlybird Zur Aufklärung

Antwort von EarlyBird am 29.04.2017, 12:22 Uhr

Achso, entschuldige - das heißt bei euch hat man schon so früh derartigen Druck ausgeübt? Wow, das habe ich auch nicht erlebt und verstehe deinen Kitawechsel umso mehr. Die ganzen Testungen und Termine sind sehr zermürbend und ich kann verstehen das du die Reißleine gezogen hast (mache ich bei Kind 1 demnächst auch). Schön zu lesen das ihr nun woanders untergekommen seid und euch dort wohler fühlt - das ist wichtig.
Ich hoffe dein Kleiner und auch Du könnt euch jetzt erstmal von den Strapazen erholen - ich finde das ehrlich nicht gut was dort mit euch gemacht wurde. Das tut mir wirklich sehr sehr leid :-/

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Re: @earlybird Zur Aufklärung

Antwort von Danyshope am 29.04.2017, 19:21 Uhr

Wenn Dein Kind jetzt 4 Jahre alt ist, der Ki-Arzt noch 6 Monate warten will, dann ist Dein Kind je nachdem wie alt es jetzt genau ist und wie lange die Beantragung aller Dinge dauert und Termin bekommen fast 5 Jahre alt oder bereits sogar schon. Gehen wir von bestenfalls 9 Monaten aus ab jetzt, dann seit ihr in dem Zeitraum wo die Schuleingangsuntersuchungen stattfinden. dann weiß nicht nur euer KiGa und der Arzt und Logopäde in dem Fall das was schief läuft dieses, sondern auch das Schulamt. wenn vorher Förderungen stattfinden blieben die im KiGa/beim Arzt, beim Logopäden. Wir des bei der Schuleignung festgestellt, steht es in der "Schulakte".

Jetzt zu schauen, evtl in 3 Monaten starten zu können - wenn man wirklich verdammt viel Schwein hat auch schneller - dann geht das Kind gestärkt in die "Testung".

Davon ab, wenn Dein Kind sich im KiGa derartig "unwohl" fühlt das es dort extrem schüchtern ist, kaum spricht oder kaum verstanden wird - DANN !!! sollte dir das schon zu denken geben. Gerade in dem gewohnten Umfeld sollte das ja keine Rolle spielen wenn dein Kind sonst keine Probleme hat. Nur mal so als Anregung.

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Re: Wieviel sollten die Erzieherinnen wissen?

Antwort von FrlApfelmus am 07.05.2017, 20:46 Uhr

Ohje.. Hier ist ja was los.

Also ich finde, die Erzieher können und sollen natürlich ihre Einschätzung dazu abgeben. Wenn Sie allerdings zu eindringlich werden, obwohl dein Kind im Verein oder bei anderen keine Kommunikationsprobleme zeigt, würde ich ein Gespräch suchen.
Vielleicht mag dein Kind die Erzieher nicht und verhält sich deswegen zurückhaltend. Oder es fühlt sich durch andere Kinder gehemmt, die dabei sind. Dem Erzieher würde ich raten, vielleicht mit neuen Spielideen oder ähnlichem, dem Kind etwas anders zu begegnen.
Ich denke nicht, dass es böse Absicht oder Besserwisserei ist, aber wenn du dich belästigt fühlst, würde ich das auch sagen.

Ich möchte noch anmerken, dass die Erzieher eine Bildungsdokumentation erstellen müssen und das viele Grundschulen danach fragen. Wenn dein Kind und der Erzieher nicht miteinander auskommen, kann sich das negativ auswirken. Ich würde diese Dokumentation evtl einsehen wollen. Das kannst du verlangen.
Wenn dir eine weniger ruppige Lösung vorschwebt rate ich beim Logopäden vorstellen zu werden. Ist er mit deinem Arzt einer Meinung wirst du das erfahren. Falls nicht, war es doch gut das geprüfte zu haben.

Und letztendlich natürlich: DU BESTIMMST ob du hingehst.

Meine Wahl wäre, es abklären zu lassen. Was hast du zu verlieren?

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